Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Mehrere Reihen aus BatterienMehrere Reihen aus Batterien
© PublicDomainPictures auf Pixabay

Forschungsteam analysiert Herausforderungen und Trends des Batterie-Recyclings

Ein Forschungsteam der Universität Münster, der Frauenhofer-Einrichtung Forschungsfertige Batteriezelle FFB sowie von Volkswagen und Porsche Consulting hat untersucht, wie sich neue Batterietechnologien auf das Recycling auswirken. Die neu veröffentlichte Studie zeigt, dass die Branche künftig nicht nur deutlich größere Recyclingkapazitäten benötigt, sondern auch mit einer wachsenden Vielfalt an Batterietypen umgehen muss. Zudem identifizieren die Forschenden sieben zentrale Entwicklungen, die für ein wettbewerbsfähiges Batterierecycling erforderlich sind.

Zur Originalveröffentlichung in Nature Energy

Ein Vial befüllt mit Flüssigkeit wird mit blauem Licht bestrahlt.Ein Vial befüllt mit Flüssigkeit wird mit blauem Licht bestrahlt
Der Photokatalysator ermöglicht eine Synthese unter milden Bedingungen.
© AK Glorius

Lichtgetriebene Dreifachkatalyse ermöglicht effiziente Synthese komplexer Moleküle

Ein Forschungsteam um Prof. Frank Glorius (Organisch-Chemisches Institut) stellt eine neue lichtgetriebene Dreifachkatalyse vor. Dabei laufen drei aufeinanderfolgende Reaktionsschritte bei einer Ein-Topf-Synthese ab, also ohne Aufreinigung der Produkte nach den einzelnen Schritten. Mithilfe des Photokatalysator lassen sich komplexe dreidimensionale Molekülstrukturen unter besonders milden Bedingungen herstellen. Mit der Methode lässt sich ein breites Substratspektrum umsetzen, sodass sie Potenzial für eine breite Anwendbarkeit besitzt, beispielsweise bei der Synthese von Arzneistoffen.

Zur Originalpublikation in Nature Catalysis

Ein Doktorand erklärt, wie man mithilfe von Lichtstreuung die Partikelgröße messen kann.Ein Doktorand erklärt, wie man mithilfe von Lichtstreuung die Partikelgröße messen kann.
© Uni MS - Mara Hobbold

Workshop „Nanowelten“ für die besten IChO-Teilnehmer*innen aus NRW

Auch in diesem Jahr begrüßte das MExLab Chemie die besten Teilnehmer*innen der Landesrunde Nordrhein-Westfalen der Internationalen Chemie-Olympiade zu einem besonderen Workshoptag an der Universität Münster. Bei dem Workshop „Nanowelten“ tauchten 18 Schüler*innen in die faszinierende Welt der Nanochemie ein. Neben Vorträgen aus der aktuellen Forschung experimentierten sie unter anderem mit Gold-Nanopartikel und lichtschaltbaren Klebstoffen und hatten zum Abschuss die Gelegenheit, mit Studierenden über Studium und Forschung ins Gespräch zu kommen.

Prof. Hensel stellt die Entwicklung von pflanzlich basierten Arzneimitteln vor.Prof. Hensel stellt die Entwicklung von pflanzlich basierten Arzneimitteln vor.
© Uni MS – Hauke Engler

Pharmazie studieren? In Münster!

Bis zum 15. Juli ist es noch möglich, sich für ein Studium der Pharmazie zu bewerben. Der Staatsexamens-Studiengang dauert 4 Jahre und legt die theoretischen und handwerklichen Grundlagen für eine Approbation als Apotheker*in. Obwohl die Studieninhalte landesweit festgelegt sind, unterscheiden sich die einzelnen Standorte im Detail. In Münster legen gleich zwei studienbegleitende Projekte einen starken Fokus auf den fachübergreifenden Blick und Teamwork: Die PharMSchool und das medizinisch-pharmazeutische Programm SPHERE.

