Münster (upm)
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2026 Studer Leibniz
© DFG / David Ausserhofer

Lob und Beifall für „meisterhafte Forschung“

Vom Labor auf die große Bühne der Spitzenforschung: Der Chemiker Armido Studer gehört zu den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern des Leibniz-Preises 2026, der am 19. März in Berlin verliehen wurde. Ausgezeichnet für „meisterhafte“ und „epochale“ Arbeiten, etwa zur nachhaltigen Wasserstoffgewinnung – und mit 2,5 Millionen Euro für neue, auch ungewöhnliche Ideen.

Münster (upm)
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2026 Hein Hfa
© Uni MS - Fabian Winter

Hector Fellow Academy zeichnet Chemiker aus

Die Hector Fellow Academy hat Prof. Dr. Robert Hein vom Fachbereich Chemie und Pharmazie mit dem Research Career Development Award ausgezeichnet. Damit ist eine fünfjährige Mitgliedschaft in der Akademie, die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform zum Austausch bietet, verbunden.

Münster (upm)
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2026 Glorius Nat Synth
© AK Glorius

Neue Methode zur Herstellung von Hausan

Ein Team um Prof. Dr. Frank Glorius vom Organisch-Chemischen Institut hat eine photokatalytische Methode entwickelt, um hochwertige kleine Ringmoleküle herzustellen. Die Methode könnte interessant für die Arzneimittelentwicklung sein.

Münster (upm/FB-12)
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2025 Studer
© Uni MS – Linus Peikenkamp

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis geht an Armido Studer

Das Organisch Chemische Institut freut sich, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Prof. Dr. Armido Studer mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2026 ausgezeichnet hat. Mit dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland mit einer Fördersumme von 2,5 Millionen Euro würdigt die DFG seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Organischen Radikalchemie.

Münster (upm)
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© Uni Münster - Heiner Witte

Universität Münster vergibt Dissertationspreise

Das Rektorat der Universität Münster hat 13 Nachwuchswissenschaftler*innen mit dem Dissertationspreis des Jahres 2025 ausgezeichnet. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz müssen die Dissertationen "ein hohes Maß an Originalität aufweisen und einen bedeutsamen Beitrag zur aktuellen Forschung leisten".

Münster (upm)
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© Uni MS - IRTG 2678

Promotionsprogramm erhält weitere Förderung

Seit 2021 widmet sich ein an der Universität Münster eingerichtetes Graduiertenkolleg in der Chemie sogenannten funktionellen pi-Systemen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft gab jetzt bekannt, dass sie das Promotionsprogramm auch in den nächsten viereinhalb Jahren mit rund 5,5 Millionen Euro fördern wird.

Münster (upm/FB-12)
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2024 Glorius Highly Cited
© Bayer Foundation/Uni MS - Lukas Walbaum

Meistzitierten Forschenden weltweit

Die Chemiker Prof. Dr. Frank Glorius und Prof. Dr. Wolfgang Zeier zählen zu den „Highly Cited Researchers 2025“ (Clarivate Analytics). Die renommierte Bestenliste umfasst jährlich weltweit etwa 7.100 Wissenschaftler*innen in 21 Kategorien. Die Liste führt Forschende, deren Arbeiten im Zeitraum von 2014 bis 2024 zu dem einen Prozent der meistzitierten Publikationen ihres Fachgebiets und Jahrgangs gehören.

Münster (FB-12)
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Line Muradi mit For Women in Science-Förderpreis ausgezeichnet
© Getty Images for L’Oréal

Line Muradi mit For Women in Science-Förderpreis ausgezeichnet

Dr. Line Muradi (Organisch-Chemisches Institut) wurde mit Dr. Rana Hussein Ali (Goethe-Universität Franktfurt a. M.), Dr. Casey Paquola (Forschungszentrum Jülich) und Dr. Jingyuan Xu (Karlsruhe Institute of Technology) mit dem L’Oréal UNESCO Förderpreis For Women in Science 2025 ausgezeichnet.

Münster (upm/Leopoldina)
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© Kristina Dietz - Stadt Schweinfurt

Carus-Medaille der Leopoldina für Frank Glorius

Der Chemiker Prof. Dr. Frank Glorius hat die Carus-Medaille der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina erhalten. Damit würdigt die Akademie den Beitrag seiner Forschung zur Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Katalyse, einer Schlüsseltechnologie der modernen Gesellschaft.

Münster (upm)
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© AK Studer

Neue Atomtausch-Methode in komplexen organischen Strukturen

Ein Team unter der Leitung von Prof. Dr. Armido Studer hat eine effiziente Methode für die Skelett-Editierung von häufig genutzten heteroaromatischen Strukturen entwickelt. Die Technik könnte für die chemische Modifikation biologisch aktiver Verbindungen von Interesse sein.

Münster
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2025 Studer
© Uni MS – Linus Peikenkamp

Armido Studer erhält die Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigt Armido Studer am 29. September mit der Adolf-von-Baeyer-Denkmünze für seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge auf dem Gebiet der organischen Radikalchemie. Als weltweit führenden Experte auf diesem Gebiet hat er mit seiner Forschung maßgeblich die „Renaissance der Radikalchemie“ vorangetrieben.

Münster (upm)
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2025 Studer Nat Synth
© Esin Deniz - stock.adobe.com

Aktuelle Studie ebnet neue Wege der Stickstoffchemie

Ein Team unter der Leitung von Prof. Dr. Armido Studer hat eine neue, effiziente Methode zur Einbindung von Stickstoff in organische Moleküle vorgestellt – interessant für die Herstellung von Pharmazeutika, Agrochemikalien und Materialwissenschaften.

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Nagoya News
© Lukas Paetow

Als Doktorand in Nagoya - ein Bericht aus Japan

Chemiker Lukas Paetow, Doktorand im internationalen Graduiertenkolleg Münster-Nagoya, ist derzeit für einen Forschungsaufenthalt im japanischen Nagoya. Dort sind die Busse und Bahnen immer pünktlich und die „convenience stores“ rund um die Uhr geöffnet. Ein Gastbeitrag.