Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Sára Harkai hat für ihre Dissertation mobile Analysetechniken entwickelt

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© privat

In ihrer Dissertation beschäftigte sich Dr. Sára Harkai mit der Analyse von "Neuen psychoaktiven Stoffen". Dazu testete sie mobile Geräte und Techniken, die eine einfachere und sicherere Untersuchung der Drogen ermöglichen. Ihre Ergebnisse dienen vor allem Polizei- und Zollbehörden sowie kriminaltechnischen Instituten.

Spitzenpositionen im aktuellen Hochschulranking

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Im Hochschulranking 2018 des "Centrums für Hochschulentwicklung" (CHE/Gütersloh) wurden die Fächer Chemie und Pharmazie bewertet. Die Chemie liegt in der Kategorie "Abschlüsse in angemessener Zeit" in der Spitzengruppe und die Studierenden sind sehr zufrieden mit der Studienorganisation und mit der Vermittlung der Fachkompetenzen. Pharmazie-Studierende schätzen besonders die Laborausstattung.

Belohnung für erfolgreiche Teilnahme an der Internationalen Chemieolympiade

Quantitative Analyse von Mykotoxinen in Frühstückscerealien
© Dr. Mara Johann
© Dr. Mara Johann / WWU

Die landesweit besten Chemie-Olympioniken bekamen am Institut für Lebensmittelchemie der WWU die Möglichkeit anwendungsnahe Experimente zu modernen analytischen Methoden durchzuführen. Auf dem Programm für den Workshop standen Mykotoxine: Wo finden sich die Mykotoxine besonders häufig und können sie auch in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sein. Aufgeklärt wurde auch über Toxizität und Risikobewertung von Mykotoxinen. Im Labor wurden die von den Schülerinnen und Schülern von zuhause mitgebrachten Frühstückscerealien genauer unter die Lupe genommen.

Royal Society of Chemistry ehrt Prof. Dr. Frank Glorius

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© DFG/David Ausserhofer

Professor Frank Glorius erhält den "Merck, Sharp & Dohme Award" der britischen Royal Society of Chemistry für seine Leistungen auf dem Gebiet der Hydrierung aromatischer Moleküle. Durch diese Art chemischer Reaktionen lassen sich wertvolle Moleküle erzeugen, die beispielsweise pharmazeutisch nutzbar sind.

RNA-Modifikationen markieren und aufspüren

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© WWU/E. Wibberg

Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem sie wichtige Modifikationen an der Boten-RNA verorten können. Dabei arbeiteten Biochemiker um Prof. Dr. Andrea Rentmeister mit Molekularbiologen interdisziplinär zusammen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" erschienen.

"ERC Advanced Grant“ für Prof. Dr. Frank Glorius

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© WWU/Peter Grewer

Prof. Dr. Frank Glorius erhält den "Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) für die Untersuchung neuer Katalyse-Konzepte und deren Anwendung. Diese renommierte Auszeichnung gilt als ein Beleg für die herausragenden Forschungsleistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Nach einem „ERC Consolidator Grant“ 2010 ist dies der zweite „ERC Grant“ für Frank Glorius.

Chemische Synthese mit künstlicher Intelligenz: Forscher entwickeln neues Rechenverfahren

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© fotolia.com/Sergey

Die Retrosynthese ist die Königsdisziplin der organischen Chemie, die ein gutes Maß an Intuition und Kreativität erfordert. Die Chemiker Marvin Segler und Mark Waller haben in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformatiker Mike Preuss nun ein Verfahren entwickelt, das tiefe neuronale Netzwerke und die Monte-Carlo-Baumsuche verknüpft. Bei der Monte-Carlo-Baumsuche handelt es sich um eine Methode zur Bewertung von Spielzügen: Der Computer simuliert bei jedem Zug zahlreiche Varianten und der vielversprechendste Zug wird ausgewählt.

Weiterförderung des SFB 858 bis 2021

Synergetische Effekte in der Chemie – Von der Additivität zur Kooperativität
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© SFB 858

Der SFB 858 erhielt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Förderzusage über etwa 11,3 Millionen Euro für weitere vier Jahre. Der SFB geht seit seiner Einrichtung im Jahr 2010 damit in seine dritte Förderperiode. Insgesamt 19 Teilprojekte beschäftigen sich mit molekularer Aktivierung, Katalyse, Chemie auf Oberflächen, Biochemie und Theoretischer Chemie. Die beteiligten Wissenschaftler untersuchen, wie Molekülbausteine in chemischen Reaktionen gemeinsam und gleichzeitig chemische Umwandlungen beeinflussen. Sie vergleichen diese sogenannte kooperative Wirkungsweise mit dem herkömmlichen Reaktionsprinzip, bei dem die einzelnen Aktivierungsschritte aufeinanderfolgen ("Additivität").