Willkommen am Organisch-Chemischen Institut der WWU Münster
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Münster (upm)
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© AK Glorius

Licht als Werkzeug für die Synthese komplexer Moleküle

Chemiker der Universität Münster stellen neue Methode zu β-Aminosäurederivaten aus Alkenen oder (Hetero)arenen vor
Die Ergebnisse der Studie sind nun in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ erschienen.
„Sichtbares Licht hat sich bei der Synthese komplexer organischer Moleküle als leistungsfähiges Werkzeug erwiesen“, erläutert Prof. Dr. Frank Glorius. „Mit seiner Energie gelingt es uns, bestimmte chemische Bindungen X-Y zu brechen.“

Münster (upm/kn)
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Prof. Frank Glorius
© WWU - Peter Dziemba

Frank Glorius ist neues Mitglied der "Academia Europaea"

Die „Academia Europaea“ hat Prof. Dr. Frank Glorius, Chemiker an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, als neues Mitglied aufgenommen. Die Academia Europaea zeichnet mit der Mitgliedschaft Wissenschaftler aus, die „nachhaltige akademische Exzellenz“ bewiesen haben.
 

Neugebauer OC
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Toelle Abstract
© Johannes Tölle

Peyerimhoff-Preis für die Theoretische Chemie Münster

Der Sigrid Peyerimhoff-Promotionspreis der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie (AGTC) zur Förderung junger Wissenschaftler*innen geht in diesem Jahr an einen Wissenschaftler aus Münster. Dr. Johannes Tölle aus dem Arbeitskreis von Prof. Johannes Neugebauer hat für seine Dissertation mit dem Titel "Fragment-basierte Beschreibung von lichtinduzierten Prozessen" diesen Preis erhalten.

X-RAY OC
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Pink
© C. Daniliuc

News aus der OC: Röntgen Struktur Analyse Abteilung!

Das Organisch-Chemische Institut der WWU Münster ist in dieser Cambridge Structural Database durch die Mitarbeiter der Röntgenstrukturanalyse-Abteilung zweimal in der Top 30 der CSD Autoren (von über 450.000 Autorennamen) vertreten.

Laut CSD Author Statistics vom Januar 2022 belegen Dr. Roland Fröhlich (ehemaliger Leiter der X-Ray Abteilung) und Dr. Constantin G. Daniliuc (Leiter der X-Ray Abteilung) weltweit die Plätze 19 und 28.
 

Münster (upm)
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© WWU - Peter Dziemba

Chemiker entdecken neue Reaktivität "gespannter" Moleküle

Lichtenergie ermöglicht Herstellung dreidimensionaler Moleküle durch Reaktion von Doppelbindungen mit Einfachbindungen

[...] Einem Team um Prof. Dr. Frank Glorius von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster ist es nun gelungen, eine unkonventionelle Photocycloaddition durchzuführen, bei der eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung mit einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Einfachbindung reagiert

18. März 2022 | Münster (upm)
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© WWU - Peter Dziemba

Janssen-Preis für Frank Glorius

Chemiker erhält Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der organischen Synthese

Prof. Dr. Frank Glorius, Chemie-Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, erhält den Janssen-Preis für Kreativität in der organischen Synthese („Janssen Prize for Creativity in Organic Synthesis“). Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt international herausragende Leistungen auf dem Forschungsgebiet der organischen Synthese, die für die Entwicklung neuer Arzneimittel von besonderer Bedeutung sind. Frank Glorius ist ein international führender und besonders innovativer Wissenschaftler auf dem Gebiet der organischen Synthese und Katalyse, so die Begründung der Jury.

Fachbereich Chemie und Pharmazie
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Verleihung des Evonik-Preises 2022.
© JCF - Nils Rendel

Evonik Preis 2022

Für herausragende Leistungen während ihrer Abschlussarbeiten erhielten Timo Stünkel und Constantin Stuckhardt den diesjährigen Evonik Preis. Timo Stünkel könnte im Rahmen seiner Masterarbeit mit dem Beitrag zur Iod-katalysierten Synthese von trifluorierten Tetralinen (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ange.202102222) überzeugen. Constantin Stuckhardt erhielt den Preis für die Veröffentlichung zu Photoklickreaktionen von Acylsilanen mit Indolen (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ange.202101689), welche er während seiner Doktorarbeit fertigstellte.

Münster (upm)
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© AG Glorius - WWU Münster

"Hand in Hand in Hand": Drei Katalysatoren lösen chemisches Problem

Forschungsteam entwickelt neue Strategie, um Molekülverbindungen ohne mehrstufige Synthesen zu erzeugen

Die neue Methode zur Arylierung unaktivierter Alkene beruht auf einem speziellen Katalysatorsystem – auf einem sogenannten ternären Nickel(Ni)-Wasserstoffatomtransfer(HAT)-Photodox(PC)-Synergiesystem (schematisch in der Mitte dargestellt). Linke Seite: Strukturformeln einer Arylgruppe (oben) und eines unaktivierten Alkens, rechte Seite: Strukturformel eines arylierten Alkens nach der Synthese.

