366 Tage

Vom Urknall bis Westfalen
© Uni MS - Geomuseum

Am 10. August 2024 jährt sich die Eröffnung des Geomuseums der Universität Münster und die Präsentation der neuen Dauerausstellung „Vom Urknall bis Westfalen“. Nach einem erfolgreichen ersten Jahr mit vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern, lädt das Team des Geomuseums am Samstag, 10. August, zu einem kostenfreien Sonderprogramm ein:

Von 10.00 bis 18.00 Uhr können im Foyer an den didaktischen Stationen des Mobilen Labors unter Anleitung von Studierenden geologische Arbeitsweisen erprobt werden. Interessierte sind zudem wieder herzlich eingeladen, Fundstücke mitzubringen und in den Sprechstunden zur Bestimmung von Gesteinen und Fossilien mehr zu ihren Funden zu erfahren. Dies wird in der Zeit zwischen 13.00 und 15.00 Uhr im Foyer möglich sein.

Bereits am Vorabend, 09. August 2024, werden im Rahmen der verlängerten Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr (letzter Einlass: 21.30 Uhr) kostenlose öffentliche Führungen um 19.00 Uhr und um 20.30 Uhr angeboten. Eine Anmeldung hierfür erfolgt am Abend vor Ort im Geomuseum, die Gruppengröße ist auf max. 15 Personen beschränkt.

Gezeichnete Grüße

Fotos

© Nikolaischule Wolbeck
  • © Nikolaischule Wolbeck
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Eine ganz besondere Erinnerung an den Museumsbesuch erhielt das Geomuseum von der Klasse 2a der Nikolaischule Wolbeck: Nach ihrem Besuch schrieben die Schülerinnen und Schüler auf, wie ihnen der Besuch im Geomuseum gefallen hat, zeichneten und malten, was sie gesehen hatten. Im Anschluss schickte Lehrerin Kristin-Theres Ueffing alle Werke an Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, die mit der Gruppe das Programm „Das Mammut und seine Mitbewohner - Leben in der Kältesteppe“. durchgeführt hatte. Auch die studentischen Hilfskräfte Geena Wietfeld, Dustin Schmidt und Leo Hallaschka, die sie dabei unterstützt hatten, wurden in den ausnahmslos positiven Rückmeldungen erwähnt. Eine Auswahl präsentieren wir an dieser Stelle.

Bonjour, Geomuseum! 

© Nathalie Cerles

Im Mai durfte sich das Geomuseum der Universität Münster über internationalen Schulbesuch aus Frankreich freuen. Im Rahmen eines deutsch-französischen Austausches zwischen Nordwalde und Amilly – organisiert von Dr. Ortwin Lämke und dem Partnerschaftsverein Nordwalde e. V. sowie Lehrerin Nathalie Cerles – nahmen  Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse an einem Schulprogramm im Geomuseum teil. Unterstützt wurden Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, und die studentischen Hilfskräfte Dustin Schmidt und Geena Wietfeld von Susanne Kleinhans, Mitglied des Fördervereins Geomuseum Münster e. V und ehemalige Französischlehrerin. Gemeinsam brachte das Team den Drittklässlern Spannendes und Informatives zum Weltraum und der Erde sowie dem Mammut näher. Abschließend nutzte die Gruppe die Gelegenheit für ein gemeinsames Erinnerungsfoto unter dem Mammut.

