Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Matt Mullicans Skulptur kehrt an den Campus zurück

Ausschnitt der Skulptur "Ohne titel (Skulptur für die Chemischen institute)"Skulptur "Ohne titel (Skulptur für die Chemischen institute)"
© WWU - Sophie Pieper
© LWL-Museum für Kunst und Kultur – Hanna Neander

Nach einer mehrmonatigen Restaurierungsphase am LWL-Museum kehrt das Skulptur-Projekt „Ohne Titel (Skulptur für die Chemischen Institute)“ des US-amerikanischen Künstlers Matt Mullican wieder an den Einstein-Campus zurück. Aufgrund baulicher Maßnahmen wurde das Kunstwerk nach über 30 Jahren von seinem ursprünglichen Standort auf den Pharmacampus verlegt. Die Alterungserscheinungen der 35 Granitplatten wurden bewusst nicht vollständig entfernt, sodass die Geschichte des Kunstwerks erkennbar bleibt. Besichtigt werden kann die frei zugängliche Skulptur an der Corrensstraße 48 im Innenhof.

Eine neue Art bioinspirierter Wirkstofftransporter

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© Kudruk & Pottanam Chali et al./Adv Sci 2021 (modified colours)

Ein Team um den Chemiker Prof. Dr. Bart Jan Ravoo und den Biochemiker Prof. Dr. Volker Gerke hat Nanocontainer aus Zucker- und Eiweißkomponenten entwickelt. Diese nutzen natürliche Prozesse, um Substanzen in Zellen zu bringen, für die die Zellmembran normalerweise undurchlässig ist – beispielsweise markierte Substanzen zur Untersuchung von Zellfunktionen oder Medikamente. Die Studie ist in „Advanced Science“ erschienen.

Originalpublikation in „Advanced Science“

Prof. Rentmeister wird Mitglied der Royal Society of Chemistry

Prof. Dr. Andrea RentmeisterProf. Dr. Andrea Rentmeister
© WWU

Prof. Dr. Andrea Rentmeister wurde zum Mitglied der britischen Royal Society of Chemistry gewählt. Die Aufnahme gilt als große Ehre und würdigt erfahrene Wissenschaftler*innen, die ihr jeweiliges Forschungsgebiet signifikant vorangebracht haben. Prof. Rentmeister beschäftigt sich mit der molekularen Markierung von Boten-RNA (mRNA) in lebenden Zellen. Dies ermöglicht es, die Verteilung und den Transport der mRNA in lebenden Zellen zu untersuchen.

Prof. Dr. Armido Studer durch Mitgliedschaft an der Academia Europaea ausgezeichnet

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© AK Studer

Prof. Dr. Armido Studer wurde als Mitglied an der Academia Europaea aufgenommen. Die unabhängige europäischen Gesellschaft verfolgt das Ziel, europäische Forschung zu fördern, zu wissenschaftlichen Fragestellungen zu beraten und die internationale und interdisziplinäre Forschung voranzubringen. Die Mitgliedschaft würdigt Personen, die "nachhaltige wissenschaftliche Exzellenz" bewiesen haben. Prof. Studer hat sich insbesondere auf dem Gebiet der Chemie freier Radikale in der Organischen Chemie hervorgetan. Ein derzeitiger Fokus liegt auf der Verwendung von Elektronen als Katalysatoren.

Dozentenpreis für Nachwuchsgruppenleiter am Fachbereich

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© Gerald Fuest

Der Nachwuchsgruppenleiter Dr. Manuel van Gemmeren wurde mit dem Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie ausgezeichnet. Der mit 75.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an bis zu vier herausragende Wissenschaftler*innen verliehen und würdigt deren Gesamtwerk bis zum Zeitpunkt der Verleihung. In diesem Jahr wurde neben Dr. van Gemmeren auch Prof. Dr. Lena Daumann von der Ludwig-Maximilian-Universität München geehrt. Die Verleihung fand in einer virtuellen Konferenz statt.

Dissertation über Mykotoxine ausgezeichnet

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© Fotostudio Effing

Frau Dr. Annika Jagels wurde für Ihre Dissertation „Isolierung und Strukturaufklärung von neuen Sekundärmetaboliten aus Stachybotrys-Spezies und Untersuchungen zur Exposition gegenüber dem Menschen“ mit dem Brigitte Gedek-Wissenschaftspreis für Mykotoxinforschung ausgezeichnet. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird alle zwei Jahre durch die deutsche Gesellschaft für Mykotoxinforschung vergeben. Der Preis wurde dieses Jahr geteilt, der andere Preisträger ist Herr Dr. Benedikt Warth von der Universität Wien.

Internationale Rankings: Gute Ergebnisse für den Fachbereich Chemie und Pharmazie

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© Erik Hinz

Der Fachbereich Chemie und Pharmazie hat gleich in zwei internationalen Rankings sehr gute Ergebnisse erzielt: Beim "Shanghai Ranking" nach Fachgebieten erzielte das Fach Chemie deutschlandweit den vierten Rang. International wurde der Standort Münster für das Fach in der Ranggruppe 76 - 100 platziert. Beim "Nature Index", der die jährlich die Publikationsstärke in den Natur- und Lebenswissenschaften bewertet, erreichte das Fach Chemie im akademischen Bereich deutschlandweit den ersten Rang. Im weltweiten Vergleich der akademischen Forschungseinrichtungen wurde für die Chemie Rang 53 erzielt.

Hohe Auszeichnung für zwei Chemiker des Fachbereichs

Prof. Dr. G. Erker (li.) und Prof. Dr. Ekkehardt Hahn (re.)Prof. Dr. G. Erker (li.) und Prof. Dr. Ekkehardt Hahn (re.)
© G. Erker/E. Hahn

Mit Prof. Dr. Gerhard Erker (Bild links, Institut für Organische Chemie) und Prof. Dr. Ekkehardt Hahn (Bild rechts, Institut für Anorganische und Analytische Chemie) wurden zwei Chemiker des Fachbereichs als Mitglieder an der „European Academy of Sciences“ aufgenommen. Die Aufnahme honoriert herausragende Forscher*innen aus den Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und der Technik für ihr wissenschaftliches Werk. Prof. Erker hat sich besonders in der Organometall-Chemie, der Katalyse und der Chemie „frustrierter Lewispaare“ hervorgetan. Prof. Hahn beschäftigt sich mit dem Aufbau von Molekülen, die Metall-Kohlenstoff-Bindungen enthalten.