Workshop zu "Deutsch-polnischen Nachbarschaften in Spätmittelalter und früher Neuzeit" in Warschau am 29.-30.11.22

© DHI Warschau

In Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut in Warschau lädt der Lehrstuhl für Geschichte Ostmittel- und Osteuropas (Prof. Dr. Eduard Mühle) für den 29. und 30. November 2022 zu einem Workshop in den Vortragssaal des DHI Warschau ein. Der Titel des Workshops lautet "Deutsch-polnischen Nachbarschaften in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Perspektiven ihrer Erforschung und Darstellung".

Der im Zusammenhang mit einem Forschungs- bzw. Buchprojekt von Prof. Dr. Eduard Mühle stehende Workshop wird sich also mit den Ebenen und Erscheinungsformen deutsch-polnischer Nachbarschaften im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit befassen. Eingeladen sind deutsche und polnische Expertinnen und Experten der fraglichen Epoche und thematischen Zusammenhänge, um in einer offenen Diskussion insbesondere den Stand der Erforschung, die Perspektiven einer weiteren Untersuchung und mögliche bzw. geeignete Formen der Darstellung der vielfältig verflochtenen, in verschiedensten Räumen (Gebäuden/Institutionen, Wohnvierteln, Dörfern, Städten, Regionen, Ländern/Staaten) angesiedelten bzw. sich abspielenden deutsch-polnischen Nachbarschaftsbeziehungen während des 15.-18. Jahrhunderts zu erörtern.

Der Workshop wird am 29.11. mit einem Vortrag von Eduard Mühle eingeleitet, die Diskussion am 30.11. durch insgesamt sechs Impulsreferate strukturiert und in zwei Abschluss-Statements zusammengefasst.
Den Programmflyer können Sie hier abrufen.
Weitere Informationen bietet der Veranstaltungshinweis auf der Website des DHI Warschau.

Online-Vortrag zum Thema "Russland und die Ukraine – eine Einführung in ihre Beziehungsgeschichte" von Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 02.12.22

Am Freitag, 02.12.22, hält Prof. Dr. Ricarda Vulpius einen Vortrag zum Thema "Russland und die Ukraine – eine Einführung in ihre Beziehungsgeschichte". Die Veranstaltung wird von der Evangelischen Akademie Bad Boll organisiert und findet online statt.

Das Programm, das neben einem Einführungsvortrag auch eine Diskussion beinhaltet, beginnt um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier auf der Website der Evangelischen Akademie Bad Boll. Bei Anmeldung auf der Seite werden Ihnen die Zugangsdaten mitgeteilt.

Gast-Vortrag zum Thema "The Recipient in Law. New attitudes toward culture in Poland after 1989" von Prof. Dr. Przemysław Czapliński am 02.12.22 in Münster

© WWU

Das Osteuropa-Teilprojekt des Münsteraner SFB 'Recht und Literatur' lädt am Freitag, 02.12.22, zu einem Vortrag zum Thema "The Recipient in Law. New attitudes toward culture in Poland after 1989" von Prof. Dr. Przemysław Czapliński (Adam-Mickiewicz-Universität Poznań) ein.

Der Vortrag beginnt um 11.15 Uhr und findet in Raum 303 am Domplatz 6 in Münster statt.

Zum Vortrag:

Over the past three decades, Poland has seen an increasing number of lawsuits filed against cultural works. Artists are most often accused of violation of religious feelings (Article 196 of the Criminal Code), personal rights (Art. 23 of the Civil Code), copyright, and related rights (Act of February 4, 1994, on copyright). Among the defendants were visual artists (e.g., Dorota Nieznalska), historians (Jan Tomasz Gross, Jan Grabowski), writers (Henryk Grynberg, Olga Tokarczuk) and theater directors (Oliver Friljić). The increased frequency of lawsuits is the result not only of a growing legal awareness in society, but also of the emergence of a "legal attitude" towards art. The new attitude is defined by the belief that a work of art should first and foremost be subjected to legal interpretation and, from that perspective, directed to corrections or withdrawn from public circulation. It is necessary to ask where the new attitude comes from and what effects it leads to.

"Analyse der Entwicklung der Erinnerungskultur an den Holodomor in den USA" – Kolloquiumsvortrag von Maike Schröder am 05.12.22

Am Montag, 05.12.22, hält Maike Schröder (WWU Münster) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Analyse der Entwicklung der Erinnerungskultur an den Holodomor in den USA".

Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr in Raum F 030 im F-Haus am Domplatz 20-22 statt.

  • Abstract des Vortrags

    Am 26.11.2022 wurde in der Ukraine inmitten des russischen Angriffskrieges dem Holodomor vor 90 Jahren gedacht. In Kiew legten Menschen am Mahnmal für die Opfer des Holodomors Blumen, Ähren und Äpfel nieder und zündeten Kerzen an. 1932/33 verhungerten mehrere Millionen Ukrainer in einer von Josef Stalin organisierten Hungersnot. Im In- und Ausland unternahm er jeden Versuch, die Hungersnot zu verschleiern und die an die Oberfläche gelangten Berichte zu dementieren. Unter anderem wurde Stalin dabei von einer Reihe prominenter Moskauer Korrespondenten amerikanischer Zeitungen, allen voran von dem Pulitzer Preisträger Walter Duranty, unterstützt. Auch Jahrzehnte nach dem Stattfinden des Holodomors leugneten die sowjetischen Behörden weiterhin jeden Bericht über eine Hungersnot im Jahr 1932/33.

    Die 1980er-Jahre markierten mit der Etablierung der akademischen Erforschung der ukrainischen Hungersnot von 1932/33, seit Ende der 1980er-Jahre zunehmend als Holodomor bezeichnet, einen Wendepunkt. Verschiedene Projekte, beispielsweise der Film Harvest of Despair, die Monographie The Harvest of Sorrow oder die Kommission des US-Kongresses zur Hungersnot in der Ukraine 1932/33, integrierten die Hungersnot in den 1980er-Jahren in den öffentlichen Diskurs Nordamerikas.

