Arbeitsstelle

 „Familie im Kontext von Islam und Sozialer Arbeit“

An der Professur wird eine Arbeitsstelle eingerichtet, die sich der systematischen Erforschung muslimischer Familien im Schnittfeld von Islamischer Theologie und Sozialer Arbeit widmet. Im Zentrum steht die Entwicklung einer Familientheologie, die Familien in ihren komplexen sozialen, transnationalen und intergenerationellen Zusammenhängen reflektiert und damit über eine isolierte Betrachtung einzelner Zielgruppen hinausgeht.

Ziel der Arbeitsstelle ist die Systematisierung bestehender Forschung sowie die Identifikation weiterer Forschungsbedarfe im Handlungsfeld Familie. Dabei werden sowohl schrifttheologische Perspektiven (z. B. Normenlehre, Exegese) als auch praxisorientierte Fragestellungen (u. a. Erziehung, Geschlechterverhältnisse, Prävention und soziale Unterstützungssysteme) integriert und im Rahmen einer familientheologischen Perspektive zusammengeführt.

Eine zentrale Aufgabe der Arbeitsstelle ist die enge Vernetzung mit Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis auf regionaler und bundesweiter Ebene. Der Austausch mit Fachkräften aus dem muslimischen sozialarbeiterischen Feld dient insbesondere der Rückkopplung zwischen Forschung und Praxis sowie der Integration professionsbezogener Perspektiven (z. B. aus Soziale Arbeit, Seelsorge oder Gemeindearbeit).

Die Arbeitsstelle organisiert regelmäßig wissenschaftliche Veranstaltungen wie Workshops, Kolloquien und Netzwerktreffen zur Förderung des interdisziplinären Austauschs und Wissenstransfers.