Interdisziplinärer Master of Science Kognitive Neurowissenschaften (iKoN)
© IfP - Robert Matzke

Hier geht es direkt zur Bewerbung!

Das Gehirn ist unglaublich komplex, genauso wie unser Erleben und Verhalten. Der interdisziplinäre Masterstudiengang Kognitive Neurowissenschaften (iKoN) befasst sich mit der Vermittlung von Wissen und Kompetenzen zur Untersuchung der neuronalen Mechanismen, die psychischen Funktionen wie Denken, Wahrnehmen, Fühlen, Erinnern, Träumen, Handeln, Sprechen und Problemlösen zugrunde liegen. Die Erforschung dieser Funktionen in der kognitiven Neurowissenschaft ist stark geprägt von aktuellen methodischen Entwicklungen in verschiedenen Forschungsfeldern, die bildgebende Verfahren und den Einsatz neuronaler Netzwerke und künstlicher Intelligenz umfassen und vereint Forschungsfragen aus Psychologie, Biologie, Medizin, Bewegungswissenschaft und weiteren Fächern. Für eine erfolgreiche Forschung und Lehre in diesem Bereich ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unabdingbar.
 
Neurowissenschaftliche Untersuchungsmethoden wie Elektroenzephalographie, Magnetenzephalographie, funktionelle Kernspintomographie und computationale Modellierung tragen zum Verständnis der Prozesse bei, die unser Erleben und Verhalten ermöglichen. Diese Methoden und Erkenntnisse werden im iKoN von Dozierenden aus Psychologie, Medizin, Biologie, Physik und Sportwissenschaft theoretisch vermittelt und praktisch angewandt. So profitierst Du von allen Forschungspotentialen der kognitiven Neurowissenschaft an der Universität Münster.

Auch Du als Studierende:r bringst mit Deinem B. Sc.-Abschluss aus unterschiedlichen Disziplinen (wie Psychologie, Physik, Mathematik, Biologie, Medizin, Informatik, Bewegungswissenschaften, Neurowissenschaften) bereits wertvolle interdisziplinäre Expertise ein und wirst durch diese in Seminaren und Praktika zusammen mit anderen Studierenden und Dozierenden neue, fachübergreifende Lösungsansätze entwickeln.

  • Studium

    Ein hohes Maß an Interaktion zwischen Dozierenden und Studierenden und eine ausgeprägte Praxisorientierung ist im iKoN von zentraler Bedeutung. Die einzelnen Studieninhalte bauen dabei ganz gezielt Kompetenzen im Bereich kognitiv-neurowissenschaftlicher Forschung, Entwicklung und Anwendung auf, um diese später in entsprechenden Berufsfeldern der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Industrie einsetzen zu können. Im Einzelnen wirst Du fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten in mehreren Bereichen erwerben:

    • Strukturen und Funktionen des Nervensystems, die dem menschlichen Verhalten und Erleben zugrunde liegen
    • Experimentelle Methoden und Verfahren neurowissenschaftlicher Forschung, wie z.B. funktionelle Magnetresonanztomographie, Elektroenzephalographie, Virtual Reality und Eye Tracking
    • Mathematische Modellierung neuronaler Netzwerke und Anwendungen in maschinellem Lernen
    • Wissenschaftliches Programmieren und Durchführung von Analysen neurowissenschaftlicher Daten
    • Interdisziplinäre Kommunikation und Teamarbeit

    Modulinhalte

    In den Vorlesungen des Moduls Neurokognition lernst Du Theorien und Modelle der kognitiven Neurowissenschaften kennen, mit deren Hilfe Du wissenschaftliche Befunde einordnen kannst, mit denen Du Dich im Verlauf des Studiums und in Deiner späteren professionellen Tätigkeit auseinandersetzen wirst. Auf diese Weise kannst Du bestimmen, ob diese Befunde existierende Theorien und Modelle stützen, und Inkonsistenzen zwischen verschiedenen Theorien und Modellen feststellen. Im Modul Neuronale Systeme werden diese Fähigkeiten anhand von Beispielen aus der neuesten neuer Forschung in aktiver Seminararbeit erweitert.