    Die 1985 durch den US-Kongress errichtete Kommission hatte die Aufgabe, die Hungersnot in der Ukraine von 1932/33 zu erforschen, um das Wissen der Welt über die Hungersnot zu erweitern. Anhand des von der Kommission veröffentlichten Abschlussberichts geht hervor, dass die US-Regierung bereits während der Hungersnot in der Ukraine 1932/33 umfassende Kenntnisse über diese menschengemachte Hungersnot besaß. Neben diplomatischen Berichten und Zeitungsartikeln über die Hungersnot, werden auch private Briefe und Appelle im Kommissionsbericht als Informationsquelle der US-Regierung über die Hungersnot aufgelistet.

    Im Rahmen der Masterarbeit soll untersucht werden, welche Faktoren dazu führten, dass trotz dem Wissen über das Stattfinden einer Hungersnot 1932/33 in der Ukraine, die US-Regierung wie auch die US-Presse erst beginnend in den 1980er-Jahren die Öffentlichkeit über die Hintergründe der Hungersnot aufklärten und damit ein weltweites Gedenken an den Holodomor in die Wege leiteten.

    Zentral wird der bereits erwähnte Bericht der US-Kommission sein. Dieser wird zum einen herangezogen, um den Kenntnisstand der US-Regierung und die Gründe für die Nichtthematisierung der Hungersnot in den 1930er-Jahren zu untersuchen. Zum anderen soll er dazu dienen, den Prozess der Erforschung des Holodomors bis in die 1980er-Jahre zu analysieren.

    Für die Errichtung der US-Kommission waren vor allem die Bemühungen der ukrainischen Diaspora in den USA von Bedeutung. Daher wird die Zeitschrift The Ukrainian Weekly als Quelle dienen, mit der erstens untersucht wird, welche Bemühungen von Seiten der ukrainischen Diaspora unternommen wurden, um die Hungersnot einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Zweitens wird analysiert, wie in dieser Zeitschrift über die Fortschritte in der Forschung zur Hungersnot berichtet wurde.

    Zuletzt dient die Berichterstattung verschiedener amerikanischer Tageszeitungen (The New York Times, The Washington Post und The Los Angeles Times) in dem Zeitraum ab dem 50. Jahrestag der Hungersnot bis hin zur Unabhängigkeitserklärung der Ukraine dazu, den Holodomor in dem für die amerikanische Öffentlichkeit zugänglichen Diskurs zu beleuchten.

Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich.

Weitere Informationen und das vollständige Programm des Kolloquiums finden Sie hier in unserer Lehrübersicht.

Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

Vortrag zum Thema "The voice of the 'second sex' from the 'second world': Ukrainian traveler Sophia Yablonska" von Prof. Dr. Olena Haleta am 16.12.2022 in Münster

Am Freitag, 16.12.2022, hält Prof. Dr. Olena Haleta (L’viv/Tübingen) einen Vortrag zum Thema "The voice of the 'second sex' from the 'second world': Ukrainian traveler Sophia Yablonska".

Die Veranstaltung wird vom Institut für Slavistik der WWU organisiert und findet um 12 Uhr (c.t.) im Bispinghof 2, Raum BB 301 statt.

In ihrem Vortrag stellt Olena Haleta die multimedialen Reise-Tagebücher der ukrainischen Kamerafrau, Photographin und Schriftstellerin Sophia Yablonska (1907–1971) vor, die für eine französische Dokumentationsfilm-Produktionsfirma um die Welt reiste und zeitweise in Marokko und China lebte. In den mit zahlreichen Photos ausgestalteten Travelogues hielt sie ihre Reiseeindrücke fest, wobei sie autobiograpische und anthropologische Zugänge mit unkonventionellen poetischen und erzählerischen Darstellungsweisen verband.

Olena Haleta ist Professorin am Institut für Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Nationalen Ivan Franko Universität L’viv. Momentan ist sie Visiting Research Fellow der Vector Stiftung an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Begleitend zum Vortrag findet um 15 Uhr (c.t.) im Bispinghof 2, Raum BB 301 ein Round table zur ukrainischen Gegenwartsliteratur mit Prof. Dr. Olena Haleta statt.

Im Namen des Instituts für Slavistik laden wir herzlich zu beiden Veranstaltungen ein!

Das Plakat zum Vortrag mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

  • Vergangene Veranstaltungen

    "Herrschaft, Hunger und Überleben. Besatzungsalltag im Charkiver Oblast im Zweiten Weltkrieg" – Kolloquiumsvortrag von Laura Eckl am 28.11.22 via Zoom

    Am Montag, 28.11.22, hält Laura Eckl (Universität Wuppertal) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Herrschaft, Hunger und Überleben. Besatzungsalltag im Charkiver Oblast im Zweiten Weltkrieg".

    Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr via Zoom statt und stellt eine Kooperation mit den Osteuropa-Lehrstühlen der Universitäten Düsseldorf und Bielefeld dar. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Ricarda Vulpius von unserer Abteilung. Die Zoom-Zugangsdaten werden vorab mitgeteilt.

    Achtung: Anders als sonst beginnt der Vortrag bereits um 18 Uhr (s.t.), also 18.00 Uhr, und nicht - wie sonst - um 18.15 Uhr.

    Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich.

    Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

    Hybride Podiumsdiskussion zu "Konzepten einer modernen Ukraineforschung" mit Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 22.11.22

    Am Dienstag, 22.11.22, findet an der Justus-Liebig-Universität Gießen eine Podiumsdiskussion zum Thema "Konzepte einer modernen Ukraineforschung" statt. Prof. Dr. Ricarda Vulpius nimmt an dieser Veranstaltung teil. Außerdem sind Prof. Dr. Alexander Wöll (Postdam) und Dr. Oleksandr Chertenko (Gießen) auf dem Podium zu Gast.