Jubiläumswochenende

200 Jahre Geomuseum

Fotos

© Uni MS - Geomuseum
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Mit vielen Interessierten hat das Geomuseum der Universität Münster am 4. und 5. Mai sein 200-jähriges Bestehen gefeiert. Einen regen Zulauf konnten nicht nur die didaktischen Stationen des Mobilen Labors im Foyer verzeichnen, sondern auch die Sprechstunden zur Bestimmung von Fossils- und Gesteinsfunden. Im Austausch mit großen wie auch kleinen Besuchenden konnte das Team des Geomuseums die vielfältigen Themen und Arbeitsbereiche eines geowissenschaftlichen Museums vorstellen und zahlreiche Fragen beantworten.
Eingerahmt wurde das Wochenende durch zwei Sonderveranstaltungen: einen kurzweiligen Science Slam am Samstagabend und einen anregenden Fachvortrag im Rahmen einer Sonntagsmatinee. Viele positive Rückmeldungen erhielt auch das Team der Studierenden, das das gesamte Wochenende im Einsatz war. Sie kamen mit den Besuchenden zu einzelnen Objekten in der Ausstellung ins Gespräch und lieferten spannende Einblicke in die Welt der Geowissenschaften.

Lesen Sie auch hier den Beitrag in den Westfälischen Nachrichten (WN+).

200 Jahre Geomuseum

Wochenendprogramm bietet interaktive Versuchsstationen sowie spannende Vorträge

Fotos

© Uni MS - Geomuseum
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Im Jahr 1824 wurde in Münster das „museum mineralogicum et zoologicum“ gegründet – heute ist es bekannt als Geomuseum der Universität Münster. Die Ausstellungsstücke sind vielfältig: 2.300 Gesteine, Fossilien und Minerale sowie ein über fünf Meter langes und drei Meter hohes Mammut geben den Besuchern einen Einblick in die Geschichte Westfalens vom Urknall bis zur heutigen Zeit. In diesem Jahr feiert das Museum sein 200-jähriges Bestehen und bietet aus diesem Anlass am 4. und 5. Mai ein kostenfreies und öffentliches Programm für alle Interessierten an.

Das Programm:

Am Samstag (4. Mai) können Kinder und Jugendliche an den didaktischen Stationen des Mobilen Labors zusammen mit Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung und ihrem Team an Studierenden geologische Arbeitsweisen erproben. Dabei können die Kinder eine Schlammlawine in Gang setzen, erkunden Sedimentationsprozesse mit Hilfe von Drehmodellen und bekommen Einblicke in die spannende Welt der Sande mit Hilfe von Mikroskopen.

Außerdem bieten die Kuratoren des Geomuseums, Dr. Steffen Trümper und Dr. Christian Vollmer, von 12 bis 13 Uhr sowie von 14.30 bis 15.30 Uhr je zwei Sprechstunden zur Bestimmung von Gesteinen und Fossilien an. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, eigene Fundstücke mitzubringen. Von 13.15 bis 15.15 Uhr zeigt das Museumsteam, wie Fossilien präpariert werden. Außerdem bekommen Besucher die Möglichkeit, mit einem Polarisationsmikroskop selbst einen Blick in verschiedene Gesteine werfen. Eine Anmeldung zu diesen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Ein Science-Slam am Abend des 4. Mai rundet den Tag ab: Vier Wissenschaftler verschiedener Universitäten stellen in kurzen Auftritten ihre Forschungsprojekte vor. Zu den Themen gehören beispielsweise künstliche Intelligenz in der Affenforschung oder der Untergang der Titanic aus philologischer Sicht. Eine Anmeldung für den Science-Slam ist erforderlich.

Am Sonntag (5. Mai) beginnt der reguläre Museumsbetrieb erst ab 12 Uhr. Vorher, ab 10.30 Uhr, sind Interessierte zu einem Vortrag von Prof. Dr. Joachim Reitner vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Georg-August-Universität Göttingen ins Foyer des Geomuseums eingeladen. Es geht darin um „Apokalyptische Krisen der Erdgeschichte – Turbomotoren der Evolution?“ Eine Anmeldung für den Vortrag ist erforderlich.

Im Anschluss stehen erneut die Stationen des mobilen Labors im Foyer des Geomuseums zum Ausprobieren und Erforschen zur Verfügung. Das gesamte Wochenende stehen Studierende in der Ausstellung bereit, Fragen zu beantworten und mit den Besuchenden in einen Dialog zu treten.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Universität Münster oder im Artikel des Westfalenspiegels.

