Bibliothek des IStG über Weihnachten und Neujahr geschlossen

Zwischen dem 22. Dezember 2014 und dem 2. Januar 2015 bleibt die Bibliothek des IStG geschlossen. Ab dem 5. Januar 2015 können Buchbestände und Lesesaal wieder wie gewohnt genutzt werden.

Ausfall d. Lehre v. K. Igel

Die Lehrveranstaltung von Dr. Karsten Igel zum Thema “Konsumentenstadt” (Fr. 14–16 Uhr) fällt heute, am 19.12.2014, aus!

Vorankündigung: Frühjahrstagung 2015

Den öffentlichen Abendvortrag der Frühjahrstagung des IStG im Jahr 2015 wird Prof. Dr. Arnold Esch am 16. März um 20.15 Uhr über: Das Rom der Frührenaissance als Konsumentenstadt halten. Veranstaltungsort ist der Vortragssaal des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Münster.

Das 44. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende Städtegeschichte und des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e.V. wird am 16./17. März 2015 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Selzer (Hamburg) zum Thema "Die Konsumentenstadt – Konsumenten in der Stadt des Mittelalters" veranstaltet werden. Das vollständige Programm wird im Januar 2015 hier veröffentlicht.

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte hält am 12.12.2014 um 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG Nina Kühnle, M.A. (Kiel) zum Thema: Wir, Vogt, Richter und Gemeinde. Städtewesen, städtische Führungsgruppen und Landesherrschaft im spätmittelalterlichen Württemberg (1250–1534). Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Präsentationen des "Historischen Atlas westfälischer Städte" in Ramsdorf (Velen) und Gütersloh

Praesentation Guetersloh 2

Die beiden jüngst erschienenen Bände des "Historischen Atlas westfälischer Städte" wurden in der vergangenen Woche in den Orten Ramsdorf (Velen) und in Gütersloh erfolgreich präsentiert und dem interessierten Publikum vorgestellt.
Weitere Informationen zur Präsentation in Ramsdorf können Sie dem Bericht der Borkener Zeitung vom 26. November 2014 entnehmen.

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte hält am 28.11.2014 um 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG Dr. Helge Wittmann (Stadtarchiv Mühlhausen) zum Thema:
Als Heiliger unter Protestanten – Der Franziskanerbruder Hermann in Mühlhausen.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Einladungen zur Buchvorstellung

Einladungskarte Ramsdorf

Die beiden zuletzt erschienenen Bände der Reihe "Historischer Atlas westfälischer Städte" werden jeweils um 20 Uhr am 24. November in Ramsdorf (Burg) und am 25. November in Gütersloh (Apostelkirche) vorgestellt. Alle Interessierten sind hierzu eingeladen!

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte halten am 14.11.2014 um 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG Eva Manz und Dr. Sven Spiong (Stadtarchäologie Paderborn/LWL) über Paderborner Stadtplanung im 12. Jahrhundert aus archäologischer Sicht.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Vortrag im Freitagskolloquium

Am 7.11.2014 findet der erste Vortrag des Freitagskolloquiums im Wintersemester 2014 statt. Ab 16 Uhr c.t. sprechen im Sitzungszimmer des IStG Dr. Axel Metz und Dr. Antje Diener-Staeckling über: "Öffentlichkeitsarbeit von Kommunalarchiven im digitalen Zeitalter". Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Vorlesung von Dr. A. Rutz

Die von Herrn Dr. A. Rutz im Wintersemester 2014/15 jeweils am Donnerstag (10-12 Uhr) angebotene Vorlesung "Die zwei Hüte des Fürstbischofs. Verfassung, Politik und Kultur der geistlichen Territorien im Nordwesten des Alten Reiches" findet nicht im Sitzungszimmer des IStG statt, sondern im Schloss S2!

Arbeitskreis Historische Kartographie

Ak Historische Kartographie 2014

Am 30. Oktober 2014 findet am IStG von 10 bis 18 Uhr der Arbeitskreis Historische Kartographie statt. Neben Berichten aus den verschiedenen Atlasprojekten wird es v.a. um Digitalisierung und Arbeiten mit GIS-Systemen gehen.
Interessierte sind dazu herzlich eingeladen, wobei um eine Anmeldung über istg@uni-muenster.de gebeten wird.

Zum Programm des Arbeitskreises Historische Kartographie 2014

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens

Am 27. Oktober 2014 um 19 Uhr wird Prof. Dr. Peter Johanek mit folgendem Vortrag den Auftakt zur Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens machen:

Hermann der Jude und die Erzählung seiner Bekehrung zum Christentum. „Roman“ oder Faktenbericht?
In der Schrift „Opusculum de conversione sua“ (vermutlich zwischen 1145 und 1150 entstanden) eines Hermann, „der einst ein Jude war“ über seine Bekehrung zum Christentum besitzt Westfalen ein einzigartiges literarisches Denkmal zur Geschichte des Judentums im hohen Mittelalter. Dieser Bericht in autobiographischer Form verknüpft die Bekehrung eng mit der Stadt Münster und ist von jeher als authentische Quelle für die Geschichte Westfalens und der Stadt Münster genutzt worden. In den letzten Jahrzehnten haben sich Zweifel an der Authentizität des Berichts erhoben und das „Opusculum“ wurde von einigen Forschern als Fiktion oder sogar als „Roman“ bezeichnet. Insbesondere seine Angaben zur Rolle Münsters in Hermanns Bekehrungsgeschichte wurden dabei weitgehend als wertlos erklärt. Der Vortrag wird diese Fragen noch einmal aufgreifen und zu zeigen versuchen, dass der Text in der Tat wichtige Zeugnisse zur westfälischen Geschichte enthält.

