Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Exzellente Studienleistungen wurden mit den Evonik Preisen prämiert

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© JCF-Münster

Das Jungchemikerforum Münster hat zusammen mit der Evonik Industries AG die Evonik Preise 2019 für herausragende Leistungen während der Master- und Doktorarbeit verliehen. Die Jury ehrte Felix Schäfers (Masterpreis) und Jan Patrick Unsleber (Promotionspreis) für ihre Leistungen. Ein anschließender Vortrag über „Speiseöle im Test der Stiftung Warentest“ von Frau Dr. Birgit Rehlender rundete die Preisverleihung ab.

Neue Synthesemethode zur Herstellung fluorierter Piperidine

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© Frank Glorius

Das neue Verfahren, das das Team um Frank Glorius entwickelt hat, läuft in zwei Schritten hintereinander. Als Startmoleküle dienen gut zugängliche fluorierte Pyridine. Im ersten Schritt findet eine Dearomatisierung statt und in einem zweiten Schritt die Hydrierung gezielt an eine Seite des Ringsystems. Für beide Reaktionsschritte dieser diastereoselektiven "Eintopfsynthese" nutzen die Chemiker einen Rh-Katalysator.

Manuel van Gemmeren ins Junge Kolleg der NRW-Akademie aufgenommen

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© AKW NRW - Andreas Endermann

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK NRW) hat den Nachwuchswissenschaftler Dr. Manuel van Gemmeren ins Junge Kolleg aufgenommen. Manuel van Gemmeren leitet eine unabhängige Nachwuchsgruppe am Organisch-Chemischen Institut in Münster und am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr. Der Chemiker beschäftigt sich unter anderem mit der Umstellung chemischer Wertschöpfungsketten auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

WWU-Forschungspreis 2018 an Martin Winter

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© WWU - Peter Leßmann

Das Rektorat verlieh den WWU-Forschungspreis 2018 an Prof. Dr. Martin Winter vom Institut für Physikalische Chemie. Er ist eine der international herausragenden und thematisch einflussreichsten Forscherpersönlichkeiten auf dem Gebiet der Materialforschung für Alkalimetall-Hochenergiebatterien, insbesondere der Lithium-Ionen- und Lithium-Metall-Batterien. Mit der Gründung des Batterieforschungszentrums "Münster Electrochemical Energy Technology (MEET)" im Jahr 2010 und der Gründung des ebenfalls von ihm geleiteten Helmholtz-Instituts Münster bildet die Energiespeicher-Forschung in Münster eines der weltweit wichtigsten Kompetenzzentren.

Dr. Robin Korte entwickelte neue Methode zum Nachweis von Allergenen

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© WWU - Julia Harth

Für seine Dissertation hat Dr. Robin Korte ein besonders empfindliches Verfahren entwickelt, mit dem Allergene in Lebensmitteln nachgewiesen werden können. Mit einer Kombination von Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie (LC-MS), einer in der analytischen Chemie weit verbreiteten Messtechnik zur Trennung und Bestimmung von Molekülen, hat er eine Methode zum Nachweis von Haselnüssen, Erdnüssen, Pistazien, Walnüssen, Cashew und Mandeln entwickelt.

Consolidator Grant an Ryan Gilmour

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© privat
© Privat

Ryan Gilmour vom Organisch-Chemischen Institut erhielt den Consolidator Grant vom European Research Council (ERC). 2013 erhielt er bereits einen "ERC Starting Grant". Aufbauend auf diesem Erfolg erlaubt die Auszeichnung mit dem mit zwei Millionen Euro dotierten "Consolidator Grant" ihm und seinem Team, sich in den nächsten fünf Jahren intensiv mit der Erforschung neuer Bereiche der Organofluor-Chemie auseinanderzusetzen.

Masterarbeiten am Fachbereich Chemie- und Pharmazie gewürdigt

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© Dr. Peter Dziemba

Im Jahr 2018 schlossen im Fachbereich Chemie und Pharmazie Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) 88 Chemiker, 19 Lebensmittelchemiker und 22 Wirtschaftschemiker erfolgreich das Masterstudium ab. Traditionell fand die Zeugnisvergabe im feierlichen Rahmen im großen Hörsaal der Chemie statt. Drei Absolventen des Fachbereichs Chemie und Pharmazie der WWU Münster haben eine Auszeichnung für ihre herausragenden Masterarbeiten erhalten. Wirtschaftschemiker Niels Gerhard, Lebensmittelchemiker Jonas Specht und Chemiker Patrick Bücker nahmen jeweils einen der mit 1000 Euro dotierten Studienpreise entgegen.

Chemiker entwickeln neues Verfahren zur selektiven Bindung von Proteinen

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© WWU - Bart Jan Ravoo

Eine neue Methode, um Proteine selektiv an Nanopartikel zu binden, beschreibt ein deutsch-chinesisches Forscherteam um Chemiker Prof. Dr. Bart Jan Ravoo vom "Center for Soft Nanoscience" der WWU. Die Nanopartikel erkennen automatisch kleine Proteine und gehen jeweils eine hoch selektive Bindung mit ihnen ein.