Geos unterwegs
Geos unterwegs

Durch das Tiefste Tal der Erde

© Kyra Hölzer

Unter dem fesselnden Titel "Durch das Tiefste Tal der Erde" entführten Kyra Hölzer und Dr. Reinhard Wolff am 09.04.2024 das Publikum auf eine Reise durch eine der faszinierendsten Gebirgslandschaften der Welt, den Himalaya. Die Reise begann in Kathmandu, der quirligen Hauptstadt Nepals, und führte über Pokhara und Jomson bis hin zum Wallfahrtsort Muktinath, der majestätisch auf einer Höhe von 4000 Metern thront. Auf dem Weg dorthin wurden zahlreiche geologische Phänomene und Besonderheiten aufgezeichnet, die in dem Vortrag mit lebhafter Detailtreue beschrieben wurden. Besonders beeindruckend waren die Fotos, die die Schönheit des Annapurna-Massivs und des Dhaulagiri-Gipfels einfingen. Diese Achttausender säumen das Tal des mächtigen Flusses Kali Gandaki und hinterließen einen bleibenden Eindruck von der imposanten Naturgewalt, die den Himalaya prägt. Die Vortragenden verknüpfen ihre persönlichen Erlebnisse und Beobachtungen mit fachlicher Expertise und gewährten so dem Publikum einen ganz besonderen Einblick in die Geologie des Himalayas und eine unvergessliche Reise durch eine der eindrucksvollsten Landschaften unseres Planeten.

Kollegialer Austausch im Geomuseum

© Uni MS - Geomuseum

Die Kolleginnen und Kollegen vom LWL-Museumsamt für Westfalen und von der LVR-Museumsberatung nutzten im März die Gelegenheit, sich zu ihrem jährlichem Jour fixe im Geomuseum der Universität Münster zu treffen und dessen neu eröffnete Dauerausstellung kennenzulernen. In einer interdisziplinären Führung durch Prof. Dr. Harald Strauß, Direktor des Geomuseums der Universität Münster, und Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, wurden das Ausstellungs- und Vermittlungskonzept sowie der Bereich Inklusion näher beleuchtet. Die Kolleg*innen von LWL und LVR konnten das Geomuseum als ein Beispiel für eine Neueröffnung eines Museums erkunden und im gemeinsamen Gespräch Anstöße für die eigene museale Beratungsarbeit sammeln - ein wertvoller Austausch, der für beide Seiten einen Erkenntnisgewinn darstellte.

Besuchen Sie auch die Website des LWL-Museumsamtes für Westfalen und der LVR-Museumsberatung.

Geos unterwegs
Geos unterwegs

Aus Leben wird Stein

Vortrag von Dr. Steffen Trümper über das Wunder der Fossilwerdung
315 Millionen Jahre altes Fossil einer Muschel aus China
© Uni MS - Geomuseum

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man selbst zum Fossil werden kann? Antworten auf diese spannende Frage erhielten nun 130 Zuhörer*Innen im Rahmen der Reihe „Geos unterwegs“ von Dr. Steffen Trümper, Kurator am Geomuseum. Vom mikroskopisch kleinen fossilen Pilz bis hin zu versteinerten Waldökosystemen – unser Untergrund bietet eine beeindruckende Vielzahl steinerner Zeugen des vergangenen Lebens. Am eigenen Leib erfuhren die Zuhörenden, wie diese zu lesen sind und warum es eine wahre Herausforderung ist, die verschiedenen Bestandteile unseres Körpers – Knochen, Fleisch – überhaupt für Jahrmillionen zu überliefern.

