Newsarchiv 2026

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© George Broutzakis

Zelltransporter: Neue Ansatzpunkte gegen Pilzinfektionen entdeckt

Ein Forschungsteam um den Strukturbiologen Prof. Dr. Christos Gatsogiannis hat neue Erkenntnisse über die Funktion eines zellulären Transportproteins gewonnen, das für das Überleben krankheitserregender Pilze von zentraler Bedeutung ist. Die Ergebnisse liefern wichtige Einblicke in die Biologie der Erreger und könnten langfristig die Entwicklung neuer Therapien gegen Pilzinfektionen unterstützen.

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© Uni Münster - Victoria Liesche

Fotostrecke: Unsere Forschung an Bord der MS Wissenschaft

Einblicke in die Forschung zu Vorgängen im Körper gab das Team vom Multiscale Imaging Centre (MIC) der Universität Münster am 4. Juli 2026 an Bord der MS Wissenschaft. Über Bilder von Zellen, Geweben und Organismen tauchten die Besucher*innen mit dem Team in die Welt der Wissenschaft ein. Kinder konnten in einen Laborkittel schlüpfen und spielerisch Arbeiten aus dem Labor nachahmen.

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© Uni Münster - Linus Peikenkamp

„Science“-Studie zeigt: Taufliegen bringen ihre innere Uhr wieder zum Laufen

Die Biologen Dr. Angelica Coculla und Prof. Dr. Ralf Stanewsky erforschen die innere zirkadiane Uhr von Taufliegen. Ihre aktuellen Studien zeigen: Die Insekten können ihre innere Uhr wieder zum Laufen bringen. Mit dem molekularen Takt kehrt der Schlaf-Wach-Rhythmus zurück.

mfm
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© UKM Hautklinik Fotoabteilung - Tina Krzeminski

Studie zeigt Neurotransmitter-Kommunikation in Immunzellen erstmals direkt

Ein Forschungsteam um die Dermatologin Prof. Dr. Luise Erpenbeck konnte erstmals in Echtzeit nachweisen, dass körpereigene Abwehrzellen mit Katecholaminen – Botenstoffen wie Dopamin und Adrenalin – über dieselben chemischen Signale kommunizieren wie Nervenzellen. Diese Entdeckung ermöglicht ein neues Verständnis der Regulation des Immunsystems.

upm
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© Mathis Richter

Unreife Immunzellen zeigen Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt an

Bei einem schweren Herzinfarkt schickt das Knochenmark unreife Immunzellen ins Blut. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Söhnlein zeigt: Der Reifegrad der sogenannten neutrophilen Granulozyten verrät das kurzfristige Sterberisiko und lässt sich mit einem einfachen Blutbild bestimmen.

mfm
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© Uni Münster - Marcus Heine

Elastizitätsverlust kann Herzschwäche und Vernarbung auslösen

Was passiert, wenn die elastischen „Federn“ im Herzen versagen? Ein Forschungsteam um den Physiologen Prof. Dr. Wolfgang Linke hat herausgefunden: Werden die Fasern des Strukturproteins Titin beschädigt, kann das Herz nicht mehr nach jedem Schlag in seine Ausgangsform zurückkehren. Die Folgen sind eine gestörte Herzfüllung, Herzschwäche und rasche Gewebevernarbung

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© Marcus Gloger/Körber-Stiftung

Die verborgenen Sinne der Zellen: Sara Wickström erhält Körber-Preis

Die Medizinerin und Zellbiologin Prof. Dr. Sara Wickström erhält den mit einer Million Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft. Sie entdeckte einen bislang unbekannten Mechanismus, mit dem Zellen ihre Umgebung wahrnehmen.

upm
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© Uni Münster - Linus Peikenkamp

Seraphine Wegner hat die Vision einer synthetischen lebendigen Zelle

Die Chemikerin Prof. Dr. Seraphine Wegner forscht auf dem Gebiet der synthetischen Biologie und möchte Prozesse des Lebens verstehen und steuern. Daran arbeitet sie gemeinsam mit ihrer internationalen Arbeitsgruppe. Ein Porträt.

