© WWU - Peter Leßmann, Geomuseum der WWU

BILDUNG UND VERMITTLUNG

Das Geomuseum der WWU versteht sich als Plattform der Wissenschaftskommunikation. Aktuelle Forschungen werden in die Gesellschaft vermittelt. Zurzeit wird das Museum umgebaut. Die Abteilung "Bildung und Vermittlung" befindet sich im Aufbau. Mit Eröffnung des Museums werden unsere pädagogischen Angebote buchbar sein.

Die Bildungsarbeit hat jedoch bereits begonnen! Unsere bereits durchgeführten Programme und Projekte finden Sie auf den weiteren Seiten dokumentiert.

Derzeit wird das Vermittlungsangebot für weitere Zielgruppen entwickelt. Hierzu gehören Kindergärten als Orte frühkindlicher Bildung sowie weiterführende Schulen. Für diese Zielgruppen werden Programme konzipiert, in denen die Kinder ausprobieren, beobachten, spielerisch entdecken und forschen können. Die Kinder sollen angeregt werden, sich kreativ und aktiv handelnd mit Problemen und Fragestellungen der Naturwissenschaften auseinanderzusetzen. Bei Fragen zur Bildungsarbeit wenden Sie sich bitte an Frau Kerstin Brünenberg.

PRESSE

Samstag, 28. Juli 2018 – Westfälische Nachrichten und Münstersche Zeitung

Zeitungsartikel zu "Unsere Erde"
© Westfälische Nachrichten und Münstersche Zeitung vom 28.07.2018
  • Lesen Sie hier die barrierefreie Version des Artikels zum Projekt "Unsere Erde"

    Grundschule und Geomuseum

    Erdinneres im Fokus

    Münster. Große, kleine, runde Steine, die man am Strand finden kann – wer kennt sie nicht. Doch wer weiß, um welche Steine es sich handelt und was diese mit dem inneren Aufbau der Erde zu tun haben?

    Museumspädagogin Kerstin Brünenberg vom Geomuseum ließ die Schüler der Klasse 4a der Gottfried-von-Cappenberg-Schule die Steine sortieren und kategorisieren, ganz wie echte Wissenschaftler es im Museum tun. Dabei hatte sie die Steine eigens bei einer Reise an die Ostsee für ihren Einsatz in der Schule gesammelt. Angeregt diskutieren die jungen Forscher die verschiedenen Möglichkeiten der Sortierung und ließen dabei ihre zuvor erworbenen Kenntnisse zur Plattentektonik und zum inneren Aufbau der Erde einfließen. In Experimenten lernten sie die Eigenschaften der Steine kennen, erkundeten Minerale unter dem Mikroskop oder fertigten geometrische Figuren von Kristallen an.

    Der Projekttag war der gelungene Abschluss eines Unterrichtsprojektes zu geologischen Themen im Sachunterricht der Grundschule.

    Das Geomuseum der Universität Münster ist derzeit im Umbau und wird voraussichtlich im kommenden Jahr wiedereröffnet werden.

Mittwoch, 11. Juli 2018 – Ahlener Tageblatt

Zeitungsartikel zum Ahlener Mammut
© Ahlener Tageblatt
  • Lesen Sie hier die barrierefreie Version des Artikels zum "Mammut-Projekt"

    Erstklässler lernen Mammut kennen

    Ahlen (jahö). Ins Staunen versetzt hat 20 Erstklässler der Don-Bosco-Schule gestern der Besuch im Heimatmuseum. Dort konnten sie das Ahlener Mammut aus nächster Nähe begutachten.

    Zusammen mit ihrer Lehrerin Susanne Rose an waren die Jungen und Mädchen an die Wilhelm-Straße 12 gekommen. Neugierig lauschten sie den Ausführungen von Gaby Moser-Olthoff (Heimatmuseum) und Kerstin Brünenberg (Geomuseum der Universität Münster). Gemeinsam hatten die beiden Frauen zu der Veranstaltung eingeladen.

    „Ziel des pädagogischen Kooperationsprojektes unserer Museen ist es, den Kindern das Mammut und die Zeit, in der es gelebt hat, näherzubringen“, erklärte Brünenberg. Das gelte sowohl für die kulturgeschichtlichen als auch die naturwissenschaftlichen Aspekte. Und so nutzten die Schüler unter anderem die Möglichkeit, Original-Wirbelknochen eines Mammuts in die Hand zu nehmen und schließlich – das Ahlener Skelett im Blick – ihrer ursprünglichen Position zuzuordnen. Auch die imposanten Zähne des Tiers wurden genau unter die Lupe genommen.

    Abschließend ließen es sich die Jungen und Mädchen nicht nehmen, mit scharfen Abschlägen von Feuersteinen Äpfel zu schneiden – ganz so, wie die Menschen einst das Mammut-Fleisch in Stücke geschnitten haben müssen. „Die Kinder waren beeindruckt“, resümierte Moser-Olthoff.