Circuskinder forschen im Geomuseum

Gruppenbild im museumspädagogischen Raum
© Uni MS - Geomuseum

Die Welt der Minerale kennen lernen – zu diesem Zweck hatte sich die Schule für Circuskinder NRW auf den Weg ins Geomuseum gemacht. Voller Staunen betrachteten die Kinder im Alter von 9 - 12 Jahren die große Vielfalt der Minerale in den Vitrinen. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung konnten sie im Pädagogischen Raum echte Minerale anfassen, betrachten und bestimmen. Ähnlich wie die Studierenden in ihren Vorlesungen und auf Exkursionen lernten die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsweisen in der Geologie kennen. Ausgestattet mit Forscherkitteln, Lupe und Mikroskop beschäftigten sie sich mit einzelnen Mineralen und deren Eigenschaften. Unterstützt wurden sie dabei von studentischen Hilfskräften und der Referentin für Bildung und Vermittlung, Kerstin Brünenberg. Die zuvor eingerichteten Forscherstationen stießen auf großes Interesse bei den Kindern. Und so waren sich die Circuskinder einig: „Wir kommen gerne wieder.“

Weitere Impressionen vom Besuch erhalten Sie auch auf der Homepage der Schule für Circuskinder.

Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost unterstützt Bildungsarbeit des Geomuseums

Gruppenbild in der "Mammutsteppe" im Geomuseum
© Uni MS - Peter Leßmann

Aufgeregtes Gemurmel am Mammut, als die Vorschulkinder der Kita am Schlossplatz in der „Mammutsteppe“ Platz genommen haben. Zusammen mit zwei Studierenden der Geowissenschaften führt Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung am Geomuseum, ein Kinderprogramm zum Thema „Mammut“ durch. Auf blauen, mit dem Mammut bedruckten Sitzkissen, lauschen sie der Fundgeschichte des Ahlener Mammuts und erkunden die Welt des Eiszeitalters.

Möglich gemacht wird dieses Vermittlungsangebot auch durch die Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost. Dr. Annegret Saxe – Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost und zugleich Stiftungsvorständin – konnte sich am vergangenen Mittwoch, 7. Februar 2024 selbst einen Eindruck vom Bildungsangebot des Geomuseums verschaffen. Gemeinsam mit den Kindern ließ sie sich die Mitbewohner des Mammuts vorstellen und nahm den Dank des Geomuseums für die Förderung persönlich entgegen.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag.

Treffen des Arbeitskreises Museen in Münster

Die Mitglieder des Arbeitskreises Museen in Münster auf der Treppe vor dem Geomuseum.
© Uni MS - Geomuseum

Am 5. Februar kam der Arbeitskreis Museen in Münster im Geomuseum der Universität Münster zusammen, um sich über aktuelle Themen und die Erfahrungen aus den ersten Monaten Museumsbetrieb im Geomuseum auszutauschen.

Nach der Begrüßung lud Museumsdirektor Prof. Dr. Harald Strauß zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein. Nach einem kurzen Überblick über die 14 Themenbereiche und den Aufbau der Ausstellung fand sich die Gruppe im Foyer zusammen. Marie Wolf-Eichbaum, Koordinatorin für Museums- und Veranstaltungsmanagement, blickte zurück auf die Besucherzahlen der ersten Monate. Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, stellte das Konzept der Speaker in der Ausstellung vor und berichtet von den ersten Programmen mit Schulen und Kindergärten. Den Abschluss fand die Veranstaltung in geselliger Runde bei Kaffee und Plätzchen.

Landesverband Museumspädagogik zu Gast

Logo Landesverband Museumspädagogik NRW e. V.
© Landesverband Museumspädagogik Nordrhein-Westfalen e. V.
Karbon-Wald im Geomuseum
© Uni MS - Christoph Steinweg

Bei seinem jährlichen Adventstreffen war der LVMP NRW dieses Mal im neu eröffneten Geomuseum zu Gast. Der Museumsdirektor Prof. Dr. Harald Strauß und Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, führten die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Museen durch die neue Dauerstellung des Geomuseums. Bei der Tour lernten die Teilnehmenden die geowissenschaftlichen Inhalte kennen und bekamen Einblicke in das Ausstellungs- und Vermittlungskonzept mit seinen inklusiven Stationen und dem barrierefreien Rundgang. Im Anschluss zur Führung wurden die Gespräche und der fachliche Austausch in gemütlicher Runde weitergeführt.