    Einmal ein echtes Gehirn zu sehen und sogar genau zu erkunden? Dies geht im Modul Neuroanatomie, dem einzigartigen Angebot eines anatomischen Präparationskurses, in dem Du die Strukturen und funktionellen Einheiten des Nervensystems in Kleingruppen und ganz praktisch erarbeiten wirst. Dieser Kurs vermittelt Dir eine konkrete räumliche Vorstellung von der Bauweise des Gehirns und befähigt Dich dazu, generische Strukturen in individuellen Gehirnen zu erkennen und von individuellen Varianten der Morphologie abzugrenzen.

    Wie misst man ein EEG, wie wertet man fMRT Daten aus und wie funktioniert ein Eye Tracker? Im Modul Methoden der Neurowissenschaft lernst Du diese und weitere wichtige empirische Methoden der kognitiven Neurowissenschaft hands-on kennen und erfährst, wie Du die passende Methode für dein eigenes Forschungsprojekt findest. Diese Kenntnisse wirst Du dann im Forschungspraktikum in ganz verschiedenen Laboren direkt an konkreten Beispielen trainieren und vertiefen. 

    Im Modul Computational Neuroscience wird das theoretische Verständnis von Hirnfunktionen vertieft und um den Bereich der Modellierung und Programmierung praktisch konkretisiert und erweitert. Du lernst die Prozesse der Informationsverarbeitung in einzelnen Nervenzellen und in Zellnetzwerken kennen und verstehst, wie man sie modelliert und interpretiert.

    Abhängig von deinem Bachelorabschluss wirst Du im Wahlpflichtmodul Disziplinspezifische Grundlagen aus verschiedenen Angeboten wählen und so Deine fachliche Ausbildung ganz spezifisch und individuell ergänzen. Diese Kompetenzen baust Du im Wahlpflichtmodul Interdisziplinäre Vertiefung weiter aus und kannst sie auf Grundlage Deines persönlichen Forschungsprofils entsprechend Deinen Kenntnissen und Interessen vertiefen.

    Der krönende Abschluss – eine eigene Forschungsarbeit! Wie man dies am besten angeht, das lernst und entwickelst Du unter wissenschaftspraktischer Anleitung im letzten Modul Forschungsmodul und Masterarbeit. Auf Basis existierender Forschungsergebnisse werden Hypothesen entwickelt und fachgerecht unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden und Verfahren einer Überprüfung unterzogen. 

    Interdisziplinarität

    Das in dieser interdisziplinären Breite besondere Studienangebot bündelt alle relevanten Disziplinen der kognitiven Neurowissenschaften und wird auf beiden Seiten, von den Lehrenden und von den Studierenden gelebt. Studierende mit einem Bachelorabschluss in Psychologie, Biologie, Informatik, Mathematik, Physik, oder Bewegungswissenschaften - und verwandten Fachkombinationen - sind deshalb herzlich willkommen! Wir sind davon überzeugt, dass gerade die fachliche Vielfalt bestmögliche Lern- und Forschungsergebnisse erzielen wird. Überzeuge Dich selbst, was Studierende und Lehrende aller Fachrichtungen an Neurowissenschaften begeistert: 

