Ringvorlesung Ss22 - Ukraine

Vortrag "Sanktionen und ihre Wirkungen auf die russische Wirtschaft" von Prof. Dr. Alexander Libman am 30.05.2022

Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Alexander Libmann (Berlin) am Montag, 30.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Sanktionen und ihre Wirkungen auf die russische Wirtschaft".

Als Ergebnis des russischen Angriffs gegen die Ukraine wurden gegen Russland massive wirtschaftliche Sanktionen verhängt. Doch wie wirksam sind sie und können sie wirklich den Krieg stoppen? Der Vortrag bietet eine kurze Zusammenfassung der bestehenden wissenschaftlichen Forschung zum Thema Sanktionen an, analysiert die bestehenden Sanktionen gegen Russland und deren wirtschaftliche und politische Folgen.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

Für Interessierte außerhalb von Münster besteht die Möglichkeit zur Online-Teilnahme. Mit den folgenden Zugangsdaten können Sie sich zuschalten:
Link zum Zoom-Meeting
Meeting-ID: 641 1852 9296
Kenncode: 209451

Das vollständige Programm der Ringvorlesung können Sie hier einsehen.

Vortrag "Iumne - Julin. Zu zwei Traditionen über die Mitte der Welt in der Odermündung (11.-12. Jahrhundert)" von Stanisław Rosik am 01.06.2022

Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Prof. Dr. Daniel Bagi (Budapest) einen Vortrag zum Thema "Iumne - Julin. Zu zwei Traditionen über die Mitte der Welt in der Odermündung (11.-12. Jahrhundert)".

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 01.06.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Onlineteilnahme. Bitte geben Sie uns vorab per E-mail an ricarda.vulpius@uni-muenster.de Bescheid, wenn Sie dieses Angebot nutzen möchten.

Unter folgenden Zugangsdaten können Sie sich zuschalten:
Zoom-Link zur Veranstaltung
Meeting-ID: 655 8076 0747
Kenncode: 572626
Schnelleinwahl mobil
+496938079883,,65580760747#,,,,*572626# Deutschland

Einen Überblick über das Programm des Kolloquiums in diesem Semester finden Sie hier.

Ringvorlesung Ss22 - Ukraine

Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" im Sommersemester 2022

Immer montags von 20.00-21.30 Uhr findet im Sommersemester 2022 die Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" statt.
Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen beleuchten einzelne Aspekte der russischen Aggression gegen die Ukraine und ordnen diese ein. So geht es u.a. um den Krieg aus völkerstrafrechtlicher Perspektive, um die deutsche Energieversorgung im Kontext der aktuellen Entwicklungen und um die Rolle der sozialen Medien und die Folgen für die Zivilgesellschaft der betroffenen Staaten. 

Die Veranstaltungen finden ab dem 11.04.2022 in F1 im Fürstenberghaus am Domplatz statt. Organisiert wird die Ringvorlesung von Prof. Dr. Ricarda Vulpius (Historisches Seminar, AOEG) und Prof. Dr. Thomas Bremer (Ökumenisches Institut).

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein!

Das Programm können Sie hier einsehen.

  • Vergangene Veranstaltungen

    Vortrag "Struktur und Perspektiven der deutschen Energieversorgung" von Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge am 23.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge (Köln) am Montag, 23.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Struktur und Perspektiven der deutschen Energieversorgung".

    Die aktuellen Diskussionen um die Energieversorgung Deutschlands und die möglichen Auswirkungen eines Ausfalls russischer Energielieferungen erinnern die deutsche Öffentlichkeit schmerzlich an ihre hohe Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Im Vortrag wird die Struktur der Energieversorgung Deutschlands und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft erläutert. Dabei wird auf die besondere Rolle russischer Lieferungen von Erdöl, Erdgas und Steinkohle sowohl für Deutschland als auch im globalen Kontext eingegangen.  Abschließend wird ein Ausblick auf Perspektiven und Herausforderungen für die deutsche Energieversorgung versucht.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Das römisch-deutsche Reich und das Werden Ostmitteleuropas um 1000 (Kirchenorganisation und Königsweihe)" von Daniel Bagi am 18.05.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Prof. Dr. Daniel Bagi (Budapest) einen Vortrag zum Thema "Das römisch-deutsche Reich und das Werden Ostmitteleuropas um 1000 (Kirchenorganisation und Königsweihe)".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18.05.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Perspektivwechsel? Europa-Perspektiven der  ukrainischen und der russischen Literatur" von Prof. Dr. Irina Wutsdorff am 16.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Irina Wutsdorff (Münster) am Montag, 16.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Perspektivwechsel? Europa-Perspektiven der  ukrainischen und der russischen Literatur".