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© Angelika Rambold

Immunzellen im Fokus: Millionenförderung für Neutrophilen-Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich/Transregio 332 „Neutrophile: Entwicklung, Verhalten und Funktion“ für eine zweite Förderperiode mit rund 13 Millionen Euro. Der Verbund erforscht die vielfältigen Funktionen einer lange unterschätzten Gruppe von Immunzellen: der neutrophilen Granulozyten, die häufigsten weißen Blutkörperchen im menschlichen Blut.

CiM
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© Uni Münster - Marcus Heine

Medical Scientists aus sechs Universitäten tauschen sich aus

Beim „Medical Scientist Network Symposium“ diskutierten Wissenschaftler*innen in Münster ihre aktuelle Forschung sowie Möglichkeiten und spezifische Bedarfe für die Karriereentwicklung von Naturwissenschaftler*innen in der medizinischen Forschung. Dazu eingeladen hatten die Medical-Scientist-Kollegs „UMESciA“ aus Essen und „InFlame“ aus Münster.

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© Uni Münster - Linus Peikenkamp

Forschung für den Weg zum Wunschkind – ein Beispiel für translationale Forschung aus der Reproduktionsmedizin

Der Beginn neuen Lebens ist medizinisch hochkomplex. Als Clinician Scientist verbindet Dr. Janice Jeschke Klinik und Labor. Sie erforscht die molekularen Prozesse der Befruchtung und Einnistung und bringt klinische Beobachtungen direkt in die Forschung ein. So entsteht translationale Forschung, die dabei hilft, weibliche Unfruchtbarkeit besser zu verstehen.

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© Uni Münster - Michael Kuhlmann (top), UKM (bottom)

Translationale Forschung: Vom Labor ans Krankenbett – und zurück

Wie wird aus einer Entdeckung im Labor eine konkrete Hilfe für Patientinnen und Patienten? Darüber schreibt der Anästhesist und Intensivmediziner Prof. Dr. Jan Rossaint in einem Gastbeitrag. In Münster verbinden interdisziplinäre Verbünde Grundlagenforschung, Klinik und Datenwissenschaft, um neue Therapien schneller, sicherer und patientennäher umzusetzen.

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© Uni Münster - Johannes Wulf

Wie translationale Forschung abläuft – ein Beispiel aus der Nuklearmedizin

Translationale Forschung läuft weltweit in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen ab. Nuklearmediziner Prof. Dr. Philipp Backhaus ist vor allem in den frühen Phasen der Translation aktiv und auf die Bildgebung und Therapie von Tumoren und Entzündungen spezialisiert. Sein Team ist an der Entwicklung des Medikaments „OncoACP3“ beteiligt, das die Untersuchung von Prostatakrebs verbessern soll.

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© Florian Kochinke

Eine lebendige Community: Eindrücke vom 3. Medical & Clinician Scientist Forum Münster

Rund 60 Nachwuchsforschende und  Mentor*innen aus Naturwissenschaften und Medizin trafen sich beim diesjährigen Karriereforum des Clinician-Scientist-Programms CareerS und des Medical-Scientist-Kollegs InFlame. Die beiden Tage waren geprägt von regem wissenschaftlichen Austausch und wertvollen Impulsen für die persönliche Karriereentwicklung.

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© Nils Marquardt

Zwischen Bildgebungsdetektoren, Neonlichtern und Schreinen: meine Konferenzreise nach Japan

Nils Marquardt, Doktorand im Fach „Medizinische Wissenschaften“, erforscht, wie einzelne, sich bewegende Zellen im Körper, etwa Immunzellen, mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie sichtbar gemacht und verfolgt werden können. Im November besuchte er die IEEE Medical Imaging Conference in Japan. In einem Gastbeitrag erzählt er von seinen Eindrücken.