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Podcast: „Digitalgespräch“ mit Prof. Dr. Reinold Schmücker

Im Podcast „Digitalgespräch“ des Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI) der Technischen Universität Darmstadt ist Prof. Dr. Reinold Schmücker, Sprecher der Kolleg-Forschungsgruppe, zu Gast. Er spricht über digitalen Zugang zu Kulturgütern. Wertvolle Kunstwerke und historische Urkunden mögen gut behütet an besonderen Orten aufbewahrt werden, zu denen die Allgemeinheit nur unter bestimmten Bedingungen – oder gar nicht! – Zugang hat: Wenn digitale Abbildungen das erfassen, was uns an einem interessanten Objekten wesentlich erscheint, genügt uns in vielen Fällen der Blick auf diese Kopie. Und der, das ist die Erwartung in demokratischen Gesellschaften, sollte möglichst wenig verstellt sein. Open Access ist das Stichwort. Zudem schaffen digitale Aufbereitungen über die bloße Abbildung hinaus ganz neue Möglichkeiten des Zugangs, durch die sogar Barrieren in der Rezeption abgebaut werden könnten. Zur Realität der Digitalität gehören aber auch Software, Hardware und Lizenzverträge – die historischen Entwicklungen und Verfallsprozessen unterworfen sind, und Macht legen in die Hände privater, globaler, und nach eigenen Regeln handelnder Unternehmen. Was bedeutet das für ein zeitgemäßes Verantwortungsbewusstsein im Kunst- und Kulturbetrieb?

 

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Videos der Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“

Videos der Vorträge der internationalen Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Digitales Kuratieren: Ethik des Zugangs und Fragen der Nachhaltigkeit) sind online. Die Tagung widmete sich den Veränderungen kuratorischer Praktiken im Zuge der digitalen Transformation und den daraus entstehenden ethischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Expertinnen und Experten aus Museen, Universitäten und kulturellen Institutionen diskutierten, wie digitale Technologien den Zugang zu kulturellem Erbe erweitern, bestehende Hierarchien hinterfragen und neue Formen partizipativer Wissensproduktion ermöglichen.

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Video: Vortrag „Sculpture in the Expanded Field? Digital Access and Art in Public Space“

In ihrem Vortrag „Sculpture in the Expanded Field? Digital Access and Art in Public Space“ untersucht Berit Hummel (Universität Münster) Kunst im öffentlichen Raum unter dem Aspekt des digitalen Zugangs als einer Form der Übersetzung. Ausgehend von Rosalind Krauss’ Konzept des „expanded field“ und historischen Debatten über skulpturale Darstellung analysiert sie umstrittene Fälle wie Richard Serras „Tilted Arc“ und Olu Oguibes „Monument for Strangers and Refugees“. Mit Schwerpunkt auf Werken der „Skulptur Projekte Münster“ untersucht sie, wie fehlende oder verlegte Kunstwerke im öffentlichen Raum über digitale Plattformen vermittelt werden, und wirft dabei Fragen zu den Parametern solcher Übersetzungen auf, ohne deren inhärente Konflikte aufzulösen. Der Vortrag war Teil der internationalen Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Digitales Kuratieren: Ethik des Zugangs und Fragen der Nachhaltigkeit) der Kolleg-Forschungsgruppe, die vom 4. bis 6. März 2026 stattfand. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier. 

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Video: Vortrag „Curating the Digital Divide: Ethical Challenges of Cultural Participation in Digital Infrastructures“

In seinem Vortrag „Curating the Digital Divide: Ethical Challenges of Cultural Participation in Digital Infrastructures“ entwickelt Dr. Hauke Behrendt (Universität Stuttgart) einen ethischen Rahmen, um zu verstehen, wie digitale kuratorische Praktiken mit dem digital divide interagieren und diese möglicherweise noch verstärken. Er skizziert verschiedene Formen der Benachteiligung, die in digital vermittelten kulturellen Umgebungen auftreten. Diese Muster zeigen, dass digitales Kuratieren nicht nur eine ästhetische oder technische Tätigkeit ist, sondern Teil einer umfassenderen Infrastruktur, die bestimmt, wer unter welchen Bedingungen an kulturellen Praktiken teilnehmen kann. Der Referent identifiziert zentrale normative Überlegungen, mit denen sich Kuratoren und Institutionen auseinandersetzen müssen, wenn digitale Transformationen eine gerechte kulturelle Teilhabe fördern und nicht untergraben sollen. Der Vortrag war Teil der internationalen Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Digitales Kuratieren: Ethik des Zugangs und Fragen der Nachhaltigkeit) der Kolleg-Forschungsgruppe, die vom 4. bis 6. März 2026 stattfand. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier. 

