Videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis-Integration

Teilprojekt 3 in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der WWU
© WWU Designservice

Teilprojektleitung

Prof. Dr. Kornelia Möller
Prof. Dr. Kornelia Möller
© WWU - Peter Grewer
Prof. Dr. Manfred Holodynski
Prof. Dr. Manfred Holodynski
© WWU

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Teilprojekts 3 der QLB Münster „Videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis Integration“ soll die Theorie-Praxis-Integration in den universitären Lehrveranstaltungen zur Lehrerbildung (Czerwenka & Nölle, 2011) verbessert werden. Geplant ist, zum einen das bereits bestehende Videoportal ViU (Videobasierte Unterrichtsanalyse) der WWU zu erweitern und zum anderen mit diesen Unterrichtsvideos videobasierte Lehrveranstaltungen zur Förderung der professionellen Wahrnehmung (Sherin & van Es, 2002) hinsichtlich des Umgangs mit Schülerheterogenität zu konzeptualisieren, durchzuführen und zu evaluieren.

In einem ersten Schritt werden Unterrichtsvideos aus den Fächern Deutsch (Grundschule + Sekundarstufe), Geographie (Sekundarstufe), Mathematik (Grundschule), Sachunterricht (Grundschule) und Sport (Sekundarstufe) sowie aus dem Berufskolleg professionell vom Servicepunkt Film der WWU Münster mit Hilfe von drei bis vier Kameras und bis zu 30 Funkmikrofonen videographiert und aufbereitet werden. Derzeit werden Lehrpersonen und Klassen für die Videoaufnahmen rekrutiert und datenschutzrechtliche Voraussetzungen geklärt.

In einem zweiten Schritt sollen videobasierte Lehrseminare zur Förderung eines geschulten Blicks für den Umgang mit Schülerheterogenität ausgearbeitet, durchgeführt und evaluiert werden. Dabei wird Schülerheterogenität von den meisten Subprojekten in Bezug auf Fähigkeits- oder Sprachunterschiede betrachtet. Derzeit arbeiten die jeweiligen Subprojekte an der Frage, welche videographierten Unterrichtsereignisse sich besonders dafür eignen, mit Studierenden über den angemessenen Umgang mit Schülerheterogenität zu diskutieren und Lehrverhalten zu erarbeiten und zu reflektieren.

Offizieller Start des Programms an der WWU war der 1. April 2016. Am 29. Juni 2016 fand die Auftaktveranstaltung statt.

Poster zur Auftaktveranstaltung Teilprojekt 3 "Videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis-Integration"

Präsentation zur Auftaktveranstaltung Teilprojekt 3 "Videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis-Integration"

Im Rahmen der Programmbegleitung fand am 16./17. Juni 2016 an der Westfälischen Wilhelms‐Universität (WWU) in Münster ein Workshop zum „Einsatz von Videos in der Lehrerbildung“ statt. Der Workshop wurde gemeinsam mit dem DLR Projektträger ausgerichtet, wobei die örtliche Tagungsleitung bei Prof. Dr. Manfred Holodynski, Prof. Dr. Kornelia Möller und Dr. Marianne Ravenstein von der WWU lag. Der Workshop bot Gelegenheit, die Ansätze der in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ beteiligten Projekte vorzustellen, bereits etablierte Angebote zu diskutieren und die Basis für gemeinsame Entwicklungen und eine programmbegleitende Zusammenarbeit in diesem Feld zu schaffen. Nähere Informationen und Dokumentationen finden sie hier.

Beteiligte

Koordination:

Dr. Robin Junker (Prof. Dr. Manfred Holodynski, Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung)

Dr. Till Rauterberg (Prof. Dr. Manfred Holodynski, Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung)

Einzelprojekte:

Germanistisches Institut Prof. Dr. Marion Bönnighausen
zusätzlich eingebracht: Katja Winter
Institut für Didaktik der Geographie Prof. Dr. Michael Hemmer, Julia Rottstegge
Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik Prof. Dr. Martin Stein, Philip Hörter
zusätzlich eingebracht: Nora Kühme
Institut für Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Ulrike Weyland (in Kooperation mit Prof. Dr. Andrea Szukala), Wilhelm Koschel
Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung Prof. Dr. Manfred Holodynski
zusätzlich eingebracht: Christina Gippert
Institut für Sportwissenschaft Prof. Dr. Nils Neuber, Markus Jürgens
Seminar für Didaktik des Sachunterrichts Prof. Dr. Kornelia Möller, Oliver Grewe
zusätzlich eingebracht: Dr. Katharina Fricke