Archiv des Autors: Medizin-Bibliothek

Neue englischsprachige Springer-Bücher März – April 2019

In den letzten beiden Monaten wurden folgende 260 englischsprachigen Titel der Springer Fachgebiete
Behavioral Science and Psychology, Biomedical and Life Sciences und Medicine im Hochschulnetz freigeschaltet. Achten Sie bitte darauf, dass alle diese Bücher nur bis Ende 2019 lizenziert sind und dann wieder verschwinden, da es sich um eine zeitlich begrenzte Lizenz handelt.


Alle englischsprachigen Bücher des Springer-Verlags des Erscheinungsjahres 2019 aus den Fachgebieten Behavioral Science and Psychology, Biomedical and Life Sciences, Medicine stehen Ihnen nur bis zum 31.12.2019 zur Verfügung.

My Collection ist Springers neues evidence based eBook-Modell, das als Ergänzung zum bisherigen Collections Modell gedacht ist. Es soll Einrichtungen den Zugriff auf Inhalte zu ermöglichen die sonst aus Budgetgründen z.B. keine englischen Pakete erwerben können. Die Zahl der verfügbaren Titel wird im Verlauf des Jahres auf ca. 2.000 Titel anwachsen.

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2019

Die erste Ausgabe des Bibliotheksmagazins med im Jahr 2019 ist heute mit folgenden Beiträgen erschienen:

Inhalt


Die gedruckte Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie ab Ende der Woche in der Bibliothek. Wenn Sie ein oder mehrere Exemplare für sich oder zur Auslage haben möchten, schicken wir Ihnen diese gerne zu. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver.

Grafik: ZB Medizin

„Paper of the Month“ März 2019 geht an Prof. Dr. Frank Rosenbauer aus dem Institut für Molekulare Tumorbiologie

Für den Monat März 2019 wurde Prof. Dr. Frank Rosenbauer aus dem Institut für Molekulare Tumorbiologie für die Publikation: Safeguard function of PU.1 shapes the inflammatory epigenome of neutrophils in der Zeitschrift Nature Immunology. Epub ahead of print;  published online 25 März 2019 [Volltext] ausgezeichnet.

Neutrophile sind Killerzellen, die eindringende Pathogene rasch eliminieren. Allerdings sind sie von Natur aus unselektiv und können das körpereigene Gewebe nachhaltig schädigen. Um dem vorzubeugen ist es wichtig, dass eine exorbitante Entzündungsreaktion der Neutrophile vermieden wird. Interessanterweise war bis vor kurzem jedoch nicht bekannt, ob Neutrophile einen intrinsischen Rückkopplungsmechanismus besitzen, um ihre Aktivität abzuschwächen.

In der Studie wurde ein solcher Mechanismus identifiziert. Es wurden Mäuse erzeugt, denen der Transkriptionsfaktor PU.1 spezifisch in Neutrophilen fehlt und diese mit der Hefe Candia albicans infiziert. Die Experimente haben gezeigt, dass PU.1 eine doppelte Funktion in der Entzündungsreaktion von Neutrophilen ausübt: Während PU.1 die Neutrophilen zur Zerstörung von Krankheitserreger befähigt, indem es die Expression von Enzymen stimuliert, die für die Herstellung reaktiver Sauerstoffspezies benötigt werden, hemmt PU.1 die Expression etlicher Immungene, die an Aktivierung, Migration und Sekretion antimikrobieller Peptide und Zytokine beteiligt sind. Wir haben gezeigt, dass PU.1 diese Gene kontrolliert, indem es die Chromatinstruktur an cis-Enhancern beeinflusst.

Durch diesen epigenetischen Mechanismus stellt PU.1 sicher, dass die Entzündungsreaktion von Neutrophilen angemessen verläuft. Somit hilft PU.1, Schäden an körpereigenem Gewebe zu minimieren. Diese Ergebnisse könnten wichtig sein, um gegen Neutrophile gerichtete Therapien in die Behandlung bestimmter immunologischer Erkrankungen einzubeziehen.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

19.–22.4.: Von Karfreitag bis Ostermontag bleibt die ZB Medizin geschlossen

Von Karfreitag bis Ostermontag, 19. April – 22. April, bleibt die Zweigbibliothek Medizin geschlossen.

Ebenso bleiben die Universitäts- und Landesbibliothek, als auch die Zweigbibliothek Sozialwissenschaften und die Bibliothek im Haus der Niederlande geschlossen.

Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage.

Bild: Thomas Omerzu, Lizenz Freie Kunst

Externe Repetitorien im Medizinstudium sind die Ausnahme

Eine Umfrage des Deutschen Ärzteblattes zum Thema externe Repetitorien im Medizinstudium hat als Ergebnis gezeitigt, dass lediglich an 4 von allen 37 staatlichen deutschen Universitäten, an denen ein Medizinstudium möglich ist, auf die Hilfe externer Anbieter zur Prüfungsvorbereitung zurückgreifen.

