Herzlich willkommen auf der Seite des Ökumenischen Instituts!

„Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,21) Dieses Gebet Jesu, das er am Abend vor seinem gewaltsamen Tod sprach, ist Auftrag und Maßstab der Ökumenischen Bewegung seit ihren Anfängen. Auch am Ökumenischen Institut sind uns diese Worte Jesu Antrieb in unserer wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Frage nach der Einheit der Christ:innen.

Mit zwei Lehrstühlen gehört das Ökumenische Institut zu den bedeutendsten universitären Einrichtungen für Ökumenische Theologie:

Im Sekretariat des Instituts kümmern sich Karin Moshammer (für allgemeine Institutsangelegenheiten und den Lehrstuhl für Ökumenik und Reformationskunde) und Mariia Hryshchenko (für den Lehrstuhl für Ostkirchenkunde und Ökumenik) um alle administrativen Belange und Anfragen. Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anliegen.

Untenstehend finden Sie die aktuellsten Meldungen des Instituts und herausgehobene Meldungen der beiden Lehrstühle. | Ältere Meldungen finden Sie hier.

Weitere Meldungen der beiden Lehrstühle finden Sie auf den jeweiligen Lehrstuhlseiten:

© KTF | David Kulke | Pixabay
des Lehrstuhls für Ökumenik und Reformationskunde
© KTF | David Kulke | Pixabay
des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik
© Katholikentag | Daniel Schwarz

Münsteraner Ökumenikerinnen auf dem Katholikentag in Würzburg

Dorothea Sattler und Regina Elsner gestalten Veranstaltungen zu Ökumene und Religionsfreiheit mit

Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!" versammelt der 104. Deutsche Katholikentag vom 13. bis 17. Mai 2026 Menschen aus ganz Deutschland in Würzburg – zu Gottesdiensten, Podien, Werkstätten und vielem mehr. Mit einer Werkstatt, einem Podium und einem Abendsegen ist das Ökumenischen Institut mit seinen beiden Lehrstuhlinhaberinnen gleich dreifach im Programm vertreten.

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Zwischen Kreuz und rotem Stern

Der amerikanische Ostkirchenexperte Scott Kenworthy spricht am 11. Mai 2026 in seinem Gastvortrag über das Verhältnis der Russischen Orthodoxen Kirche zur frühen Sowjetmacht

Oktober 1917: Im selben Moment, als die Bolschewiki die Macht übernehmen, wählt die Russische Orthodoxe Kirche nach fast 200 Jahren erstmals einen neuen Patriarchen. Was folgt, zeichnet Prof. Dr. Scott Kenworthy (Miami University, Ohio) am 11. Mai um 16:00 Uhr im Raum 402 des Philosophicums (Domplatz 23) nach. Kenworthy hat u.a. als Humboldt-Stipendiat in Münster zu diesem Thema geforscht und 2025 bei Oxford University Press eine Biographie Patriarch Tichons veröffentlicht.

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Kooperation mit Theologischer Fakultät in Armenien bekräftigt

Delegation der Yerevan State University zu Gesprächen über gemeinsame Forschungsprojekte und Austauschprogramme in Münster

Die Zusammenarbeit zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät und der Theologischen Fakultät der Yerevan State University wird intensiviert: Ein Delegationsbesuch in Münster diente der Abstimmung gemeinsamer Forschungsprojekte zu Migration und Religiosität sowie dem Ausbau von Austauschprogrammen für Studierende und Lehrende.

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Neuerscheinung: Gemeinsam am Tisch des Herrn - zum Dritten

Grundlagen und Perspektiven zum Votum des Ökumenischen Arbeitskreises

Das Votum des Ökumenischen Arbeitskreises, dass es im evangelischen und katholischen Miteinander möglich ist, im Vertrauen auf die Zusage Jesu Christi, im Mahl zu seinem Gedächtnis gegenwärtig zu sein, an den eucharistischen liturgischen Feiern der jeweils anderen Konfession teilzuhaben, hat viel Zustimmung und auch deutliche Kritik erfahren. Im März 2026 ist im Herder Verlag und bei Vandenhoeck & Ruprecht der dritte und voraussichtlich letzte Band zum Studienprojekt "Gemeinsam am Tisch des Herrn" erschienen. In diesem werden die biblisch-theologischen und systematisch-theologischen Grundlagen des Votums entfaltet und reflektiert. Herausgegeben wird der Band von Volker Leppin und Dorothea Sattler

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Vierter Jahrestag des Überfalls Russlands auf die Ukraine

Solidarität mit der Ukraine und friedensethische Orientierung in Zeiten prekärer Friedensbemühungen

Vier Jahre nach seinem völkerrechtswidrigen Überfall führt Russland seinen Krieg gegen die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Die gezielten russischen Angriffe auf Energie- und Versorgungsstrukturen haben die Bevölkerung im bisher härtesten Kriegswinter vor existentielle Herausforderungen gestellt. Die Mitarbeiter:innen des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik verbinden ihre wissenschaftliche Analyse der kirchlichen und ethischen Implikationen des russischen Kriegs weiterhin mit klarer Solidarität gegenüber der Ukraine.