Münster (upm)
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Studer Glorius
© Armido Studer / Peter Dziemba

Drei Wissenschaftler der Universität Münster sind "viel zitiert"

"Clarivate Analytics" veröffentlicht Ranking 2021

Die Chemiker Prof. Dr. Frank Glorius und Prof. Dr. Armido Studer des Organisch-Chemischen Instituts sowie der Biologe Prof. Dr. Jörg Kudla von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster sind im aktuellen Zitationsranking des US-amerikanischen Konzerns „Clarivate Analytics“ vertreten und gehört damit zu den weltweit meistzitierten Forschern.

Münster (upm/kk)
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Studer Presse
© AK Studer

"Academia Europaea" nimmt Chemiker der Universität Münster auf

Armido Studer für "akademische Exzellenz" ausgezeichnet

Große Ehre für Prof. Dr. Armido Studer: Die „Academia Europaea“ hat den Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster als neues Mitglied aufgenommen. Die Academia Europaea zeichnet mit der Mitgliedschaft Personen aus, die „nachhaltige akademische Exzellenz“ bewiesen haben.

Münster (upm)
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© Dr. Hazem Aldahhak und Dr. Martin Franz

Neues Verfahren zur molekularen Funktionalisierung von Oberflächen

Stabile und geordnete Molekül-Einzellagen auf Silizium durch Selbstorganisation / Veröffentlichung in "Nature Chemistry"

Vergleich der theoretisch berechneten Struktur (DFT, rechts) der geordneten NHC-Einzellage mit dem experimentellen Rastertunnelmikroskopie-Bild (STM, links). N: Stickstoff-, C: Kohlenstoff-, Si: Silizium-, B: Bor-Atom
Eine Vision beschäftigt Materialwissenschaftler: die Kombination von organischen Molekülen und der Vielfalt ihrer Funktionen mit den technologischen Möglichkeiten der hochentwickelten Halbleiterelektronik. Letztere „erschafft“ mit ihren modernen Methoden der Mikro- und Nanotechnologie immer effizientere elektronische Bauelemente für verschiedene Anwendungen. Sie stößt aber auch immer mehr an ihre physikalischen Grenzen. Beliebig kleine Strukturen zur Funktionalisierung von Halbleitermaterialien wie zum Beispiel Silizium lassen sich mit den Ansätzen der klassischen Technologie nicht herstellen. Wissenschaftler stellen in der Fachzeitschrift „Nature Chemistry“ nun einen neuen Ansatz vor. Sie zeigen, dass stabile und gut geordnete Molekül-Einzellagen auf Siliziumoberflächen hergestellt werden können – durch Selbstorganisation. Dazu nutzen sie N-heterozyklische Carbene. Dies sind kleine reaktive organische Ringmoleküle, deren Struktur und Eigenschaften vielfältig variieren und durch unterschiedliche „funktionelle“ Gruppen maßgeschneidert werden können. An der Studie beteiligt waren Forscher um Prof. Dr. Mario Dähne (TU Berlin), Prof. Dr. Norbert Esser (TU Berlin und Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften), Prof. Dr. Frank Glorius (Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster), Dr. Conor Hogan (Institute of Structure of Matter, National Research Council of Italy, Rom) sowie Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt (Universität Paderborn).

Münster (upm)
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Vangemmeren
© Gerald Fuest

Dozentenpreis geht an Chemiker der Universität Münster

Fonds der Chemischen Industrie zeichnet Manuel van Gemmeren aus / Dotierung über 75.000 Euro

Der Chemiker Dr. Manuel van Gemmeren, Forschungsgruppenleiter am Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, hat den Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie erhalten. Er nahm die mit 75.000 Euro dotierte Auszeichnung jetzt bei einer virtuellen Konferenz entgegen. Mit seinem Arbeitskreis untersucht der Wissenschaftler seit 2016 an der WWU sogenannte Kohlenstoff-Wasserstoff- (C–H)-Funktionalisierungen. Dabei handelt es sich um chemische Reaktionen, mit denen stabile, also besonders schwer zu verändernde C–H-Bindungen in komplexe Zielstrukturen umgewandelt werden können. „Für die Entwicklung nachhaltiger chemischer Wertschöpfungsketten und besonders für die Synthese komplexer organischer Verbindungen sind dies wichtige Reaktionen. Die Produkte können beispielsweise als Wirkstoffe in Medikamenten eingesetzt werden“, erklärt Manuel van Gemmeren.