    Die Diskussion beginnt um 18 Uhr und findet hybrid statt. Es besteht die Möglichkeit, vor Ort in Raum E209 oder per Zoom teilzunehmen.

    Die Veranstaltung ist Teil des Gießener Kolloquiums "Zeitenwende in der Osteuropaforschung". Das vollständige Programm des Kolloquiums finden Sie hier.

    "Did the Russian Orthodox Church Have a Reformation?" – Kolloquiumsvortrag von Dr. Andrey V. Ivanov am 21.11.22

    Am Montag, 21.11.22, hält Dr. Andrey V. Ivanov (University of Wisconsin - Platteville) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Did the Russian Orthodox Church Have a Reformation? Petrine Religious Change in Pan-European Context 1700-1761".

    Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr im Raum F 030 im Fürstenberghaus am Domplatz statt.

    Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

    Online-Launch des Special Issue "Confession, Loyalty, and National Indifference" mit Dr. Liliya Berezhnaya u. a. am 16.11.22

    Am Mittwoch, 16.11.22, findet der Online-Launch des Special Issue "Confession, Loyalty, and National Indifference" von Ab Imperio (2, 2002) statt. Die Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr und auf Englisch abgehalten.

    Neben Dr. Liliya Berezhnaya von unserer Abteilung nehmen die zwei weiteren Ko-Herausgeberinnen Catherine Gibson (University of Tartu) und Irina Paert (University of Tartu) teil. Außerdem sind Darius Staliūnas (Institute for Lithuanian History), James A. Kapaló (University College Cork) und Andrey Shishkov (University of Tartu) dabei.

    Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein!

    "Die Geschichte der Ukraine und der russisch-ukrainischen Beziehungen" – Prof. Dr. Ricarda Vulpius bei den Ahauser Schlossgesprächen am 15.11.22

    Am Dienstag, 15.11.22, ist Prof. Dr. Ricarda Vulpius in der Reihe "Ahauser Schlossgespräche" zu Gast, die vom aktuellen forum VHS in Kooperation mit dem Alexander-Hegius-Gymnasium und der Stadtbibliothek Ahaus durchgeführt wird. Es geht um das Thema "Die Geschichte der Ukraine und der russisch-ukrainischen Beziehungen". Die Veranstaltung findet von 19.30 bis 21.45 Uhr im Fürstensaal des Schlosses Ahaus statt. Informationen zum Kurs, zur Teilnahmegebühr und zur Adresse des Veranstaltungsortes finden Sie auf der Website vom aktuellen forum VHS.

    "Ukrainische Feuerwehrkräfte im Dritten Reich und die Transzendierung von Opfer-Täter-Dichotomien" – Kolloquiumsvortrag von Dr. Jan-Hinnerk Antons am 14.11.22

    Am Montag, 14.11.22, hält Dr. Jan-Hinnerk Antons (Universität der Bundeswehr Hamburg) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Ukrainische Feuerwehrkräfte im Dritten Reich und die Transzendierung von Opfer-Täter-Dichotomien".

    Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr im Raum F 030 im Fürstenberghaus am Domplatz statt.

    Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich.

    Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

    Podiumsgespräch zum Thema "Eine Einführung in die  Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen" mit Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 10.11.22 in Münster

    Am Donnerstag, 10.11.22, findet in der Villa ten Hompel in Münster ein Podiumsgespräch zum Thema "Eine Einführung in die Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen" mit Prof. Dr. Ricarda Vulpius statt.

    Die Veranstaltung wird im Saal der Villa ten Hompel und online über Zoom abgehalten und beginnt um 19 Uhr.
    Den Zugangslink für die Zoom-Teilnahme sowie weitere Informationen finden Sie auf der Website der Villa ten Hompel. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

    Online-Vortrag zum Thema "The Extermination of Inmates of Psychiatric Hospitals and Institutions for the Disabled in Nazi-occupied Ukraine in the Light of Postwar Trials and Memory" von Prof. Dr. Gelinada Grinchenko am 08.11.22

    Am Dienstag, 08.11.22, hält Prof. Dr. Gelinada Grinchenko (Universität Wuppertal/V. N. Karazin Universität Charkiv) einen Vortrag zum Thema "The Extermination of Inmates of Psychiatric Hospitals and Institutions for the Disabled in Nazi-occupied Ukraine in the Light of Postwar Trials and Memory".

    Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr per Zoom statt. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung mit den Osteuropa-Lehrstühlen in Düsseldorf, Köln und Bielefeld.

    "Women‘s Practices of Everyday Life in the Conditions of the Ukrainian Village in the First Years of Post-War Reconstruction (1944-1947)" – Kolloquiumsvortrag von Prof. Dr. Galyna Starodubets am 07.11.22

    Am Montag, 07.11.22, hält Prof. Dr. Galyna Starodubets (WWU Münster) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Women‘s Practices of Everyday Life in the Conditions of the Ukrainian Village in the First Years of Post-War Reconstruction (1944-1947)".

    Die Veranstaltung findet ausnahmweise von 18 Uhr (s.t.) bis 19.30 Uhr im Raum F 030 im Fürstenberghaus am Domplatz statt.

    Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich.

    Nach der Sitzung am 7.11.22 ist ein gemeinsamer Besuch der Vorführung des Films "Bohnenstange" im Schlosstheater vorgesehen.

    Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

    Online-Vortrag "Die Geschichte der Ukraine und der russisch-ukrainischen Beziehung" von Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 03.11.22

    Am Donnerstag, 03.11.22, hält Prof. Dr. Ricarda Vulpius beim Kolping-Bildungswerk Diözesanverband Münster einen Vortrag zu dem Thema "Die Geschichte der Ukraine und der russisch-ukrainischen Beziehung". Die Veranstaltung findet online von 18 bis 19.30 Uhr statt.

    Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website des Kolping-Bildungswerks. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich online für die Teilnahme anzumelden.

