Archiv der Kategorie: Bibliothek

„wissen|leben“: Schmerz – aushalten oder ausschalten?

Die Unizeitung wissen|leben berichtet über aktuelle Themen wie Hochschulpolitik, Menschen, Forschung und Studium. Sie erscheint achtmal jährlich mit einer Auflage von 9.000 Exemplaren. Sie können die wissen|leben als Printausgabe oder bequem als Online-Ausgabe am PC, Laptop oder auch auf Tablet-Computern und Smartphones abonnieren und lesen.

In der jüngsten Ausgabe findet sich u.a. eine Themenseite zum Sinn und der Behandlung von Schmerz: „Hier zieht es, da sticht es – viele Menschen erleben Schmerzen als ein mitunter diffuses Gefühl. Hinzu kommt: Das Schmerzempfinden ist sehr individuell. Für die Internationale Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes ist die Sache klarer. Demnach handelt es sich bei Schmerzen um „ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder potenziellen Gewebeschädigung einhergeht oder einer
solchen ähnelt“.

Der vollständige Artikel von André Bednarz nebst einem medizinhistorischen Gastbeitrag von Peter Hucklenbroich hier (pdf) oder hier (online).

Aktionstag gegen den Schmerz“ der Deutsche Schmerzgesellschaft: 4. Juni 2024

Titel © Uni MS

13.–17.2.: Love Data Week 2023

Das Service Center for Data Management (SCDM) organisiert am 16.02.2023 von 12 bis 12:30 Uhr eine Präsentation und eine Live-Demo zur Archivierung und Publikation von Forschungsdaten mithilfe der Dienste „datasafe“ und „datastore“.

Die internationale Love Data Week ist eine Veranstaltung zur Diskussion und Reflexion über Forschungsdaten. Ziel ist die Förderung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgangs mit Forschungsdaten. Im Rahmen der „Love Data Week 2023″ organisiert das Service Center for Data Management (SCDM) der WWU Münster am 16.02.2023 von 12 bis 12:30 Uhr eine Präsentation und eine Live-Demo zur Archivierung und Publikation von Forschungsdaten mithilfe der WWU-eigenen Dienste „datasafe“ und „datastore„. Anschließend steht das SCDM-Team für Fragen zur Archivierung und Publikation bereit.
Zur Anmeldung

Grafik: forschungsdaten.info

Am Donnerstag, 16. Juni., Fronleichnam, ist die ZB Medizin geschlossen

Bitte denken Sie daran, dass die Zweigbibliothek Medizin, die weiteren Zweigbibliotheken als auch die ULB am Donnerstag den 16. Juni (Fronleichnam) geschlossen bleiben.

Ab Freitag gelten die derzeitigen Öffnungszeiten.

Foto: joexx at photocase.com

Schnäppchen für Studierende: Bücherflohmarkt in der ZB Medizin

Nach langer Pause gibt es ihn wieder! Mit dem Bücherflohmarkt trennt sich die Zweigbibliothek Medizin von alten Auflagen beliebter Bücher.

Seit Montag, 06.12., werden die Bücher im 1. OG vor dem Gruppenarbeitsbereich zum Verkauf angeboten.

So lange der Vorrat reicht, werden die Bücher nach dem Prinzip 1cm Buchrücken für 3€ verkauft – für medizinische Fachbücher immer noch ein Schnäppchen! Bezahlt werden kann an der Leihstelle mit einem Wertbon aus dem Kassenautomaten im Foyer.

Zum Verkauf stehen unter anderem

  • Aktories (et al.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie
  • Trepel: Neuroanatomie
  • Anatomie (Duale Reihe)
  • Alle Skripte von Endspurt Klinik (1. Aufl.)

