Archiv der Kategorie: Bibliothek

Kurs zu wissenschaftlichem Arbeiten & Schreiben

Die neue Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät schreibt vor, dass jede Doktorandin / jeder Doktorand die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zu den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis und zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten nachweisen muss. Diese Veranstaltung wird als Blockveranstaltung zu den folgenden Terminen angeboten:

25.01.2018
20.02.2018
01.03.2018
08.03.2018
15.03.2018

Die Buchung erfolgt über das medicampus-System:

https://medicampus.uni-muenster.de/veramed_veranst.html?veranstaltung=XXX

Buchkritik: Cannabiskonsum und psychische Störungen

Dieses kleine unscheinbare Buch von Michael Büge, Psychologischer Psychotherapeut, hat es in sich. Zugegeben, der Titel ermöglicht die Lesart, dass Cannabis zu psychischen Störungen führe, aber darum geht es in diesem Buch nachrangig.

Vorab, das Buch ist in seiner Gesamtheit konzis, sachlich, neutral, politikfern. Der Autor positioniert sich über sein eigentliches Thema hinaus sehr klar: das persistierend vorgetragene Argument Cannabis sei eine Einstiegsdroge ist keines. Legalisierung ist mit ihm nicht zu machen, wenn nur folgerichtig als kontrollierte Freigabe (adäquate Altersgrenze). Auch schreibt er über den immanenten Aspekt des Drogenkonsums als Selbstmedikation.

Misslich: der terminus Sucht in Zusammenhang mit Cannabis, die nicht gezogene Differenzierung zwischen physischer und psychischer Abhängigkeit, darüber hinaus die Klassifizierung von Cannabis als Halluzinogen, evident sowohl dem Aufbau und der Argumentation des Buches geschuldet.

Mehr als nur für Tätige in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist dieses Buch in Beratungseinrichtungen, ambulanten Diensten und in Institutionen der Jugendhilfe zur Lektüre angezeigt, sind diese doch auch mit der Dynamik von prä-adoleszentem Cannabisabusus  konfrontiert. Grundsätzlich geeignet für alle, die relevante Informationen benötigen oder erstmalig sich mit der Thematik beschäftigen.

Das Buch Cannabiskonsum und psychische Störungen von Michael Büge finden sie in der Zweigbibliothek Medizin unter der Signatur WM 276 17/1.

© Cover:  Psychiatrie Verlag

Notstromlastprobe im UKM 12.10.2017

Bedingt durch die Abschaltung der elektrischen Versorgung im UKM (halbjährliche Notstromprobe) ist am Donnerstag 12.10.2017 zwischen 14:00 bis 14:30 Uhr in der Zweigbibliothek Medizin die Ausleihe als auch die Rückgabe von Büchern nicht möglich.

Wir bitten um ihr Verständnis.

Ersti-Café erfährt rege Teilnahme


Am heutigen 6. Oktober folgten zahlreiche Studierende des Crick- und des Kantorowicz-Semesters der Einladung der Bibliothek zum Ersti-Café mit freien Snacks, Kuchen sowie Heiß- und Kalt-Getränken.

 

Die Zweigbibliothek Medizin nutzte die Gelegenheit, sich den Erstsemestern der Human- und Zahnmedizin vorzustellen. Das Ersti-Café feierte mit der heutigen Ausgabe sein 10. Jubiläum.

 

Bei den anschließenden Bibliotheksrundgängen konnten die Räumlichkeiten und Angebote der ZB Medizin kennengelernt und unter anderem Fragen zu Recherchen, Lehrbuch– und iPad -Ausleihen gestellt und beantwortet werden.

 

 

Fotos: ZB Med

Herzlich willkommen, liebes Crick- und Kantorowicz-Semester!

Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! In unserem Informations-Flyer (als PDF zum Ausdrucken) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein.

Die meisten Fragen lassen sich per Email (info.zbmed@uni-muenster.ms), Telefon (0251-83/58560) oder an der Leihstelle und der Information (Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11) sicher leicht klären.

Mittels “Aktivierung” wird aus Ihrer neuen Studierendenkarte ein Benutzungsausweis der Zweigbibliothek und der Unibibliothek. Sie können die Aktivierung online vornehmen. Sie erhalten eine Nachricht an Ihre uni-muenster E-Mail-Adresse, wenn die Aktivierung erfolgt ist. Wenn Sie Ihre Studierendenkarte nicht online aktivieren möchten, sondern in der Bibliothek, dann ist das auch problemlos möglich. Bringen Sie bitte dazu einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass) mit und kommen Sie Mo-Fr zwischen 8:00 und 16:30 Uhr. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenfalls online.

Alle Erstsemester der Human- und Zahnmedizin sind herzlich zum traditionellen Ersti-Café mit Snacks, Kuchen sowie Heiß- und Kalt-Getränken eingeladen. Bereits zum 10ten Mal findet das Ersti-Café statt und zwar am Freitag, 06.10.2017 um 14°° Uhr im Bistro der Zweigbibliothek Medizin.

Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Francis Harry Compton Crick wurde 1916 in Northampton geboren, war ein britischer Physiker und Molekularbiologe. Er erhielt 1962 gemeinsam mit James Watson und Maurice Wilkins den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der Molekularstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNS).

Nachdem er 1937 sein Physikstudium abgeschlossen hatte, arbeitete er mehrere Jahre für die britische Admiralität. Ab 1947 studierte er Biologie. 1951 stieß der amerikanische Biochemiker James Watson zu ihm und beide erstellten am 28. Februar 1953 ein räumliches Modell der DNA-Doppelhelix. Francis Crick starb am 28. Juli 2004 in San Diego, USA.

Francis Crick bei Wikipedia

Im Katalog finden Sie u.a. folgende Bücher von Francis Crick:

Der Artikel über das räumliches Modell der DNA-Doppelhelix:

Alfred Kantorowicz wurde 1880 in Posen geboren und ist bekannt als deutscher Mediziner sowie Zahnmediziner. Nach der Approbation als Zahnarzt studierte er von 1901 bis 1905 Medizin. Die Approbation als Arzt erhielt Kantorowicz 1906. Er habilitierte sich 1911 in Göttingen für Zahnheilkunde. 1912 wurde er Privatdozent an der Universität München. 1918 bis 1933 war er Privatdozent für Zahnheilkunde in Bonn, dann außerordentlicher Professor und Leiter der Bonner Schulzahnklinik, ab 1921 Direktor des zahnärztlichen Instituts und ab 1923 schließlich Ordinarius an der Universität Bonn.

Am 1. April 1933 wurde Kantorowicz als jüdischer Sozialdemokrat aus dem Amt entlassen, in „Schutzhaft“ genommen und im KZ Börgermoor interniert. Nach Intervention des schwedischen Königshauses wurde er Ende Dezember 1933 entlassen. Ein Diplomat der türkischen Botschaft in Berlin besuchte ihn und lud ihn ein, nach Istanbul zu emigrieren, wo er dem damit verbundenen akademischen Ruf folgend von 1934 bis 1948 Lehre und Forschung der Türkei im Bereich der Zahnmedizin maßgeblich beeinflusste. 1950 kehrte er nach Deutschland zurück. Zur Würdigung seines Wirkens wurde die Istanbuler Medizinische Bibliothek nach ihm benannt.

Kantorowicz wurde bekannt durch sein Werk Klinische Zahnheilkunde (Berlin 1924), untersuchte die rachitischen Störungen am Säuglingsgebiss sowie Kieferdeformierungen bei behinderter Atmung und machte sich durch einige Neuerungen auch um die Schulzahnpflege verdient. 1955 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

Alfred Kantorowicz bei Wikipedia

Im Katalog finden Sie u.a. folgende Bücher von Alfred Kantorowicz:

 

Foto: © ULB und Kurhan, Fotolia

Störung behoben

Bereits am vergangenen Samstag (23.09.) gab es erste Störungen auf den Seiten der ZB Medizin, die auch am Montag und Dienstag noch auftraten, obwohl das ZIV (Zentrum für Informationsverarbeitung) bereits am Montag (25.09.) mitteilte, die Störungen wären behoben (s. screenshot unten).

So waren u.a. nicht nur die jeweiligen News-Blogs ‚Aktuelles‘ der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) als auch der ZB Medizin nicht zu erreichen, sondern zeitweise waren die Seiten beider Institutionen komplett nicht aufzurufen. Am Dienstag vermeldete das ZIV dann weitreichende Störungen auf unterschiedlichen Seiten der WWU auf Grund ‚Technischer Probleme‘. Näher spezifiziert wurde dies nicht, im Laufe des Tages normalisierte sich der Betrieb allerdings.

ZIV Meldung 25.09.2017

Wir bitten alle Nutzer darob um Verständnis für den nun behobenen Ausfall der Funktionalität.

„Paper of the Month“ August 2017: Dr. Linus Angenendt aus der Medizinischen Klinik A

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat August 2017 wurde Dr. Linus Angenendt aus der Medizinischen Klinik A für die Publikation An atlas of bloodstream-accessible bone marrow proteins for site-directed therapy of acute myeloid leukemia in der Zeitschrift Leukemia [Volltext, Advance online publication 21 July 2017] ausgezeichnet.

„Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohliche bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems. Nur intensive Chemotherapie und in vielen Fällen eine allogene Stammzelltransplantation versprechen eine Chance auf anhaltende Heilung. Neue zielgerichtete Substanzen wie monoklonale Antikörper, die eine gesteigerte Wirksamkeit bei nur geringen Nebenwirkungen versprechen, konnten sich für die AML bisher nicht etablieren.“
(…)
„Der aus der Studie hervorgehende Atlas blutstromexponierter Knochenmarkantigene stellt eine Grundlage für die Entwicklung neuer antikörperbasierter Therapien dar. Einige vielversprechende Kandidatenproteine werden bereits in Folgeprojekten weiter auf ihre pathophysiologische Bedeutung und ihre therapeutische Nutzbarkeit in der AML hin untersucht.“

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Wartungsarbeiten: ULB-Katalog und Ausleihsystem

Wegen dringender Wartungsarbeiten müssen ULB-Katalog und Ausleihsystem am Samstag, 26.08.2017 abgeschaltet werden.