Ein Hauch von Afrika in Münster

Panagiotis Kampouridis mit einem Unterkiefer von Chilotherium.
© Uni MS - Geomuseum

Mit einem leisen Surren öffnen sich die elektrischen Rollschränke und geben den Blick frei auf ihren uralten Inhalt: Zahlreiche fossile Knochen, deren weiße Farbe im Licht der Deckenleuchten nun noch heller erstrahlt. Gezielt zieht Panagiotis Kampouridis, Promovend an der Universität Tübingen, eine der alten Schubläden heraus und greift nach einem spangenförmigen, zahnbewehrten Knochen von der Länge eines menschlichen Unterarms. „Dies ist ein ganz besonderes Objekt! Es ist der Unterkiefer eines ausgestorbenen Nashorns mit dem Namen Chilotherium.“, sagt Kampouridis und ein Lächeln überzieht das Gesicht des Forschers.

Hier finden Sie den gesamten Beitrag.

Geos unterwegs
Geos unterwegs

Der Stoff aus dem wir gemacht sind

Vortrag von Dr. Christian Vollmer über Sternenstaub in Meteoriten
© James Webb Space Telescope, NASA

Wir alle sind aus Sternenstaub – unter diesem Motto stand der Vortrag von Dr. Christian Vollmer im Rahmen der Reihe „Geos unterwegs“ im Foyer des Geomuseums. Rund 80 Zuhörer*Innen waren gekommen, um sich zum Beginn des Universums, dem Urknall, entführen zu lassen, und um zu verstehen, wie unsere Elemente und letztendlich die Erde und wir selbst entstanden sind. Meteorite sind Fragmente von Asteroiden, die als „kosmische Sedimente“ die Ur-Suppe unseres Sonnensystems eingefroren haben. In diesen Gesteinen lassen sich winzigste Staubkörner, 1000mal kleiner als ein Sandkorn, aufspüren, die älter sind als das Sonnensystem. Mit Hilfe dieses „Sternenstaubs“ können Wissenschaftler somit zum Beispiel Staub aus Supernova-Explosionen in Laboren hier auf der Erde untersuchen.

LeseLeeze macht Halt am Geomuseum

Fotos

© Uni MS - Geomuseum
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  • © Uni MS - Geomuseum
  • © Uni MS - Geomuseum
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Vor dem Geomuseum parkte Mitte Dezember ein Lastenrad der besonderen Art: Das bunte Rad war nicht nur von außen hübsch anzusehen, sondern auch noch prall gefüllt mit Büchern, die im Foyer auf ihre kleine Leserschaft warteten. In weihnachtlicher Atmosphäre unter dem festlich geschmückten Tannenbaum hatten Kinder verschiedensten Alters die Möglichkeit, sich von Ehrenamtlichen der LeseLeeze – einem Kooperationsprojekt der Stadtbücherei, der Bürgerstiftung Münster und dem Freundeskreis der Stadtbücherei – aus den Schmökern vorlesen zu lassen. So wurde im Museum nicht nur in den Klassikern der Weihnachtsliteratur gestöbert oder über die Welt der Dinosaurier und Fossilien gestaunt, sondern auch viel bei den Erzählungen gelacht. Wir bedanken uns beim Team der LeseLeeze für den Besuch!

25.000 Besucherin im Geomuseum begrüßt

© Uni MS - Geomuseum

Am Langen Freitag war es soweit: Nach nur vier Monaten konnte Museumsdirektor Harald Strauß am frühen Abend Jana Schulze Althoff als 25.000 Besucherin im Geomuseum begrüßen. Nicht nur Jana Schulze Althoff freute sich über das Präsent, auch das gesamte Team des Geomuseums freut sich über das anhaltend große Interesse an der Ausstellung und die vielen begeisterten Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher.