 

Foto: ZB Medizin

Neues Buch: Intensivmedizinische Basics


Dass die Corona-Pandemie die Intensivmedizin vor neue Herausforderungen stellt, beweist die vorliegende Neuauflage der Intensivmedizinischen Basics allein durch den um ein Drittel gewachsenen Umfang. Neben der intensivmedizinischen Behandlung von Covid-19 stellt dieses Buch auch weiterhin die grundlegenden Arbeitstechniken wie Intubation, Beatmung, Monitoring, Legen venöser Zugänge, Labordiagnostik, Bronchoskopie und Tracheotomie vor.

Die strukturierte Darstellung der medizinischen Abläufe auf einer Intensivstation umfassen den neuesten Stand und wurden um wichtige Themen ergänzt: Interpretation mikrobiologischer Untersuchungen, Analgosedierung, Sepsis, ARDS, Nierenversagen, Leberversagen, Pankreatitis, Lungenembolie, Fokussierte Sonografie auf der Intensivstation, Transfusionsmedizin, Langzeitergebnisse nach Intensivtherapie, Delir-Management. Behandlungsrelevante Aspekte wie eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung gehören ebenso zum Inhalt des Buches wie die neue Leitlinie zur Reanimation.

Ergänzt um zahlreiche farbige Abbildungen und Tabellen, Praxis-Tipps, Algorithmen für die wichtigsten Notfallsituationen, Checklisten sowie einem Kapitel „Was tun bei…“

Uhrlau, Christoph
Intensivmedizinische Basics : eine Einführung für Studierende und Ärzte in der Weiterbildung
Lehmanns Media, 2021
583 Seiten
ISBN 978-3-96543-235-2

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Bild und Text: Lehmanns Media

CHE-Ranking: ZB Med zum siebten Mal beste Medizinbibliothek in Deutschland


Nur wenige Bibliotheksstandorte in Deutschland wurden im CHE-Ranking als hervorragend ausgezeichnet. In dieser Spitzengruppe ist die Zweigbibliothek Medizin Münster seit 18 Jahren die Nummer 1.

Im Hochschulranking 2021 des CHE belegt die Zweigbibliothek Medizin zum siebten Mal nach 2003 den ersten Platz. In der Bewertung der Bibliotheksausstattung* gaben die Studierenden der Humanmedizin der Bibliothek wiederum die Note von 1,2. Damit konnte sie ihre Spitzenbewertung im letzten Ranking im Jahr 2018 bestätigen und ihre Vorrangstellung in Deutschland – gegenüber den ebenfalls zulegenden Konkurrenten – erfolgreich verteidigen. Wie die obige Abbildung zeigt, haben sich die besten Medizinbibliotheken allesamt in den letzten Jahren verbessern können und sind in der Spitze näher zusammengerückt.

Die erstklassigen Beurteilungen kommen nicht von ungefähr. In den letzten Jahren hat sich die Bibliothek kontinuierlich verbessert, den Wünschen und Bedürfnissen der Studierenden gerecht zu werden. Dabei hat der Bibliotheksbeirat der Studierenden maßgeblich mitgeholfen. So wurde u.a. die Ausleihe von Tablets um Apple Pencils und Watches erweitert und der Support für die wegweisende Lernumgebung easystudium verbessert. Mit dem Projekt 100plus wurde die Zahl und Qualität von Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen deutlich erhöht und mit der Lizenzierung von via medici die Unterstützung der Vorklinik auf ein neues Level gehoben. Im letzten Jahr wurden große Bereiche der Bibliothek klimatisiert, womit ein lang ersehnter Wunsch der Studierenden in Erfüllung ging. Die ZB Med ruht sich nun nicht auf den Lorbeeren aus, sondern hat durch die Verbringung der übrigen Fachmonographien ins Kellermagazin bereits einen neuen Arbeits- und Loungebereich auf der Empore ins Auge gefasst. Viele dieser Verbesserungen werden erst nach der Covid-19-Pandemie voll wirksam werden.

