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Forschungsprojekte

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EU 1.5° Lifestyles

Das Hauptziel des Projekts ist es, Lebensstile, die mit dem angestrebten Klimaziel von 1,5°C übereinstimmen zu fördern, und die im Pariser Abkommen und im EU-Green Deal angestrebten Transformationen zu erleichtern. Zu diesem Zweck entwickelt das Projekt Leitlinien für politische Entscheidungsträger, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und privater Haushalte auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse darüber, wie sich Lebensstilentscheidungen auf den CO2-Fußabdruck auswirken und wie strukturelle Kontexte Optionen für nachhaltige Lebensstile ermöglichen oder einschränken.

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Biocivis

Das Projekt BIOCIVIS untersucht in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der WWU Münster, welche deliberative Partizipationsformate zur gesellschaftlichen Diskussion des komplexen Themas der Bioökonomie sinnvoll sind und gleichzeitig eine Stärkung demokratischer Teilhabe und die Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens ermöglichen.

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Engage


In Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Öko-Institut e.V. untersucht das ZIN (WWU) im BMBF-geförderten Forschungsprojekt ENGAGE unter welchen Bedingungen bürgerschaftliches Engagement nachhaltiges Gemeinwohl fördert. Das Forschungsdesign beruht auf quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden und einer engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Praxispartnern.

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© Presseamt Münster - Angelika Klauser

Indikatoren von Umwelt- und Lebensqualität

Eine der Kernfragen der Globalisierungsdebatte ist die Frage nach den Nutzen und Kosten von Globalisierung sowie ihre Verteilung. Ein grundlegendes Problem mit solchen Untersuchungen ist jedoch die vorgenommene Auswahl an Indikatoren. Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Prof’in Doris Fuchs, Prof. Markus Lederer, Prof. Bern Schlipphak, Prof. Oliver Treib und Dr. Le Anh Long möchte diese Frage beantworten.

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Konsumkorridore

Einen Schwerpunkt der Arbeit am Lehrstuhl bildet die Forschung zu Konsumkorridoren und stark nachhaltigem Konsum. Konkret setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie und unterwelchen Bedingungen ein gutes Leben für alle, die jetzt oder in der Zukunft leben innerhalb der planetaren Grenzen möglich ist. Dazu fokussieren wir uns auf Konsumminima und –maxima als Bedingungen der Befriedigung von Bedürfnissen, sowie notwendige strukturelle Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Prozesse.

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MOVER

Das Projekt MOVER [(Miss)erfolgsfaktoren Organisierter VERbraucherteilhabe] ist ein Verbundprojekt in Kooperation mit der HHU Düsseldorf, der Universität Siegen und der Universität Köln. Organisierte Verbraucherteilhabe (z.B. Repair-Cafés, Foodsharing) zeigt sich in sowohl formalen und nicht formalen, kleinen wie auch großen, lokalen wie auch (inter)nationalen Organisationsformen. Diese Organisationen sind in der Praxis häufig mit verschiedensten Herausforderungen konfrontiert und drohen zuweilen an diesen zu scheitern. MOVER untersucht, welche Faktoren den Erfolg organisierter Verbraucherteilhabe hemmen bzw. fördern, um Handlungsempfehlungen für die Organisationen selbst sowie die rahmenschaffende Verbraucher(bildungs)politik abzuleiten.

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RESOLVE

Das Projekt RESOLVE (RetourenSenkung im Online-Handel – Lösungsansätze zur Gestaltung nachhaltigeren Verbraucherverhaltens) ist ein Verbundprojekt in Kooperation mit der HHU Düsseldorf, der Universität Siegen und der Universität Köln. Rückversand und Bearbeitungsprozesse von retournierten Waren im Online-Handel belasten Klima und Umwelt, führen zu erheblichen Kosten auf Seiten der Online-Händler und erhöhen indirekt die Marktpreise für Verbraucher*innen. Ziel des Verbundvorhabens ist es, Gestaltungsempfehlungen zur präventiven Retourensenkung auf individueller Verbraucher*innenebene sowie für nachhaltigkeits­förderliche(re) politische und rechtliche Rahmenbedingungen abzuleiten.

