Aktuelles aus dem Institut für Niederländische Philologie

News aus Buchstabenwürfel geschrieben
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  • Terminänderungen

    • Alle Lehrveranstaltungen sowie die Sprechstunde von Frau Missinne finden ab dem 04.06. wieder statt..

  • Stellenangebote & Versuchspersonensuche


    Die Radboud Universität in Nimwegen sucht für ein Projekt Personen, die Niederländisch und Deutsch sprechen. Weitere Informationen finden Sie hier.



  • Neuigkeiten aus dem Institut (Presse etc.)

    Instituts-Beitrag auf Gender-Konferenz

    Am Freitag, dem 25. Januar 2019, haben zwei Studierende des Instituts, Katherina Köllner und Chiara Iding, zusammen mit Frau Dr. Koster einen Vortrag auf der Konferenz „Etwas mit Gender“ gehalten. Ihr Beitrag lautete: „Wanted: gender conscious teachers. Insights from „teacher talk around the text“ in Dutch foreign language education“. Die Konferenz wurde organisiert vom Forschungsnetzwerk Gender im Mittelbau der WWU Münster.

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    Gender Konferenz
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    • Gender Konferenz
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    Vortrag von Prof. Dr. Maria Leuker am 03.12.2018

    Prof. Dr. Maria-Theresia Leuker vom Institut für Niederlandistik an der Universität zu Köln hielt am Montag, den 3. Dezember 2018, in der Bibliothek des Hauses der Niederlande eine Lesung mit dem Titel

    ‚Die Poetik der Dinge‘. Naturbeschreibungen in G.E. Rumphius' Rariteitkamer (1705) als Intertext zu Maria Dermoûts Roman De tienduizend dingen (1955).

    In dem Vortrag gab Prof. Leuker Einblick in ihr DFG-Forschungsprojekt zur Zirkulation in asiatisch-europäischen Wissensräumen, in dem sie Rumphius Wirken und Werk zusammen mit der Historikerin Dr. Esther Helena Arens und der Literaturwissenschaftlerin Charlotte Kießling erforscht.

    Die Lesung fand im Rahmen des literaturwissenschaftlichen Aufbauseminars "Literatuur en verlies" statt, in dem Dr. Beatrix van Dam mit Studierenden Dermoûts Roman De tienduizend dingen in Bezug auf Rumphius' Naturbeschreibungen in der Rariteitkamer (1705) studiert.

    Dank dem Einsatz von Ilona Riek, der Leiterin der Bibliothek im Haus der Niederlande, konnte während der Lesung der Originaldruck der Rariteitkamer von 1705 aus den historischen Beständen der ULB ausgestellt werden.

    Der Roman De tienduizend dingen (1955; Die zehntausend Dinge) von Maria Dermoût spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der damals zu Niederländisch-Ostindien gehörenden Molukkeninsel Ambon. Der Text nimmt auf vielfältige Weise Bezug auf das Leben und Werk von Georg Everhard Rumphius (1627-1702), der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Kaufmann in den Diensten der niederländischen Vereinigten Ostindischen Kompanie auf Ambon lebte, wo er die tropische Flora und Fauna erforschte und beschrieb. Die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Studien, D’Amboinsche Rariteitkamer (1705; Das ambonesische Raritätenkabinett) und Het Amboinsche Kruid-boek (1741-51; Das ambonesische Pflanzenbuch) erschienen erst nach seinem Tod in Amsterdam im Druck. Der Vortrag nahm die intertextuellen Verweise von Dermoûts Roman auf Rumphius zum Anlass, Maria Leukers Forschungsprojekt vorzustellen, in dem anhand von Rumphius' Texten die Medialität und Materialität der Zirkulation von Wissen zwischen Südostasien und Europa im 17. und 18. Jahrhundert untersucht werden.

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    Zeitungsartikel zur forschungsbezogenen Lehre

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    In der universitätseigenen Zeitung "wissen|leben" ist kürzlich ein Artikel erschienen, in dem zwei Studentinnen der Niederlandistik ihren Eindruck vom sogenannten Forschenden Lernen schildern. Der Ansatz wurde in einem Seminar von Dietha Koster realisiert und ist seitens der Studierenden auf große Zustimmung gestoßen. Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe Juni/Juli 2018 (Seite 6; unten rechts), welche hier eingesehen werden kann.