    Online-Vortrag zum Thema "Orthodox Religion and Nationbuilding in Dniepr-Ukraine in the Late Tsarist Empire" von Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 28.10.22

    Am Freitag, 28.10.22, trägt Prof. Dr. Ricarda Vulpius im Rahmen der "Gdańsk Meetings of Historiographical Association" zu dem Thema "Orthodox Religion and Nationbuilding in Dniepr-Ukraine in the Late Tsarist Empire" vor.
    Die Veranstaltung findet via Zoom statt und beginnt um 16 Uhr.

    Die Veranstaltung wird von der Danziger Abteilung der Historiographical Association, dem Polish Institute of Arts and Sciences in America, der University of Michigan-Dearborn und dem International Border Studies Center UG organisiert. Die Moderation übernimmt Magdalena Nowak.

    Alle Informationen auf einen Blick bietet dieser Flyer.

    Vortrag zum Thema "Russländisches Imperium, Aufklärung und Kolonialismus" von Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 27.10.22 in Jena

    Am Donnerstag, 27.10.22, hält Prof. Dr. Ricarda Vulpius an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen Vortrag zu dem Thema "Russländisches Imperium, Aufklärung und Kolonialismus". Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung "Kolonialismus transepochal" statt und dauert von 16 bis 18 Uhr.

    Online-Vortrag zum Thema "Exile, nationalism, and the Cold War" von Dr. Kateryna Kobchenko am 27.10.22

    Am Donnerstag, 27.10.22, hält Dr. Kateryna Kobchenko einen Vortrag zum Thema "Exile, nationalism, and the Cold War: Theories and practices of the (trans)national liberation movement of the Ukrainian emigrants (1945-1991)". Die Veranstaltung ist Teil des Ukrainian-German Colloquium, das immer donnerstags von 16-18 Uhr CET (17-19 Uhr EET) via Zoom stattfindet.

    Die Veranstaltungsreihe wird vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas von Prof. Dr. Julia Obertreis an der FAU Erlangen-Nürnberg und von Prof. Dr. Liudmyla Posokhova von der Fakultät für Geschichte der Nationalen W.-N.-Karasin-Universität Charkiw organisiert. Weitere Kooperationspartner sind der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte von Prof. Dr. Ricarda Vulpius in Münster, die Abteilung für Osteuropäische Geschichte unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Aust in Bonn und der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte von Prof. Dr. Tanja Penter in Heidelberg.

    Hinweise zum Kolloquiumsprogramm finden Sie auf unserer Website unter Aktuelles.

    "Wo vielleicht das Leben wartet" – Lesung und Gespräch mit der Autorin Gusel Jachina am 26.10.22

    Am Mittwoch, 26.10.22, organisiert der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte von Prof. Dr. Ricarda Vulpius eine Lesung mit der Autorin Gusel Jachina zu ihrem jüngst erschienenen Roman „Wo vielleicht das Leben wartet“. Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr in der Johannisstr. 4 in Raum JO1 statt.

    Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), russische Autorin tatarischer Abstammung, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule. Nach „Suleika öffnet die Augen“ und „Wolgakinder“ ist dies ihr dritter Roman, der in 19 Sprachen erscheinen wird und wie alle ihre Bücher in Russland ein Bestseller geworden ist. Dabei wurde er noch vor seinem Erscheinen in Russland zu einem wichtigen Bestandteil der Diskussion über die dunklen Seiten der eigenen Vergangenheit.

    In dem Roman behandelt Gusel Jachina das Thema der großen Hungersnot von 1923 im Wolgagebiet.
    Dejew, ein ehemaliger Soldat auf der Seite der Roten, soll fünfhundert elternlose Kinder mit einem Zug aus Kasan nach Samarkand schaffen, um sie vor dem sicheren Hungertod zu retten. Aber es fehlt an allem für den Transport: Proviant, Kleidung, Heizmaterial für die Lokomotive, Medikamente. Ein Roadmovie durch ein total zerrüttetes Land beginnt, in dem in weiten Teilen immer noch der Bürgerkrieg wütet. Dejew, der selbst ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, scheut kein Wagnis und keine Gefahr, um die Kinder ins Land des Brotes und der Wunderbeere Weintraube zu bringen.
    Eine ungeschminkte Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der Sowjetgeschichte und ein Roman der starken Emotionen.

    Zunächst wird ein Gespräch mit Lesung stattfinden, das Prof. Dr. Ricarca Vulpius mit der Autorin Gusel Jachina zu „Wo vielleicht das Leben wartet“ führt. Daran schließt sich ein Publikumsgespräch an.

    Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

    Die Veranstaltung stellt eine Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte dar.

    "Transnationale Akteure des Kalten Kriegs: die politischen Konzeptionen der ukrainischen Emigranten" – Kolloquiumsvortrag von Dr. Kateryna Kobchenko am 24.10.22

    Am Montag, 24.10.22, hält Dr. Kateryna Kobchenko (WWU Münster) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Transnationale Akteure des Kalten Kriegs: die politischen Konzeptionen der ukrainischen Emigranten".

    Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Raum F 030 im Fürstenberghaus am Domplatz statt.

    Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich.

    Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

    "Zwischen Imperium und  Nation. Die Schaffung der russisch-ukrainischen Grenze, 1919–1928" – Kolloquiumsvortrag von Dr. Stephan Rindlisbacher am 17.10.22

    Am Montag, 17.10.22, hält Dr. Stephan Rindlisbacher (Europa-Universität Viadrina Frankfurt) im Rahmen des "Kolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte" einen Vortrag zum Thema "Zwischen Imperium und Nation. Die Schaffung der russisch-ukrainischen Grenze, 1919–1928".

    Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Raum F 030 im Fürstenberghaus am Domplatz statt.

    Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, ist aber auch Interessierten aus der allgemeinen Geschichte zugänglich.

    Weitere Informationen und das vollständige Programm des Kolloquiums finden Sie in unserer Lehrübersicht.

    Wir laden alle herzlich zur Teilnahme ein!

