

Der Access Hub bietet eine Übersicht über einschlägige Workshops und Konferenzen, Ausschreibungen sowie Ressourcen zum Thema „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wir freuen uns über Ergänzungsvorschläge (E-Mail: nora.kluck@uni-muenster.de).
Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Bewerbungen direkt an die jeweils ausschreibende Stelle.
Workshops & Tagungen
Call for Papers & Teilnahme
-
Tagung „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“
Die internationale Tagung widmet sich den Veränderungen kuratorischer Praktiken im Zuge der digitalen Transformation und den daraus entstehenden ethischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Expertinnen und Experten aus Museen, Universitäten und kulturellen Institutionen diskutieren, wie digitale Technologien den Zugang zu kulturellem Erbe erweitern, bestehende Hierarchien hinterfragen und neue Formen partizipativer Wissensproduktion ermöglichen. Leitung: Prof. Dr. Renate Buschmann, Josina Dehn, M.A., Prof. Dr. Ursula Frohne. Veranstaltungszeitraum: 4.–6. März 2026 -
Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne: Dr. Andrea Weniger, Jochen Meister und Claudia Böhme sprechen über bedeutende Kunstwerke aus der Hamburger Kunsthalle und der Neuen Pinakothek in München und geben einen multisensorischen Zugang. Veranstaltungszeitraum: 11. März 2026, 19.30 Uhr
-
Social Media Access Days: Die Tagung findet in diesem Jahr unter dem Titel „Social-Media-Daten zwischen Forschung und Infrastrukturen – nachhaltige Archivierung, Erschließung und Bereitstellung“ in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt. Klicken Sie zur Anmeldung hier. Veranstaltungszeitraum: 17.–19. März 2026
- Tagung: „Kulturelle Teilhabe im digitalen Wandel – Ethik, Ästhetik und Praxis des Zugangs zu kulturellen Gütern für Menschen mit Behinderungen“ der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“
Wie verändert die Digitalisierung die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen? Eröffnet sie neue Zugänge, Ausdrucksformen und Räume der Selbstbestimmung – oder entstehen neue Barrieren, Normierungen und Ausschlüsse? Die Tagung widmet sich diesen Fragen aus ethischer, ästhetischer, und praktischer Perspektive. Sie bringt wissenschaftliche, künstlerische und aktivistische Wissensformen miteinander ins Gespräch und schafft Raum für Dialog, Reflexion und gemeinsame Praxis. Leitung: Dr. Hauke Behrendt, Prof. Dr. Annette Gilbert, Dr. Thomas Kater, Prof. Dr. Siegfried Saerberg. Veranstaltungszeitraum: 18.–20. März 2026 - 8. Workshop Retrodigitalisierung 2026 des NFDI4Culture: Unter dem Thema „Digitalisierung für die Ewigkeit? – Datenqualität in der Praxis“ sollen Praktiker:innen, die sich in Bibliotheken, aber auch Archiven und Museen mit der Retrodigitalisierung befassen, zusammengebracht werden. Bei der Erzeugung von Retrodigitalisaten und den zugehörigen Metadaten kann einiges schieflaufen. Sind Masterdaten erst einmal fehlerhaft, verursacht ihre Korrektur große Aufwände oder ist sogar unmöglich. Der Workshop Retrodigitalisierung befasst sich in diesem Jahr mit der Erzeugung, Validierung und Speicherung von möglichst optimalen Retrodigitalisaten, Wegen zum Digitalisat im optimalen Format und den Möglichkeiten, mit Fehlern und Fallstricken umzugehen, im Spannungsfeld zwischen Anforderungen und Umsetzbarkeit. Veranstaltungszeitraum: 19.–20. März 2026
- Symposium „Philosophy, Access and the Performing Arts“: Das eintägige Symposium der Guildford School of Acting und des Centre for Translation Studies at the University of Surrey findet an der University of Surrey (Vereinigtes Königreich) statt und beschäftigt sich mit philosophischen Fragen, die sich aus und im Kontext von intermedialen Praktiken, die zur Zugänglichmachung von Werken der darstellenden Künste für Menschen mit Behinderung entwickelt wurden, ergeben. Veranstaltungszeitraum: 25. April 2026.
