Willkommen am Organisch-Chemischen Institut der WWU Münster
© WWU - OC (collage:lt)

MSCEC 2019 am 17. Mai 2019

MSCEC 2019 Announcement
© SFB 858 / WWU / Symposium Speakers

Der SFB 858 feiert Jubiläum: Zum 10. Mal findet das "Münster Symposium on Cooperative Effects in Chemistry" am 17. Mai 2019 im Schloss der WWU statt. Für die diesjährige Ausgabe konnten mit Lee Cronin (Glasgow, UK), Hendrik Dietz (TU München, GER), Gregory C. Fu (Caltech, USA) und Markus Reiher (ETH Zürich, SUI) erneut herausragende Wissenschaftler aus den im SFB 858 vertretenen Disziplinen gewonnen werden. Weitere Ankündigungen hier.

Münster (upm/sr)
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Internationale Auszeichnung für Frank Glorius

Chemiker der WWU erhält Gay-Lussac-Humboldt-Preis
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© WWU - Peter Dziemba

Für seine herausragende Forschung und seine engen wissenschaftlichen Verbindungen zu Frankreich hat Prof. Dr. Frank Glorius, Organischer Chemiker an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), am 7. Mai in Paris den Gay-Lussac-Humboldt-Preis erhalten. Das französische Hochschul- und Forschungsministerium vergibt den Preis an exzellente deutsche Wissenschaftler aus allen Fachdisziplinen, die für eine besondere Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarländern stehen. Die Wahl fällt einmal jährlich auf zwei Forscher, die jeweils ein Preisgeld von 60.000 Euro erhalten, um ihre Kooperationen weiter ausbauen zu können.

Münster (upm)
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"Royal Society of Chemistry" ehrt Armido Studer

Pedler Award der RSC 2019 für hervorragende Beiträge zur Methodenentwicklung in der Radikalchemie
Prof. Armido Studer
© AK Studer

Internationale Auszeichnung für organischen Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU): Prof. Dr. Armido Studer ist der diesjährige Gewinner des „Pedler-Awards“, den die britische „Royal Society of Chemistry“ vergibt. Er erhält die Auszeichnung für seine „hervorragenden Beiträge zur Methodenentwicklung auf dem Gebiet der Radikalchemie“, wie die Organisation betont. Der Preis gedenkt dem britischen Chemiker Alexander Pedler und wird jährlich für wichtige wissenschaftliche Beiträge in der organischen Chemie an international etablierte Forscherinnen und Forscher vergeben. Neben einer Medaille und einem Preisgeld erhält Armido Studer die Einladung, an verschiedenen Universitäten in England Vorträge zu halten.

Münster (upm)
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Unsere Auszubildenden sollen ihre Möglichkeiten, die ihnen bei uns geboten werden, nutzen

Karin Hassels und Peter Eggert kümmern sich um die Chemielaboranten von morgen

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© WWU - Peter Leßmann

Die Ausbilder Karin Hassels und Peter Eggert haben bislang 43 angehende Chemielaboranten betreut.

Vom Gärtner bis hin zum IT-Systemelektroniker: Neben Studium und Forschung bietet die Universität Münster 19 verschiedene Ausbildungsberufe. Dazu zählt auch die Ausbildung zum Chemielaboranten im Organisch-Chemischen Institut, für die Karin Hassels und Peter Eggert seit 2009 beziehungsweise 2001 verantwortlich sind. Kathrin Nolte sprach mit den beiden Ausbildern über die schulischen Voraussetzungen und die Entwicklung weg von der handwerklichen Praxis hin zu mehr gefordertem Spezialwissen.

Münster (upm/kk)
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CHEMIKER ENTWICKELN NEUE SYNTHESEMETHODE ZUR HERSTELLUNG FLUORIERTER PIPERIDINE

Forscher der WWU veröffentlichen Studie in "Nature Chemistry"

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© Frank Glorius

Druckgefäß (Autoklav) zur Durchführung der Hydrierung fluorierter Pyridine. Die Reaktionen werden bei einem Wasserstoffdruck von 50 bar durchgeführt (zum Vergleich: Der normale Atmosphärendruck beträgt 1 bar).

