Archiv der Kategorie: Bibliothek

Lesesaalsperrungen am Dienstag/Mittwoch 26./27.11.

Nachdem im August des Jahres die Klimaanlage eingebaut wurde, sind nun in dieser Woche noch Anschlussarbeiten erforderlich.

Darob ist der Lesesaal (linker Gebäudeflügel) der Zweigbibliothek Medizin am Dienstag den 26.11., tags darauf, am Mittwoch den 27.11. der Raum der ehemaligen Lehrbuchsammlung (rechter Gebäudeflügel) gesperrt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Grafik © ZB Medizin

 

ZB Med-Tischtennis-Turnier: Bericht


Das spätere Siegerteam, die Zahniboys, in Aktion

Der sportliche Höhepunkt beim Tag der Lehre war nach übereinstimmender Meinung das zum zweiten Mal ausgetragene Tischtennis-Turnier in der Zweigbibliothek Medizin (na ok, der Science Slam war auch ganz nett 😉 ). Der Spielplan war diesmal verkürzt, da das Zeitfenster für eine Begenung auf 20 Minuten verkürzt worden war und zwei Mannschaften nicht angetreten waren. Das Turnier startete um 10:00 mit dem Achtelfinale und bereits um 13:45 war das Finale angesetzt. Dort musste sich der Titelverteidiger Team Kilian mit Alexander Paziener und Max Wielenga dem Herausforderer Zahniboys mit Gustav Meyer und Henning Balster stellen. Es ergab sich ein packendes Match, das die Newcomer aus der Zahnheilkunde knapp für sich entscheiden konnten. Der geteilte dritte Platz ging an das Team Sonnendecker mit Annkathrin Angresius und Julian Steffens (die damit ihre Platzierung vom vergangenen Jahr bestätigten) und an das Team Ping Pong Peng mit Lennard Weide und Timo Janssen.

Die Teams wurden mit hochwertigen Preisen belohnt, darunter ein Fitness-Tracker im Wert von 120 Euro, gestiftet von der Firma UpToDate, und zwei Prometheus-Lernpakete, gestiftet vom Thieme-Verlag, sowie diverse iTunes-Gutscheine.


1. Platz: Gustav Meyer und Henning Balster, Team Zahniboys


2. Platz: Max Wielenga und Alexander Paziener, Team Kilian


Die glücklichen Sieger

Bibliothek ernennt Studiendekan Prof. Marschall zum Ehrenmitglied


Dr. O.Obst (l.), der Leiter der Zweigbibliothek, überreicht Prof. Dr. B.Marschall (r.) den Ausweis zur Ehrenmitgliedschaft der Bibliothek.

Die Zweigbibliothek hat Prof. Dr.med. Bernhard Marschall, dem langjähringen Studiendekan und Leiter des Instituts für Ausbildungs- und Studienangelegenheiten, sehr viel zu verdanken. Aus diesem Grund erfuhr Marschall am Mittwoch, während des Tags der Lehre, eine Ehrung der besonderen Art: Ihm wurde nicht nur die Ehrenmitgliedschaft der Bibliothek verliehen, sondern auch der Lesesaal wurde nach ihm benannt.

Marschall hatte in den vergangenen 15 Jahren die Zweigbibliothek in außerordentlichem Maße finanziell und ideell unterstützt und sich so als ihr besonderer Förderer erwiesen. Zu den von Marschall geförderten Projekten gehören u.a. der Ausbau und die Klimatisierung von zeitgemäßen Arbeitsplätze, die Erweiterung der Öffnungszeiten, die notwendigen Schließfächer, die Anschaffung von multimedialen e-Learning-Tools sowie nicht zuletzt das preisgekrönte easystudium-Programm. Marschall war immer davon überzeugt, dass die Bibliothek ein wichtiger Player in der medizinischen Lehre ist, und hat die ZB Med stets ermutigt, auf dem Weg einer entschlossenen Innovations- und Serviceorientierung weiter zu gehen. Dass die Bibliothek dann deutschlandweit beachtete Spitzenleistungen eingefahren hat, freute ihn immer sehr.


Prof. Dr. B.Marschall und Dr. O.Obst vor dem umbenannten Lesesaal

In Anerkennung seiner Verdienste um die Bibliothek wurde Marschall zum Ehrenmitglied der ZB Med ernannt, symbolisiert durch einen Bibliotheksausweis in Acryl, und der Hauptlesesaal der Zweigbibliothek Medizin in Bernhard-Marschall-Lesesaal umbenannt. Die Zweigbibliothek Medizin ist stolz und dankbar, einen solchen ausgewiesenen Förderer des Bibliothekswesens derart ehren zu dürfen. Die Würdigung finden Sie im vollen Wortlaut hier (PDF).

 

 

 

 
Fotonachweis: UKM Fotozentrale / Wibberg

Bücherflohmarkt in der ZB Medizin startet am 13. November

Die Zweigbibliothek Medizin hat mal wieder die Regale geräumt: erneut trennt sich die Bibliothek von Büchern.