In der Pandemie zeichnete sich die Bibliothek durch engen Kontakt zu den Studierenden aus, insbesondere die Erstsemester wurden über Zoom und Email sehr gut in die Dienstleistungen eingeführt. Die Wiederöffnung der ZB Med nach dem Lockdown wurde ebenfalls frühzeitig geplant, so konnten bereits im Mai Ausleihe und Rückgabe angeboten werden und im Juni die Benutzung der Arbeitsplätze. Dabei wurden die Hygienemaßnahmen im Detail ausgearbeitet und z.B. die Aerosolbelastung durch CO2-Messungen akribisch kontrolliert sowie durch Umfragen die Wünsche der Studierende erfragt.


Die Bibliotheksausstattung war unter allen Kriterien und insbesondere bei den Studierenden-Urteilen die beste Dienstleistung – vor den Skills Labs, den Räumen, der Studienorganisation, der IT-Infrastruktur und der allg. Studiensituation.

Dr. Obst, der Leiter der Bibliothek: „Erlauben Sie mir noch eine Anmerkung. Dass beim letzten medizinischen Staatsexamen die Medizinstudierenden nirgendwo in Deutschland so gut abgeschnitten haben wie in Münster, liegt auch daran, dass nirgendwo in Deutschland die Studierenden ein so qualitativ hervorragendes Informations- und Trainingsangebot erhalten wie durch die ZB Med. Die Bibliothek investiert jedes Jahr mehr als 200.000 € in innovative Lernportale wie Amboss, via medici und ClinicalKey, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus bekommt jeder Studierende auf Wunsch von der Zweigbibliothek ein iPad für das Arbeiten mit diesen Portalen gestellt – und das fünf Semester lang!

* Studierende bewerteten u.a. die Verfügbarkeit der im Studium benötigten Literatur, den Bestand an Büchern und Fachzeitschriften, die Benutzerberatung, die Möglichkeiten zur Literaturrecherche, die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in den Bibliotheken sowie die Öffnungs- und Ausleihzeiten. Index aus mehreren Einzelurteilen, Bewertung auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Insgesamt gaben nach Angaben des CHE 120.000 Studierende ihr Votum zu den Fächern an über 300 Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum ab.

Das Gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung GmbH wurde auf Initiative von Reinhard Mohn und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, gegründet. Das CHE versteht sich als eine Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen. Es arbeitet an neuen Ideen und Konzepten, als Projektpartner für Hochschulen und Ministerien, als Anbieter von Fortbildungsprogrammen und des differenziertesten Hochschulrankings. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.

Studie „Diagnose-Apps im PJ“: 3. Weitere Ergebnisse

Umfrage-Setting
In der Studie Diagnose-Apps im PJ stellte die Zweigbibliothek 12 Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJler) neun kostenpflichtige Ressourcen für das PJ zur Verfügung. Des weiteren wurden sieben allegmein zugängliche, kostenfreie Ressourcen, die bei der medizinischen Entscheidungsfindung benutzt werden wie z.B. PubMed und Wikipedia, im Projekt ebenfalls mit abgefragt. In der Studie sollte herausgefunden werden, welche Programme die Entscheidungsfindung bei Diagnose und Therapie im PJ besonders gut unterstützen. Diese Ressourcen sollen daraufhin alle PJlern flächendeckend zur Verfügung gestellt werden. Die Studie lief von Mai 2017 bis April 2018. Sie wurde über eine geschlossene Facebook-Gruppe administriert und mit zwei Umfragen zu Beginn und Ende des Projekts sowie standardisierten Interviews evaluiert. Die 12 Teilnehmer rekrutierten sich aus dem Pasteur-Semester der Medizinischen Fakultät der WWU Münster. Das PJ startete nach dem 2.Staatsexamen, am 15. Mai 2017, und endete am 13. April, vor dem 3. Staatsexamen.

Frage 5: Welche der Ressourcen würden Sie einem frischen PJler empfehlen?
11 Teilnehmer empfahlen Amboss uneingeschränkt. Drei empfahlen UpTodate, einer mit der Einschränkung: allerdings erschlägt einen der Umfang manchmal, einer empfahl die UpToDate Flowcharts. medStandards, Diagnosaurus, Leitlinien und Kollegen wurden je zweimal empfohlen sowie einmal der ifap-Arzneimittelindex.