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Die Rolle „grüner“ politischer Urteilsbildung für nachhaltigkeitsförderliche Bürger*innenbeteiligung

Mit Rückgriff auf Ideen der Umwelttugendethik und der Umweltbürger*innenschaft argumentiert dieses Forschungsprojekt: Damit Bürger*innen in Beteiligungsverfahren zu nachhaltigkeitsförderlichen Ergebnissen kommen, ist die Tugend der „grünen“ politischen Urteilsbildung unverzichtbar, einer Weiterentwicklung der Aristotelischen phronesis. Im Anschluss an die Erarbeitung dieses Begriffes schlägt das Projekt die Brücke in die Praxis, indem es praktische Rahmenbedingungen gelingender „grüner“ politischer Urteilsbildung untersucht.

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KI und Nachhaltigkeit

Die Entwicklung neuer Anwendungen von maschinellem Lernen und „künstlicher Intelligenz“ im letzten Jahrzehnt haben große Erwartungen in das Potenzial dieser Technologien, auch im Bezug auf die Transformation zur Nachhaltigkeit, hervorgerufen. Im Rahmen des Arbeitspakets „KI und Nachhaltigkeit“ des Projekts „Interdisziplinäres Lehrprogramm zu maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz“ an der WWU werden auf der Basis des Forschungsstands zu Nachhaltigkeitsimplikationen, -herausforderungen und -potenzialen der KI in Verbindung mit der Didaktik der Bildung für Nachhaltige Entwicklung zielgruppenspezifische Kommunikations- und Lehrmaterialien entwickelt, implementiert und evaluiert.
 

  • Abgeschlossene Forschungsprojekte

    Christine Prokopf
    Das Promotionsprojekt untersuchte die Übersetzung relevanter internationaler Normen in den deutschen Kontext und wendete dazu auf Basis einer konzeptionellen Unterscheidung unterschiedlicher relevanter „Ideen“ ein inhaltsanalytisches Verfahren zur Auswertung der über Interviews erhobenen Daten an. Dabei fokussierte die Arbeit auf drei internationale Policies: die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie der EU, die ISO-Standards 31000 und das Sendai-Framework for Disaster Risk Reduction, sowie ihre relevanten deutschen Counterparts: die Empfehlungen zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie der LAWA, die Methode zur Risikoanalyse des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und die deutsche Position zum Sendai Framework.

    Publikation: Prokopf, Christine. 2020. Handeln vor der Katastrophe als politische Herausforderung. Mehr Vorsorge durch die Governance von Risiken. Baden-Baden: NOMOS.

    Anne Hennings
    Das Promotionsprojekt beschäftigte sich damit, wie sich das, was in der populären Debatte oft mit dem Terminus Land Grabbing in Verbindung gesetzt wird, auf die gesellschaftlichen Dynamiken in Ländern, die vor nicht zu langer Zeit große innergesellschaftliche Konflikte hatten, auswirkt. Ihre empirischen Anwendungsbeispiele stellen Kambodscha und Sierra Leone dar. Die diesbezüglichen Daten wurden über umfangreiche ethnografische Feldforschung gesammelt.

    Publikationen:
    Hennings, Anne. 2018. With Soymilk to the Khmer Rouge: Challenges of Researching Ex-Combatants in Post-War Contexts. International Peacekeeping 25: 5, 630-652.
    Hennings, Anne. 2018. Plantation Assemblages and Spaces of Contested Development in Sierra Leone and Cambodia. Conflict, Security & Development 18: 6, 521-546.
    Hennings, Anne. 2019. The Dark Underbelly of Land Struggles: the Instrumentalization of Female Activism and Emotional Resistance in Cambodia. Critical Asian Studies 51: 1, 103-119.
    Hennings, Anne. 2019. From Bullets to Banners and Back Again? Ex-Combatants and Mobilisation in Contested Land Deals in Sierra Leone. Africa Spectrum 54: 1.

    Religiöse Akteure in der Global Governance

    Das Projekt untersuchte die Bedingungen und Resultate des Konfliktes normativer „Wahrheiten“ in ausgewählten Politikfeldern, speziell der internationalen Entwicklungs- und Umweltpolitik. Dabei nahm es die Rolle transnationaler religiöser Akteure in supranationalen Arenen, speziell internationalen Verhandlungen und UN-Weltkonferenzen, in den Blick. In diesen globalen Arenen wurden zentrale Fragen wie die Definition von Entwicklung, die Frage der globalen Ungleichheit oder die Klima-Problematik verhandelt, die zugleich die normativen Grundlagen einer internationalen Gesellschaft als Wertegemeinschaft berühren: Welche Rolle spielen die besonderen Charakteristika religiöser Akteure in internationalen Verhandlungen und Debatten? Unter welchen Bedingungen können religiöse Akteure ihre Legitimität als glaubwürdige Akteure in diskursive Macht transformieren? Und wie beeinflussen externe Bedingungen wie institutionelle Settings und politische Opportunitätsstrukturen die erfolgreiche Ausübung diskursiver Macht religiöser Akteure und Normen?

