Das war der Girls' Day 2021

Digitales Gruppenfoto mit dem Girls' Day-Team und einigen Teilnehmerinnen.
© MM/vl

17 Schülerinnen aus ganz Deutschland nahmen am 22. April 2021 am digitalen Girls' Day-Angebot "Girls go Mathematics" des Exzellenzclusters Mathematik Münster und des Fachbereichs Mathematik und Informatik teil. Auf vielfältige Weise bekamen sie Einblicke in die Arbeitswelt von Mathematikerinnen.

Nach einer Kennlernrunde folgten die Mädchen zunächst dem offiziellen Girls' Day-Livestream, in dem Frauen aus unterschiedlichen männerdominierten Berufen von ihrem Werdegang berichteten. Dann wurde es mathematischer: Die Promovierenden Juliane Braunsmann und Alexander Schlüter zeigten in einer Schnuppervorlesung, wie viel Mathematik hinter CT-Bildern im Krankenhaus steckt - und was das mit Sudokus zu tun hat. In Kleingruppen konnten die Schülerinnen sich anschließend selbst im "Magischen Rechnen" vesuchen.

Was sind die Voraussetzungen für ein Mathe-Studium? In welchen Berufen kann man später damit arbeiten? Arbeitet man eher im Team oder alleine? Diese und viele weitere Fragen beantworteten Juliane Braunsmann und Alexander Schlüter in der Fragerunde. Mit dabei war zudem Doktorandin Azul Fatalini aus Argentinien, die seit Ende 2020 in Münster promoviert. Sie gab einen Einblick in ihr Forschungsthema, das in einem Teilbereich der theoretischen Mathematik, der mathematischen Logik, liegt. Die Mathe-Studierenden Carolin Dobbelhoff, Svea Zerwas und Simon Pehle steuerten Infomationen rund um das Studium bei. Sie begleiteten die Teilnehmerinnen auch beim letzten Programmpunkt: einem digitalen Escape Room Game. In Kleingruppen lösten die Mädchen kniffelige Rätsel und retteten so die Welt vor "mysteriöser Materie" und "Asteroiden auf Abwegen".

Die Mischung aus Informationen aus erster Hand und Mitmach-Aktionen kam bei den Schülerinnen gut an: "Es war toll und interessant. Ich habe sehr viel über die Berufs- und Studienwelt einer Mathematikerin erfahren", war zum Beispiel das Feedback der 14-jährigen Hannah.