Geos unterwegs
Geos unterwegs

Direkter Zugriff auf den Erdmantel

Dr. Felix Genske an Bord der "Polarstern"
© Elmar Albers

Sechs Wochen war Dr. Felix Genske im Sommer auf dem Forschungsschiff "Polarstern" unterwegs. Der Mineraloge war Teil eines internationalen Wissenschaftler*innen-Teams, das den Gakkelrücken, einen in 4000 Metern Tiefe liegenden Gebirgszug zwischen Grönland und Sibirien, eingehend erforschte. In diesem Bereich des Meeresbodens liegt der Erdmantel teilweise direkt an der Oberfläche und kann so leichter als an Land studiert werden. Rund 100 Zuhörer*innen lauschten Genske, als er im Rahmen der Reihe "Geos unterwegs" im Foyer des Geomuseums von dieser Fahrt berichtete.

Hier finden Sie den gesamten Beitrag und weitere Fotos.

100 Tage Geomuseum

Ein kurzer Rückblick
Blick auf die Mineralsystematik
© Uni MS - Christoph Steinweg

Am 10. August öffnete das Geomuseum der Universität Münster seine Türen für Besucherinnen und Besucher mit der Dauerausstellung „Vom Urknall bis Westfalen“. Heute, 100 Tage später, zählen wir bereits 22.000 Gäste - kleine und große, allein oder in der Gruppe. Die Resonanz ist beeindruckend, ebenso wie die überaus positiven Rückmeldungen über Präsentation und Vermittlung der geowissenschaftlichen Inhalte entlang des Rundgangs. Besonderes Lob bekommen unsere studentischen Hilfskräfte, die seit einigen Wochen als Speaker in der Ausstellung mit den Besuchenden in Dialog treten. Unsere Führungen zu ausgewählten Highlights der Dauerausstellung sind stark nachgefragt, und auch die ersten Programme aus dem Bereich Bildung und Vermittlung wurden mit Schulen aus Münster und Umgebung erfolgreich durchgeführt. Mit großem Interesse verfolgten jeweils rund 100 Gäste die ersten beiden Abendvorträge aus der Reihe „Geos unterwegs“, der nächste Vortrag findet am 12. Dezember statt. Das gesamte Team des Geomuseums blickt mit großer Freude auf die vergangenen 100 Tage zurück und freut sich auf Ihren Besuch.

Geos unterwegs
Geos unterwegs

Einblick in eine unbekannte Welt

Prof. Harald Strauß berichtete von seiner Forschungsfahrt mit der „Meteor“
Prof. Harald Strauß berichtete von seiner Forschungsfahrt mit der „Meteor“
© Harald Strauß

Kein Licht dringt auf den Ozeanboden, in über 3.000 Metern Tiefe ist das Meerwasser gerade einmal vier Grad Celsius kalt. An einem Schwarzen Raucher sind Muscheln, Garnelen, Krebse, und Fische zu sehen. Blühendes Leben in der lichtlosen Tiefe des Ozeans - vor rund 50 Jahren wurde so etwas erstmals im östlichen Pazifik entdeckt. Beim ersten Vortrag der Reihe „Geos unterwegs“ im neu eröffneten Geomuseum am Dienstag, 12. Oktober 2023, berichtete der Geologe Prof. Harald Strauß, Direktor des Geomuseums, vor rund 90 Zuhörer*innen von diesen nahezu unzugänglichen Welten. Im Sommer hatte er sie auf einer Fahrt mit dem deutschen Forschungsschiff „Meteor“ zum Mit­telat­lan­ti­schen Rü­cken zwischen 29 und 38 Grad Nord, süd­lich der Azo­ren besucht. Ziel der Reise war die Erforschung so genannter „Schwarzer Raucher“. Diese heißen Quellen sind es, die Leben am Meeresboden ohne Sonnenlicht ermöglichen.