    LITRES

    Das Projekt LITRES erforschte, wie die Energiewende mit Hilfe lokaler Initiativen umgesetzt werden kann und wie dabei durch die Verwendung alternativer Energiequellen auch Governance-Strukturen verändert werden. Der Fokus des Projektes lag auf den bisher wenig erforschten Fällen, in denen Städte, Gemeinden und Regionen auf lokaler Ebene mit neuen Formen alternativer Energieversorgung experimentieren.

     

     

     

    KomMA-P

    Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken" untersuchte, unter welchen Voraussetzungen die Menschen bereit sind, die Energiewende zu akzeptieren. Ausgangsidee war, dass man ihnen dafür adäquate Möglichkeiten zum Mitmachen bieten muss. Ziel von "KomMA-P" war, herauszufinden, wie man auch nicht-investive und niedrigschwellige Beteiligungsangebote an der Energiewende entwickeln kann. Das Projekt erforschte dafür, wie technische Lösungen und Teilhabemöglichkeiten zusammen bzw. voneinander abhängen.

     

     

     

    Zeithorizonte

    Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Rolle „Zeit“ in der europäischen Klima- und Fischereipolitik spielt.

     

     

     

    Die Politische Ökonomie der globalen Finanzialisierungsprozesse

    Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2009-2014 geförderte Nachwuchsnetzwerk "Die Politische Ökonomie der globalen Finanzialisierungsprozesse" soll die polit-ökonomischen Charakteristika, Ursachen und Folgen dieser Entwicklung analysieren und damit einen Beitrag zur Diskussion über strukturell ansetzende Lösungen für die aktuelle Finanzkrise leisten.

     

     

     

     

    Transpose - TRANSfer von POlitikinstrumenten zur StromEinsparung -

    TRANSPOSE untersucht Möglichkeiten für eine politische Steuerung des Stromkonsums privater Haushalte. Ausgangspunkt für den Projektverbund ist die Frage, warum bestehende Potenziale zum Strom sparen in Haushalten so wenig genutzt werden. Wir nehmen an, dass es eine Vielzahl von Hemmnissen gibt, die einerseits auf der Ebene des Verbrauchers selbst, andererseits in der Verbraucherumgebung liegen. Die Komplexität dieser Hemmnisse macht einen Mix politischer Steuerungsinstrumente erforderlich.

     

     

     

     

    Finanzialisierung

    Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2009-2014 geförderte Nachwuchsnetzwerk "Die Politische Ökonomie der globalen Finanzialisierungsprozesse" soll die polit-ökonomischen Charakteristika, Ursachen und Folgen dieser Entwicklung analysieren und damit einen Beitrag zur Diskussion über strukturell ansetzende Lösungen für die aktuelle Finanzkrise leisten.
    Prof.'in Doris Fuchs war Mitglied des DFG Forschungsnetzwerks Finanzialisierung.

     

     

     

     

    Private Retail Governance in the Global Agri-Food System

    Das Projekt befasste sich mit den Implikationen der vom Lebensmittelhandel entwickelten Standards (z.B. GlobalGAP) für die ökologische und soziale Nachhaltigkeit des globalen Nahrungsmittelsystems und die demokratische Legitimität des Regierens in diesem System.
    --> mit Agni Kalfagianni

     

     

    Agri-Food Corporations and Global Governance

    Das Projekt untersuchte die Macht transnationaler Konzerne im globalen Nahrungsmittelsystem. Dazu wurde unter anderem ein internationaler Workshop an der University of Waterloo durchgeführt. (2006-2007)
    --> mit Jennifer Clapp, University of Waterloo, finanziert vom Kanadischen Forschungsrat für Sozial- und Geisteswissenschaften, dem Center for International Governance und der University of Waterloo.

     

    The Implications of Private Food Governance for Climate Change Politics

    Projektleitung: Karsten Ronit, University of Copenhagen
    Das Projekt untersuchte die Potenziale und Grenzen privater Governance in der Nahrungsmittelpolitik für die globale Klimapolitik.