Pressemitteilungen und Kurznachrichten aus dem Organisch-Chemischen Institut
© WWU - OC (lt)
Münster (upm/sr)
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Israelisches Technion zeichnet Ryan Gilmour aus

Strengthening international cooperation: Organic chemist Ryan Gilmour named “Prof. David Ginsburg Lecturer”
Prof. Ryan Gilmour
© privat

Auszeichnung für Prof. Dr. Ryan Gilmour: Der organische Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist für das akademische Jahr 2020/21 zum „Prof. David Ginsburg-Lecturer“ am Technion Israel Institute of Technology ernannt worden. Die israelische Universität wählt jährlich einen herausragenden Chemiker anderer Forschungseinrichtungen aus, um internationale Kooperationen in Wissenschaft und Lehre zu stärken. „Das ist eine spannende Gelegenheit, Verbindungen zwischen der WWU und dem Technion in Israel zu knüpfen“, betont Ryan Gilmour.

Münster (upm/sr)
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Internationale Auszeichnung für Frank Glorius

Chemiker der WWU erhält Gay-Lussac-Humboldt-Preis
Prof. Frank Glorius
© WWU - Peter Dziemba

Für seine herausragende Forschung und seine engen wissenschaftlichen Verbindungen zu Frankreich hat Prof. Dr. Frank Glorius, Organischer Chemiker an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), am 7. Mai in Paris den Gay-Lussac-Humboldt-Preis erhalten. Das französische Hochschul- und Forschungsministerium vergibt den Preis an exzellente deutsche Wissenschaftler aus allen Fachdisziplinen, die für eine besondere Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarländern stehen. Die Wahl fällt einmal jährlich auf zwei Forscher, die jeweils ein Preisgeld von 60.000 Euro erhalten, um ihre Kooperationen weiter ausbauen zu können.

Münster (upm)
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"Royal Society of Chemistry" ehrt Armido Studer

Pedler Award der RSC 2019 für hervorragende Beiträge zur Methodenentwicklung in der Radikalchemie
Prof. Armido Studer
© AK Studer

Internationale Auszeichnung für organischen Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU): Prof. Dr. Armido Studer ist der diesjährige Gewinner des „Pedler-Awards“, den die britische „Royal Society of Chemistry“ vergibt. Er erhält die Auszeichnung für seine „hervorragenden Beiträge zur Methodenentwicklung auf dem Gebiet der Radikalchemie“, wie die Organisation betont. Der Preis gedenkt dem britischen Chemiker Alexander Pedler und wird jährlich für wichtige wissenschaftliche Beiträge in der organischen Chemie an international etablierte Forscherinnen und Forscher vergeben. Neben einer Medaille und einem Preisgeld erhält Armido Studer die Einladung, an verschiedenen Universitäten in England Vorträge zu halten.

Münster (upm)
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Unsere Auszubildenden sollen ihre Möglichkeiten, die ihnen bei uns geboten werden, nutzen

Karin Hassels und Peter Eggert kümmern sich um die Chemielaboranten von morgen

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© WWU - Peter Leßmann

Die Ausbilder Karin Hassels und Peter Eggert haben bislang 43 angehende Chemielaboranten betreut.

Vom Gärtner bis hin zum IT-Systemelektroniker: Neben Studium und Forschung bietet die Universität Münster 19 verschiedene Ausbildungsberufe. Dazu zählt auch die Ausbildung zum Chemielaboranten im Organisch-Chemischen Institut, für die Karin Hassels und Peter Eggert seit 2009 beziehungsweise 2001 verantwortlich sind. Kathrin Nolte sprach mit den beiden Ausbildern über die schulischen Voraussetzungen und die Entwicklung weg von der handwerklichen Praxis hin zu mehr gefordertem Spezialwissen.