Frage 6: Was hat dir vielleicht bei den obigen Ressourcen gefehlt? Welche Funktionalitäten/Apps wären im PJ noch wünschenswert gewesen?
Fünf PJler machten sich die Mühe, diese Frage zu beantworten:

  • Bei Wikipedia ist oft Zuviel Info, um etwas kurz „quer zu lesen“, bei Amboss hingegen kommt man schnell ans Ziel. Mit PubMed muss man eben etwas arbeiten, dafür kann man aber eine sehr große Bandbreite an verschiedenen Informationen zum selben Thema bekommen. Zum Vergleichen gut, und wenn man z.b. zu einem Thema den aktuellen Wissensstand haben möchte.
  • Kittelcoach als stabile, nicht absturzgefährdete App
  • Eref von Thieme (konnte man über die Bibliothek auch kostenlos nutzen)
  • Mir hat fürs Ausland v.a. Amboss auf Englisch sehr geholfen! Ich finde das Angebot absolut ausreichend und jeder muss seinen Weg finden, mit welchen Apps er gut zurecht kommt und sich auf 2-3 festlegen, sonst wird es zu viel.
  • Eigentlich nichts vermisst.

Frage 7: Warum haben Sie Amboss benutzt?

übersichtlich, kurz, gebündelt
10 der 12 PJler gaben an Amboss zu nutzen, weil es übersichtlich und unkompliziert zu nutzen sei.

bekannt
Durch die Prüfungsvorbereitung mit Amboss ist das Programm sehr gut bekannt. Nicht weniger als sieben Teilnehmer gaben explizit an, wie hilfreich es war, dass sie das Programm schon gut kannten.

übersichtlich + bekannt = schnell
Die Hintergrundinformationen aus den Interviews zeigten auf, dass im PJ-Alltag oft die Schnelligkeit einer Informationsquelle ausschlaggebend ist (s.a. Bandolier). Amboss ist so übersichtlich aufgebaut, die Information so gut gebündelt und strukturiert, dass die benötigten Informationen sehr schnell gefunden werden können. Die große Erfahrung im Umgang mit Amboss machen die Suche leicht, intuitiv, einfach.

Ein oft genanntes Anwendungsszenario: So liefert z.B. bei der Anamnese die Amboss-App – auf dem „unauffällig“ neben der Patientenakte plaziertem Smartphone – die ersten Hinweise was bei möglichen Diagnosen zu beachten ist, welche weiteren Labortest und Untersuchungen angezeigt sind.

Die Antworten im Einzelnen (alle 12 PJler beantworteten die Frage):

  • Es ist übersichtlich und gut strukturiert, man kann sich schnell zu einem Thema orientierend schlau lesen.
  • Umfangreich und kurz gefasst
  • Es ermöglicht einen schnellen Überblick in der für PJler nötigen Tiefe, und weil ich es bereits aus der Examensvorbereitung kannte.
  • Übersichtlichkeit, nicht zu viele Details ermöglichen das kurze Überschauen von Krankheiten (etc.), Kontinuität in der Darstellung, Schon viel Erfahrung damit, da es auch zur Vorbereitung auf das Stex genutzt wurde.
  • Ich kannte es gut, und es war knapp und kompetent.
  • Amboss ist eine gute, fundierte auf mehreren Detailstufen verfügbare App, die schnell lädt und (fast) nie abstürzt
  • In Amboss bekommt man über alle Themen vielfältige und gebündelte Informationen
  • Amboss liefert einen schnellen und aktuellen Basisüberblick und ist durch das Studium schon sehr vertraut.
  • In Amboss habe ich immer schnelle und hilfreiche Informationen bekommen
  • Amboss bin ich gewohnt, es ist schnell, aktuell und praxisrelevant.
  • Ich hatte mit Amboss schon während der Lernphase die meisten Erfahrungen gemacht
  • Ich kannte es aus dem Examenslernen und vertraue den Informationen. Amboss ist übersichtlich und wirkt stets aktuell.