Neben Gießen setzen Duisburg-Essen, Mainz und Tübingen, Gießen auch auf externe Anbieter als zusätzliches Angebot für Medizinstudierende.

Insgesamt 29 Hochschulen vertrauen auf die eigene Ausbildung zur Prüfungsvorbereitung, damit die Studierenden die Examina bestehen. Einige der Unis gaben an, dass sie es als ureigene Aufgabe der medizinischen Fakultäten ansehen, die Studierenden so auf die Examina vorzubereiten, dass diese die Examina auch bestehen.

Einige Hochschulen setzen auf zusätzliche Hilfsmittel wie Lernsoftware. Mehr als die Hälfte der befragten Hochschulen halten interne Lernangebote für Studierende bereit, um diese unter anderem in speziellen Fachgebieten zusätzlich zu schulen – oder auch auf die Examina vorzubereiten.

Originalartikel des Deutschen Ärzteblattes

 

Grafik © Deutsches Ärzteblatt

Forschungsergebnisse reproduzieren: DFG-Förderung für Wissenschaftler der Universität Münster

Um Forschungsergebnisse reproduzierbar zu machen fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ab April dieses Jahres ein gemeinsames Projekt des Instituts für Geoinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB):

„Die Ziele des Projekts „Opening Reproducible Research“ (o2r) sind es, Forschungsergebnisse besser reproduzierbar und die wissenschaftliche Arbeit transparenter zu machen. Hierzu entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Plattform, die alle notwendigen Elemente einer wissenschaftlichen Studie, also den Text, die Daten und die Analysen, miteinander verbindet. Das ermöglicht eine interaktive Darstellung der Studie. Die DFG fördert das Projekt mit rund 500.000 Euro für zweieinhalb Jahre. (…) Die o2r-Plattform, an deren Entwicklung er und seine Kollegen arbeiten, soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, den Artikel nicht nur zu lesen, sondern auch direkt selbst mit den Forschungsdaten und der zugrunde liegenden Software zu arbeiten.

Darüber hinaus binden die WWU-Geoinformatiker mit ihren Kollegen aus der Universitäts- und Landesbibliothek den o2r-Ansatz für reproduzierbare Artikel an die Open-Source-Software „Open Journal Systems“ an. Die Software bietet ein Redaktions- und Publikationssystem für Open-Access-Zeitschriften, die dem wissenschaftlichen Begutachtungsverfahren unterliegen. Alle veröffentlichten Inhalte sind kostenlos und frei im Internet zugänglich, was zu einer größeren Verfügbarkeit und Transparenz von Forschungsergebnissen beiträgt. Die Verknüpfung mit „Open Journal Systems“ wird wie jede Software, die im Rahmen von o2r entwickelt wird, auch als Open-Source-Software veröffentlicht.“

Grafik © Daniel Nüst, basierend auf F. Dottori et al./Nat. Hazards Earth Syst. Sc

Neue Bücher von Vandenhoeck & Ruprecht

Wie berichtet hat die Zweigbibliothek Münster / Universitäts- und Landesbibliothek eine Liste von Bücher den Verlags Vandenhoeck & Ruprecht erworben. Die Fachpakete Psychotherapie und Psychologie 2016 – 2018, das Fachpaket Angewandte Psychologie Erwachsene 2016, das Fachpaket Schriften des Sigmund-Freud-Instituts 2016 und eine Reihe von weiteren Titeln. Im Folgenden finden Sie die 16 Titel, die vor kurzem erschienen sind (und noch nicht in der Liste aller 334 Titel aufgelistet waren).

Die Bücher sind für den gesamten IPv4-Adressenbereich der Universität Münster 128.176.*.* freigeschaltet. Wenn Sie nicht zugreifen können, weil Ihr Rechner zusätzlich eine IPv6-Adresse hat, dann müssen Sie in Ihrem Browser den Proxyserver-des ZIVs einschalten (s.u.)

Foto: Vandenhoeck & Ruprecht

Umfrage zu Lern-Apps: Thieme geht Probleme mit der eRef-App an

In der Umfrage zu den Lern-Apps schnitt die Thieme eRef-App am Schlechtesten ab. Zahlreiche Probleme von fehlender Schnelligkeit und Stabilität bis hin zu einem umständlichen Registrierungsprozedere zeichneten hierfür verantwortlich.

Dieses Feedback zur App hat die Zweigbibliothek an die Produktentwicklung von Thieme weitergeleitet. Folgendes wurde bereits in die Wege geleitet:

Neue Funktionen

  • Offline Suche – Wir haben die Offline-Suche stark verbessert. Es gehen jetzt viel mehr Informationen in die Offline-Suche ein. Zusätzlich werden die Treffer wesentlich besser gewichtet.
  • Information über Updates – Nutzer werden jetzt automatisch informiert, wenn es ein Update für eine heruntergeladene Zeitschrift oder ein heruntergeladenes Buch gibt.
  • Die Downloads sind jetzt viel schneller.
  • Playlists werden als Checkliste angezeigt.
  • Beim Wischen laden die nächsten Seiten schneller.
  • Coveransicht: Schnellzugriff auf Startbuchstaben
  • Seite durchsuchen – Mit der Lupe können Kapitel und Artikel nach Stichwörtern durchsucht werden.

