
Lena Charlotte Innig, M.SC.
Doktorandin
Institut für Psychologie
Fliednerstraße 21
D-48149 Münster
Raum: Fl 310b
Tel.: +49 (0) 251 / 83 34131
E-Mail: lena.innig@uni-muenster.de
Akademischer Werdegang
Seit 2025
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstudentin am Institut für Psychologie der Universität Münster, Arbeitseinheit Biologische Psychologie
2024-2025
Studentische Hilfskraft am Institut für Psychologie der Universität Münster, Arbeitseinheit Biologische Psychologie
2023-2025
M.Sc. Kognitive Neurowissenschaften, Universität Münster
Masterarbeit: From Structure to Function: An Exploratory Investigation of Graph-Theoretical Metrics and the Impact of Structural Hubs on Functionality
2018-2022
B.Sc. Psychologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Forschungsinteressen
- Zusammenhang neuronaler Struktur und Funktionen
- Erforschung neuronaler Grundlagen durch fMRT Studien
- Vorhersagefehler und neuronale Repräsentationen von kognitiven Prozessen
- Erforschung von Psychedelika im Rahmen der Psychotherapie
- Neuronale Grundlagen von psychischen Störungsbildern
Projektbeschreibung
MUCOJA02/ MUCOJA-HAE
Im Mittelpunkt des Projekts steht das Verständnis der verhaltensbezogenen und neuronalen Mechanismen gemeinsamer Handlungen, Koordination und Kooperation. Dies umfasst verschiedene Prozesse, darunter das Beobachten und Verfolgen von Handlungen, die Repräsentation von Handlungen sowie das Vorhersagen und Integrieren der Auswirkungen eigener Handlungen und der Handlungen anderer. Die übergeordnete Frage lautet: Wie sind wir dazu in der Lage? Der vorgeschlagene Rahmen basiert auf motorischen Prozessen, prädiktiver Kodierung und hierarchischer Modellierung, um diese Frage zu untersuchen. Die allgemeine Annahme ist, dass das Konzept einer flexiblen Kopplung zwischen den drei hierarchischen Ebenen – der motorischen Ebene, der Teilzielebene und der Zieleebene – die Koordination zwischen allen Ebenen ermöglicht. Wir stellen die Hypothese auf, dass diese Hierarchie nicht nur an der Steuerung unserer eigenen Handlungen beteiligt ist, sondern auch an der Vorhersage des Verhaltens anderer. In Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen planen wir die Entwicklung eines quantitativen computergestützten Rahmenmodells, das die Abläufe dieser prädiktiven Hierarchien abbildet. Wir werden diese Hierarchien untersuchen, indem wir die drei hypothetischen Ebenen innerhalb eines einzigen Versuchsdesigns unabhängig voneinander manipulieren. Konkret werden wir die verschiedenen Koordinationsebenen in einer kooperativen Situation untersuchen und dabei prüfen, wie die Teilnehmer ihre Koordination entsprechend den Ebenen der Hierarchie anpassen. Im Anschluss an unser Verhaltensexperiment, bei dem wir diese Fragestellung mithilfe von Eye-Tracking untersucht haben, werden wir das Versuchsdesign auf einen MRT-Scanner übertragen, um die neuronalen Grundlagen zu untersuchen. Unter der Annahme, dass die dreischichtige kognitive Architektur genau beschreibt, wie das Gehirn eine flexible Kopplung von Handlungen umsetzt, würden wir erwarten, dass sich auf jeder der drei Ebenen unterschiedliche Gruppen von Bereichen zeigen, die diese Kopplung widerspiegeln.