Frage 8: Warum haben Sie UpToDate benutzt?

Die Antworten im Einzelnen (alle 12 PJler beantworteten die Frage):

  • UpToDate zeigt Leitlinien auf
  • Dort werden Differentialdiagnosen beleuchtet
  • UpToDate ermöglicht es mir, zu jeder Detailfrage eine exakte, anwendbare Antwort zu finden.
  • Es bietet (im Vergleich zu Amboss) konkretere Handlungsanweisungen an, es arbeitet wissenschaftliche Ergebnisse/Studien für die klinische Tätigkeit auf.
  • UpToDate’s FlowCharts waren super und es ist sehr aktuell.
  • UpToDate ist die umfangreichste und am besten recherchierte Zusammenstellung medizinischen Wissens und man kann jederzeit die Verbindung zur entsprechenden Primärliteratur herstellen .
  • Es gab ausführliche Informationen zu allen Themen.
  • Man kann in UpToDate hervorragend und ausführlich DD, Standards und Therapien nachschauen.
  • Man sieht in UpToDate schnell, ob es neue Erkenntnisse zum Thema in der Wissenschaft gibt.
  • UpToDate ist umfangreich und am Puls der Zeit.
  • Es hatte sehr aktuell immer die passenden Richtlinien parat.
  • UpToDate hatte auf jede speziellere Fragestellung eine Antwort.

Frage 9: Was möchtest du uns noch mitteilen? Wenn du ein besonderes Erfolgserlebnis bei der Nutzung der Ressourcen hattest, würde uns das brennend interessieren! 🙂

  • Besonders erfreulich war, wenn es mithilfe der zur Verfügung gestellten Resourcen gelang, auch schwierige Diagnosen, wie etwa eine kutane Leishmaniose zu stellen.
  • Eine Freundin kontaktierte mich aus Brasilien, da sie unter okulärer Toxoplasmose litt. Dank UpToDate konnte ich ihr unmittelbar konkrete Ratschläge erteilen, obwohl ich im Studium nur marginal mit dieser Erkrankung in Berührung kam.
  • Leider haben die Apps von Thieme (eref) und Elsevier (Medizinwelten) maßlos enttäuscht. Sie sind permanent abgestürzt, brauchten ewig zum Laden und waren in der Praxis des Klinikbetriebs (und auch zum Lernen für die M3) aufgrund dieser Einschränkungen leider einfach nicht geeignet.
  • Wie schon gesagt: Amboss auf Englisch: super! Vertrautes Medium, hilft einen sich im medical English schnell zurecht zu finden. Meine Top Apps: Amboss als Basis, UpToDate als Vertiefung (+ Medizinerwelten) und Arzneimittel aktuell für Medikamente. Für DD bei einzelnen Symptomen und für Umrechnen etc fand ich uCentral (Diagnosaurus DDx) noch durchaus hilfreich. Insgesamt eine super Sache. Es geht mit der Zeit, fast jeder Assistenzarzt und auch Oberarzt nutzt sein Smartphone. Man sollte bereits im Studium versuchen sich „seine“ Apps anzueignen, dass kann den Klinikalltag enorm erleichtern. Tipp: Dabei einfach mal auf Flugmodus schalten, dann nutzt man es wirklich als Werkzeug 😉
  • DAS eine Erfolgserlebnis hatte ich nicht. Es ist nur häufiger vorgekommen, dass ich noch kurz vor eine OP oder Visite Fakten mit den Apps flott nachlesen konnte und damit Oberärzte und Chefs mit meinem Wissen beeindruckt habe 🙂

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Foto: Adobe Illustrator Clipart

Studierendenumfrage: 3. Öffnungszeiten

Ergebnisse in Münster
Insgesamt 3.209 Personen aus Münster beantworteten die NRW-weite Studierendenumfrage vom 24.4.-25.5.2017 (Fragebogen), darunter 387 Nutzer der Zweigbibliothek Medizin. Jeder sechste Nutzer an der WWU, der eine Bibliothek angegeben hatte, gab die ZB Med als bevorzugte Bibliothek an. Die folgende Auswertung bezieht sich auf diese 387 Personen.