    Mit meinem Hintergrund in Biologie finde ich die Neurowissenschaften total spannend, da wir durch sie die Mechanismen hinter menschlichem und tierischem Verhalten, Denken und Fühlen untersuchen können. Von bildgebenden Verfahren wie der Kernspintomographie bis hin zu elektrophysiologischen Messungen einzelner Neuronen – die Neurowissenschaften ermöglichen es uns, komplexe Fragestellungen spezifisch zu erforschen und unser Gehirn und seine Funktionen besser zu verstehen.
    Sophie Siestrup, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Biologische Psychologie (B. Sc. Biowissenschaften)
    Den B.Sc. Psychologie begann ich mit der festen Vorstellung, später als Psychotherapeutin zu arbeiten. Während meiner Bachelorarbeit hatte ich jedoch so viel Spaß an der Datenanalyse und beim Programmieren von Experimenten, dass ich mich für einen neurowissenschaftlich ausgelegten Master entschied und in der Zeit meine Interessen vertiefen konnte. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin habe ich heute immer noch besonders viel Spaß daran, eine Fragestellung in das passende Experiment zu übersetzen und neue statistische Methoden auszuprobieren.
    Frauke Heins, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Allgemeine Psychologie (B. Sc. Psychologie)
    Da ich einen Master in Psychologie mit dem Schwerpunkt Kognitive Neurowissenschaften gemacht habe, war der Weg in die neurowissenschaftliche Forschung nicht allzu weit. Trotzdem habe ich meiner Zeit in der Wissenschaft noch jede Menge dazugelernt und es gibt immer noch so viel mehr zu wissen, denn unsere Gehirne haben bis jetzt noch nicht ganz herausgefunden, wie sie selbst funktionieren.
    Falko Mecklenbrauck, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Biologische Psychologie (B. Sc. Psychologie)
    Die erfolgreichsten Teams sind fachlich interdisziplinär. Genau diesen Mehrwert werden die Studierenden des iKon direkt erleben.
    Anna-Gesina Hülemeier, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Allgemeine Psychologie (B. Sc. Psychologie)
    Elektromagnetische Felder im menschlichen Gehirn zu untersuchen ist ein ganz besonderer Anwendungsbereich physikalischer Phänomene und es gibt unfassbar viel zu entdecken. Die Vorstellung, durch meine Forschung neuronale Funktionsweisen besser nachzuvollziehen oder einen Beitrag zum Verständnis bzw. zur Heilung von Krankheiten zu leisten, ist sehr motivierend.
    Yvonne Buschermöhle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse (B. Sc, Physik)
    Forschungsfeld, das viele verschiedene Disziplinen zusammenbringt. Durch die Mathematik habe ich ein Verständnis für die Algorithmen zur Erstellung von medizinischen Bilddaten. Mein Hintergrund in der Psychologie als Nebenfach befähigt mich aus den fertigen medizinischen Bilddaten neurowissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen zu können. Im Bereich der künstlichen Intelligenz sehe ich in der Zukunft ein vielfältiges Potential neue Einblicke in den kognitiven Neurowissenschaften zu erhalten.
    Jorunn Anna Mense, B.Sc. Mathematik
  • Deine Benefits

    Deine Talente sind gefragt und wir fördern Dich individuell!

    Neurowissenschaften sind so vielseitig wie Deine Interessen. Wir möchten Dich gezielt fördern, weil wir davon überzeugt sind, dass Du bereits viele relevante Skills mitbringst: Das Interesse an menschlichem Erleben und Verhalten, logisches Denken, und empirische Arbeitsweisen.

    Mit unserem Masterstudiengang wirst Du fachlich über den Tellerrand schauen, weil wir alle aus den verschiedensten Bereichen zusammenkommen. Was uns verbindet, ist die Faszination am Gehirn. Deswegen haben wir Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Fächern in Abhängigkeit von Deinem Abschluss zusammengestellt  und werden Deine Interessen mit denen der anderen interdisziplinär verbinden. Überzeuge Dich selbst von den Gemeinsamkeiten zu den anderen Fächern, und erfahre, was Du von den anderen lernen kannst: 

    Psychologie

    • Das bringst Du bereits mit: Grundlagen in neurokognitiven Prozessen, allgemeine und biologische Psychologie, empirische Methodenausbildung und Statistik
    • Das wirst Du lernen: Neurowissenschaftliche Methodenausbildung: EEG, fMRT, computational modeling, Neuroanatomie

