Willkommen am Organisch-Chemischen Institut der WWU Münster
© WWU - OC (collage:lt)

MSCEC 2017 am 12. Mai 2017

MSCEC 2017
© WWU - SFB 858 (lt)

Der SFB 858 lädt ein zum "Münster Symposium on Cooperative Effects in Chemistry" am 12. Mai 2017 im Schloss der WWU. Für die diesjährige Ausgabe konnten mir Frances H. Arnold (CalTech, USA), Susumo Kitagawa (Kyoto University, JPN), Benjamin List (MPI Mülheim, GER) und Peter R. Schreiner (Universität Gießen, GER) erneut herausragende Wissenschaftler aus den im SFB 858 vertretenen Disziplinen gewonnen werden. Weitere Ankündigungen in Kürze.

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Münster (upm)

Chemiker der Universität Münster entwickeln neues Verfahren zur Synthese von fluorierten Molekülringen

Begehrte Verbindungen erstmals einfach herstellbar / Science-Publikation als "Durchbruch"

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© Dr.Dziemba

Prof. Dr. Frank Glorius und Koautoren haben eine neue, einfache Methode zur Herstellung von bislang schwer herstellbaren Fluor-tragenden dreidimensionalen molekularen Ringstrukturen entwickelt. Da diese Verbindungen zum Beispiel eine große Rolle bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe haben, ist diese in "Science" veröffentlichte neue Methode von großer Bedeutung.

Chemiker erhalten Auszeichnung im "Doppelpack"

Internationales Edelmetall-Institut ehrt Prof. Dr. Frank Glorius und Doktoranden Johannes Ernst
Ernst - Glorius
© Prof. Frank Glorius

Dass das „International Precious Metals Institute“ (IPMI) gleich zwei Auszeichnungen an münstersche Chemiker vergibt, ist etwas Besonderes. Nur wenige Träger der „IPMI Awards“ kommen aus Europa, die meisten forschen in den USA. 2017 jedoch ist die WWU im Doppelpack vertreten: Prof. Frank Glorius vom Organisch-Chemischen Institut erhält einen mit 5000 US-Dollar dotierten „Faculty Advisor Award“. Sein Doktorand Johannes Ernst wird mit einem „Student Award“ ausgezeichnet, der mit 20.000 US-Dollar dotiert ist. Die Auszeichnungen werden im Juni in Florida, USA, vergeben.

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Münster (upm)

Auszeichnung für Professor Gerhard Erker

Chemische Gesellschaft Japans ernennt Chemiker zum Ehrenmitglied
Gerhard Erker
© G. Erker

Die Chemische Gesellschaft Japans ("The Chemical Society of Japan", CSJ) hat Prof. Dr. Gerhard Erker vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. Damit würdigte die japanische Fachgesellschaft die herausragenden Leistungen des Münsteraners auf dem Gebiet der Chemie. Gerhard Erker war von 1990 bis 2015 einer der Direktoren des Organisch-Chemischen Instituts der WWU und ist seitdem dort Seniorprofessor. Er war zudem der deutsche Sprecher des ersten japanisch-deutschen internationalen Graduiertenkollegs (IRTG Münster-Nagoya, Laufzeit 2005 bis 2014).

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Münster (upm/ch/lt)

Radikalische Kupplungsreaktion in Science publiziert

"Radical-polar crossover reactions of vinylboron ate complexes",
M. Kischkewitz, K. Okamoto, C. Mück-Lichtenfeld, A. Studer,
Science 2017, 355, 936-938.
83-09-09 Aks Lt
© WWU - AK Studer (photo: lt)

Der Arbeitskreis von Prof. Studer stellt in Science einen radikalischen, konzeptionell neuen Ansatz vor, mit dem übergangsmetallfrei - ausgehend von Vinyl-Bor-At-Komplexen - drei C-C-Bindungen geknüpft werden. Die vorgestellte Methode steht somit komplementär zur Suzuki-Miyaura-Kreuzkupplung. Die Arbeiten wurden durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) unterstützt.

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Münster (upm/ch)

Chemiker Manuel van Gemmeren leitet neue Otto-Hahn-Nachwuchsforschergruppe

Auszeichnung durch Max-Planck-Gesellschaft / Grundlagenforschung zur Kontrolle chemischer Reaktionen
van Gemmeren
© privat

Dr. Manuel van Gemmeren vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist seit Januar 2017 Leiter einer Otto-Hahn-Nachwuchsforschungsgruppe der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Er forscht und lehrt an der WWU, gehört aber zugleich dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr an.