    Book Launch zu "Rampart Nations. Bulwark Myths of East European Multiconfessional Societies in the Age of Nationalism" am 27.09.22

    Am Donnerstag, 27.09.22, findet anlässlich der zweiten Auflage ein Book Launch zu "Rampart Nations. Bulwark Myths of East European Multiconfessional Societies in the Age of Nationalism" statt. Der Band wird von Dr. Liliya Berezhnaya von unserer Abteilung gemeinsam mit PD Dr. Heidi Hein-Kircher vom Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung herausgegeben.

    Die Veranstaltung dauert von 18-19 Uhr und findet online statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung unter sfb138-books@uni-marburg.de.
    Die Moderation übernimmt Dr. Werner Dislter (GAU Göttingen). Kommentiert wird der Band von Prof. Dr. Paul Hanebrink (Rutgers University) und Dr. Angela Marciniak (WWU Münster).

    Weitere Informationen zum Buch bietet hier die Website des Verlags.

    Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ricarda Vulpius am 07.07.2022

    Gemeinsam mit Prof. Dr. Silke Mende (Neuere Neueste Geschichte) und Prof. Dr. Carla Meyer-Schlenkrich (Landesgeschichte) hält Prof. Dr.  Ricarda Vulpius am 07.07.2022 ihre Antrittsvorlesung an der WWU Münster. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal F1 im Fürstenberghaus.

    Universitätsangehörige, Studierende und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen! 

    Vortrag "Repräsentation und Geschlecht: Katharina II." von Elena Teibenbacher am 06.07.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Elena Teibenbacher (Graz) einen Vortrag zum Thema "Repräsentation und Geschlecht: Katharina II.".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 06.07.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt. Die Referentin wird per Zoom zugeschaltet sein.

    Wir laden dennoch herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Geopolitische Auswirkungen für Europa und die Welt" von Elmar Brok (ehem. MdEP) am 04.07.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Elmar Brok, ehem. MdEP, am Montag, 04.07.2022, einen Vortrag zum Thema "Geopolitische Auswirkungen für Europa und die Welt".

    Von 1980 bis 2019 war Elmar Brok Mitglied des Europäischen Parlaments und - neben verschiedenen anderen Ämtern - von 2012 bis 2017 Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Parlaments. Im Rahmen seiner politischen Tätigkeiten beschäftigte er sich intensiv mit der Ukraine und unternahm mehrere Reisen etwa nach Kiew. Vor dem Hintergrund seiner außenpolitischen Expertise und Erfahrung ordnet er den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hinsichtlich seiner geopolitischen Folgen ein.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

    ACHTUNG: Anders als die bisherigen Vorträge der Ringvorlesung findet die Veranstaltung am 04.07.2022 in Raum S 10 im Schloss statt.

    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Putins Krieg gegen die Ukraine: Die Rolle der sozialen Medien" von Prof. Dr. Florian Töpfl und Dr. Darya Orlova am 27.06.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" halten Prof. Dr. Florian Töpfl (Passau) und Dr. Darya Orlova (Kiyiw) am Montag, 27.06.2022, einen Vortrag zum Thema "Putins Krieg gegen die Ukraine: Die Rolle der sozialen Medien".

    Am 24. Februar 2022 marschierten russische Truppen in der Ukraine ein. Seither führten und führen Russen gegen Ukrainer nicht nur blutige Kämpfe mit militärischen Mitteln, sie rangen und ringen auch um die kommunikative Vorherrschaft im virtuellen Raum. Im Rahmen ihres Vortrags analysieren Dr. Dariya Orlova von der Mohyla-Journalistenschule in Kiyiw und Prof. Florian Töpfl von der Universität Passau, welche Rolle alte und neuen Medien in diesem Krieg spielten – und wie (transnationale) Nachrichtenströme Menschen innerhalb und jenseits der Grenzen der beiden Länder erreichten und erreichen.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Auferstanden aus Ruinen? – Die Anfänge der Slawischen  Archäologie in der DDR und der Volksrepublik Polen am Beispiel  der frühen Karrieren von Joachim Herrmann und Witold Hensel" von Anne Kluger am 22.06.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Anne Kluger (Münster) einen Vortrag zum Thema "Auferstanden aus Ruinen? – Die Anfänge der Slawischen Archäologie in der DDR und der Volksrepublik Polen am Beispiel der frühen Karrieren von Joachim Herrmann und Witold Hensel".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22.06.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Die Auswirkungen des Krieges auf die russische (Zivil-)Gesellschaft" von Prof. Dr. Frank Grüner am 20.06.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Frank Grüner (Bielefeld) am Montag, 20.06.2022, einen Vortrag zum Thema "Die Auswirkungen des Krieges auf die russische (Zivil-)Gesellschaft".

    Im Zentrum des Vortrags steht die Überlegung, dass Krieg grundsätzlich einen gesellschaftlich stark mobilisierenden Faktor darstellt und auch der aktuelle Krieg Russlands gegen die Ukraine die russische Gesellschaft stark polarisiert. Das Putin-Regime beansprucht die alleinige Deutungsmacht über diesen Krieg, den es offiziell nicht als solchen bezeichnet, und kriminalisiert Teile der Zivilgesellschaft, die nicht bereit sind, den politisch verordneten Narrativen zu folgen. Ein Blick auf verschiedene Gruppen der Zivilgesellschaft Russlands soll zum einen eine Einschätzung der aktuellen Haltung der Bevölkerung Russlands gegenüber dem Krieg erlauben und zum anderen versuchen zu analysieren, welches Konfliktpotential dieser Krieg für das Verhältnis von Gesellschaft und Regime birgt.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Online-Buchpräsentation "Die Militarisierung der Heiligen in Vormoderne und Moderne" an der Ukrainischen Katholischen Universität am 14.06.2022

    Am Dienstag, 14.06.2022, präsentiert Dr. Liliya Berezhnaya den von ihr herausgegebenen und 2020 publizierten Sammelband "Die Militarisierung der Heiligen in Vormoderne und Moderne" an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lwiw. Der Band untersucht die gesellschaftsgeschichtlichen Aspekte der Verehrung von militarisierten Heiligen von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert und versammelt Beiträge deutscher, amerikanischer, ungarischer und niederländischer Expertinnen und Experten aus den Bereichen Theologie, Kunstgeschichte und Geschichte.