- Tagung „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe 2026“: 16. Ausgabe der Konferenzreihe, 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin, Schwerpunktthema: „Geschichtspolitik und Erinnerung“. Veranstaltungszeitraum: 30. September bis 2. Oktober 2026
- Veranstaltungen der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“
Aufzeichnungen
- „Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter“ – internationale Online-Konferenzreihe des Wiener Belvedere
- COMMUNIA Salon
- Europeana-Konferenz 2025 (YouTube)
- Konferenzreihe „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“
- Online Symposium zur Feier des 20-jährigen Bestehens des „One Million Book Project“ der Carnegie Mellon University (Internet Archive, August 2021)
-
Stellen & Stipendien
- HERMES-Forschungsstudienprogramm zur Förderung der Datenkompetenz in den Geisteswissenschaften: Die Deutsche Nationalbibliothek fördert im Rahmen des HERMES-Forschungsstudienprogramms jährlich bis zu vier Studien zu ihren Sammlungen, um Datenkompetenzen in den Geisteswissenschaften zu stärken. In diesem Jahr stellt ihre bibliografischen Daten, ihr deutschsprachiges Twitterarchiv, ihren Bestand der Hochschulschriften sowie digitalisierter Buchhändlerporträts für Studien zur Verfügung. Bewerbungsfrist: 9. März 2026
Ressourcen
- Europeana – Europas digitales Kulturerbe entdecken bietet allen, die sich privat oder aus beruflichen Gründen für das kulturelle Erbe interessieren, sowie Lehrkräften und Forschenden einen digitalen Zugang zum Kulturerbe Europas. Die von Europäischen Union finanzierte Initiative ermöglicht Zugang zu Millionen von Elementen des kulturellen Erbes, die in Museen und Institutionen in ganz Europa verteilt sind, z. B. Kunstwerke, Bücher, Musik und Videos.
- Die Deutsche Digitale Bibliothek – Kultur und Wissen online ist eine Datenbank für Kulturobjekte, in der Bücher oder Volltexte vollständig gelesen oder heruntergeladen werden können, sofern sie nicht mehr urheberrechtlichen Einschränkungen unterliegen. Neben Büchern und Texten finden sich auch Archivalien, Bilder und Fotografien, Skulpturen, Musikstücke und andere Tondokumente, Filme und Noten, Gemälde, Handschriften und vieles mehr.
- museum-digital ist eine gemeinsame Initiative von Museen und Museumsverbänden. Sie hilft Museen, ihre Sammlungen online zu präsentieren. Alle veröffentlichten Objekte können gemeinsam auf museum-digital:global durchsucht werden.
- BnF Gallica ist die digitale Bibliothek der Bibliothèque nationale de France und ihrer Partner. Sie bietet kostenlosen und öffentlichen Zugang zu mehreren Millionen digitalisierten Dokumenten aus allen Epochen und Medien.
- Art UK bietet kostenlosen digitalen Zugang zu den öffentlichen Kunstsammlungen Großbritanniens. Es vereint über 700.000 Kunstwerke aus 3.500 Institutionen – Museen, Bibliotheken, Rathäusern, Krankenhäusern – sowie öffentliche Kunstwerke im Stadtraum wie Skulpturen und Wandmalereien.
- Wikimedia Commons ist eine Sammlung von mehr als 130 Millionen frei nutzbaren Mediendateien, zu der jeder beitragen kann.
- Digitaltheater des Staatstheaters Augsburg: Das Digitaltheater erforscht das Spielen auf digitalen Bühnen mit 360° Video in Virtual Reality, mit hybriden Produktionen, die den physischen Bühnenraum mit dem virtuellen verbinden, mit Streamingangeboten, die Partizipation zulassen und mit Begegnungsformaten, die auch online funktionieren.
- National Theatre at Home ermöglicht das kostenlose Streamen von Theaterstücken des Royal National Theatre in London.
- Internet Archive ist eine gemeinnützige Sammlung von Millionen kostenloser Texte, Filme, Software, Musik, Websites und mehr.
- Internationale Dokumente über den Schutz von Kulturgütern, zusammengestellt von Prof. Dr. Ruben Apressyan, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“.
- Guidelines on museum accessibility in China (Leitlinien der Zugänglichkeit von Museen in China), veröffentlicht 2025 vom UNESCO-Büros in Peking in Zusammenarbeit mit dem Global Disability Fund und der Chinese Museums Association.
- Center for Digital Humanities der Universität Münster: Das Center for Digital Humanities (CDH) übernimmt als Interessenverbund von digital Forschenden verschiedener Fachbereiche die wissenschaftliche Ausgestaltung des Themenfelds Digital Humanities am Standort Münster.
- Forschungsprojekt „Die Probleme des Zugangs zum kulturellen Erbe im digitalen Zeitalter“ an der Palacký-Universität Olomouc (Tschechien) (Principal Investigator: doc. Mgr. Pavel Zahrádka, PhD, Senior-Fellow der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“)