MEET - Where science MEETs industry

Münster Electrochemical Energy Technology (MEET) ist das Batterieforschungszentrum der Universität Münster. Hier arbeitet ein internationales Team aus rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Forschung und Entwicklung innovativer elektrochemischer Energiespeicher mit höherer Energiedichte, längerer Haltbarkeit und maximaler Sicherheit. Ziel ist, die Batterie für den Einsatz in Elektroautos und stationären Energiespeicher-Systemen zu verbessern – und das zu möglichst geringen Kosten. Damit will MEET dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Partnerinnen und Partner regional und überregional in der Batterieforschung – speziell der Lithium-Ionen-Technologie – weiter zu steigern.

Premiere: Batterietag NRW findet erstmals als Online-Event statt

Live-Kongress am 28. September 2020
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© Haus der Technik

Welchen Einfluss hat künstliche Intelligenz auf die Entwicklung von Batterien? Wie verändern Energiespeicher der nächsten Generation das Forschungsfeld? Wie schreitet die Forschungsfertigung Batteriezelle voran und wie wird sie die Produktionsforschung in Deutschland vorantreiben? Diesen Fragen widmen sich hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis am Batterietag NRW 2020. Erstmals als Online-Veranstaltung findet er am 28. September 2020 von 10 bis 15.30 Uhr statt. Vorträge und Diskussionsrunde ermöglichen exklusive Einblicke in die Batteriewelt in Nordrhein-Westfalen. Mehr lesen

Grenzfläche zwischen Lithium-Metall-Anode und Polymerelektrolyt entschlüsselt

Wissenschaftsteam analysiert Benetzungsphänomene
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© Wiley

Sie gilt als eine der Schlüsseltechnologien für Hochleistungsbatterien der Zukunft: die Lithium-Metall-Batterie (LMB). Aufgebaut zum Beispiel als Festkörperbatterie mit polymerem Elektrolyten verspricht sie eine signifikant höhere Energiedichte als die aktuell gängige Lithium-Ionen-Batterie (LIB). Doch für den endgültigen kommerziellen Durchbruch ist sie noch nicht vollständig ausgereift. In der Forschung bisher wenig beachtet, identifizierte ein MEET Team nun weitere Faktoren, die die Grenzfläche zwischen der Lithium-Metall-Anode und einem polymeren Elektrolyten maßgeblich beeinflussen. Mehr lesen

Künstliche Intelligenz beschleunigt die Forschung an Batteriematerialien

Projekt BIG-MAP verfolt neuartigen Ansatz
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Die Energiewende und die E-Mobilität fordern von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnelle Fortschritte in der Batterieforschung. Daher verbindet das Konzept von BIG-MAP die komplementären Kräfte rechnerischer und experimenteller Methoden. Das Projekt ist in die Initiative BATTERY 2030+ eingebettet und führt durch maschinelles Lernen (ML) angetriebenen Simulationen und durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Experimente zusammen. Auf diese Weise soll die Entdeckung und Optimierung von Batteriematerialien um den Zeitfaktor fünf bis zehn beschleunigt werden. Mehr lesen

Elektrolytzersetzung verstehen: MEET Wissenschaftler bringen Licht ins Dunkel

Umfangreiche Studie veröffentlicht
Teaser Elektrolytzersetzung
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Erst die Lithium-Ionen-Batterie (LIB) ermöglicht es, dass wir Smartphones, Tablets und portable Konsolen wie selbstverständlich in unserem Alltag nutzen. Doch das Potenzial der LIB ist noch lange nicht ausgeschöpft. Um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern, ist es notwendig, sämtliche Prozesse und Reaktionen in der Batterie bis ins kleinste Detail zu verstehen. Aus diesem Grund haben die MEET Wissenschaftler um Jonas Henschel den Elektrolyten und seine Zersetzungsprodukte genauer untersucht. Denn wie Letztere genau entstehen und welche Auswirkung sie auf das Batteriesystem haben, darüber ist wenig bekannt. Mehr lesen

MEET Batterieforschungszentrum und Helmholtz-Institut Münster feiern 10plus5 Jahre

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© Heiner Witte/Münsterview/WWU

In diesem Jahr feiern zwei Forschungseinrichtungen einen runden Geburtstag, die Münster zu einem weltweit beachteten Standort für die Batterieforschung gemacht haben: Vor zehn Jahren entstand das MEET, fünf Jahre später das Helmholtz-Institut Münster. Zum Doppeljubiläums kamen rund 150 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Stadt-, Landes- und Bundespolitik. Mehr lesen