Übersicht über den Bestand

Insgesamt umfasst die Bibliothek rund 134.900 Medien. Davon sind rund 18.880 Einheiten Zeitschriftenbände und rund 4.465 elektronische, audiovisuelle und weitere Medien (DVDs, CDs, Medienkombinationen, Spiele, Lernkarteien usw.). 
Es gibt 180 laufende Zeitschriften-Abonnements.

Den Übersichtsplan, der in der Bibliothek an verschiedenen Stellen aushängt, können Sie als PDF-Datei einsehen.

Beispiel für ein Buch mit RVK-Signatur
Beispiel für ein Buch mit RVK-Signatur
© Bibliothek im Vom-Stein-Haus, Uni Münster

„KC“ & „OA“: Neue Signaturen!

In den kommenden Jahren werden unsere Bücher eine Signatur erhalten, die mit „KC“ beginnt (für die Bestände der Germanistik) oder mit „OA“ (für die Bestände der Bio-Didaktik).

Auf den Büchern wird dieses KC bzw. OA oben auf dem Buchrücken vermerkt, und auf dem Signaturenschild steht nur der Teil nach dem KC, z.B. AP 79300 J93.

Bei der Umstellung legen wir den Schwerpunkt zunächst auf die Sprachwissenschaft, aber auch andere Bereiche werden nach und nach umgearbeitet.

Die Signaturen gehören zur sogenannten Regensburger Verbundklassifikation, kurz RVK, auf die wir unsere Bücher umstellen.

Struktur des Bestandes

Die Bibliothek im Vom-Stein-Haus besteht aus sechs Teilbereichen:

  • Germanistik
    • Sprachwissenschaft
    • Literatur des Mittelalters
    • Neuere Deutsche Literatur
    • Niederdeutsche Sprache und Literatur
    • Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
  • Zentrum für Didaktik der Biologie

Die Aufstellungssystematiken der einzelnen Abteilungen geben Ihnen einen Überblick über die thematische Gliederung der Bestände: 

 

Standort: Magazin

Wenn Sie bei der Recherche nach Medien bei einer Signatur den Vermerk „Standort: Magazin“ sehen, bedeutet dies, dass das jeweilige Werk sekretiert ist, also „unter Verschluss“ steht.

Bitte melden Sie sich mit der Signatur an der Aufsicht: Wir holen das Werk dann für Sie aus dem Magazin.

Zeitschriftenhefte

In den Zeitschriftenkästen im Erdgeschoss in Halle 1 finden Sie aktuelle Zeitschriftenhefte für das laufende Jahr.

Ist ein Jahrgang komplett, werden die Hefte gebunden und in die Zeitschriftenregale gestellt.
Die Bände von Zeitschriften, die nicht gebunden werden müssen, werden direkt ins Regal gestellt.

Niederdeutsche Sprache und Literatur

Einer der Forschungsschwerpunkte der Münsteraner Germanistik ist das Niederdeutsche.

Die Bibliotheks-Bestände aus diesem Bereich werden zur Zeit elektronisch katalogisiert.
Bis zum Abschluss der Arbeiten können Sie sich anhand der digitalisierten Katalogkarten einen Überblick über die Handschriften und Frühdrucke und die Mikromaterialien verschaffen.

Zur Sammlung der mittelniederdeutschen Frühdrucke gibt es seit Oktober 2021 ein Projekt zur Datensammlung und Digitalisierung.
Informationen dazu finden Sie hier.

Schulbücher

Um sich einen Überblick über die aktuellen Ausgaben in unserem Schulbuchbestand zu verschaffen, finden Sie hier einige Listen:

Für eine aktuelle Übersicht zugelassener Lehrmittel verweisen wir auf die entsprechende Seite des Deutschen Bildungsservers.

Berufsorientierende Literatur

Unter der Signatur „Ra“ finden Sie berufsorientierende Literatur.
Diese Übersicht stellt Ihnen die bei uns oder in anderen Bibliotheken in Münster vorhandenen Bücher und weitere für Germanist*innen interessante Titel vor.
– Achtung: Dieser spezielle Bestand wird zurzeit – Januar 2026 – überarbeitet, und die Signaturen der Bücher werden sich ändern. –

Medien der Mediathek

In unserer Mediathek hinten links in Halle 2 finden Sie eine große Sammlung von Filmen und Audiotexten.

Die Titel sind thematisch sortiert: Unter der Signatur MFI stehen Filme, und MFE Fernsehsendungen, und unter MAT finden sich Audiotexte wie Hörbücher, Lesungen u.ä.
Filme sind nach ihrem Produktionsjahr, dem Regisseur und dem Titel geordnet; Audiotexte sind nach Regisseur und Titel sortiert.

Wenn Sie recherchieren wollen, welche Medien bereits vorhanden sind, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Wählen Sie im KatalogPlus in der erweiterten Suche das Suchfeld "Signatur" aus und geben Sie "MFE*", "MFI*" oder "MAT*" ein (also MFE/MFI/MAT und ein Sternchen).
  • Die Trefferliste, die Sie erhalten, könnten Sie über die Filter in der linken Spalte auf die Bibliothek des Germanistischen Instituts einschränken.