CHEMIKER ENTWICKELN NEUE SYNTHESEMETHODE ZUR HERSTELLUNG FLUORIERTER PIPERIDINE

Forscher der WWU veröffentlichen Studie in "Nature Chemistry"

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© Frank Glorius

Druckgefäß (Autoklav) zur Durchführung der Hydrierung fluorierter Pyridine. Die Reaktionen werden bei einem Wasserstoffdruck von 50 bar durchgeführt (zum Vergleich: Der normale Atmosphärendruck beträgt 1 bar).

Synthetisch hergestellte Moleküle sind für viele Produkte des menschlichen Lebens essentiell: Medikamente, Pflanzenschutzmittel oder besondere Materialien wie Teflon. Die Moleküle setzen sich dabei aus mehreren Bausteinen zusammen, die auf verschiedene Art kombiniert werden können und die zu unterschiedlichen Eigenschaften führen. Sowohl sogenannten Piperidinen als auch fluorierten Gruppen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Bei Piperidinen handelt es sich um kleine, ringförmige chemische Verbindungen. Da Fluoratome die Eigenschaften und damit die Wirkung von bestimmten Produkten durch ihre besonderen Eigenschaften dramatisch ändern, werden sie gern in Pharmazeutika eingebaut: So enthalten etwa 20 Prozent aller verkauften Medikamente weltweit Fluor. Bislang war jedoch das Zusammenführen von Fluoratomen und Piperidinen extrem aufwendig. Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben nun erstmalig eine neue, leicht durchführbare Synthesemethode zur Herstellung solcher Fluor-tragenden Piperidine entwickelt. Die Studie von Dr. Zackaria Nairoukh, Marco Wollenburg, Dr. Christoph Schlepphorst, Dr. Klaus Bergander und Prof. Dr. Frank Glorius wurde gerade in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ online veröffentlicht.

Münster (upm/ja)
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Zwei WWU-Forscher neu im Jungen Kolleg

NRW-Akademie nimmt Naturwissenschaftler Manuel van Gemmeren und Raphael Wittkowski auf

© AKW NRW - Andreas Endermann

WWU-Prorektorin Prof. Monika Stoll (l.), NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Akademiepräsident Prof. Wolfgang Löwer (r.) gratulierten Dr. Manuel van Gemmeren (2.v.l.) und Dr. Raphael Wittkowski.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK NRW) hat zwei Nachwuchswissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ins Junge Kolleg aufgenommen. Der Physiker Dr. Raphael Wittkowski und der Chemiker Dr. Manuel van Gemmeren gehören damit zu landesweit 12 neuen Mitgliedern im NRW-Kolleg.

MILLIONEN-FÖRDERUNG FÜR JURISTEN UND CHEMIKER DER WWU

Niels Petersen und Ryan Gilmour mit "Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats ausgezeichnet
Prof. Ryan Gilmour
© privat

Zwei "Consolidator Grants" 2018 des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) gehen an Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU): Der Jurist Prof. Dr. Niels Petersen von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und der Chemiker Prof. Dr. Ryan Gilmour vom Organisch-Chemischen Institut erhalten je eine der begehrten Förderungen in Höhe von zusammen 3,6 Millionen Euro.

Münster (upm)
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Chemiker entwickeln neues Verfahren zur selektiven Bindung von Proteinen

"Schlüssel-Schloss-Erkennung" durch selbstorganisierende Kontaktpunkte im Nanomaßstab / Potenzial für Diagnostik, Bildgebung und Wirkstoffe
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© WWU - Bart Jan Ravoo

Eine neue Methode, um Proteine selektiv an Nanopartikel zu binden, beschreibt ein deutsch-chinesisches Forscherteam um Chemiker Prof. Dr. Bart Jan Ravoo vom „Center for Soft Nanoscience“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Die Nanopartikel erkennen automatisch spezielle Peptide, also sehr kleine Proteine, und gehen jeweils eine hoch selektive Bindung mit ihnen ein. Unter den Peptiden, die die Wissenschaftler exemplarisch untersuchten, waren auch Amyloide. Ablagerungen von Amyloiden spielen beispielsweise bei der Alzheimer-Erkrankung eine zentrale Rolle. Die Wissenschafter hoffen daher, dass der von ihnen entdeckte Mechanismus einen neuen Ansatz zur Behandlung von Erkrankungen liefern könnte, bei denen derartige Ablagerungen auftreten. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ veröffentlicht.