Öffnungszeiten
Befragt danach, ob der Satz stimme: „Die Öffnungszeiten kommen meinen Lerngewohnheiten entgegen“ gaben 89% der ZB Med-Nutzer an, diese Aussage träfe ziemlich bzw. voll zu. Derselbe Prozentsatz war auch mit der folgenden Infrastruktur zufrieden: Ausstattung (Mobiliar) der Arbeitsplätze. Sicherheit vor Belästigung, Diebstahl. Scannen. WLAN. Getoppt wurde diese hohe Zufriedenheit nur durch die Beleuchtung der Arbeitsplätze (91%), dem Medienangebot (93%) und der Hilfe durch das Bibliothekspersonal (96%).


Unter allen Bibliotheken der Universität Münster schnitt die ZB Med am besten bei den Öffnungszeiten ab.

Öffnungszeiten im Vergleich
Leider ist – aus Datenschutzgründen – kein Vergleich mit anderen Medizinbibliotheken in NRW möglich. So bleibt „nur“ der Vergleich mit größeren Bibliotheken der anderen Fachgebiete in Münster, wie z.B. der Chemiebibliothek, der juristischen Bibliothek usw. aber auch der Unibibliothek. In diesem „Benchmarking“ zeigt sich, dass an keiner Bibliothek in Münster die Benutzer so zufrieden sind mit den Öffnungszeiten wie an der Zweigbibliothek Medizin (Abb. siehe oben, N=18-867). Kein Wunder – nimmt die ZB Med doch mit Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8:00-24:00 und Samstag / Sonntag von 10:00-24:00 den Spitzenplatz ein. (Einige Institutsbibliotheken sind zwar rund um die Uhr zugänglich, aber meist nur für die dort Beschäftigten.)


Die Tagcloud aller Benutzerkommentare zum Lernort „ZB Med“ enthält neben den Arbeitsplätzen als häufigst genannten Punkt die Öffnungszeiten.

Verlängerung der Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Bibliothek wurden im Laufe der Jahre den Benutzerbedürfnissen angepasst, d.h. kontinuierlich – u.a. mit Hilfe von Studienbeiträgen – ausgeweitet. Ursprünglich hatte die Bibliothek Mo-Fr von 8-22, Sa von 9-18 und So von 14-18 Uhr geöffnet. Angesichts der heute geltenden überaus großzügigen Öffnungszeiten wundert man sich über die überaus zahlreichen Kommentare zu einer Verlängerung oder Verschiebung der Öffnungszeiten (siehe unten). Da hier offensichtlich ein „Nerv“ bei den Studierenden getroffen wurde, wird die ZB Med demnächst in einer repräsentativen Umfrage abklären, welche Öffnungszeiten für die Mehrheit der Studierenden wünschenswert wären. Da die beiden letzten Anträge auf Verlängerung der Öffnungszeiten abgelehnt wurden, ist aber nur eine Verschiebung der Zeiten realistisch (z.B. Samstag und Sonntag eine Stunde früher öffnen und eine Stunde früher schliessen oder in den Klausurenphasen früher öffnen und davor und danach früher schliessen).

Änderung der Öffnungszeiten am Wochenende! Ich bin mir sicher, dass an einem Samstag oder Sonntag zwischen 8 und 10 Uhr morgens mehr Leute in der Bib sitzen WÜRDEN, als es zwischen 22 und 0 Uhr tatsächlich TUN. Für mich trifft das allemal zu (man hat von 10 bis eins so gerade einmal drei Stunden effektive Lernzeit) und wie gesagt, mein Eindruck ist, dass ich damit nicht alleine da stehe! Das wäre eine Änderung, die mir viel bringen würde!