    Der russländische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt die Osteuropa-bezogenen Fächer vor die Aufgabe, kritisch zu hinterfragen, inwieweit die bislang überwiegende Ausrichtung auf die russische Sprache, Kultur, Literatur und Geschichte, jener russischen imperialen Denktradition entspricht, die sich vom Zarenreich über das Sowjetimperium bis zum postsowjetischen imperialen Phantomschmerz zieht und – derzeit vor den Augen der Weltöffentlichkeit mit militärischer Gewalt – der Ukraine bzw. dem Ukrainischen als Staat, Nation, Sprache, Literatur und Kultur sowie den Ukrainern und Ukrainerinnen jegliches Existenzrecht abspricht.
    Im Vortrag wird diese Problematik exemplarisch anhand der literarischen Gestaltung und Auseinandersetzung mit Vorstellungen von ,Europa‘ erörtert: In einer im russischen Denken seit dem 19. Jahrhundert wirkmächtigen Tradition wird Europa als negatives, dekadentes Gegenbild einer eigenen, in Orthodoxie sowie einer Verbundenheit von Herrschaft und Volk verankerten Identität konzipiert, woraus ein über Russland hinausgehender messianischer Anspruch abgeleitet wird. In der jüngeren ukrainischen Literatur hingegen wird Europa positiv mit zivilgesellschaftlichen, demokratischen und freiheitlichen Werten verbunden.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Wütende Janitscharen und rachsüchtige Prinzessinnen“. Transfer von Narrativen über den Moskauer Aufstand 1682 zwischen dem Russischen Reich und Europa. Eine Buchpräsentation von Gleb Kazakov am 11.05.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung präsentiert Gleb Kazakov (Gießen) sein Buch "Wütende Janitscharen und rachsüchtige Prinzessinnen“. Transfer von Narrativen über den Moskauer Aufstand 1682 zwischen dem Russischen Reich und Europa.

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11.05.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Die ukrainischen Kirchen und der Krieg" von Prof. Dr. Thomas Bremer am 09.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Thomas Bremer (Münster) am Montag, 09.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Die ukrainischen Kirchen und der Krieg".

    Der Krieg gegen die Ukraine hat auch Auswirkungen auf die Kirchen im Lande. Die Ukraine ist ein multikonfessionelles Land; die Mehrheit der Bevölkerung ist orthodox, allerdings ist die Orthodoxie gespalten. Eine orthodoxe Kirche ist selbstständig ("autokephal"), die andere gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche. Wie sich die Kirchen in der Kriegssituation verhalten, wird in der Vorlesung dargestellt.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Die Slawische Idee im Polen der Zwischenkriegszeit" von Matthias Cichon am 04.05.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Matthias Cichon einen Vortrag zum Thema "Die Slawische Idee im Polen der Zwischenkriegszeit".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 04.05.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Das Völkerstrafrecht und Russland Krieg in der Ukraine" von Prof. Dr. Moritz Vormbaum am 02.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Moritz Vormbau (Münster) am Montag, 02.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Das Völkerstrafrecht und Russland Krieg in der Ukraine".

