Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Münsteraner Chemiker an Summerschool für Wissenschaftler aus Subsahara-Afrika beteiligt

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© Dr. Mück-Lichtenfeld

In den ersten beiden Oktoberwochen fand auf Mauritius ein von der Volkswagenstiftung finanzierter Workshop für junge Wissenschaftler aus den Staaten des mittleren und südlichen Afrikas statt. An dem Programm zur Förderung der dortigen Hochschullehre waren Dozenten mehrerer Universitäten Deutschlands beteiligt. Die Teilnehmer kamen aus 11 afrikanischen Staaten, Prof. Ramasami (Mauritius) übernahm die lokale Organisation. Von der WWU war Dr. Christian Mück-Lichtenfeld (Organisch-Chemisches Institut) beteiligt und organisierte die täglich stattfindenden praktischen Übungen am PC.

Chemikern gelingt Herstellung neuartiger Lewis-Supersäuren

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© Arbeitsgruppe Dielman

Chemikern der WWU gelang erstmals die Herstellung dreibindiger Lewis-Supersäuren auf Phosphor-Basis. Bislang konnte dieser Verbindungstyp aufgrund seines starken Reaktionsbedürfnisses nicht in flüssigem oder festem Zustand isoliert werden. Die Forscher gehen davon aus, dass das zugrundeliegende Verfahren auf andere bisher als "nicht existenzfähig" eingestufte Verbindungsklassen übertragbar ist. Die Publikation in der Zeitschrift Nature Chemistry entstand im Institut für Anorganische und Analytische Chemie mit den Autoren Paul Mehlmann, Tim Witteler, Lukas F. B. Wilm und Fabian Dielmann.

Promotionspreis für Münsteraner Lebensmittelchemiker

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© Dr. Jörg Häseler, www.jottha.info

Für seine wissenschaftliche Arbeit zum thermischen Abbau der Mykotoxine T2-Toxin und HT2-Toxin wurde Herr Dr. Henning Kuchenbuch im Rahmen des 48. Deutschen Lebensmittelchemikertages in Dresden mit dem Gerhard-Billek-Preis geehrt. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wird von der Lebensmittelchemischen Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker, für Dissertationen vergeben, die sich durch wissenschaftliche Originalität, interdisziplinäre Herangehensweise unter besonderer Berücksichtigung lebensmitteltechnologischer Aspekte sowie maßgebliche Fortschritte im Wissenschaftsgebiet auszeichnen.

Neue Methode zur Vermessung nano-strukturierter Lichtfelder

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© Pascal Runde

Einem Team aus Physikern und Chemikern der WWU ist es gelungen, ein nano-tomographisches Messverfahren zu entwickeln, das die unsichtbaren Eigenschaften von Nano-Lichtfeldern im Fokus einer Linse "sichtbar" macht - ohne aufwendige numerische Interpretations- und Auswertungsverfahren. Es kann zum Beispiel dabei helfen, Nano-Lichtfelder als Werkzeug für die Materialbearbeitung, optische Pinzetten oder hochauflösende Bildgebung anzuwenden. Die Studie ist im Journal "Nature Communications" erschienen.

Für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Lithiumchemie

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© Christian Augustin, Hamburg/GDCh

Für seine Forschung über die Struktur, Stabilität und Kinetik von Lithium-Ionen-Batterien und für seinen besonderen Einsatz für die deutsche Batterieforschung hat der Elektrochemiker und Materialforscher Prof. Dr. Martin Winter den Arfvedson-Schlenk-Preis erhalten. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verleiht den Preis alle zwei Jahre.

Batterieforscher Martin Winter erhält Faraday-Medaille

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© University of Glasgow

Internationale Auszeichnung für Prof. Dr. Martin Winter: Der Batterieforscher der WWU und des Forschungszentrums Jülich hat die Faraday-Medaille der Royal Society of Chemistry erhalten. Die Organisation ist eine der weltweit wichtigsten Gesellschaften von Chemikern und vergibt die Medaille jährlich an herausragende Personen aus dem Bereich der Elektrochemie.

Analyse von Autolacken: Chemiker untersuchen Tattoo-Farben

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© WWU - Jana Haack

Aus welchen Pigmenten bestehen Tattoo-Farben? Wie verteilen sich Medikamente im Körper? Und wie kann man Cannabis-Sorten unterscheiden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Forscher am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der WWU. Neben einem weiteren Institut im US-amerikanischen Nashville waren die Chemiker aus Münster die einzigen, die das timsTOF fleX-Massenspektrometer bereits vor der Markteinführung im Juni 2019 in Kooperation mit der Hersteller-Firma Bruker auf die Anwendbarkeit in der Forschung prüften.

Verleihung des Fachschaftspreises Goldener Brendel

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© Fachschaft Chemie

Die einmal im Semester stattfindende Verleihung des Fachschaftspreises für ausgezeichnete Lehre besitzt bereits eine lange Tradition im Fachbereich Chemie und Pharmazie der WWU Münster. Für das Wintersemester 2018/19 wurde Herr Dr. Martin Vogel für die Vorlesung „Umweltanalytik“ im Master Chemie mit dem „Goldenen Brendel“ ausgezeichnet. Die Vorlesung erreichte, wie auch in vergangenen Jahren, eine herausragende Note und sehr gute Kommentare. Vor zehn Jahren wurde Herrn Dr. Vogel bereits ein Brendel verliehen, er schafft es erfolgreich Exzellenz mit Konstanz zu verbinden: Die Fachschaft gratuliert im Namen aller Studierenden für die tolle Leistung.