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Video: Vortrag „Curating with the Carrier Bag: Institutional Critique and Feminist Collectivity in the Digital Realm?“

In ihrem Vortrag „Curating with the Carrier Bag: Institutional Critique and Feminist Collectivity in the Digital Realm?“ untersucht Prof. Dr. Marie-France Rafael (Zürcher Hochschule der Künste), wie neue diskursive künstlerische Praktiken des Kuratierens unter den aktuellen sozialen und technischen Bedingungen gezielt feministische und kollektive Ansätze nutzen, um reflexive Formen der Sinnstiftung zu schaffen und die institutionalisierten sowie infrastrukturellen Hierarchien in digitalen Archiven und Ausstellungen in Frage zu stellen. Der Vortrag war Teil der internationalen Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Digitales Kuratieren: Ethik des Zugangs und Fragen der Nachhaltigkeit) der Kolleg-Forschungsgruppe, die vom 4. bis 6. März 2026 stattfand. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier. 

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Video: Vortrag „Changing Museums with Swarm Curation“

In ihrem Vortrag „Changing Museums with Swarm Curation“ stellen Marina Nething und Alina Fuchte „nextmuseum.io“ vor, eine digitale Plattform für swarm curation in Museen. Vor dem Hintergrund des digitalen Wandels und gesellschaftlicher Veränderungen erprobt das Projekt neue partizipative Ansätze. Es befasst sich mit Plattformentwicklung, offenen Ausschreibungen und digitalen Experimenten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schwarmintelligenz kuratorische Prozesse verändert und welche Herausforderungen sich daraus ergeben. Der Vortrag war Teil der internationalen Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Digitales Kuratieren: Ethik des Zugangs und Fragen der Nachhaltigkeit) der Kolleg-Forschungsgruppe, die vom 4. bis 6. März 2026 stattfand. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier. 

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Video: Vortrag „Droste Worlds: How Digital Technology is Opening New Memorial Space“

In seinem Vortrag „Droste Worlds: How Digital Technology is Opening New Memorial Space“ stellt Dr. Jörg Albrecht (Burg Hülshoff – Center for Literature, Münster/Havixbeck) die „Droste Welten“ vor, ein Projekt von Burg Hülshoff, das physische Kulturerbestätten mit dem digitalen Raum verbindet. Albrecht unterscheidet zwischen „Kuratieren im digitalen Zeitalter“ und digitalem Kuratieren, das in einer langen Geschichte der Digitalität verwurzelt ist. Der Vortrag skizziert drei Kernpunkte: den Zugang zu vielschichtigen Zeit- und Textstrukturen zu schaffen, technische Störungen und Fehler zu akzeptieren sowie Umgebungen zu gestalten, die etablierte Narrative hinterfragen. Der Vortrag war Teil der internationalen Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Digitales Kuratieren: Ethik des Zugangs und Fragen der Nachhaltigkeit) der Kolleg-Forschungsgruppe, die vom 4. bis 6. März 2026 stattfand. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier. 

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Fotowettbewerb: KFG-Beitrag im DFG-Kalender

Die Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ ist einer der zwölf Sieger des DFG-Fotowettbewerbs und mit dem März-Bild im DFG-Fotokalender 2026 vertreten. Gezeigt werden Postkarten von Kasper König. Kasper König war Mitbegründer der Skulptur Projekte Münster und Direktor des Museum Ludwig in Köln. Über Jahrzehnte verschickte er etliche collagierte Postkarten voller Witz und mit klar erkennbarem Duktus an Künstler:innen, Kolleg:innen und Weggefährt:innen. Als Zeugnisse der Netzwerke, auf denen kuratorische Praktiken beruhen, verweisen die Karten auf biografische Spuren, deuten Beziehungen und persönliche wie professionelle Konstellationen an. Für die Ausstellung „Zugänge zu kuratorischen Netzwerken“ der Kolleg-Forschungsgruppe haben Studierende erstmals Postkartensammlungen mehrerer Kontakte Königs zusammengetragen und so das informelle Kommunikationssystem freigelegt. 

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Video: Vortrag „Mastering the Art of Systematic Literature Review“

Am 22. Januar 2026 hielt Prof. Dr. Nosheen Fatima Warraich, Senior Fellow der Kolleg-Forschungsgruppe und Professorin am Institut für Informationsmanagement der University of the Punjab in Lahore (Pakistan), einen Vortrag für Studierende zum Thema „Mastering the Art of Systematic Literature Review – Techniques, Tools, and Best Practices“ in der Universitätsbibliothek der FernUniversität Hagen. Der Vortrag ist als Video abrufbar. 