Hier finden Sie den gesamten Beitrag und weitere Fotos.

Josefschule Wettringen im Geomuseum

Fotos

© Uni MS - Geomuseum
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  • © Josefschule Wettringen
  • © Josefschule Wettringen
  • © Josefschule Wettringen
  • © Josefschule Wettringen

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Josefsschule Wettringen haben ihren Biologie-Unterricht ins Geomuseum verlegt und wurden dort von Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, und zwei Studenten der Geowissenschaften, Dustin Schmidt und Daniel Heidebrecht, begrüßt.

Das Geomuseum bindet Studierende der Geowissenschaften in die neue Dauerausstellung ein. Als Speaker in der Ausstellung erklären sie Besuchenden Themen und Objekte der Ausstellung. Dies ist ein Gewinn für beide Seiten: Die Besuchenden lernen Bereiche der Geowissenschaften kennen und die Studierenden bekommen die Gelegenheit, ihr in Vorlesungen und Exkursionen erlerntes Wissen mit interessierten Laien zu diskutieren.

Seit Eröffnung des Geomuseums wird das Konzept für Erwachsene und Familien erprobt, nun wird es zunehmend auf den Besuch von Schulklassen erweitert. Auch der Schulklasse der Josefsschule Wettringen erklärten die beiden Studenten anhand von Exponaten die Prozesse der Geologie.

Einen Eindruck vom Besuch erhalten Sie auch auf der Homepage der Josefsschule Wettringen.

Kreative Impressionen aus dem Geomuseum

© Susanne Fedder
© Alain Deligne

Eines der Highlights der Ausstellung im Geomuseum der Universität Münster ist zweifellos das Ahlener Mammut. Das beweisen zahlreiche Illustrationen, die uns inzwischen erreichen. Einige Zeichnerinnen und Zeichner ließen sich bei einem Besuch inspirieren und teilten diese Eindrücke mit uns. 

Stellvertretend für die vielen Zeichnungen möchten wir zwei Bilder gerne teilen. Bestaunen auch Sie die kreative Umsetzung auf dem Papier!

Münster Marketing zu Gast im Geomuseum

© Münster Marketing

Ein Team von Münster Marketing war im Geomuseum der Universität Münster unterwegs, um vielfältige Eindrücke für die Social Media Kanäle der Stadt Münster einzufangen. Die Kolleginnen zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Themen und der gestalterischen Umsetzung der Ausstellung des neuen Geomuseums. Die Fotos, die dabei entstanden sind, können Sie demnächst auf den Social Media-Kanälen von Münster Marketing sehen.

Wir freuen uns, dass das Geomuseum nun als Teil der Münsteraner Museumslandschaft durch Münster Marketing beworben wird und hoffen auf viele Gäste von nah und fern.

Angehende Gestalter im Geomuseum

Fotos

© Geomuseum der Universität Münster
  • © Geomuseum der Universität Münster
  • © Lena Sandfort
  • © Lena Sandfort
  • © Lena Sandfort
  • © Lena Sandfort
  • © Lena Sandfort

Die Berufsfachschule für Gestaltung, Grafik- und Objektdesign des Adolph-Kolping-Berufskollegs aus Münster war zu Gast im Geomuseum. 
Zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Sandfort wollten sie Einblicke in das gestalterische Konzept des neuen Geomuseums gewinnen.
Die Schülerinnen und Schüler absolvieren eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten. Zum Ende ihres Ausbildungsgangs konzipieren sie eine eigene Facharbeitenausstellung und entwerfen Werbemittel, planen das Leitsystem sowie Shop, Infostand und Café. Im Geomuseum wurden sie von Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, in das gestalterische Konzept des Geomuseums und seine inklusiven Stationen eingeführt. Der Besuch weiterer Klassen des Berufskollegs ist geplant.

