

Der Access Hub bietet eine Übersicht über einschlägige Workshops und Konferenzen, Ausschreibungen sowie Ressourcen zum Thema „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wir freuen uns über Ergänzungsvorschläge (E-Mail: nora.kluck@uni-muenster.de).
Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Bewerbungen direkt an die jeweils ausschreibende Stelle.
Workshops & Tagungen
Call for Papers & Teilnahme
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Art, New Technologies (AI, 3D Printing, NFTs) and Copyright. Protected and unprotected parts of it: Bei dieser Sitzung eines online zugänglich stattfindenden Expertenkolloquiums der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste wird über Kunst, kulturelle Güter, Urheberrecht und die Bedeutung neuer Technologien diskutiert. Veranstaltungszeitraum: 17. April 2026, 19.00–20.30 Uhr
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Protection of Cultural Property in Crisis & Conflict: Online zugänglich stattfindendes Expertenkolloquium der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste rund um kulturelles Eigentum. Veranstaltungstermine der ersten Runde: 17. April, 4. Mai, 27. Mai 2026, jeweils ab 19 Uhr
- Symposium „Philosophy, Access and the Performing Arts“: Das eintägige Symposium der Guildford School of Acting und des Centre for Translation Studies at the University of Surrey findet an der University of Surrey (Vereinigtes Königreich) statt und beschäftigt sich mit philosophischen Fragen, die sich aus und im Kontext von intermedialen Praktiken, die zur Zugänglichmachung von Werken der darstellenden Künste für Menschen mit Behinderung entwickelt wurden, ergeben. Veranstaltungszeitraum: 25. April 2026.
- Tagung „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe 2026“: 16. Ausgabe der Konferenzreihe, 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin, Schwerpunktthema: „Geschichtspolitik und Erinnerung“. Veranstaltungszeitraum: 30. September bis 2. Oktober 2026
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6th International Workshop on Semantic Web and Ontology Design for Cultural Heritage: Der SWODCH 2026 in Bari, Italien, hat zum Ziel, originäre Forschung zu grundlegenden Fragen zusammenzutragen, die sich aus dem Entwurf von Konzeptmodellen, Ontologien und Semantic-Web-Technologien (SW) für das kulturelle Erbe und die Digital Humanities ergeben, und diejenigen zusammenzubringen, die an der Entwicklung und Umsetzung konkreter SW-Lösungen für das Kulturerbe beteiligt sind. Paper können bis zum 26. Juni 2026 eingereicht werden. Veranstaltungszeitraum: 25./26. Oktober 2026
- Veranstaltungen der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“
Aufzeichnungen
- „Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter“ – internationale Online-Konferenzreihe des Wiener Belvedere
- COMMUNIA Salon
- Europeana-Konferenz 2025 (YouTube)
- Konferenzreihe „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“
- Online Symposium zur Feier des 20-jährigen Bestehens des „One Million Book Project“ der Carnegie Mellon University (Internet Archive, August 2021)
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Stellen & Stipendien
- Neue Ausschreibungshinweise folgen in Kürze.
Ressourcen
- Europeana – Europas digitales Kulturerbe entdecken bietet allen, die sich privat oder aus beruflichen Gründen für das kulturelle Erbe interessieren, sowie Lehrkräften und Forschenden einen digitalen Zugang zum Kulturerbe Europas. Die von Europäischen Union finanzierte Initiative ermöglicht Zugang zu Millionen von Elementen des kulturellen Erbes, die in Museen und Institutionen in ganz Europa verteilt sind, z. B. Kunstwerke, Bücher, Musik und Videos.
- Die Deutsche Digitale Bibliothek – Kultur und Wissen online ist eine Datenbank für Kulturobjekte, in der Bücher oder Volltexte vollständig gelesen oder heruntergeladen werden können, sofern sie nicht mehr urheberrechtlichen Einschränkungen unterliegen. Neben Büchern und Texten finden sich auch Archivalien, Bilder und Fotografien, Skulpturen, Musikstücke und andere Tondokumente, Filme und Noten, Gemälde, Handschriften und vieles mehr.
- museum-digital ist eine gemeinsame Initiative von Museen und Museumsverbänden. Sie hilft Museen, ihre Sammlungen online zu präsentieren. Alle veröffentlichten Objekte können gemeinsam auf museum-digital:global durchsucht werden.
- BnF Gallica ist die digitale Bibliothek der Bibliothèque nationale de France und ihrer Partner. Sie bietet kostenlosen und öffentlichen Zugang zu mehreren Millionen digitalisierten Dokumenten aus allen Epochen und Medien.
- Art UK bietet kostenlosen digitalen Zugang zu den öffentlichen Kunstsammlungen Großbritanniens. Es vereint über 700.000 Kunstwerke aus 3.500 Institutionen – Museen, Bibliotheken, Rathäusern, Krankenhäusern – sowie öffentliche Kunstwerke im Stadtraum wie Skulpturen und Wandmalereien.
- Wikimedia Commons ist eine Sammlung von mehr als 130 Millionen frei nutzbaren Mediendateien, zu der jeder beitragen kann.
- Digitaltheater des Staatstheaters Augsburg: Das Digitaltheater erforscht das Spielen auf digitalen Bühnen mit 360° Video in Virtual Reality, mit hybriden Produktionen, die den physischen Bühnenraum mit dem virtuellen verbinden, mit Streamingangeboten, die Partizipation zulassen und mit Begegnungsformaten, die auch online funktionieren.
- National Theatre at Home ermöglicht das kostenlose Streamen von Theaterstücken des Royal National Theatre in London.
- Internet Archive ist eine gemeinnützige Sammlung von Millionen kostenloser Texte, Filme, Software, Musik, Websites und mehr.
- Internationale Dokumente über den Schutz von Kulturgütern, zusammengestellt von Prof. Dr. Ruben Apressyan, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“.
- Guidelines on museum accessibility in China (Leitlinien der Zugänglichkeit von Museen in China), veröffentlicht 2025 vom UNESCO-Büros in Peking in Zusammenarbeit mit dem Global Disability Fund und der Chinese Museums Association.
- Center for Digital Humanities der Universität Münster: Das Center for Digital Humanities (CDH) übernimmt als Interessenverbund von digital Forschenden verschiedener Fachbereiche die wissenschaftliche Ausgestaltung des Themenfelds Digital Humanities am Standort Münster.
- Forschungsprojekt „Die Probleme des Zugangs zum kulturellen Erbe im digitalen Zeitalter“ an der Palacký-Universität Olomouc (Tschechien) (Principal Investigator: doc. Mgr. Pavel Zahrádka, PhD, Senior-Fellow der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“)