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Podcast: „RadiHum“ mit Prof. Dr. Ursula Frohne und Prof. Dr. Reinold Schmücker

Im „RadiHum – Digital Humanities Podcast“ sind Prof. Dr. Ursula Frohne und Prof. Dr. Reinold Schmücker, das Sprecherteam der Kolleg-Forschungsgruppe, zu Gast. Im Rahmen der Staffel „Barrieren, Hürden und Partizipationsmöglich­keiten in den digitalen Geisteswissenschaften“ sprechen sie über das Thema „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Raum“. Schwerpunkte des Gesprächs sind sogenannte Zugangsbedingungen zweiter Ordnung (wie proprietäre Software, Lizenzbedingungen oder infrastrukturelle Entscheidungen großer Konzerne), Sicherheit und Authentizität im digitalen Raum, digitale Barrierearmut sowie Fallbeispiele zu menschenrechtlichen und ethischen Aspekten. Ab Minute 33:33 erfahren die Hörer:innen mehr aus dem Alltag der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“.

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Podcast: „Digitalgespräch“ mit Dr. Thomas Kater

Im Podcast „Digitalgespräch“ des Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI) der Technischen Universität Darmstadt ist Dr. Thomas Kater, Senior Fellow der Kolleg-Forschungsgruppe, zu Gast. Er spricht über sein Forschungsthema „Literatur vereinfachen – mit KI? Digitalität und kulturelle Teilhabe“. Der Zugang zu Kulturgütern und Kunstwerken soll möglichst vielen Menschen offenstehen. „Zugang“ meint dabei einerseits die sinnliche Erfahrbarkeit wesentlicher Aspekte des Werks, aber auch die Möglichkeit eines Verstehens dessen, womit man sich dabei konfrontiert. Im Fall der Literatur stellt anspruchsvolle Schriftsprache allerdings für viele Menschen ein Hindernis dar. Soll man hier eingreifen, indem man die literarischen Werke selbst – vielleicht sogar mittels KI – verändert? Um den Ansatz, Literatur  zum Teil radikal zu vereinfachen, ist eine leidenschaftliche Kontroverse entstanden, über die Thomas Kater einen Überblick gibt. 

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„Wo die Kunststoffe wohnen“: Video zur Ausstellung online

Im Wintersemester 2023/24 präsentierte das Studienprojekt „Kunststoffalltage“ des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie seine Ergebnisse mit einer Ausstellung. Kunststoffartefakte wurden als „Mitbewohner:innen“ studentischen Alltags präsentiert: Anhand von Objekten wie Fernbedienung und Zahnputzbecher wurden Alltagsdimensionen des Kunststoffgebrauchs gedeutet. Die Projektleitung hatte Prof. Dr. Lioba Keller-Drescher, Professorin für Europäische Ethnologie und In-House-Fellow der Kolleg-Forschungsgruppe. Einen Einblick in die Ausstellung gibt dieses Video.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Homepage des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie.

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Kurzvideo zum „Reclining Pan“

Jon Wiggermann, Student der Kunstgeschichte und Philosophie, erläutert im Video die Besonderheiten des „Reclining Pan“ von Oliver Laric – und welche Fragen das Kunstwerk aufwirft. Vom 4. bis 30. Oktober 2023 war Oliver Larics Skulptur im Archäologischen Museum der Universität Münster zu sehen. Die Ausstellung war eine Kooperation der Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Museum anlässlich der Tagung „Zugang gestalten! Hindernisse überwinden“.

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Video des Vortrags „Zugang und Kontrollverlust – Die neuen Abhängigkeiten im Zeitalter von KI“

Mit der Digitalisierung geht für die etablierten Kulturerbe-Einrichtungen der Verlust von Kontrolle und Deutungshoheit einher, gleichzeitig bieten sich aber auch neue Möglichkeiten der Partizipation. Wie lässt sich diese Chance nutzen und gleichwohl der Verbreitung von „wirkungsmächtigen Lügen“ entgegentreten? Der Vortrag „Zugang und Kontrollverlust – Die neuen Abhängigkeiten im Zeitalter von KI“ des Kulturwissenschaftlers Dr. Michael Seemann im Rahmen der Tagung „Zugang gestalten!“ ist hier als Video verfügbar.