Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich/Transregio 332 „Neutrophile: Entwicklung, Verhalten und Funktion“ für eine zweite Förderperiode mit rund 13 Millionen Euro. Der Verbund erforscht die vielfältigen Funktionen einer lange unterschätzten Gruppe von Immunzellen: der neutrophilen Granulozyten, die häufigsten weißen Blutkörperchen im menschlichen Blut.
Beim „Medical Scientist Network Symposium“ diskutierten Wissenschaftler*innen in Münster ihre aktuelle Forschung sowie Möglichkeiten und spezifische Bedarfe für die Karriereentwicklung von Naturwissenschaftler*innen in der medizinischen Forschung. Dazu eingeladen hatten die Medical-Scientist-Kollegs „UMESciA“ aus Essen und „InFlame“ aus Münster.
Wie wird aus einer Entdeckung im Labor eine konkrete Hilfe für Patientinnen und Patienten? Darüber schreibt der Anästhesist und Intensivmediziner Prof. Dr. Jan Rossaint in einem Gastbeitrag. In Münster verbinden interdisziplinäre Verbünde Grundlagenforschung, Klinik und Datenwissenschaft, um neue Therapien schneller, sicherer und patientennäher umzusetzen.
Translationale Forschung läuft weltweit in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen ab. Nuklearmediziner Prof. Dr. Philipp Backhaus ist vor allem in den frühen Phasen der Translation aktiv und auf die Bildgebung und Therapie von Tumoren und Entzündungen spezialisiert. Sein Team ist an der Entwicklung des Medikaments „OncoACP3“ beteiligt, das die Untersuchung von Prostatakrebs verbessern soll.
In unseren Videos geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vielfältige Einblicke in ihre Forschung und ihren Arbeitsalltag. Dabei geht es um aktuelle Forschungsfragen sowie neue Erkenntnisse und wie sie entstehen, aber auch um persönlichen Motivationen, Erfahrungen auf dem Karriereweg und Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem. Die Videos sind auf Deutsch oder Englisch, Untertitel gibt es oft in beiden Sprachen.