    Seit dem Beginn der russischen Invasion wird eine Strafverfolgung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord gefordert. Diese Tatbestände sind dem Völkerstrafrecht zuzuordnen. Der Vortrag bietet einen Überblick über den Begriff und die Entwicklung des Völkerstrafrechts und stellt die sogenannten völkerstrafrechtlichen Kernverbrechen vor. Grundzüge der Anwendung völkerstrafrechtlicher Normen durch internationale und nationale Gerichte werden erläutert. Abschließend wird die Frage untersucht, welche Rolle das Völkerstrafrecht im Kontext des Kriegs in der Ukraine spielen könnte.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Heinrich von Staden und die Eroberung Mexikos. Russland als Ziel  kolonialer Eroberungen im 16. Jahrhundert" von Dr. Cornelia Soldat am 27.04.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Dr. Cornelia Soldat einen Vortrag zum Thema "Heinrich von Staden und die Eroberung Mexikos. Russland als Ziel kolonialer Eroberungen im 16. Jahrhundert".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27.04.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Moskaus Krieg gegen die Ukraine: Interessen und Trends in der russischen Sicherheits- und Militärpolitik" von Dr. Margarete Klein am 25.04.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Dr. Margarete Klein (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin) am Montag, 25.04.2022, einen Vortrag zum Thema "Moskaus Krieg gegen die Ukraine: Interessen und Trends in der russischen Sicherheits- und Militärpolitik".

    Am 24.02.2022 intervenierte Russland erneut militärisch in die Ukraine. Damit kulminiert ein Trend zur Militarisierung der russischen Außenpolitik, der sich seit 2008 verstärkt hat. Welche Motive und Interessen stehen hinter dem Krieg gegen die Ukraine? Welche Kosten-Nutzen-Kalkulationen leiten die russische Führung? Und welche Aussagen lassen sich daraus über den Stand des russischen Militärpotentials ziehen? Abschließend sollen auch die Auswirkungen auf deutsche und europäische Sicherheitspolitik beleuchtet werden.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Albert Brackmann und die Deutsche Ostforschung" von Martin Koschny am 20.04.2022

    Im "Kolloquium zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung trägt Martin Koschny zum Thema "Albert Brackmann und die Deutsche Ostforschung" vor.

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20.04.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Humanitäre Hilfe im Kalten Krieg – Die Unterstützung von Displaced Persons und Flüchtlingen durch die Tolstoy Foundation (1949–1989)" von Dr. Vitalij Fastovskij am 13.04.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Dr. Vitalij Fastovskij einen Vortrag zum Thema "Humanitäre Hilfe im Kalten Krieg – Die Unterstützung von Displaced Persons und Flüchtlingen durch die Tolstoy Foundation (1949–1989)".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13.04.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden herzlich zur Teilnahme ein!

    Webinar "Russlands Krieg gegen die Ukraine: Die Rolle der Geschichte" am 09.03.2022

    Am Mitwoch, 09.03.2022, organisiert die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission ein Webinar mit dem Titel "Russlands Krieg gegen die Ukraine: Die Rolle der Geschichte". Zu Gast ist Marieluise Beck (Zentrum Liberale Moderne), um im Gespräch mit den DUHK-Mitgliedern Martin Schulze Wessel, Yaroslav Hrytsak, Polina Barvinska und Ricarda Vulpius den Einsatz von Geschichtsargumenten als Legitimationsstrategie im Krieg zu analysieren.

    Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Die Anmeldung zur Teilnahme ist hier möglich.
    Weitere Informationen zum Webinar finden Sie hier.

    Im Rahmen des Webinars wird außerdem das Geschichtsportal der DUHK eröffnet und kurz präsentiert.

    Informations- und Diskussionsveranstaltung „Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine. Aktuelle Einschätzungen und zeithistorische Hintergründe“ – 03.03.22, 18 Uhr via Zoom

    Angesichts der unfassbaren Ereignisse und der großen Anteilnahme in der Bevölkerung organisiert Prof. Dr. Ricarda Vulpius gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine (Charkiv, Odessa, Lviv) und den Lehrstuhlinhaberinnen und -inhabern aus Bonn, Köln, Bielefeld, Göttingen und Wuppertal eine digitale Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine. Aktuelle Einschätzungen und zeithistorische Hintergründe“. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 03.03.2022, ab 18.00 Uhr via Zoom statt. Den Flyer finden Sie hier.

    Um den Link für die Veranstaltung zu erhalten, wird um eine vorherige Anmeldung bei Dr. Vitalij Fastovskij (Universität Münster) gebeten: vitalij.fastovskij@uni-muenster.de.

