Veranstaltungsprogramm im Wintersemester 2021/2022

Liebe Besucherinnen und Besucher des Hauses der Niederlande,

nach den pandemiebedingten Absagen und Einschränkungen der letzten Monate freuen wir uns, Ihnen unser neues Programm für das Wintersemester 2021/2022 präsentieren zu können. Sofern nicht anders vermerkt, sind unsere Veranstaltungen als Präsenzveranstaltungen geplant.

Bitte beachten Sie, dass beim Besuch unserer Ausstellungen und Abendveranstaltungen die 2G-Regel (geimpft, genesen) sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt.

Wenn Sie unser Haus besuchen, sind wir ab sofort verpflichtet, Ihren 2G-Nachweis zu prüfen. Bitte weisen Sie diesen durch den Impfausweis (analog oder digital) oder eine Bescheinigung der zurückliegenden Erkrankung nach. Zusätzlich müssen Sie ein Ausweisdokument zum Abgleich vorlegen.

Da wir unser Programm den jeweils geltenden Hygienebestimmungen und Sicherheitsmaßnahmen anpassen, bitten wir Sie, sich vor Ihrem Besuch über die Zugangsvoraussetzungen und mögliche Änderungen auf unserer Website zu informieren. Das aktuelle Programm und alle weiteren Informationen finden Sie  hier.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Haus der Niederlande.


Das Haus der Niederlande im Krameramtshaus

Das Haus der Niederlande ist Heimat von drei Einrichtungen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), die sich mit dem niederländischen Sprach- und Kulturraum beschäftigen: Das Zentrum für Niederlande-Studien (ZNS), das sich fächerübergreifend den Niederlanden, Deutschland sowie den Beziehungen zwischen den Ländern widmet, das Institut für Niederländische Philologie (INP), das sich mit der niederländischen Sprach- und Literaturwissenschaft befasst, sowie die Bibliothek im Haus der Niederlande (BHN), die über die größte Sammlung an niederländischsprachiger Literatur in Deutschland verfügt.

Im Haus der Niederlande finden jedes Semester zahlreiche Veranstaltungen zu politischen, kulturellen, literarischen und gesellschaftlichen Themen statt, die nicht nur einem Fachpublikum, sondern auch einer interessierten Öffentlichkeit offen stehen.

Ein geschichtsträchtiger Ort 

Das heutige Haus der Niederlande im Krameramtshaus blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1589 erbaut, diente es zunächst der Kramergilde als Versammlungsort und Warenlager. Seinen ersten Bezug zu den Niederlanden bekam das Gebäude während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden: Neben dem Dreißigjährigen Krieg wurde auch der Achtzigjährige Krieg der Niederländer um ihre Unabhängigkeit von den Spaniern mit dem Westfälischen Frieden in Münster beendet. Während dieser Zeit wohnten die niederländischen Delegierten für die Dauer der Friedensverhandlungen im Krameramtshaus. Der sogenannte „Friede von Münster“, der spanisch-niederländische Vertrag, ist am 30. Januar 1648 ebenfalls dort unterzeichnet worden.

Ziemlich beste Nachbarn: 25 Jahre Haus der Niederlande

Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude lange als Stadtbücherei genutzt, bevor am 15. Mai 1995 ein neues Kapitel der Geschichte des Hauses aufgeschlagen wurde: Das „Haus der Niederlande im Krameramtshaus“ wurde neue Heimat der drei Einrichtungen der WWU, die sich mit dem niederländischen Sprach-und Kulturraum befassen.

Das 25-jährige Jubiläum des Hauses der Niederlande wurde im Jahr 2020 pandemiebedingt vollständig digital begangen. Im digitalen Festprogramm „Ziemlich beste Nachbarn − 25 Jahre Haus der Niederlande“ gibt es einiges zu erfahren über das Haus der Niederlande als Ort der universitären Forschung und Lehre sowie des grenzüberschreitenden Austauschs.