Weitere Beiträge und Ergebnisse

Herzlich willkommen, liebes Banting- und Jenkins-Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! In unserem Informations-Flyer (als PDF zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein.

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an der Leihstelle und der Information (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8:00 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Sir Frederick Grant Banting (14.11.1891-21.02.1941), kanadischer Nobelpreisträger, der zusammen mit Charles Best erstmals (im Januar 1922) einen Menschen mit Insulin behandelt hat.  Bereits am 3. Mai 1922 wurden die Forschungsergebnisse aus Kanada in Washington vorgestellt – das Mittel zur Behandlung der Diabetes war entdeckt: Insulin*.
Frederick Banting erhielt gemeinsam mit John James Rickard Macleod 1923 für die Entdeckung des Insulins den Nobelpreis für Medizin und ist bis heute der mit 32 Jahren jüngste Medizinnobelpreisträger. Auch war er der erste Kanadier überhaupt, der einen Nobelpreis gewann. 1994 wurde er posthum in die Canadian Medical Hall of Fame aufgenommen.
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* Das Buch Insulin, der Kampf um eine Entdeckung von Charles Wassermann finden Sie unter der Signatur WK 820 91/1 im Monographienbereich.

Newell Sill Jenkins (29.12.1840 – 25.09. 1919) war ein US-amerikanischer Zahnarzt, der den größten Teil seines Lebens in Dresden praktizierte. Er gilt als Begründer der ästhetischen Zahnheilkunde, da er das nach ihm benannte Porzellan-Email entwickelte, wodurch sich die Zusammensetzung der Porzellanmasse für Porzellaninlays, Zahnkronen und –brücken entscheidend verbesserte. Erste Anerkennung erhielt er mit der Einführung des Kofferdams in Deutschland, später entwickelte er eine Zahnpasta, die erstmals Desinfizienzien enthielt. Seine Publikationen in der Zeitschrift Dental Cosmos finden sich online.
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Foto: © ULB und Kurhan, Fotolia

Elsevier-Vertragskündigung und Alternativen

Die „Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen“, zu der auch die Universität Münster gehört, hatte sich im vergangenen Jahr für einen neuen Vertrag mit dem Elsevier-Verlag stark gemacht, der ein dauerhaftes Zugriffsrecht auf alle Elsevier-Zeitschriften inklusive einer automatischen Open-Access-Schaltung aller Publikationen und ein neues und transparentes Kostenmodell garantiert. Ohne Erfolg. Alle 60 Universitäten, deren Verträge mit Elsevier zum Jahresende 2016 auslaufen, haben daraufhin auf eine Vertragsverlängerung ab 2017 verzichtet.

So hat auch die WWU den Vertrag mit Elsevier gekündigt. Dies hat zur Folge, dass somit auch die Freedom Collection, auf welche alle Angehörigen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) seit 2009 Zugriff hatten, und die das komplette E-Journal-Angebot des Elsevier-Verlags mit rund 2500 Titeln (ohne Archivrechte) umfasste, ab Januar 2017 nicht mehr zur Verfügung steht.

Allerdings haben die betroffenen Wissenschaftseinrichtungen bereits Vorsorge getroffen allen Lehrenden und Studierenden Alternativen anzubieten: Angebote der Dokumenten-Lieferung – von der klassischen Fernleihe bis zum schnellen Direktlieferdienst. Die Kosten für diesen Service übernimmt die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) der Universität Münster.

In diesem Zusammenhang sei auf die wesentlich überarbeiteten FAQs zum DEAL-Projekt und zur Kündigung des Elsevier-Vertrages der WWU Münster der ULB zum 31.12.2016 verwiesen.

Herzlich willkommen, liebes Apgar- und Hunter -Semester!

zbmed-erstis2-240x16811-1Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! In unserem neuen Informations-Flyer (als PDF zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein.