Münster (upm/jas)
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NRW-AKADEMIE NIMMT VIER NEUE MITGLIEDER AUS DEN REIHEN DER WWU AUF

Auszeichnungen für die Professoren Gerald Echterhoff, Thorsten Kleine, Armido Studer und Burkhard Wilking

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© AWK NRW

Foto (v.l.) NRW-Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, Prof. Dr. Burkhard Wilking, Akademie-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Prof. Dr. Thorsten Kleine, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels, Prof. Dr. Armido Studer, Prof. Dr. Gerald Echterhoff.

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat zwölf neue Mitglieder aufgenommen.
Akademie-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Löwer überreichte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Aufnahmeurkunden bei der Jahresfeier am 16. Mai in Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und der NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Isabel Pfeiffer-Poensgen.


Münster (upm/ch)
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"Royal Society of Chemistry" ehrt Prof. Dr. Frank Glorius

Chemiker der WWU erhält Auszeichnung für Leistungen auf dem Gebiet der Organischen Chemie
Professor Frank Glorius
© DFG/David Ausserhofer

Chemie-Professor Frank Glorius erhält den "Merck, Sharp & Dohme Award" der britischen Royal Society of Chemistry für seine Leistungen auf dem Gebiet der Hydrierung aromatischer Moleküle. Durch diese Art chemischer Reaktionen lassen sich wertvolle Moleküle erzeugen, die beispielsweise pharmazeutisch nutzbar sind.

Münster (upm)
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"ERC Advanced Grants“ für Ralf Adams und Frank Glorius

Wissenschaftler von WWU und MPI Münster erhalten Millionenförderungen des Europäischen Forschungsrats
Ralf Adams und Frank Glorius
© MPI Münster, J. Müller-Keuker / WWU, P. Dziemba

Zwei "Advanced Grants" des Europäischen Forschungsrats (ERC) gehen an Forscher der WWU und des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster: Ralf Adams, Professor an der Medizinischen Fakultät der WWU und am MPI, sowie Frank Glorius, Professor am Organisch-Chemischen Institut der WWU, erhalten je eine der Förderungen.

Münster (upm)
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Chemiker der Universität Münster entwickeln neues Verfahren zur Synthese von fluorierten Molekülringen

Begehrte Verbindungen erstmals einfach herstellbar / Science-Publikation als "Durchbruch"

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© Dr.Dziemba

Prof. Dr. Frank Glorius und Koautoren haben eine neue, einfache Methode zur Herstellung von bislang schwer herstellbaren Fluor-tragenden dreidimensionalen molekularen Ringstrukturen entwickelt. Da diese Verbindungen zum Beispiel eine große Rolle bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe haben, ist diese in "Science" veröffentlichte neue Methode von großer Bedeutung.

Edel und glanzvoll

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© Prof. Frank Glorius

Dass das „International Precious Metals Institute“ (IPMI) gleich zwei Auszeichnungen an münstersche Chemiker vergibt, ist etwas Besonderes. Nur wenige Träger der „IPMI Awards“ kommen aus Europa, die meisten forschen in den USA. 2017 jedoch ist die WWU im Doppelpack vertreten: Prof. Frank Glorius vom Organisch-Chemischen Institut erhält einen mit 5000 US-Dollar dotierten „Faculty Advisor Award“. Sein Doktorand Johannes Ernst wird mit einem „Student Award“ ausgezeichnet, der mit 20.000 US-Dollar dotiert ist. Die Auszeichnungen werden im Juni in Florida, USA, vergeben.