    Die Buchvorstellung beginn um 16.30 Uhr ukrainischer Zeit (15.30 Uhr deutsche Zeit). Neben Dr. Liliya Berezhnaya nimmt Dr. Natalia Sinkewicz von der LMU München als Autorin des Sammelbandes teil. Die Veranstaltung wird auf Ukrainisch durchgeführt und von Dr. Daria Syroid (УКУ Lwiw) moderiert. Weitere Informationen zur Buchpräsentation finden Sie hier. Die Anmeldung ist per Onlineformular hier möglich.

    Eine Kurzbeschreibung des Sammelbandes "Die Militarisierung der Heiligen in Vormoderne und Moderne", eine Leseprobe und weitere Informationen bietet die Website des Verlags.

    Vortrag "Konsequenzen des Krieges für die Friedensbewegung" von Winfried Nachtwei am 13.06.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Winfried Nachtwei, ehem. MdB, am Montag, 13.06.2022, einen Vortrag zum Thema "Konsequenzen des Krieges für die Friedensbewegung".

    Der Fokus der deutschen Friedensbewegung lag seit langem auf dem Protest gegen Rüstung, Rüstungsexporte und Auslandseinsätze und Forderungen nach Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und Friedensordnung in Europa.
    Der russische Angriffskrieg erschütterte ein Weltbild, wonach Kriegsgefahren primär vom Westen ausgingen, wo Putins Politik besonders viel Verständnis erfuhr und Frieden ohne Waffen zu schaffen sei. Teile der Friedensbewegung kehrten nach der Verurteilung des Angriffskrieges schnell zu alten Gewissheiten zurück – Protest gegen Hochrüstung. Andere Friedensbewegte stellen sich den Irritationen: eigenen Fehleinschätzungen, den Grenzen der Gewaltfreiheit, dem Völkerrecht der Selbstverteidigung, Schutz- und Beistandsverpflichtungen gegen Kriegsverbrecher. Offen ist, ob die Friedensbewegung eine Neuorientierung schafft – oder sich weiter marginalisiert.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Iumne - Julin. Zu zwei Traditionen über die Mitte der Welt in der Odermündung (11.-12. Jahrhundert)" von Stanisław Rosik am 01.06.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Prof. Dr. Stanisław Rosik (Breslau) einen Vortrag zum Thema "Iumne - Julin. Zu zwei Traditionen über die Mitte der Welt in der Odermündung (11.-12. Jahrhundert)".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 01.06.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Sanktionen und ihre Wirkungen auf die russische Wirtschaft" von Prof. Dr. Alexander Libman am 30.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Alexander Libmann (Berlin) am Montag, 30.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Sanktionen und ihre Wirkungen auf die russische Wirtschaft".

    Als Ergebnis des russischen Angriffs gegen die Ukraine wurden gegen Russland massive wirtschaftliche Sanktionen verhängt. Doch wie wirksam sind sie und können sie wirklich den Krieg stoppen? Der Vortrag bietet eine kurze Zusammenfassung der bestehenden wissenschaftlichen Forschung zum Thema Sanktionen an, analysiert die bestehenden Sanktionen gegen Russland und deren wirtschaftliche und politische Folgen.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Struktur und Perspektiven der deutschen Energieversorgung" von Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge am 23.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge (Köln) am Montag, 23.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Struktur und Perspektiven der deutschen Energieversorgung".

    Die aktuellen Diskussionen um die Energieversorgung Deutschlands und die möglichen Auswirkungen eines Ausfalls russischer Energielieferungen erinnern die deutsche Öffentlichkeit schmerzlich an ihre hohe Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Im Vortrag wird die Struktur der Energieversorgung Deutschlands und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft erläutert. Dabei wird auf die besondere Rolle russischer Lieferungen von Erdöl, Erdgas und Steinkohle sowohl für Deutschland als auch im globalen Kontext eingegangen.  Abschließend wird ein Ausblick auf Perspektiven und Herausforderungen für die deutsche Energieversorgung versucht.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Das römisch-deutsche Reich und das Werden Ostmitteleuropas um 1000 (Kirchenorganisation und Königsweihe)" von Daniel Bagi am 18.05.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Prof. Dr. Daniel Bagi (Budapest) einen Vortrag zum Thema "Das römisch-deutsche Reich und das Werden Ostmitteleuropas um 1000 (Kirchenorganisation und Königsweihe)".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18.05.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Perspektivwechsel? Europa-Perspektiven der  ukrainischen und der russischen Literatur" von Prof. Dr. Irina Wutsdorff am 16.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Irina Wutsdorff (Münster) am Montag, 16.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Perspektivwechsel? Europa-Perspektiven der  ukrainischen und der russischen Literatur".

