„Access Points“ – Schriften der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“
© Foto: Eberhard Ortland

Der digitale Wandel verändert die Möglichkeiten und Formen des Zugangs zu kulturellen Gütern aller Art grundlegend. Damit stellen sich weitreichende Fragen nach den ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen der Ermöglichung wie auch der Einschränkung des Zugangs zu kulturellen Gütern, nach den ästhetischen Implikationen unterschiedlicher Zugangsregimes sowie nach den normativen Grundlagen für kuratorisches Handeln und für die Regelung von Zugangskonflikten.

Die Open-Access-Schriftenreihe Access Points präsentiert Forschungsergebnisse und Handreichungen, Diskussionsgrundlagen und Positionspapiere der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ an der Universität Münster.

Alle im Rahmen der Schriftenreihe Access Points veröffentlichten wissenschaftlichen Beiträge haben ein mehrstufiges Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen. Sie werden als Diamond-Open-Access-Publikationen ohne Zugangsbeschränkungen und für Leserinnen und Leser wie für Autorinnen und Autoren kostenlos dauerhaft bereitgestellt mit Unterstützung durch die Universitäts- und Landesbibliothek Münster.

AP#3 | Abbildungen in der Kunstwissenschaft
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Abbildungen in der Kunstwissenschaft

Eine kleine Rechtsfibel

Paul Klimpel

Diese Rechtsfibel zur Nutzung von Abbildungen in der Kunstwissenschaft reagiert auf ein verbreitetes Dilemma: Bilder sind für die Kunstgeschichte unerlässlich, doch die Unsicherheit über Bildrechte und Lizenzen behindert die Publikation. Die Fibel zeigt, dass meist Abbildungen legal ohne kostenpflichtige Lizenzen genutzt werden können, und beleuchtet die urheberrechtlichen Rahmenbedingungen.

AP#8 | Nutzen und erfreuen
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Nutzen und erfreuen

Vereinfachte Gegenwartsliteratur im Spannungsfeld zwischen kultureller Teilhabe und Urheberschutz

Thomas Kater

Menschen mit Leseschwierigkeiten bleibt die deutsche Gegenwartsliteratur oft weitgehend unzugänglich. Dieser Zugangsproblematik liegt ein Zugangskonflikt zugrunde: Eine Spannung zwischen dem Menschenrecht auf kulturelle Teilhabe von Menschen mit Leseschwierigkeiten und den Urheberrechten von Autoren. Aus zugangsethischer Perspektive werden zwei mögliche Lösungen dieses Zugangskonflikts diskutiert.