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Münster (upm)
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Auszeichnung für Professor Gerhard Erker

Chemische Gesellschaft Japans ernennt Chemiker zum Ehrenmitglied
Gerhard Erker
© G. Erker

Die Chemische Gesellschaft Japans ("The Chemical Society of Japan", CSJ) hat Prof. Dr. Gerhard Erker vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. Damit würdigte die japanische Fachgesellschaft die herausragenden Leistungen des Münsteraners auf dem Gebiet der Chemie. Gerhard Erker war von 1990 bis 2015 einer der Direktoren des Organisch-Chemischen Instituts der WWU und ist seitdem dort Seniorprofessor. Er war zudem der deutsche Sprecher des ersten japanisch-deutschen internationalen Graduiertenkollegs (IRTG Münster-Nagoya, Laufzeit 2005 bis 2014).

Münster (upm/ch/lt)
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Radikalische Kupplungsreaktion in Science publiziert

"Radical-polar crossover reactions of vinylboron ate complexes", M. Kischkewitz, K. Okamoto, C. Mück-Lichtenfeld, A. Studer, Science 2017, 355, 936-938.
Studer et al., Science 2017
© WWU - AK Studer (photo: lt)

Der Arbeitskreis von Prof. Studer stellt in Science einen radikalischen, konzeptionell neuen Ansatz vor, mit dem übergangsmetallfrei - ausgehend von Vinyl-Bor-At-Komplexen - drei C-C-Bindungen geknüpft werden. Die vorgestellte Methode steht somit komplementär zur Suzuki-Miyaura-Kreuzkupplung. Die Arbeiten wurden durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) unterstützt.
Zur Originalarbeit (freier Zugang)

Münster (upm/ch)
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Chemiker Manuel van Gemmeren leitet neue Otto-Hahn-Nachwuchsforschergruppe

Auszeichnung durch Max-Planck-Gesellschaft / Grundlagenforschung zur Kontrolle chemischer Reaktionen
van Gemmeren
© privat

Dr. Manuel van Gemmeren vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist seit Januar 2017 Leiter einer Otto-Hahn-Nachwuchsforschungsgruppe der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Er forscht und lehrt an der WWU, gehört aber zugleich dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr an.

Münster (upm)
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EU fördert WWU-Chemiker mit 1,5 Millionen Euro

Starting Grant für Prof. Dr. Gustavo Fernández Huertas
Gustavo Fernández
© Prof. G. Fernández

Gute Nachricht aus Brüssel: Prof. Dr. Gustavo Fernández Huertas vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) erhält einen begehrten europäischen Förderpreis – einen mit knapp 1,5 Millionen Euro dotierten "Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC).

Mukaiyama-Award an Prof. Dr. Frank Glorius

Die Society of Synthetic Organic Chemistry of Japan hat Prof. Dr. Frank Glorius als Gewinner des Mukaiyama-Preises 2017 ausgewählt.
Frank Glorius
© Peter Grewer, WWU

Der hochangesehene Mukaiyama-Award wird seit 2005 vergeben, um herausragende Leistungen im Bereich der synthetischen organischen Chemie zu ehren. Prof. Dr. Frank Glorius erhält die Auszeichnung für seine weitgefächerten Pionierleistungen auf den Gebieten der N-heterocyclischen Carbene (in der Organokatalyse, in der Übergangsmetallkatalyse und in der Oberflächenchemie), der C–H Aktivierungen und der intelligenten Screeningverfahren.
(Link oben zur englischprachigen Webseite: The Society of Synthetic Organic Chemistry, Japan)


Münster (upm)
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Millionenförderung für Chemiker

Europäischer Forschungsrat zeichnet Prof. Armido Studer mit "Advanced Grant" aus
Armido Studer
© Prof. Armido Studer

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) hat einen weiteren Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) mit einem der begehrtesten europäischen Förderpreise ausgezeichnet: Prof. Dr. Armido Studer vom Organisch-Chemischen Institut erhält für seine Arbeiten auf dem Gebiet der elektronen-katalysierten Reaktionen einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten "Advanced Grant". "Diese Förderung ist vor allem für Prof. Studer eine herausragende Ehre - aber auch für die Universität Münster insgesamt", betonte WWU-Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles. "Sie ist ein weiterer Beleg für die Spitzenforschung, die die WWU bietet."