    Der russländische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt die Osteuropa-bezogenen Fächer vor die Aufgabe, kritisch zu hinterfragen, inwieweit die bislang überwiegende Ausrichtung auf die russische Sprache, Kultur, Literatur und Geschichte, jener russischen imperialen Denktradition entspricht, die sich vom Zarenreich über das Sowjetimperium bis zum postsowjetischen imperialen Phantomschmerz zieht und – derzeit vor den Augen der Weltöffentlichkeit mit militärischer Gewalt – der Ukraine bzw. dem Ukrainischen als Staat, Nation, Sprache, Literatur und Kultur sowie den Ukrainern und Ukrainerinnen jegliches Existenzrecht abspricht.
    Im Vortrag wird diese Problematik exemplarisch anhand der literarischen Gestaltung und Auseinandersetzung mit Vorstellungen von ,Europa‘ erörtert: In einer im russischen Denken seit dem 19. Jahrhundert wirkmächtigen Tradition wird Europa als negatives, dekadentes Gegenbild einer eigenen, in Orthodoxie sowie einer Verbundenheit von Herrschaft und Volk verankerten Identität konzipiert, woraus ein über Russland hinausgehender messianischer Anspruch abgeleitet wird. In der jüngeren ukrainischen Literatur hingegen wird Europa positiv mit zivilgesellschaftlichen, demokratischen und freiheitlichen Werten verbunden.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Wütende Janitscharen und rachsüchtige Prinzessinnen“. Transfer von Narrativen über den Moskauer Aufstand 1682 zwischen dem Russischen Reich und Europa. Eine Buchpräsentation von Gleb Kazakov am 11.05.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung präsentiert Gleb Kazakov (Gießen) sein Buch "Wütende Janitscharen und rachsüchtige Prinzessinnen“. Transfer von Narrativen über den Moskauer Aufstand 1682 zwischen dem Russischen Reich und Europa.

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11.05.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Die ukrainischen Kirchen und der Krieg" von Prof. Dr. Thomas Bremer am 09.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Thomas Bremer (Münster) am Montag, 09.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Die ukrainischen Kirchen und der Krieg".

    Der Krieg gegen die Ukraine hat auch Auswirkungen auf die Kirchen im Lande. Die Ukraine ist ein multikonfessionelles Land; die Mehrheit der Bevölkerung ist orthodox, allerdings ist die Orthodoxie gespalten. Eine orthodoxe Kirche ist selbstständig ("autokephal"), die andere gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche. Wie sich die Kirchen in der Kriegssituation verhalten, wird in der Vorlesung dargestellt.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Die Slawische Idee im Polen der Zwischenkriegszeit" von Matthias Cichon am 04.05.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Matthias Cichon einen Vortrag zum Thema "Die Slawische Idee im Polen der Zwischenkriegszeit".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 04.05.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Das Völkerstrafrecht und Russland Krieg in der Ukraine" von Prof. Dr. Moritz Vormbaum am 02.05.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Prof. Dr. Moritz Vormbau (Münster) am Montag, 02.05.2022, einen Vortrag zum Thema "Das Völkerstrafrecht und Russland Krieg in der Ukraine".

    Seit dem Beginn der russischen Invasion wird eine Strafverfolgung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord gefordert. Diese Tatbestände sind dem Völkerstrafrecht zuzuordnen. Der Vortrag bietet einen Überblick über den Begriff und die Entwicklung des Völkerstrafrechts und stellt die sogenannten völkerstrafrechtlichen Kernverbrechen vor. Grundzüge der Anwendung völkerstrafrechtlicher Normen durch internationale und nationale Gerichte werden erläutert. Abschließend wird die Frage untersucht, welche Rolle das Völkerstrafrecht im Kontext des Kriegs in der Ukraine spielen könnte.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Heinrich von Staden und die Eroberung Mexikos. Russland als Ziel  kolonialer Eroberungen im 16. Jahrhundert" von Dr. Cornelia Soldat am 27.04.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Dr. Cornelia Soldat einen Vortrag zum Thema "Heinrich von Staden und die Eroberung Mexikos. Russland als Ziel kolonialer Eroberungen im 16. Jahrhundert".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27.04.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Moskaus Krieg gegen die Ukraine: Interessen und Trends in der russischen Sicherheits- und Militärpolitik" von Dr. Margarete Klein am 25.04.2022

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Russlands Krieg gegen die Ukraine" hält Dr. Margarete Klein (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin) am Montag, 25.04.2022, einen Vortrag zum Thema "Moskaus Krieg gegen die Ukraine: Interessen und Trends in der russischen Sicherheits- und Militärpolitik".

    Am 24.02.2022 intervenierte Russland erneut militärisch in die Ukraine. Damit kulminiert ein Trend zur Militarisierung der russischen Außenpolitik, der sich seit 2008 verstärkt hat. Welche Motive und Interessen stehen hinter dem Krieg gegen die Ukraine? Welche Kosten-Nutzen-Kalkulationen leiten die russische Führung? Und welche Aussagen lassen sich daraus über den Stand des russischen Militärpotentials ziehen? Abschließend sollen auch die Auswirkungen auf deutsche und europäische Sicherheitspolitik beleuchtet werden.

    Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet im Raum F1 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden alle Interessierten aus Münster herzlich ein, vor Ort am Vortrag teilzunehmen!

    Vortrag "Albert Brackmann und die Deutsche Ostforschung" von Martin Koschny am 20.04.2022

    Im "Kolloquium zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung trägt Martin Koschny zum Thema "Albert Brackmann und die Deutsche Ostforschung" vor.

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20.04.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.

    Wir laden herzlich zur Teilnahme vor Ort ein!

    Vortrag "Humanitäre Hilfe im Kalten Krieg – Die Unterstützung von Displaced Persons und Flüchtlingen durch die Tolstoy Foundation (1949–1989)" von Dr. Vitalij Fastovskij am 13.04.2022

    Im Rahmen des "Kolloquiums zur osteuropäischen Geschichte" unserer Abteilung hält Dr. Vitalij Fastovskij einen Vortrag zum Thema "Humanitäre Hilfe im Kalten Krieg – Die Unterstützung von Displaced Persons und Flüchtlingen durch die Tolstoy Foundation (1949–1989)".

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13.04.2022, von 14 bis 16 Uhr im Raum F041 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Wir laden herzlich zur Teilnahme ein!

    Webinar "Russlands Krieg gegen die Ukraine: Die Rolle der Geschichte" am 09.03.2022

    Am Mitwoch, 09.03.2022, organisiert die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission ein Webinar mit dem Titel "Russlands Krieg gegen die Ukraine: Die Rolle der Geschichte". Zu Gast ist Marieluise Beck (Zentrum Liberale Moderne), um im Gespräch mit den DUHK-Mitgliedern Martin Schulze Wessel, Yaroslav Hrytsak, Polina Barvinska und Ricarda Vulpius den Einsatz von Geschichtsargumenten als Legitimationsstrategie im Krieg zu analysieren.

    Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Die Anmeldung zur Teilnahme ist hier möglich.
    Weitere Informationen zum Webinar finden Sie hier.

    Im Rahmen des Webinars wird außerdem das Geschichtsportal der DUHK eröffnet und kurz präsentiert.

    Informations- und Diskussionsveranstaltung „Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine. Aktuelle Einschätzungen und zeithistorische Hintergründe“ – 03.03.22, 18 Uhr via Zoom

    Angesichts der unfassbaren Ereignisse und der großen Anteilnahme in der Bevölkerung organisiert Prof. Dr. Ricarda Vulpius gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine (Charkiv, Odessa, Lviv) und den Lehrstuhlinhaberinnen und -inhabern aus Bonn, Köln, Bielefeld, Göttingen und Wuppertal eine digitale Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine. Aktuelle Einschätzungen und zeithistorische Hintergründe“. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 03.03.2022, ab 18.00 Uhr via Zoom statt. Den Flyer finden Sie hier.

    Um den Link für die Veranstaltung zu erhalten, wird um eine vorherige Anmeldung bei Dr. Vitalij Fastovskij (Universität Münster) gebeten: vitalij.fastovskij@uni-muenster.de.

    Diskussionsrunde "Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine" – 25.02.22, 18 Uhr via Zoom

    Am Freitag, den 25.02.2022, findet um 18 Uhr eine Online-Diskussrionrunde mit den Osteuropahistoriker:innen Prof. Dr. Klaus Gestwa (Tübingen), Dr. Tetiana Pastushenko (Kiew) und Prof. Dr. Tanja Penter (Heidelberg) statt. Das Thema lautet "Krieg in Europa: Russlands Angriff auf die Ukraine". Die Diskutierenden bieten aktuelle Einschätzungen und erläutern die zeithistorischen Hintergründe der Situation in der Ukraine und des russischen Angriffs.

    Die Zoom-Veranstaltung wird von den Universitäten Heidelberg und Tübingen organisiert. Die Anmeldung erfolgt per Mail an alexa.vonwinning@uni-tuebingen.de. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

    "Zwei Ikonoklasmen im Russland des 20. Jahrhunderts" - Vortrag von Renate Lachmann am Institut für Slavistik

    Am 17.01.2022 um 18 Uhr (c.t.) lädt das Institut für Slavistik zu einem spannenden digitalen Vortrag der Slavistin Renate Lachmann über zwei sehr unterschiedliche Bilderstürme der russischen Geschichte ein.

    Der revolutionäre Denkmalsturz, der das zaristische Russland heimsuchte, und der Denkmalsturz, der die Sowjetära beenden sollte, sind Ikonoklasmen mit unterschiedlicher Motivation. Der erste folgt derjenigen der französischen Revolution: Beseitigung eines politischen Systems. Der zweite zeigt sich als Versuch, eine negative Periode der russischen Geschichte zu überdecken und eine vorsowjetische wiederzugewinnen. Im Vortrag wird diesen beiden Phasen nachgegangen und entsprechendes Bildmaterial herangezogen.

    Renate Lachmann ist Professorin emerita für Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und hatte aufgrund ihrer weit geschätzten Expertise zahlreiche internationale Gastprofessuren (in Tel Aviv, Yale, Irvine, Chicago, Stock-holm, Prag, Moskau) inne, war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien und ist Mitglied in der Academia Europea sowie der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Zu ihren zahlreichen Publikationen, in denen sie slavistische sowie allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft miteinander verbindet, gehören die Monographien Gedächtnis und Literatur. Intertextualität in der russischen Moderne (1990), Die Zerstörung der schönen Rede. Rhetorische Tradition und Konzepte des Poetischen (1994), Erzählte Phantastik. Zu Phantasiegeschichte und Semantik phantastischer Texte (2002), Lager und Literatur. Zeugnisse des GULAG (2019).

    Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Unter folgenden Zugangsdaten können alle Interessierten teilnehmen:

    https://wwu.zoom.us/j/65855888391?pwd=UGFlT1g0alBabjcrTHFMamZtRGtxZz09

    Meeting-ID: 658 5588 8391
    Kenncode: 093517

    "Unaufhaltsamer Fortschritt oder Entfremdung in einer wurzellosen Moderne?" – Vortrag von Prof. Dr. Malte Rolf zu Zukunftserwartungen in der späten Sowjetunion (1960–80er Jahre) (ENTFÄLLT)

    ACHTUNG: Leider muss die Veranstaltung am 10.11.2021 kurzfristig entfallen. Sobald es nähere Informationen über einen etwaigen Nachholtermin o.ä. gibt, finden Sie hier weitere Informationen.

    Am 10.11.2021 von 18–20 Uhr ist Malte Rolf, Professor für die Geschichte Europas der Neuzeit mit Schwerpunkt Osteuropa an der Universität Oldenburg, zu einem Vortrag an der Uni Münster zu Gast. Unter dem Titel "Unaufhaltsamer Fortschritt oder Entfremdung einer wurzellosen Moderne?" gibt er einen Einblick in die Zukunftserwartungen in der späten Sowjetunion der 1960er bis 1980er Jahre.

    Die Veranstaltung wird vom Osteuropa-Kolleg organisiert - einem Zusammenschluss der verschiedenen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Institutionen und Organisationen, die in NRW mit Osteuropa befasst sind.

    Der Vortrag findet im Hörsaal F2 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 statt.
    Außerdem wird die Veranstaltung per Youtube-Stream übertragen. Der Link wird auf Anfrage per Mail vom Osteuropa-Kolleg NRW mitgeteilt: osteuropa-kolleg@rub.de

    Wir laden alle herzlich ein und freuen uns auf einen spannenden Vortrag und eine anregende Diskussion!

    Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.