Synthetisch hergestellte Moleküle sind für viele Produkte des menschlichen Lebens essentiell: Medikamente, Pflanzenschutzmittel oder besondere Materialien wie Teflon. Die Moleküle setzen sich dabei aus mehreren Bausteinen zusammen, die auf verschiedene Art kombiniert werden können und die zu unterschiedlichen Eigenschaften führen. Sowohl sogenannten Piperidinen als auch fluorierten Gruppen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Bei Piperidinen handelt es sich um kleine, ringförmige chemische Verbindungen. Da Fluoratome die Eigenschaften und damit die Wirkung von bestimmten Produkten durch ihre besonderen Eigenschaften dramatisch ändern, werden sie gern in Pharmazeutika eingebaut: So enthalten etwa 20 Prozent aller verkauften Medikamente weltweit Fluor. Bislang war jedoch das Zusammenführen von Fluoratomen und Piperidinen extrem aufwendig. Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben nun erstmalig eine neue, leicht durchführbare Synthesemethode zur Herstellung solcher Fluor-tragenden Piperidine entwickelt. Die Studie von Dr. Zackaria Nairoukh, Marco Wollenburg, Dr. Christoph Schlepphorst, Dr. Klaus Bergander und Prof. Dr. Frank Glorius wurde gerade in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ online veröffentlicht.

Münster (upm/ja)
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Zwei WWU-Forscher neu im Jungen Kolleg

NRW-Akademie nimmt Naturwissenschaftler Manuel van Gemmeren und Raphael Wittkowski auf

© AKW NRW - Andreas Endermann

WWU-Prorektorin Prof. Monika Stoll (l.), NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Akademiepräsident Prof. Wolfgang Löwer (r.) gratulierten Dr. Manuel van Gemmeren (2.v.l.) und Dr. Raphael Wittkowski.

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK NRW) hat zwei Nachwuchswissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ins Junge Kolleg aufgenommen. Der Physiker Dr. Raphael Wittkowski und der Chemiker Dr. Manuel van Gemmeren gehören damit zu landesweit 12 neuen Mitgliedern im NRW-Kolleg.

Münster (upm/kk)
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MILLIONEN-FÖRDERUNG FÜR JURISTEN UND CHEMIKER DER WWU

Niels Petersen und Ryan Gilmour mit "Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats ausgezeichnet
Prof. Ryan Gilmour
© privat

Zwei "Consolidator Grants" 2018 des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) gehen an Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU): Der Jurist Prof. Dr. Niels Petersen von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und der Chemiker Prof. Dr. Ryan Gilmour vom Organisch-Chemischen Institut erhalten je eine der begehrten Förderungen in Höhe von zusammen 3,6 Millionen Euro.

Münster (upm)
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Chemiker entwickeln neues Verfahren zur selektiven Bindung von Proteinen

"Schlüssel-Schloss-Erkennung" durch selbstorganisierende Kontaktpunkte im Nanomaßstab / Potenzial für Diagnostik, Bildgebung und Wirkstoffe
Prof. Bart Jan Ravoo
© WWU - Bart Jan Ravoo

Eine neue Methode, um Proteine selektiv an Nanopartikel zu binden, beschreibt ein deutsch-chinesisches Forscherteam um Chemiker Prof. Dr. Bart Jan Ravoo vom „Center for Soft Nanoscience“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Die Nanopartikel erkennen automatisch spezielle Peptide, also sehr kleine Proteine, und gehen jeweils eine hoch selektive Bindung mit ihnen ein. Unter den Peptiden, die die Wissenschaftler exemplarisch untersuchten, waren auch Amyloide. Ablagerungen von Amyloiden spielen beispielsweise bei der Alzheimer-Erkrankung eine zentrale Rolle. Die Wissenschafter hoffen daher, dass der von ihnen entdeckte Mechanismus einen neuen Ansatz zur Behandlung von Erkrankungen liefern könnte, bei denen derartige Ablagerungen auftreten. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ veröffentlicht.