In der Mediathek stehen nur die leeren Hüllen. 
Wenn Sie ein Medium nutzen wollen, wenden Sie sich bitte mit der Leerhülle des gewünschten Titels an die studentischen Hilfskräfte an der Aufsichtstheke. Dort bekommen Sie die Datenträger ausgehändigt.

Innerhalb der Bibliothek können Sie alle Medien frei nutzen; ausleihen können Sie Mediatheks-Medien über's Wochenende oder über Nacht.
Infos zur Ausleihe

Übrigens gibt es im Institut die Arbeitsstelle Filmforschung Münster!
Dort erhalten Sie bei Bedarf Unterstützung und Beratung bei filmwissenschaftlichen Referaten, Arbeiten u.a.m.

Testverfahren

Die Einrichtnahme standardisierter Testverfahren ist möglich Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr, sofern das zuständige Fachpersonal vor Ort ist.

Zur Einsicht berechtigt sind alle Lehrenden des Germanistischen Instituts der Uni sowie Studierende der Germanistik und des Faches Deutsch, die über eine Erlaubnis eines Lehrenden verfügen. Dies ist durch eine Bescheinigung zu belegen. Ausleihen bedürfen einer gesonderten Absprache.

Andere Personen, die ein wissenschaftliches Interesse nachweisen können (durch eine Institutsbescheinigung o.ä.), können das Manual (nicht die Testhefte und Auswertungsmaterialen) eines Testverfahrens innerhalb der Bibliotheksräume einsehen.

Testmaterialen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht kopiert werden. Kopien von Testmaterialen sind nur zulässig, wenn es sich z. B. um eine einzelne Kopie zur Veranschaulichung im Unterricht oder um eine einzelne Kopie für den eigenen wissenschaftlichen Gebrauch handelt. Die Kopie muss zu dem jeweiligen Zweck geboten sein. 
Es ist unzulässig, Kopien eines Testformulars für eine Untersuchung zu erstellen!

Ausführliche Hinweise finden sich auf den Seiten der Deutschen Testzentrale

Geschichte der Bibliothek

„Wie die Bücher an den Schlossplatz kamen“: Vier Bibliotheken unter einem Dach

Das Germanistische Institut der Universität Münster wurde im Oktober 2004 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Institute für Deutsche Philologie I und Philologie II sowie des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik neu gegründet.

Die Abteilungen des Institutes mit ihren jeweiligen Bibliotheken verteilten sich damals weiträumig über die Stadt: Die Sprachwissenschaft und die Mediävistik residierten an der Johannisstraße, die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft im Fürstenberghaus am Domplatz, die Didaktik am Leonardo-Campus und die Niederdeutsche Sprache und Literatur an der Robert-Koch-Straße.

Durch den Umzug des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums nach Münster-Gievenbeck im Jahr 2006 ergab sich die Möglichkeit, die Institutsabteilungen gemeinsam im Vom-Stein-Haus am Schlossplatz unterzubringen. Nach dem Umbau des Gebäudes zogen die MitarbeiterInnen des Instituts in den Jahren 2008 und 2009 schrittweise ein.

Die Bibliotheken folgten erst später, da aus Gründen der Statik aufwendige Baumaßnahmen notwendig waren. Die Bestandsumzüge konnten im September 2011 abgeschlossen werden.

Neben der germanistischen Literatur beherbergt die Bibliothek auch die Bestände des Zentrums für Didaktik der Biologie.

Studierende der Germanistik müssen nach der Zusammenführung der Institutsräume und der Bibliotheksbestände an den Schlossplatz nun also nicht mehr „kreuz und quer durch die halbe Stadt“ fahren. Damit stellt die zentrale Unterbringung eine enorme Verbesserung der Studienbedingungen dar, aber auch für die germanistische Forschung bringt die Zusammenführung kaum zu überschätzende Vorteile, denn die zentrale Bibliothek vereint zahlreiche Sammelgebiete und zählt hinsichtlich ihrer Größe und ihrer thematischen Breite zu den wichtigsten germanistischen Fachbibliotheken in Deutschland.

 

Das „grüne Bild“

Am 18. Januar 2013 fand im großen Lesesaal der Halle 2 der Bibliothek eine kleine Feierstunde statt:
Hannelore Bendixen-Busse, die Malerin des an der Stirnseite des Lesesaals angebrachten großen Bildes, besuchte die Bibliothek, um nach über 50 Jahren noch einmal ihrem Werk in seiner neuen Umgebung zu begegnen.
Da Hal Busse, wie sie sich kurz nannte, eine im süddeutschen Raum recht bekannte Künstlerin ist und ihr Bild das Germanistische Institut an seinen verschiedenen Standorten seit einem halben Jahrhundert begleitet, war die Begegnung der Künstlerin mit ihrem Werk ein interessantes Ereignis, das mit einigen kurzen Ansprachen gewürdigt wurde.

In der Reihe „Kunst an der WWU“ in der Uni-Zeitung wissen|leben wurde die Geschichte des Bildes im November 2022 nachgezeichnet.

Einen Eindruck vom umfangreichen Werk von Hannelore Busse bietet z.B. der reich bebilderte Band „Farben die blühen“, den Sie in unserer Bibliothek unter der Signatur Kg 46400 finden.

"Das grüne Bild" von Hannelore Bendixen-Busse
© Uni MS
Blick in Halle 2
Blick in Halle 2
© Uni MS
Regale in Halle 2
Regale in Halle 2
© Uni MS