Situatives Führen – Mitarbeitende wirksam fördern und fordern
Zielgruppe: Führungskräfte, Stellvertreter*innen, Sachgebietsleiter*innen, Projektleiter*innen, Teilprojektleiter*innen Beschäftigte, die Führungsaufgaben übernehmen
Nicht alle Mitarbeitenden brauchen dasselbe. Während die eine Person klare Anleitung benötigt, wünscht sich die andere mehr Freiraum und Verantwortung. Gute Führung bedeutet deshalb nicht Gleichbehandlung, sondern situationsgerechte Führung.
Doch woran erkenne ich, was ein Mitarbeitender gerade braucht? Wie finde ich die richtige Balance zwischen Unterstützung und Eigenverantwortung? Und wie kann ich Menschen gezielt fördern, ohne sie zu überfordern?
Genau hier setzt das Konzept des situativen Führens nach Paul Hersey und Ken Blanchard an. Das Modell geht davon aus, dass Führungskräfte ihren Führungsstil an den jeweiligen Entwicklungsstand ihrer Mitarbeitenden anpassen sollten. Dabei spielen sowohl die fachliche Kompetenz als auch Motivation und Engagement eine entscheidende Rolle.
Ken Blanchard formulierte es treffend: „Jeder Mensch ist ein Könner – man muss nur herausfinden, wo er gerade steht.“
In diesem Workshop reflektieren Sie Ihren eigenen Führungsstil und lernen ein praxiserprobtes Modell kennen, das Ihnen dabei hilft, Mitarbeitende gezielt zu fördern, Verantwortung wirksam zu übertragen und Leistung nachhaltig zu entwickeln.
Inhalte im Überblick:
- Das Dreieck der Führungsverantwortung
- Das Reifegradmodell nach Hersey und Blanchard
- Die vier Führungsstile des situativen Führens
- Analyse und Reflexion des eigenen Führungsverhaltens
Methoden: Trainer-Input, Selbstreflexionsphasen, Gruppenarbeit/Gruppendiskussion, Kollegialer Austausch
Referentin: Lesya Zalenska, Dipl.-Päd., Abteilung Personalentwicklung
Diese Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. // This course will be held in German.