Münster (upm)
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© WWU - Peter Dziemba

Nationale Akademie Leopoldina nimmt Chemiker der Uni Münster auf

Frank Glorius ist neues Mitglied / Akademie würdigt wissenschaftliche Leistungen in Katalyse-Chemie und Entwicklung funktionaler Moleküle

Große Ehre für Prof. Dr. Frank Glorius: Der Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster ist neues Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft im deutschsprachigen Raum honoriert mit dieser Wahl seine außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Katalyse-Chemie und der Entwicklung funktionaler Moleküle.

Münster (upm/kk)
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Zahlreiche Forscherinnen und Forscher aus Münster und Nagoya werden das künftige Graduiertenkolleg betreuen.
© WWU - AK Studer

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt neues Graduiertenkolleg

Fünf Millionen Euro für Chemie-Promotionsprogramm an den Universitäten Münster und Nagoya (Japan)

Die WWU richtet ein neues von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Graduiertenkolleg ein. Das bilaterale Promotionsprogramm "Functional pi-Systems: Activiation, Interaction and Application" startet im Oktober und erhält für viereinhalb Jahre eine Förderung von rund fünf Millionen Euro.

Münster (upm)
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Chemiker Dr. Henning Klaasen, Physiker Lacheng Liu  und Chemikerin Melanie C. Witteler (v. l.) waren maßgeblich an der Studie beteiligt.
© WWU - privat

Wissenschaftler verknüpfen erstmals Silizium-Atome auf Oberflächen

Interdisziplinäres Team entwickelt leistungsstarke Oberflächenreaktionen / Veröffentlichung in "Nature Chemistry"

Chemiker Dr. Henning Klaasen, Physiker Lacheng Liu  und Chemikerin Melanie C. Witteler (v. l.) waren maßgeblich an der Studie beteiligt.
Um elektronische Geräte herzustellen, sind Materialien wie Galliumarsenid äußerst wichtig. Da ihre Vorkommen jedoch begrenzt sind oder von ihnen Gesundheits- und Umweltgefährdungen ausgehen, suchen Fachleute nach alternativen Materialien. Kandidaten sind sogenannte konjugierte Polymere. Diese organischen Makromoleküle haben Halbleiter-Eigenschaften, können also unter bestimmten Bedingungen elektrischen Strom leiten. Eine Möglichkeit, sie in der gewünschten zweidimensionalen, also extrem flachen Form herzustellen, bietet die Oberflächenchemie, ein Forschungsgebiet, welches sich 2007 etablierte. Seither wurden viele Reaktionen entwickelt und für eine mögliche Anwendung interessante Materialien hergestellt. Die meisten Reaktionen bauen auf der Ausbildung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen auf. Ein Team aus verschiedenen Arbeitsgruppen der Chemie und Physik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat nun Silizium-Silizium-Bindungen zur Konstruktion eines Polymers genutzt – eine Premiere in der Oberflächenchemie.

Münster (upm/jah)
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© WWU - Robert Matzke

Royal Society of Edinburgh ernennt Ryan Gilmour zum Mitglied

Schottlands nationale Akademie für Wissenschaft und Literatur nimmt WWU-Chemiker auf

Die Royal Society of Edinburgh (RSE), Schottlands nationale Akademie für Wissenschaft und Literatur, hat Prof. Dr. Ryan Gilmour von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster zum Mitglied gewählt. Der Chemiker ist damit einer von sieben Persönlichkeiten außerhalb Schottlands, denen in diesem Jahr die Ehre einer Mitgliedschaft als „Corresponding Fellow“ zuteilwird. „Dies ist die größte Ehre meiner bisherigen professionellen Karriere. Ich freue mich darauf, die Verbindung zwischen den beiden Ländern zu stärken, die ich meine Heimat nenne“, betont Ryan Gilmour.
Beachten Sie auch bitte die Pressemitteilung des Fachbereiches Chemie und Pharmazie

Münster (upm/kk)
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© WWU - Robert Matzke

Zwei neue Forschungsverbünde für die Universität Münster

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Schwerpunktprogramme in der Biologie und Chemie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei neue Schwerpunktprogramme (SPP) bewilligt, die von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster koordiniert werden: Der Bioinformatiker Prof. Dr. Erich Bornberg-Bauer vom Institut für Evolution und Biodiversität leitet das Projekt „Die genomischen Grundlagen evolutionärer Innovationen (GEvol)“, der Chemiker Prof. Dr. Frank Glorius vom Organisch-Chemischen Institut koordiniert das Vorhaben „Nutzung und Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen – molekulares maschinelles Lernen“. Beide Programme fokussieren informatische Technologien in den Naturwissenschaften.