Folgende Dienstleistungen stehen während der Ausfallzeit nicht zur Verfügung:

  • ULB-Katalog incl. Benutzerkonten
  • Ausleihe und Rücknahme
  • Gebührenzahlung
  • Recherche im ULB-Katalog über die DigiBib
  • Persönliche Anmeldung in der DigiBib
  • Fernleihe
  • Ausweisschalter (Anmeldung zur Bibliotheksbenutzung, Aktivierung von Studierendenkarten)
  • Die Buch-Abholung der Zentralbibliothek bleibt geschlossen.

Folgende Dienstleistungen stehen weiterhin zur Verfügung:

  • Recherche in disco
  • Recherche im HBZ-Verbundkatalog
  • Die Anmeldung zur Bibliotheksbenutzung und die Aktivierung von Studierendenkarten sind über die ULB-Website weiterhin möglich und werden nach der Systemumstellung zeitnah abgearbeitet.
  • Die Buchbestände bleiben für die Präsenznutzung zugänglich.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

17./18. August: Multimedia-Raum geschlossen

Da nur 20 Prozent der Plätze für das Medizinstudium an der Uni Münster über die Abiturbestenquote vergeben werden, reicht selbst eine Abinote von 1,0 nicht aus, um einen der begehrten Studienplätze zu ergattern. Weitere 20% gehen an Bewerber über die Wartezeitquote, 12% an ausl. Studierende und Härtefälle. Die restlichen Studienplätze werden über ein Auswahlverfahren vergeben. Dazu sind 160 Bewerber eingeladen, die sich diese Woche in verschiedenen „Prüfungen“ bewähren können.

Die Schlußbewertung des Studierfähigkeitstests wird dabei in der Zweigbibliothek Medizin durchgeführt. Der Multimedia-Raum im 1.OG bietet durch seine 40 PCs ideale Möglichkeiten für diese computergestützte Evaluierung.

Bitte haben Sie Verständnis für die Schließung des Raumes von 8:00 – 18:15 Uhr am 17. und von 8:00 – 18:00 Uhr am 18. August 2017. Bitte beachten Sie, dass der kleine Gruppenarbeitsraum (im 1.OG) und insbesondere die Schließfächer im 1.OG in der angegebenen Zeit nicht benutzt werden können.

foto: joexx at photocase.com

„Paper of the Month“ Juli 2017: Dr. Liliya Doronina am Institut für Experimentelle Pathologie

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat Juli 2017 wurde Dr. Liliya Doronina aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Jürgen Schmitz am Institut für Experimentelle Pathologie für die Publikation Speciation network in Laurasiatheria: retrophylogenomic signals ausgezeichnet. [Volltext]

Zu Hintergrund und der Fragestellung der Publikation::
„Modellorganismen spielen in der biomedizinischen Forschung eine zentrale Rolle. Insbesondere Maus und Ratte, die phylogenetisch dem Menschen recht nahe stehen, haben hier eine Sonderstellung. Während die Verwandtschaftsverhältnisse – die essentiell für die Übertragung von Erkenntnissen auf die Humanmedizin – hier geklärt sind, sind diese in einer anderen Tiermodellgruppe, zu denen Schwein und Kuh gehören, weitgehend ungelöst.
(…)
Zur Bedeutung der Publikation: Eine zuverlässige Rekonstruktion der phylogenetischen Verwandschaft spielt die zentrale Rolle im Verständnis der Evolution physiologischer, verhaltensbiologischer sowie Gen und genomischer Veränderungen, was neue komparative Anwendungsgebiete, zum Beispiel in der Evolutionsmedizin eröffnet.“

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Kurs zu wissenschaftlichem Arbeiten & Schreiben

Die neue Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät schreibt vor, dass jede Doktorandin / jeder Doktorand die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zu den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis und zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten nachweisen muss. Diese Veranstaltung wird in der Regel als Blockveranstaltung an einem Tag angeboten, die Veranstaltungen am 26.9. sowie 4.-6.10. enthalten jedoch nur den Teil von Prof. Mußhoff.

Der Teil von Dr. Obst (Literatur suchen, beschaffen, verwalten und zitieren; Plagiate vermeiden) wird am 17. bzw. 18. Oktober stattfinden (und dann werden erst die Zertifikate verteilt). Bitte beachten Sie, dass es für diese beiden Termine eine neue Anmeldeseite gibt:

https://medicampus.uni-muenster.de/veramed_veranst.html?veranstaltung=