Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

WWU-Forschungspreis 2018 an Martin Winter

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© WWU - Peter Leßmann

Das Rektorat verlieh den WWU-Forschungspreis 2018 an Prof. Dr. Martin Winter vom Institut für Physikalische Chemie. Er ist eine der international herausragenden und thematisch einflussreichsten Forscherpersönlichkeiten auf dem Gebiet der Materialforschung für Alkalimetall-Hochenergiebatterien, insbesondere der Lithium-Ionen- und Lithium-Metall-Batterien. Mit der Gründung des Batterieforschungszentrums "Münster Electrochemical Energy Technology (MEET)" im Jahr 2010 und der Gründung des ebenfalls von ihm geleiteten Helmholtz-Instituts Münster bildet die Energiespeicher-Forschung in Münster eines der weltweit wichtigsten Kompetenzzentren.

Dr. Robin Korte entwickelte neue Methode zum Nachweis von Allergenen

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© WWU - Julia Harth

Für seine Dissertation hat Dr. Robin Korte ein besonders empfindliches Verfahren entwickelt, mit dem Allergene in Lebensmitteln nachgewiesen werden können. Mit einer Kombination von Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie (LC-MS), einer in der analytischen Chemie weit verbreiteten Messtechnik zur Trennung und Bestimmung von Molekülen, hat er eine Methode zum Nachweis von Haselnüssen, Erdnüssen, Pistazien, Walnüssen, Cashew und Mandeln entwickelt.

Masterarbeiten am Fachbereich Chemie- und Pharmazie gewürdigt

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© Dr. Peter Dziemba

Im Jahr 2018 schlossen im Fachbereich Chemie und Pharmazie Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) 88 Chemiker, 19 Lebensmittelchemiker und 22 Wirtschaftschemiker erfolgreich das Masterstudium ab. Traditionell fand die Zeugnisvergabe im feierlichen Rahmen im großen Hörsaal der Chemie statt. Drei Absolventen des Fachbereichs Chemie und Pharmazie der WWU Münster haben eine Auszeichnung für ihre herausragenden Masterarbeiten erhalten. Wirtschaftschemiker Niels Gerhard, Lebensmittelchemiker Jonas Specht und Chemiker Patrick Bücker nahmen jeweils einen der mit 1000 Euro dotierten Studienpreise entgegen.

Chemiker entwickeln neues Verfahren zur selektiven Bindung von Proteinen

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© WWU - Bart Jan Ravoo

Eine neue Methode, um Proteine selektiv an Nanopartikel zu binden, beschreibt ein deutsch-chinesisches Forscherteam um Chemiker Prof. Dr. Bart Jan Ravoo vom "Center for Soft Nanoscience" der WWU. Die Nanopartikel erkennen automatisch kleine Proteine und gehen jeweils eine hoch selektive Bindung mit ihnen ein.

Center for Soft Nanoscience eingeweiht

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© WWU - MünsterView

Mit einem Symposium haben Wissenschaftler der WWU das neue "Center for Soft Nanoscience" (SoN) in der münsterschen Busso-Peus-Straße feierlich eingeweiht. Unter den Gratulanten war NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

17.000 Schüler erkunden am Hochschultag den Studienort Münster

Experimentalvorlesung in der Chemie: Explosionen, Flammen, Farben, Gerüche und jede Menge spannendes Hintergrundwissen
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© Peter Leßmann

Die Schülerinnen und Schüler strömten am Hochschultag mit großen Erwartungen in den Hörsaal der Chemie: Eine Stunde lang Experimente live erleben, die sonst nicht zum Lehrplan des Chemieunterrichts zählen. Unter dem Motto "Chemie ist Kult(ur)" schaffte es Prof. Frank Glorius spielend die Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen zu Begeistern: Er brachte sie zum Staunen, zum Lachen, zum Nachdenken und ab und zu zum Ohrenzuhalten.

Dr. Robin Korte erhält den Stockmeyer Wissenschaftspreis 2018

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© Dr. Robin Korte

“Lebensmittelallergene, das war für uns immer gesundheitlicher Verbraucherschutz pur und zugleich ein ungeheuer dynamisches Forschungsfeld“ schreibt Robin Korte im Vorwort seiner Doktorarbeit. Seine Ergebnisse können tatsächlich dazu beitragen, die Untersuchung von verarbeiteten Lebensmitteln zu verbessern, und damit mehr Produktsicherheit für allergisch reagierende Verbraucher zu garantieren. Für seine Dissertation Analyse und Charakterisierung von Lebensmittelallergenen mit Hilfe der Massenspektrometrie wurde Dr. Robin Korte mit dem Stockmeyer Wissenschaftspreis 2018 ausgezeichnet.

Der Tag der offenen Tür der Chemie war ein voller Erfolg

Experimentieren stand im Vordergrund am Tag der offenen Tür der Chemie
Spezifische Flammenfärbung von Natrium Spezifische Flammenfärbung von Natrium
© Dr. Wolfgang Buscher

"Chemie steckt überall drin": Das Motto zum Tag der offenen Tür der Chemie konnten die mehr als 300 Besucher am 22. September selbst erfahren. In der Show-Vorlesung "Es werde Licht" führte Prof. Uwe Karst durch die spannende Welt von Licht und Farben: Farbige Flammen, fluoreszierende Flüssigkeiten, starke Laser und viele bunte leuchtende Knicklichter sorgten für große Aha-Effekte bei den Besuchern. Die Chemie-Rallye bot einen bunten Chemieblumenstrauß an abwechslungsreichen Mitmachexperimenten und Vorführungen. Führungen durch einige Institute des Fachbereichs boten einen Blick hinter die Forscherkulissen.