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an der Leihstelle und der Information (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8:00 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Virgina Apgar (07.06.1909 – 07.08.1974) war eine amerikanische Chirurgin und Anästhesistin, bekannt wegen des von ihr entwickelten Apgar-Scores, ein Bewertungsindex, mit dessen Hilfe  objektiv der Zustand von Neugeborenen bestimmt werden kann.

Lit.:
– Apgar V. (1953): A Proposal for a New Method of Evaluation of the Newborn Infant. In: Current Researches in Anesthesia and Analgesia. 32: 260-7
– Apgar V. (1966): The newborn (Apgar) scoring system. Reflections and advice. Pediatric Clinics of North America. 13: 645–50
– Ludwig H. (2007): Virginia Apgar (1909–1974). In: Gynäkologe. 40: 227–8
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John Hunter (13.02.1728 – 16.10.1793), britischer Anatom, gilt als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie. Bekannt wurde Hunter auch als Zahnarzt. So erschienen in London 1771 The Natural History of the Human Teeth und 1778 A Practical Treatise on the Diseases of the Teeth (online).
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Foto: © ULB und Kurhan, Fotolia

ZB Med ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken 2015“

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Für die ZB Med nehmen Katrin Bendix und Anne Potschinski die Auszeichnung aus den Händen des AGMB-Vorsitzenden Dr. Eike Hentschel, UB Kiel, entgegen.

Die Zweigbibliothek Medizin ist mit dem 1. Preis im Wettbewerb Leuchtturm-Projekte 2015 der AGMB (Arbeitsgemeinschaft der Medizinbibliotheken aus Deutschland, Schweiz und Österreich) ausgezeichnet worden, wie auch die Pressestelle der Medizinischen Fakultät Münster meldet. Die zentrale Medizinbibliothek der WWU Münster erhielt den mit 500 Euro dotierten Innovationspreis auf der Jahrestagung der AGMB in Basel. Stellvertretend für die ZB Med nahmen die Bibliothekarinnen Katrin Bendix und Anne Potschinski die Auszeichnung aus den Händen des AGMB-Vorsitzenden Dr. Eike Hentschel, UB Kiel, entgegen.

Die ZB Med, die 2015 das CHE-Ranking erneut als beste Medizinbibliothek Deutschlands anführte, konnte die Arbeitsgemeinschaft mit der digitalen Lern-Infrastruktur easystudium überzeugen, die es allen Studierenden ermöglicht, überall und jederzeit auf Lehrbücher und andere Lernmaterialen zuzugreifen. „Die iPad-Toolbox easystudium kann vielfältig eingesetzt werden, sie erleichtert die Organisation des Studiums und öffnet den Weg zum individuellen und interaktiven Lernen.“, erläutert Dr. Oliver Obst, der Leiter der ZB Med, das innovative Projekt.


Die veranstaltende AGMB (Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen)
hatte den Wettbewerb „Leuchtturm-Projekte an Medizinbibliotheken“ zum dritten Mal nach 2013 ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren alle Medizinbibliotheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei der Preiswürdigkeit eines Projekts wurde nicht nur dessen Größe und Umfang oder der geleistete finanzielle und personelle Aufwand bewertet, sondern explizit auch die hervorragende Idee und praktische Umsetzung unter den lokal möglichen Bedingungen (Ausschreibungstext). Die Auszeichnung schließt ein Preisgeld von bis zu 1.000 EUR ein, das 2015 unter den drei Preisträgern aufgeteilt wurde.

Der zweite Preis (und 300 Euro) ging an Markus Fischer, Solothurner Spitäler AG, Schweiz, für bibnet.org, eine kooperative Referenzdatenbank für das Gesundheitswesen. Der dritte Preis (und 200 Euro) ging an Sabine Gehrlein und Annika Rieder für ihr Projekt von anatomischen Lehrmedien an der Universitätsbibliothek Heidelberg.

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Alle diesjährigen Preisträger auf einen Blick. v.l.n.r. Dr. Annika Rieder, Markus Fischer, Katrin Bendix, Anne Potschinski

Fotonachweis: Mahler / UB Basel