Bugfixes

  • Bugfix für Abstürze in iOS 12
  • Verbesserte Stabilität in Android.

Wir erwarten in Kürze zusätzliches Feedback, insbesondere dazu, was sich perspektivisch in der App tun wird.

Foto: BillionPhotos at fotolia.de

Meditricks-Test verlängert bis Ende April

Meditricks sind Merkvideos für medizinische Sachverhalte wie z.B. Die Augenmuskelnerven (s.u.). Auf Wunsch der Studierenden haben wir jetzt alle verfügbaren Meditricks-Videos in Amboss freischalten lassen. Der Test läuft noch bis Ende des Monats, bei positiver Evaluation soll eine Meditricks-Lizenz aus QVM-Mitteln beantragt werden.

Die Probleme mit der Anzeige bestimmter Videos in der Amboss Wissen App sind behoben.

Über eine Suche nach „Meditricks“ in Amboss lassen sich alle Videos finden: 373 Lerninhalte aus den folgenden Fachgebieten wurden als (neue) Meditricks erarbeitet. 339 zu klinischen Inhalten: Kardiologie, Rheumatologie, Nephrologie, Infektiologie, Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, Pulmonologie, Endokrinologie), Chirurgie, Pädiatrie, Neurologie, Mikrobiologie, Pharmakologie, Orthopädie, Urologie, Gynäkologie, Dermatologie, HNO und Augenheilkunde. 39 zu vorklinischen Inhalten aus der Anatomie und Biochemie. Jede Woche erscheinen 2 – 3 neue Meditricks, welche auf der Facebookseite von Meditricks angekündigt werden.

Cave: Hunderte alte Meditricks-Videos sind nicht in Amboss verfügbar, eine Liste findet man unter https://www.meditricks.de/amboss/. Automatische Tracker und Werbebanner wie zB Privacy Badger können das Abspielen der Videos verhindern.


Meditricks zu den Augenmuskelnerven

April, April!

Die gestern hier zu lesende immerwährende iPad-Ausleihe war leider ein Aprilscherz, die Einstellung der Ausleihe gedruckter Bücher gottseidank ein Aprilscherz. Auch wenn die Bibliothek zur Zeit über 500 iPads ausleiht, reicht dies nicht, um alle (3.000) Studierenden beglücken zu können. Und was die gedruckten Bücher angeht: Diese werden immer noch sehr gerne und gut ausgeliehen, kann man doch mit ihnen hervorragend lernen.

Uns erreichten einige (aber nicht viele) Anrufe und Kommentare, und der Blog Bibliothekarisch.de nahm uns auf in seine amüsante Liste Entdecktes zum 1. April 2019.

Foto: moreimage by photocase.de

Hochrangige Apple-Konferenz mit Beteiligung der Zweigbibliothek Medizin

Wie berichtet fand am Mittwoch, den 27.3.2019, die Apple Higher Education Leadership Conference statt. Die Konferenz fand unter dem Thema „Digitalisierung in Universitäten und Hochschulen“ statt. Nach einigen Jahren der ausschliesslichen Ausrichtung auf Schulen will Apple wieder das Higher Education Segment stärker in den Blick nehmen und hatte dafür den Europa-Verantwortlichen Richard Wilderspin geschickt. Auf dem Programm der Fachkonferenz standen Vorträge und Workshops namhafter Experten aus dem Hochschulbereich, die über Strategien, Konzepte und Projekte der Digitalisierung berichteten. Zielsetzung war der Know-how-Transfer sowie die Vernetzung der Teilnehmer und Akteure.

Dr. Oliver Obst, Leiter der Zweigbibliothek Medizin, war von Apple eingeladen worden, um zwei Workshops zu „Digitale Medien im Studium“ zu halten. Vor zahlreichen eLearning-Experten aus ganz Deutschland berichtete er über das preisgekrönte easystudium-Projekt sowie weitere innovative Entwicklungen an der Universität Münster.

Fotos: privat

Großer Andrang beim Ersti-Café

Am vergangenen Freitag, den 29.03., besuchten annähernd 150 Studierende des Fleming- und Posselt-Semesters der Einladung der Zweigbibliothek Medizin zu Kaffee / Tee / Wasser und Quiche / Kuchen / Obst.

Nun schon bereits zum dreizehnten Mal nutzte die Bibliothek die Gelegenheit, sich den Studierenden des ersten Semesters der Human- und der Zahnmedizin vorzustellen.

Bei den anschließenden Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und unter anderem Fragen zu Recherchen, Lehrbuch– und iPad-Ausleihen gestellt und beantwortet werden.

 

Fotos © ZB Medizin