Danish-German Jerash Northwest Quarter Project

Der Grabungsplan
© Danish-German Jerash Northwest Quarter Project


Im Jahr 2011 begann unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Achim Lichtenberger (zunächst Ruhr-Universität Bochum, seit 2016 Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Prof. Dr. Rubina Raja (Universität Århus) das deutsch-dänische Gemeinschaftsprojekt „Das Nordwestviertel von Gerasa (Jordanien)“. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Deutschen Palästina-Verein, der Carlsberg-Stiftung sowie von der H. P. Hjerl Hansen Mindefondet for Dansk Palæstinaforskning gefördert. Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Siedlungsgeschichte des noch weitgehend unerforschten Nordwestquartiers der antiken Stadt Gerasa im Norden Jordaniens. Gerasa, das heutige Jerash, ist eine hellenistisch-römisch geprägte Stadt, die im 2. Jh. v. Chr. neugegründet wurde. Das Nordwestviertel ist dicht von Baustrukturen und Gebäudeterrassen durchzogen und erstreckt sich über den gesamten Hügel, der innerhalb der ummauerten Stadtfläche den höchsten Punkt markiert.
Von 2011 bis 2016 haben jährlich Ausgrabungskampagnen stattgefunden. 2017 und 2018 erfolgen Aufarbeitungskampagnen, die in die Abschlusspublikationen münden. Eine Fortführung der Feldforschungen ab 2019 ist geplant.

Projektseiten:
http://projects.au.dk/internationaljerashexcavation/

Publikationen und Vorberichte:
https://uni-m.academia.edu/AchimLichtenberger

A. Lichtenberger

Das Grabungsteam
© P. Ebeling
Aufsicht auf Mosaikhalle im Nordwestquartier von Gerasa
© Danish-German Jerash Northwest Quarter Project