Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Center for Soft Nanoscience eingeweiht

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© WWU - MünsterView

Mit einem Symposium haben Wissenschaftler der WWU das neue "Center for Soft Nanoscience" (SoN) in der münsterschen Busso-Peus-Straße feierlich eingeweiht. Unter den Gratulanten war NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

17.000 Schüler erkunden am Hochschultag den Studienort Münster

Experimentalvorlesung in der Chemie: Explosionen, Flammen, Farben, Gerüche und jede Menge spannendes Hintergrundwissen
Simulierter FettbrandTetraeder
© Peter Leßmann

Die Schülerinnen und Schüler strömten am Hochschultag mit großen Erwartungen in den Hörsaal der Chemie: Eine Stunde lang Experimente live erleben, die sonst nicht zum Lehrplan des Chemieunterrichts zählen. Unter dem Motto "Chemie ist Kult(ur)" schaffte es Prof. Frank Glorius spielend die Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen zu Begeistern: Er brachte sie zum Staunen, zum Lachen, zum Nachdenken und ab und zu zum Ohrenzuhalten.

Dr. Robin Korte erhält den Stockmeyer Wissenschaftspreis 2018

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© Dr. Robin Korte

“Lebensmittelallergene, das war für uns immer gesundheitlicher Verbraucherschutz pur und zugleich ein ungeheuer dynamisches Forschungsfeld“ schreibt Robin Korte im Vorwort seiner Doktorarbeit. Seine Ergebnisse können tatsächlich dazu beitragen, die Untersuchung von verarbeiteten Lebensmitteln zu verbessern, und damit mehr Produktsicherheit für allergisch reagierende Verbraucher zu garantieren. Für seine Dissertation Analyse und Charakterisierung von Lebensmittelallergenen mit Hilfe der Massenspektrometrie wurde Dr. Robin Korte mit dem Stockmeyer Wissenschaftspreis 2018 ausgezeichnet.

Der Tag der offenen Tür der Chemie war ein voller Erfolg

Experimentieren stand im Vordergrund am Tag der offenen Tür der Chemie
Spezifische Flammenfärbung von Natrium Spezifische Flammenfärbung von Natrium
© Dr. Wolfgang Buscher

"Chemie steckt überall drin": Das Motto zum Tag der offenen Tür der Chemie konnten die mehr als 300 Besucher am 22. September selbst erfahren. In der Show-Vorlesung "Es werde Licht" führte Prof. Uwe Karst durch die spannende Welt von Licht und Farben: Farbige Flammen, fluoreszierende Flüssigkeiten, starke Laser und viele bunte leuchtende Knicklichter sorgten für große Aha-Effekte bei den Besuchern. Die Chemie-Rallye bot einen bunten Chemieblumenstrauß an abwechslungsreichen Mitmachexperimenten und Vorführungen. Führungen durch einige Institute des Fachbereichs boten einen Blick hinter die Forscherkulissen.

Bundesverdienstkreuz für Batterieforscher Prof. Dr. Martin Winter

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© MEET/Adrienne Hammerschmidt

Prof. Dr. Martin Winter, wissenschaftlicher Leiter des MEET-Batterieforschungszentrums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts Münster (HI MS) am Forschungszentrum Jülich, hat für seine herausragenden Verdienste im Bereich der Batterieforschung das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Der Chemiker leiste einen essenziellen Beitrag zum Gelingen der Energie- und Mobilitätswende in Deutschland, heißt es in der Begründung.

Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie

Dozentenpreis Dielmann1zu1Dozentenpreis Dielmann
© VCI / Fuest

Dr. Fabian Dielmann erhielt am 15.06.2018 den Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie, der nur an besonders herausragenden Nachwuchswissenschaftlern verliehen wird. Seit September 2013 leitet Dr. Dielmann eine unabhängige Nachwuchsgruppe an der WWU Münster, die Forschungsprojekte im Rahmen des Emmy Noether-Programms bearbeitet.  Er und seine Mitarbeiter beschäftigen sich grundlegend mit der Entwicklung von Methoden zur Aktivierung besonders reaktionsträger kleiner Moleküle und enthalpisch starker CF- und CO-Bindungen, um darauf aufbauend effiziente Katalysatoren auf Basis reaktiver Hauptgruppenelementspezies und kooperativer Metallkomplexe für den Einsatz dieser Moleküle in der Synthesechemie zu entwickeln.

Neuer Reaktionsweg zur Spaltung von Disulfiden

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© WWU/Michael Teders

Wissenschaftler um Prof. Dr. Frank Glorius und Michael Teders (WWU Münster) und Prof. Dr. Dirk Guldi von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben einen neuen chemischen Reaktionsweg vorgestellt, der zu einer Spaltung von Bindungen zwischen zwei Schwefelatomen führt. Hierbei werden Photokatalysatoren und sichtbares Licht zur selektiven Spaltung genutzt. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift "Nature Chemistry" veröffentlicht.

Sára Harkai hat für ihre Dissertation mobile Analysetechniken entwickelt

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© privat

In ihrer Dissertation beschäftigte sich Dr. Sára Harkai mit der Analyse von "Neuen psychoaktiven Stoffen". Dazu testete sie mobile Geräte und Techniken, die eine einfachere und sicherere Untersuchung der Drogen ermöglichen. Ihre Ergebnisse dienen vor allem Polizei- und Zollbehörden sowie kriminaltechnischen Instituten.