10.000 Besuchende in den ersten drei Wochen

© Geomuseum der Universität Münster

Mit einer runden Summe ist das Geomuseum in den neuen Monat gestartet: Am 1. September konnte Museumsdirektor Prof. Dr. Harald Strauß direkt nach Öffnung der Türen um 10 Uhr den 10.000 Besucher begrüßen. Familie Comeau hatte sich den Vormittag für einen Museumsbesuch ausgesucht. Der kleine Nikolas freute sich über das Buch "Vom Mammut bis zur Mondlandung" aus dem Museumsshop. Bei einem gemeinsamen Foto unter dem Mammut stellte sich heraus, dass Frau Comeau bereits am Eröffnungswochenende zu Gast gewesen war und voller Begeisterung ihrer Familie davon berichtet hatte. So war der Plan, das Geomuseum noch einmal mit der gesamten Familie zu besuchen, schnell gefasst. Die kanadische Familie lebt seit Jahren in Deutschland und beide Eltern sind als Geophysiker tätig. 

Geomuseum beteiligt sich an Nacht der Museen und Galerien

© Christoph Steinweg

Zur Nacht der Museen und Galerien am 26. August 2023 bietet das Geomuseum der Universität Münster verlängerte Öffnungzeiten und Sonderführungen an. Um 18 Uhr, 19 Uhr, 20 Uhr und 21 Uhr kann man sich kostenfreien Führungen durch die Highlights der Dauerausstellung "Vom Urknall bis Westfalen" anschließen. Die Plätze für die einzelnen Führungen sind begrenzt und können nicht reserviert werden. Der letzte reguläre Einlass in die Ausstellung ist um 21.30 Uhr. 

Geomuseum freut sich über ganz besonderen Besuch

© Geomuseum der Universität Münster

Am Donnerstag wurde Mechthild Nolting von Kerstin Brünenberg, Referentin für Bildung und Vermittlung, und Marie Wolf-Eichbaum, Koordinatorin für Museums- und Veranstaltungsmanagement, durch das Geomuseum geführt.  Als Tochter des ehemaligen Hausmeisters verbrachte Mechthild Nolting vor über 80 Jahren ihre Kindheit im Südflügel des Museumsbaus. Im damaligen Geologischen Museum spielte sie unter dem Mammut und führte ihre Schulfreundinnen durch die Ausstellung. Nun konnte sie das Mammut nach vielen Jahren wiedersehen und zeigte sich begeistert.

 

Schon knapp 5.000 Besuchende in den ersten 10 Tagen

© Geomuseum der Universität Münster

Der 1.000 Besucher wurde bereits am zweiten Öffnungstag begrüßt. Prof. Dr. Harald Strauß, Museumsdirektor des Geomuseums der Universität Münster, überreichte Stephan Schlensak-Körner einen polierten Ammonit, das Fossil eines ausgestorbenen Meerestieres. Herr Schlensak-Körner zeigte sich freudig überrascht, war er doch bereits am Tag zuvor im Geomuseum gewesen.

"Ein Ort des Lernens, des Staunens und der Freude"

v.l.n.r.: Oberbürgermeister Markus Lewe, Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels, Claudia Kamcke vom Deutschen Museumsbund, Museumsdirektor Prof. Dr. Harald Strauß, Kanzler Matthias Schwarte
© Christoph Steinweg

585 Besucherinnen und Besucher zählte das Geomuseum bereits am ersten Öffnungstag. Prorektor Prof. Michael Quante hofft darauf, dass sich das Haus zu einem Ort des Dialogs mit der Stadtgesellschaft entwickelt. Claudia Kamcke, Leiterin der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund, bezeichnete Museen bei der Eröffnung als "Schatzkammern des Wissens", in denen sich die Schönheit und Komplexität der Natur bestaunen und verstehen lasse. In Zeiten von Klimawandel und Diversitätsverlust seien Naturkundemuseen essenzielle Einrichtungen als Archive des Lebens.

Hier finden Sie Fotos und den gesamten Beitrag zur Eröffnung.

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