    Physik

    • Das bringst Du bereits mit: Theoretische und experimentelle Herangehensweise an fundamentale Fragen über die Welt sowie Verständnis der physikalischen Prozesse, die neuronalen (Aktionspotential, Netzwerke) und behavioralen Vorgängen (Optik, Akustik, Mechanik) sowie den Messmethoden (EEG, MRT) zu Grunde liegen.
    • Das wirst Du lernen: Aufbau und Funktion des Gehirns, experimentelle Untersuchungsmethoden psychologischer Prozesse, neuronale Informationsverarbeitung

    Mathematik

    • Das bringst Du bereits mit: Mathematisches Verständnis von Analysis, linearer Algebra und Wahrscheinlichkeitstheorie, numerische Methoden

    • Das wirst Du lernen: Empirische und experimentelle Forschungsmethoden, Aufbau und Funktion des Gehirns, angewandte Modellierung, Datenverarbeitung von menschlichem Verhalten

    Biologie

    • Das bringst Du bereits mit: Verständnis der Entwicklung und Vielfalt biologischer Funktionen, Wissen über neurophysiologische Prozesse und Strukturen und Kenntnisse in der Analyse von Verhalten
    • Das wirst Du lernen: Fundierte statistische Datenauswertung, vertieftes Verständnis des menschlichen Gehirns, neurowissenschaftliche Methodenausbildung (EEG, fMRT, computational modeling)

    Medizin

    • Das bringst Du bereits mit: Kenntnisse der Physiologie und Anatomie des Menschen sowie ihre gesunde Funktion und Pathologie
    • Das wirst Du lernen: Neurowissenschaftliche Methodenausbildung (EEG, fMRT, computational modeling), statistische Datenanalyse, Modellierung

    Informatik

    • Das bringst Du bereits mit: Wissen über informationsverarbeitende Prozesse, algorithmischen Methoden zur Datenanalyse, Programmiererfahrung, strukturiertes Vorgehen zur Implementation von Abläufen, Mensch-Maschine Interaktion

    • Das wirst Du lernen: Empirische und experimentelle Forschungsmethoden, Neuroanatomie und Neurophysiologie, Analyse und Verständnis des menschlichen Verhaltens 

    Bewegungswissenschaften

    • Das bringst Du bereits mit: Erfahrung mit empirischen Methoden zur Verhaltensforschung, Anatomische und physiologische Grundlagen der Bewegungskontrolle

    • Das wirst Du lernen: Neuroanatomie: Aufbau und Funktion des Gehirns, neuronale Methodenausbildung: EEG, fMRT, MRT, computational Modelling 

    Neurowissenschaften

    • Das bringst Du bereits mit: Grundlagen neurokognitiver Prozesse sowie neuroanatomischer Strukturen, Kenntnisse in der empirischen Forschung sowie statistischer Datenanalyse

    • Das wirst Du lernen: Theorie und Methoden zur Analyse menschlichen Verhaltens und Erlebens

  • Berufliche Perspektiven

    So vielseitig die Neurowissenschaften sind, so unterschiedlich und attraktiv sind die beruflichen Perspektiven unserer Absolvent:innen.

    Die erstklassigen Methodenkenntnisse befähigen zu anspruchsvollen Tätigkeiten im Bereich Data Science und Deep Learning. Unsere Module vermitteln Kenntnisse über das menschliche Erleben und Interagieren mit einer dynamischen und komplexen Umwelt, die unter anderem in Berufsfeldern wie z. B. Mensch-Maschine-Interaktion, Robotik, Autonomes Fahren, Ergonomie, User Experience (UX) Design, künstliche Intelligenz, Medizintechnik oder Rehabilitationsforschung stark nachgefragt sind. 

    Wissen über Schädigungen des Gehirns und Störungen seiner Funktionen sind grundlegend für eine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Bereich der Psychiatrie, der Neurologie und der kognitiven Rehabilitation. 

    Die interdisziplinäre Herangehensweise und das integrative Verständnis komplexer Probleme im Zusammenhang mit Gehirn, Erleben und Verhalten bereiten weiterhin auf Berufsfelder vor, in denen Wissenschaftsvermittlung und die wissenschaftlich basierte Beratung von Medien, Politik, Organisationen und Individuen eine zentrale Rolle spielen.