    Diskussionsrunde "Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine" – 25.02.22, 18 Uhr via Zoom

    Am Freitag, den 25.02.2022, findet um 18 Uhr eine Online-Diskussrionrunde mit den Osteuropahistoriker:innen Prof. Dr. Klaus Gestwa (Tübingen), Dr. Tetiana Pastushenko (Kiew) und Prof. Dr. Tanja Penter (Heidelberg) statt. Das Thema lautet "Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine". Die Diskutierenden bieten aktuelle Einschätzungen und erläutern die zeithistorischen Hintergründe der Situation in der Ukraine und des russischen Angriffs.

    Die Zoom-Veranstaltung wird von den Universitäten Heidelberg und Tübingen organisiert. Die Anmeldung erfolgt per Mail an alexa.vonwinning@uni-tuebingen.de. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

    "Zwei Ikonoklasmen im Russland des 20. Jahrhunderts" - Vortrag von Renate Lachmann am Institut für Slavistik

    Am 17.01.2022 um 18 Uhr (c.t.) lädt das Institut für Slavistik zu einem spannenden digitalen Vortrag der Slavistin Renate Lachmann über zwei sehr unterschiedliche Bilderstürme der russischen Geschichte ein.

    Der revolutionäre Denkmalsturz, der das zaristische Russland heimsuchte, und der Denkmalsturz, der die Sowjetära beenden sollte, sind Ikonoklasmen mit unterschiedlicher Motivation. Der erste folgt derjenigen der französischen Revolution: Beseitigung eines politischen Systems. Der zweite zeigt sich als Versuch, eine negative Periode der russischen Geschichte zu überdecken und eine vorsowjetische wiederzugewinnen. Im Vortrag wird diesen beiden Phasen nachgegangen und entsprechendes Bildmaterial herangezogen.

    Renate Lachmann ist Professorin emerita für Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und hatte aufgrund ihrer weit geschätzten Expertise zahlreiche internationale Gastprofessuren (in Tel Aviv, Yale, Irvine, Chicago, Stock-holm, Prag, Moskau) inne, war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien und ist Mitglied in der Academia Europea sowie der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Zu ihren zahlreichen Publikationen, in denen sie slavistische sowie allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft miteinander verbindet, gehören die Monographien Gedächtnis und Literatur. Intertextualität in der russischen Moderne (1990), Die Zerstörung der schönen Rede. Rhetorische Tradition und Konzepte des Poetischen (1994), Erzählte Phantastik. Zu Phantasiegeschichte und Semantik phantastischer Texte (2002), Lager und Literatur. Zeugnisse des GULAG (2019).

    Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Unter folgenden Zugangsdaten können alle Interessierten teilnehmen:

    https://wwu.zoom.us/j/65855888391?pwd=UGFlT1g0alBabjcrTHFMamZtRGtxZz09

    Meeting-ID: 658 5588 8391
    Kenncode: 093517

    "Unaufhaltsamer Fortschritt oder Entfremdung in einer wurzellosen Moderne?" – Vortrag von Prof. Dr. Malte Rolf zu Zukunftserwartungen in der späten Sowjetunion (1960–80er Jahre) (ENTFÄLLT)

    ACHTUNG: Leider muss die Veranstaltung am 10.11.2021 kurzfristig entfallen. Sobald es nähere Informationen über einen etwaigen Nachholtermin o.ä. gibt, finden Sie hier weitere Informationen.

    Am 10.11.2021 von 18–20 Uhr ist Malte Rolf, Professor für die Geschichte Europas der Neuzeit mit Schwerpunkt Osteuropa an der Universität Oldenburg, zu einem Vortrag an der Uni Münster zu Gast. Unter dem Titel "Unaufhaltsamer Fortschritt oder Entfremdung einer wurzellosen Moderne?" gibt er einen Einblick in die Zukunftserwartungen in der späten Sowjetunion der 1960er bis 1980er Jahre.

    Die Veranstaltung wird vom Osteuropa-Kolleg organisiert - einem Zusammenschluss der verschiedenen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Institutionen und Organisationen, die in NRW mit Osteuropa befasst sind.

    Der Vortrag findet im Hörsaal F2 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Außerdem wird die Veranstaltung per Youtube-Stream übertragen. Der Link wird auf Anfrage per Mail vom Osteuropa-Kolleg NRW mitgeteilt: osteuropa-kolleg@rub.de

    Wir laden alle herzlich ein und freuen uns auf einen spannenden Vortrag und eine anregende Diskussion!

    Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.