Herzlich Willkommen am Historischen Seminar

Das Historische Seminar zählt mit seinen breit gefächerten Abteilungen und Professuren zu einem der größten Standorte seiner Disziplin in Deutschland. Charakteristisch für den Standort Münster ist die ständige Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Wissenschaftler*innen im In- und Ausland. So können Studierende am Historischen Seminar aus einer Fülle an Veranstaltungen verschiedener Epochen und Teildisziplinen wählen, die ihnen die individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. weiterlesen

Neue Mitarbeiterin am Historischen Seminar

Abteilung für Osteuropäische Geschichte

Frau Melanie Foik ist seit Kurzem Teil des Teams der Abteilung für Osteuropäische Geschichte.
Wir heißen Sie herzlich Willkommen!

Der Reiz des Archivs

Methodenworkshop des ZeTeK vom 15.-17.02.2017 (im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Bohlweg 2, 48147 Münster)

Der Workshop bietet eine praktische Einführung in die Arbeit mit den archivalischen Quellen des Mittelalters und der Neuzeit. Die Teilnehmer werden in Kleingruppen von einem Lehrenden betreut. Phasen intensiver Quellenarbeit werden von gemeinsamen Diskusionspanels abgelöst.
Paläographische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt!

Anmeldeschluss ist der 20.01.2017 (Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail an Herrn Jonas Stephan)

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Buchvorstellung "Westfälische Erinnerungsorte"

Am 13.12.2016, 19:30 Uhr im Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster)

Was haben Pumpernickel, Porta Westfalica und Ruhrbergbau gemeinsam? Was verbindet den Sachsenherzog Widukind, Fürstin Pauline und Clemens August Graf von Galen? Sie alle gelten als westfälische Erinnerungsorte. Die gleichnamige Publikation gibt anhand von 40 Erinnerungsorten Einblicke in die Geschichte der Region. Sie zeigt, dass sich das, woran man sich in Westfalen erinnert, ständig verändert und warum das so ist. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches und eng verwobenes, aber auch widersprüchliches Bild dessen, was Westfalen ausmacht. Mit der Buchvorstellung am Dienstag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr im Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster) werden verschiedene Aspekte der westfälischen Erinnerungskultur präsentiert.
Der Band „Westfälische Erinnerungsorte“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und dem Historischen Seminar, der Abteilung für westfälische Landesgeschichte und der WWU Münster. Weitere Infos zum Buch finden Sie  hier

Programm:
Prof. Dr. Franz-Werner Kersting – Begrüßung
Dr. Diethard Sawicki – Regionalgeschichte im Verlag Ferdinand Schöningh
Dr. Lena Krull – Was sind Erinnerungsorte?
Claudia Severin – Der Ruhrbergbau
Michael Neumann – Der Löwe von Münster

Der Eintritt ist frei.

Neue Publikation erschienen

Niklas Lenhard-Schramm: Das Land Nordrhein-Westfalen und der Contergan-Skandal.

Gesundheitsaufsicht und Strafjustiz in den "langen sechziger Jahren"

Der Fall »Contergan« gilt als größter Arzneimittel-Skandal der deutschen Geschichte. Das 1957 eingeführte Schlaf- und Beruhigungsmittel avancierte bis zum Frühjahr 1960 zu einem der meistkonsumierten Arzneimittel in der Bundesrepublik. Der wirtschaftliche Erfolg war wesentlich bedingt durch eine aggressive Vermarktungsstrategie, die das Mittel als »gefahrlos« und »völlig ungiftig« bewarb. Der in Contergan enthaltene Arzneistoff Thalidomid konnte bei Erwachsenen aber schwerwiegende Nervenschäden auslösen und führte bei Einnahme in den ersten Schwangerschaftswochen zu schwersten Wachstumsschädigungen beim Embryo. In der Bundesrepublik kamen zwischen 4.000 und 5.000 betroffene Kinder zur Welt. Als die fruchtschädigende Wirkung Ende November 1961 publik wurde, sah sich der Hersteller Grünenthal gezwungen, das Mittel vom Markt nehmen. Der Fall weitete sich zu einem erschütternden Skandal aus, der auch staatliche Instanzen mit einbezog. Eine zentrale Rolle spielte dabei das Land Nordrhein-Westfalen. Da die Aufsicht über das Gesundheitswesen in den 1960er Jahren hauptsächlich den Bundesländern oblag und der Hersteller in Stolberg bei Aachen saß, fiel das Präparat in die Zuständigkeit der nordrhein-westfälischen Landesbehörden. Zum anderen lag die strafrechtliche Verfolgung des Falles im Amtsbereich der nordrhein-westfälischen Justiz. Vor diesem Hintergrund beleuchtet die Arbeit die Rolle der staatlichen Arzneimittelaufsicht bis zur Marktrücknahme Contergans, die gesundheits- und sozialpolitischen Reaktionen des Landes und die strafrechtliche Aufklärung des Falles Contergan, die zu dem bis dahin umfangreichsten Strafrechtsverfahren der neueren deutschen Geschichte führte.

Call for Papers

Tagung "State-Rooms of Royal and Princely Palaces in Europe (14th-16th c.): Spaces, Images, Rituals.

Die Tagung unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Torsten Hiltmann u.a. findet vom 16. bis 18. März 2017 statt. Tagungsorte sind Lissabon und Sintra.

Es wird aufgerufen, Artikel bis zum 15.12.2016 einzureichen!

Weitere Informationen