  • Forschung

    Alle Lehrenden im iKoN sind in der neurowissenschaftlichen Forschung aktiv. Hier kannst Du auf den Seiten der beteiligten Arbeitsgruppe weitere Informationen zu deren Forschungsinteressen bekommen. Darüber kannst Du auch die Möglichkeiten für Praktika oder Abschlussarbeiten sehen.

    Institut für Psychologie - AE Biologische Psychologie

    Institut für Psychologie - AE Allgemeine Psychologie I

    Institut für Psychologie - AE Allgemeine Psychologie II

    Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse

    Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie

    Institut für Medizinische Psychologie und Systemneurowissenschaften

    Translational Research Imaging Center

    Bewegungswissenschaften

    Neuromotorik und Training

    Translationale Psychiatrie

  • Prüfungsordnung, Strukturplan, Leistungsübersicht und Modulhandbuch

    Die Prüfungsordnung enthält alle Regelungen zum interdisziplinären Masterstudiengang Kognitive Neurowissenschaften. Der Strukturplan zeigt den idealtypischen Studienverlauf. In der Leistungsübersicht finden Sie alle Studien- und Prüfungsleistungen, die zum Abschluss des Studiums absolviert werden müssen. Hier können Sie den Strukturplan und die Leistungsübersicht herunterladen. Im Modulhandbuch finden Sie Beschreibungen aller Lehrveranstaltungen.

  • Psychotherapieausbildung (nach altem Recht)

    Für die Zulassung zur Psychotherapieausbildung (nach altem Recht) fordert das Landesprüfungsamt NRW u.a. "Eine im Inland an einer Universität oder gleichstehenden Hochschule bestandene Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach Klinische Psychologie einschließt ...". Weiter heißt es: "Unter ‚Studiengang Psychologie‘ fallen auch solche Studiengänge, deren Bezeichnung auf einen Schwerpunkt oder einen Zusatz hinweist, z.B. ‚Psychologie und Psychotherapie‘ oder ‚Psychologie, Schwerpunkt Klinische Psychologie‘ (im Unterschied zu einer Spezialisierung z.B. ‚Rehabilitationspsychologie‘)." Der Interdisziplinäre Masterstudiengang Kognitive Neurowissenschaften erfüllt damit nicht die Vorgaben für die Psychotherapieausbildung (nach altem Recht).

  • Bewerbung

    Bitte beachte unsere Informationen zum regulären Bewerbungsverfahren und zu besonderen Fällen im Bewerbungsverfahren. Dort finden Sie auch ausführliche Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen und der Studienplatzvergabe.

    Voraussetzung für den Zugang zum interdisziplinären Masterstudiengang Kognitive Neurowissenschaften ist neben den allgemeinen Voraussetzungen für die Einschreibung die Absolvierung eines fachlich einschlägigen Studiums an einer deutschen oder ausländischen Hochschule mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern, das mit einem Bachelor of Science (B. Sc.) oder einem vergleichbaren berufsqualifizierenden Abschluss erfolgreich beendet worden ist. Fachlich einschlägige sind folgende Studiengänge:

    Angewandte Physik, Bioinformatik, Biologie, Biophysik, Biowissenschaften, Cognitive Science, Computer Science, Experimentalphysik, „Human Movement Analytics -Biomechanics, Motor Control, and Learning“, Human Movement in Sports and Exercise, Human Movement Science, Humanbiologie, Informatik, „Informatik, Mathematik und Physik“, Kognitionswissenschaft, Kognitive Informatik, Mathematik, Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften, Mathematik und Informatik, Mathematische Physik, Mensch-Computer-Interaktion, Naturwissenschaften, Neuro-Cognitive Psychology, Neurowissenschaften, Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition, Physik, Psychologie, Sensorik und kognitive Psychologie, Statistik, Theoretische Physik oder ein Abschluss in Medizin.

    Abschlüsse an Hochschulen außerhalb der Europäischen Union werden vom Studierendensekretariat auf ihre Äquivalenz überprüft.