Der regelmäßige und äusserst beliebte Bücherverkauf startet mit zwei „Bücherflohmarkttagen“ am 13.11. und  14.11.2019 von 10°° – 16°° Uhr statt. Die restlichen Bücher werden dann ab Donnerstag „normal“ verkauft.

Angeboten werden wie immer Altauflagen von Lehrbüchern aus allen Bereichen der Medizin. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall, zumal die Preise der Bücher äusserst moderat sind.

Die Bücher werden im Westflügel der Bibliothek zum Kauf angeboten. Allerdings nur so lange der Vorrat reicht.

Foto © ZB Medizin

ZB Med-Tischtennis-Turnier mit 14 Teams

Eine Woche nach Anmeldungsstart zum Tischtennis-Turnier am Tag der Lehre 2019 haben sich 14 studentische Teams angemeldet. Das Turnier startet somit am 13.11. um 10:00 mit dem Achtelfinale, um 12:00 Uhr schliesst sich das Viertelfinale an, um 13:30 Uhr das Halbfinale und um 14:15 das Finale! Die Siegerehrung ist direkt nach dem letzten Spiel. Es gibt kein Spiel um den dritten Platz.

Den Spielplan finden Sie ab Montag hier. Spiel 1 gegen 2 startet um 10:00, Spiel 3 gegen 4 um 10:20 und so weiter. Spiel 1/2 gegen 3/4 ist um 12:00, 5/6 gegen 7/8 um 12:20 und so weiter. Das Halbfinale ist um 13:30 und 13:50, das Finale um 14:15.

Foto: Adobe Illustrator Clipart

ZB Med-Tischtennis-Turnier 2019: Anmeldung

Am 13. November 2019, dem Tag der Lehre, wird die Zweigbibliothek Medizin wieder ein Tischtennis-Turnier ausrichten. Wie bei der 25-Jahr-Feier 2018 wird die Anzahl der Plätze auf 16 Teams beschränkt sein. Das Turnier beginnt um 10:00 Uhr, die Siegerehrung findet direkt nach dem letzten Spiel (am Nachmittag) statt.

Das Anmeldeformular wird am 1. November um 9:00 freigeschaltet werden. Wir sind alle gespannt, ob der Gewinner von 2018, das Team Kilian, seinen Titel verteidigen wird!

Foto: Adobe Illustrator Clipart

Zweigbibliothek Medizin an Allerheiligen (Freitag, 01.11.) geschlossen.

Die Zweigbibliothek Medizin bleibt am kommenden Freitag (01. November) wegen des Feiertages Allerheiligen (lateinisch: Festum Omnium Sanctorum) geschlossen. Die ULB und die weiteren Zweigbibliotheken bleiben an diesem Tag ebenfalls geschlossen.

Am 2.11. sind wir wieder für Sie da!

Deutschlandweit die meisten Lernplätze: Universitätsbibliothek Münster

Auf der HP der seit 1994 erscheinenden hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Forschung & Lehre, wurde just anlässlich des Tages der Bibliotheken (24.Oktober) ein Artikel publiziert, in welchem   Daten des Statistischen Bundesamtes bezogen auf Bibliotheken in Deutschland referiert wurden:

„Zum Lernen, Arbeiten und Forschen boten die Bibliotheken in Deutschland demnach 2018 insgesamt 241.000 Arbeitsplätze. Etwas mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze stellten dabei die wissenschaftlichen Bibliotheken zur Verfügung. Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster bot mit 5.010 Arbeitsplätzen – davon 493 mit Computer – mit Abstand die meisten Plätze.“

Weitere Zahlen (bezogen auf das Jahr 2018):

  • in Deutschland gibt es 7.240 öffentliche und 238 wissenschaftliche Bibliotheken,
  • in diesen wurden rund 414 Millionen Bücher, Filme oder Musikmedien ausgeliehen, und
  • rund 425.000 Lesungen, Ausstellungen, Workshops und Kurse abgehalten.
  • „Durchschnittlich besuchten Einwohnerinnen und Einwohner 1,5 mal im Jahr 2018 eine öffentliche Bibliothek in Deutschland.“

Die komplette Meldung hier.

Foto: © ULB

„Paper of the Month“ September 2019 geht an Dr. Niehaus, Dr. Soltwisch und Prof. Dreisewerd aus dem Institut für Hygiene

Für den Monat September 2019 wurde Dr. Niehaus, Dr. Soltwisch und Prof. Dreisewerd aus dem Institut für Hygiene für die Publikation Transmission-mode MALDI-2 mass spectrometry imaging of cells and tissues at subcellular resolution in der Zeitschrift Nature Methods, 16(9).2019, 925-31  [Volltext], ausgezeichnet.