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Die Lehrbroschüre vor einem Fenster mit Blick auf das Schloss.Die Lehrbroschüre vor einem Fenster mit Blick auf das Schloss.
Die Publikation nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die 16 Fachbereiche der Universität.
© Uni MS – Linus Peikenkamp

LEHR-REICH – Einblicke in die 16 Fachbereiche

Mit dieser Publikation bietet die Universität Münster erstmals einen Einblick in die Vielfalt der Lehre als das Fundament eines jeden Studiums. Die Fachbereichsportraits sind eine Einladung an alle, unsere Universität als einen Ort guter Lehre zu erleben und gemeinsam zu gestalten.

Zur Broschüre.

Zur Vorstellung des Fachbereichs Chemie und Pharmazie.

Prof. Marohn zeigt den Studierenden wie Demokratiebildung im Chemie-Unterricht eingebracht werden kann.Prof. Marohn zeigt den Studierenden wie Demokratiebildung im Chemie-Unterricht eingebracht werden kann.
© Annette Marohn

Interview mit Ars legendi-Preisträgerin Prof. Annette Marohn

Prof. Dr. Annette Marohn (Institut für Didaktik der Chemie) wurde für ihre herausragende Hochschullehre mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften ausgezeichnet. In ihren Lehrveranstaltungen verbindet sie chemische Inhalte mit Fragen der Demokratiebildung und entwickelt gemeinsam mit Studierenden innovative Unterrichtskonzepte. Im Interview gibt sie Einblicke in ihre Lehrmethoden und erläutert wie überraschende Lernmomente, Experimente und digitale Werkzeuge angehende Lehrkräfte auf die Praxis vorbereitet.

Studierende im Masterstudiengang WirtschaftschemieStudierende im Masterstudiengang Wirtschaftschemie
© Michael Kuhlmann

Transformationsprozesse gestalten: Wirtschaftschemie in Münster studieren

Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft, Veränderungen in globalen Absatzmärkten und die Digitalisierung stellen die chemische Industrie und verwandte Branchen vor komplexe Herausforderungen. Diese anzugehen erfordert Fach- und Führungskräfte, die außerhalb starrer Disziplin- und Industriegrenzen denken können und das Management von Innovation und nachhaltigem Wandel verstehen. Wirtschaftschemiker*innen sind für diese Aufgaben besonders qualifiziert. Das Studium „Business Chemistry“ in Münster bietet eine einzigartige Kombination an wirtschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Modulen – forschungsnah, praxisorientiert und speziell zugeschnitten auf Ihre berufliche Zukunft.

Mehr Informationen zum Masterstudiengang Business Chemistry

Direkt zum Bewerbungsportal der Universität Münster.

Ein Gruppenbild: Alle Absolvent:innen des 25. PharMSchool-Durchgangs stehen im weißen Laborkittel auf der Treppe im Foyer des PharmaCampus.Ein Gruppenbild: Alle Absolvent:innen des 25. PharMSchool-Durchgangs stehen im weißen Laborkittel auf der Treppe im Foyer des PharmaCampus, rehts und links eingerahmt vom Leitungsteam der PharMSchool.
Die 25. Studierenden-Kohorte verabschiedet sich nach vier Semestern mit einem Symposium zum Thema Infektionskrankheiten.

„PharMSchool“ verabschiedet die 25. Studierenden-Kohorte

Zum Anlass des 25. PharMSchool-Symposiums am 26. Juni schildern Dr. Frauke Weber vom Leitungsteam und Studentin Daria Dezurnov im Interview mit Christina Hoppenbrock ihre Perspektive auf das besondere Lehrformat. Mit der PharMSchool wurde 2012 am PharmaCampus ein einzigartiges Lehrprojekt ins Leben gerufen. Über einen Zeitraum von 2 Jahren bearbeiten die Studierenden dabei in kleinen Gruppen ein selbst entwickeltes Projekt. Im Fokus stehen neben der interdisziplinären Verknüpfung des erlernten Fachwissens auch wichtige „Soft Skills“ wie Eigeninitiative, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit.