Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Martin Winter mit Volta-Medaille ausgezeichnet

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© MEET - Judith Kraft

Für seine wegweisende Forschung in der Elektrochemie ist der münstersche Chemiker Prof. Dr. Martin Winter mit der Alessandro-Volta-Medaille ausgezeichnet worden. Die Electrochemical Society (ECS) vergibt den Preis alle zwei Jahre für herausragende Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet. Der Leiter des MEET Batterieforschungszentrums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) sowie des Helmholtz Instituts Münster des Forschungszentrums Jülich nahm den Preis jetzt auf dem digitalen ECS-Treffen entgegen.

Arzneipflanzen: Steigende Nachfrage nach Heilkräften aus der Natur

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© WWU - SP

Ob Gingko, Johanniskraut oder Weißdorn - vieles, was im Garten wächst, kann eine heilende Wirkung auf die Gesundheit haben. Prof. Dr. Andreas Hensel ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie im Fachbereich Chemie und Pharmazie und erklärt im Podcast, wie effektiv Stoffe aus der Natur sind, wo sie sich einsetzen lassen und welche Rolle sie möglicherweise in Zukunft bei der Behandlung von Coronaviren spielen könnten.

ERC Starting Grant geht an Dr. Manuel Van Gemmeren

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© privat

Dr. Manuel van Gemmeren wurde durch den European Research Counsel (ERC) für ein "ERC Starting Grant" ausgewählt. Die Förderlinie unterstützt junge Forschende bei der Umsetzung innovativer Forschungsprojekte. Der Schwerpunkt des mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro geförderten Projektes liegt im Bereich der Palladium-katalysierten C-H-Aktivierung an Aromaten. Dabei wird sich die Arbeitsgruppe über die Förderdauer von fünf Jahren mit der Entwicklung neuer Methoden zur selektiven Aktivierung bislang schwer zugänglicher Positionen an aromatischen Molekülen beschäftigen.

Batterieforschungszentrum: Neue internationale Forschungsschule eröffnet

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© WWU - Peter Leßmann

Eine größere Reichweite für Elektroautos, eine effektive Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien – zu diesen Zukunftsthemen forschen Doktorandinnen und Doktoranden in Münster in einer neuen internationalen Graduiertenschule. Die Forschungsschule für „Batterie-Chemie, Charakterisierung, Analyse, Recycling und Anwendung“ (BACCARA) ist heute (5. August) am MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) eingeweiht worden. Sie ist mit Beteiligung des Fachbereichs Chemie und Pharmazie der WWU sowie des Helmholtz-Instituts Münster, einer Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, entstanden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Forschungsschule über fünf Jahre mit 9,5 Millionen Euro.

Prof. Dr. Armido Studer wird Mitglied der "Leopoldina"

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© Armido Studer

Als Würdigung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen wurde Herr Prof. Dr. Armido Studer zum Mitglied der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt. Prof. Studer ist seit 2004 am Fachbereich 12 Chemie und Pharmazie tätig, wobei sein inhaltlicher Schwerpunkt die Radikalchemie ist. Insbesondere der Bereich der synthetischen Anwendung organischer Radikale wurde durch seine Forschungsarbeiten maßgeblich vorangetrieben.

Die Leopoldina ist eine interdisziplinäre Gelehrtengesellschaft, deren Aufgaben die Vertretung der deutschen Wissenschaft im Ausland und die Beratung von Politik und Öffentlichkeit beinhalten.

Der Mitsui-Chemicals Preis für Katalyseforschung geht an Prof. Dr. F. Glorius

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© Dr. Peter Dziemba

Prof. Dr. F. Glorius vom Institut für Organische Chemie des Fachbereichs 12 wurde der "Mitsui Chemicals Catalysis Science Award 2020" verliehen. Der alle zwei Jahre an herausragende Chemiker*innen unter 47 Jahren vergebene Preis steht diesmal unter dem Thema Nachhaltigkeit.

Der Preis würdigt Prof. Glorius Forschung zur Entwicklung von effizienten Katalysatoren für die Organische Synthesechemie. Darüber hinaus wurden seine Erfolge bei der Entwicklung von Methoden zur intelligenten Datenerzeugung und zum maschinellen Lernen ausgezeichnet.

Forscher lösen langjähriges Rätsel der organischen Chemie

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© Ryan Gilmour

Polyene spielen bei vielen biologischen Prozessen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus werden einige Vertreter dieser Stoffklasse als Antibiotika oder Antimykotika eingesetzt. Ihre selektive Herstellung stellt organische Chemiker jedoch vor große Herausforderungen, da sie oft kompliziert und kostenintensiv ist. Wissenschaftler der WWU um Prof. Dr. Ryan Gilmour haben eine Methode entwickelt, mit der sich komplexe Polyene wie Retinsäure aus einfachen Bausteinen effizient und selektiv herstellen lassen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Science veröffentlicht.

PD Dr. O. Koch erhält den Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie

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© PD Dr. Oliver Koch

Für seine herausragenden Arbeiten wurde Herrn PD Dr. Oliver Koch der Innovationspreis in Medizinisch/Pharmazeutischer Chemie der Fachgruppen Medizinische Chemie (GDCh) und Pharmazeutische/Medizinische Chemie (DPhG) verliehen.
Der mit 5000 € dotierte Preis würdigt Herrn Kochs wegweisende Arbeiten bei der Entwicklung und Anwendung computergestützter Methoden zur Identifizierung und Optimierung bioaktiver Moleküle. Ein Fokus liegt dabei auf (neuen) datenorientierten Methoden und Methoden der künstlichen Intelligenz für die Analyse von Protein-Ligand-Interaktionen und Proteinbindungsstellen.