Zellen sind die Grundbausteine des Lebens. Mit Hilfe von massenspektrometrischen (MS) Verfahren wie der in Münster entwickelten laser-basierten MALDI-MS kann die chemische Zusammensetzung von Zellen und Geweben bestimmt werden. Allerdings reichte bislang die Ortsauflösung und Sensitivität der bildgebenden MALDI-MS nicht aus, um eine echte zelluläre bis subzelluläre Darstellung bei gleichzeitig hoher chemischer Informationstiefe zu erzielen.

MALDI steht für Matrix-unterstütze Laserdesorption/Ionisation. Das Besondere an der von den Forschern entwickelten t-MALDI-2 („t“ für Transmissionsmodus) ist der Einsatz zweier speziell adaptierter Laser, von denen der erste einen besonders kleinen Fokus zum Materialabtrag von nur rund einem tausendstel Millimeter erzeugt, während der zweite die notwendige Signalsteigerung für viele Biomoleküle um bis zu mehreren Größenordnungen bringt – also zum Beispiel für fettlösliche Vitamine wie Vitamin D, Cholesterin oder auch verabreichten Medikamenten.

Die Wissenschaftler demonstrieren die Möglichkeiten ihrer Methode anhand der Darstellung der molekularen Feinstrukturen im Aufbau des Kleinhirns der Maus bei einer Pixelgröße von nur 600 nm und mittels gezüchteter Kulturen von Nierenzellen.

Künftig ist u.a. eine Kopplung der t-MALDI-2-MSI mit etablierten optischen Verfahren wie der Fluoreszenzmikroskopie geplant. Weil die MALDI eine markierungsfreie Technik ist, die bis zu Hunderten verschiedene Biomoleküle simultan detektiert, entstehen so neuartige analytische Werkzeuge für zellbiologische und biomedizinische Fragestellungen.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Open-Access-Woche 2019, 21.-27. Oktober in der ULB

An der jährlichen internationalen Open-Access-Woche nahm die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) zum ersten Mal vor 10 Jahren teil.

Während der diesjährigen OA-Woche vom 21. bis zum 27. Oktober werden neben einem Informationsstand im Foyer der Zentralbibliothek weitere Veranstaltungen in der Galerie angeboten, wo unterschiedliche Themen rund um Open Access und Open Science präsentiert werden. Beispielsweise wird in Kurzvorträgen über die aktuellen Entwicklungen in Bereichen Forschungsdatenmanagement an der WWU, ORCID oder Predatory Publishing informiert. Für interessierte Nutzer*innen wird es einen anmeldepflichtigen Rundgang durch unsere Digitalisierungswerkstätten geben. Die Kurzvorträge sind anmeldefrei.

Die einzelnen Veranstaltungen der Open-Access-Woche 2019 finden Sie hier.

In diesem Jahr feiern die ULB auch das 10-jährige Bestehen der Schriftenreihe Wissenschaftliche Schriften der WWU. Darob findet eine Verlosung statt, die sich an die Promovend*innen der WWU Münster richtet.

 

Grafik © ULB

Ersti-Café stark besucht

Am gestrigen Mittwoch, 9. Oktober, folgten zahlreiche Studierende des Goldstein- und Riggs-Semesters der Einladung der Bibliothek zu Kaffee / Tee / Wasser und Kuchen / Obst. Nun schon zum 14. Mal nutzte die Zweigbibliothek Medizin die Gelegenheit, sich den Studierenden des ersten Semesters der Human- und der Zahnmedizin vorzustellen.

Bei den anschließenden kurzen Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und unter anderem Fragen zu Recherchen, Lehrbuch– und iPad-Ausleihen gestellt und beantwortet werden.

 

 

 

 

Fotos © Elisabeth Deiters-Keul / UKM Fotozentrale / ZB Medizin

Herzlich willkommen, liebes Goldstein- und Riggs-Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! In unserem Informations-Flyer (als PDF zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein.

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.de), Telefon (0251-83/58560) oder an der Leihstelle und der Information (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8:00 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Joseph Leonard Goldstein (*1940) studierte zuerst Chemie, danach Medizin. Als Genetiker erhielt er 1985 gemeinsam mit Michael S. Brown den Nobelpreis für Medizin (eigentl. Nobelpreis für Physiologie oder Medizin) „für ihre Entdeckungen betreffend der Regulierung des Cholesterin-Stoffwechsels“.

John Mankey Riggs (1811-1885) gilt als Begründer der Paradontitistherapie. Nach Vorstellung seiner Behandlungstechniken 1876 wurde die Paradontitis lange unter dem Namen Riggs-Krankheit geführt. Erst 2009 erschienen die Erinnerungen von Mark Twain an seinen Zahnarzt John Riggs.

  • Twain, M (2009). Happy memories of the dental chair. In: Who is Mark Twain? Hirst, RH , editor. New York, NY: Harper Collins, pp.77-85
  • Maloney, W. J. (2010). A Periodontal Case Report by Dr. S.L. Clemens. Journal of Dental Research. 89(7), 676–8

Foto: © ULB und Kurhan, Fotolia