Der Vortrag findet im Plenarsaal des Landeshauses, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48143 Münster, statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Erinnerung

Der Vortrag im Freitagskolloquium (s.u.) fällt heute aus und ist auf den 7.11.2014, 16 Uhr c.t., verschoben!

Einladung zur Buchvorstellung

Westerholt Einladung

Am 29. Oktober 2014 um 18 Uhr wird mit Westerholt (Herten) Band 4 des "Historischen Atlas Westfälischer Städte" im Rittersaal des Schlosses Westerholt, Schloßstraße 1, 45701 Herten, vorgestellt. Das Institut für vergleichende Städtegeschichte sowie die Historische Kommission für Westfalen als gemeinsame Herausgeber der Reihe laden alle Interessierten dazu herzlich ein.
Nach einer Begrüßung durch Dr. Uli Paetzel (Bürgermeister der Stadt Herten) werden Joachim Poß (MdB) und Prof. Dr. Werner Freitag (Institut für vergleichende Städtegeschichte) weitere Grußworte sprechen. Die Autorin des Bandes, Dr. Cornelia Kneppe, hält hierauf einen Vortrag zum Thema "Ein Gang durch die Geschichte von Westerholt und Herten".
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch und zum Erwerb der Publikation.

Einladung

Jahrestagung der Internationalen Kommission für Städtegeschichte in Clermont-Ferrand

Logo Internationale Kommission Fuer Staedtegeschichte

Die Jahrestagung der Internationalen Kommission für Städtegeschichte, die am 2./3. Oktober 2014 in Clermont-Ferrand stattfand, stand unter dem Thema "Die komplexe Stadt". Die offene Fragestellung wurde von den Vortragenden mit Beiträgen zur Topographie und ihrer bildlichen Repräsentation sowie zur städtischen Sozialgeschichte beantwortet. Überwiegend auf der Grundlage der europaweit etwa 500 bereits gedruckten Städteatlanten wurden Fallbeispiele und vergleichende Studien von Spanien bis nach Lettland vorgestellt und erörtert. Thematisiert wurde das Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und Minderheiten in der Stadt, der herrschaftliche Einfluss auf die Entstehung von Gruppenstädten, die Wahrnehmung unterschiedlicher Stadtbezirke und auch jene tiefgreifenden Wandlungsprozesse, die Stadtgestalt bis heute geprägt haben.

Für das IStG sprach Daniel Stracke (s. Foto) über die Entstehung der aus fünf Teilstädten bestehenden mittelalterlichen Metropole Braunschweig und das Ringen ihrer Einwohner um eine gemeinsame Identität angesichts innerer Konflikte und äußerer Bedrohung.

In der Sitzung der Atlas Group, welche die Arbeit der nationalen Städteatlasprojekte koordiniert, stand die Frage nach der Vergleichbarkeit und Kompatibilität der atlasbasierten Internet-Angebote im Vordergrund, die derzeit in vielen Atlasprojekten entstehen. Hierbei wurde deutlich, dass das IStG-Portal www.staedtegeschichte.de eine wichtige Funktion übernimmt, um die digitalen Atlasarbeiten miteinander zu vernetzen.

Das Programm wurde mit einer Exkursion durch die historischen Städte Clermont und Montferrand abgeschlossen, die zusammen die historischen Wurzeln des heutigen Clermont-Ferrand bilden.

Alle Beiträge werden gemeinsam mit den Vorträgen der Konferenz des kommenden Jahres in Zürich in einem weiteren Band der Reihe Städteforschung A publiziert, wie dies auch im Falle des jüngst erschienenen Bandes A88 "Cities and their spaces" geschehen war.

Freitagskolloquium - VORTRAG am 17. Oktober FÄLLT AUS!

Der für den 17. Oktober angekündigte Vortrag von Dr. Axel Metz und Dr. Antje Diener-Staeckling über: "Öffentlichkeitsarbeit von Kommunalarchiven im digitalen Zeitalter" MUSS LEIDER AUSFALLEN und wird am 7. November 2014 um 16 Uhr c.t. nachgeholt!

Lehre - Dr. Karsten Igel

Die Übung von Dr. Karsten Igel zum Thema: "Konsum in der Kathedralstadt" (Fr. 14–16 Uhr) beginnt am 7.11.! Nachmeldungen sind möglich und werden von Dr. Karsten Igel gern per Mail entgegengenommen.

Freitagskolloquium - erster Vortrag im WS am 17. Oktober 2014

Freitagskolloquium Ws 2014-15

Am 17. Oktober um 16 Uhr c.t. werden Dr. Axel Metz und Dr. Antje Diener-Staeckling (Münster) im Sitzungszimmer des IStG den ersten Vortrag des Freitagskolloquiums im Wintersemster 2014/15 halten. Das Thema lautet: "Öffentlichkeitsarbeit von Kommunalarchiven im digitalen Zeitalter". Alle Interessierten sind dazu eingeladen!
Das vollständige Programm des Freitagskolloquiums im WS 2014/15 kann hier eingesehen werden!

Historikertag 2014 in Göttingen - Diskurs zum Thema "Digitale Geschichtswissenschaft"/"digital humanities"

Dass sich die Wissenschaftswelt in einer Phase des medialen Umbruchs befindet, wurde auf dem 50. Deutschen Historikertag in Göttingen vom 23.–26.09.2014 sowohl hinsichtlich des Programms als auch durch Formen der Wissenschaftskommunikation deutlich. Fünf Sektionen waren mit dem Kürzel für „Digitale Geschichtswissenschaft“– für die es auch eine Arbeitsgruppe beim Historikerverband gibt – versehen, ...

Zum vollständigen Bericht

Publikation "Leben ohne die Toten" erschienen

Cover Spannhoff Diss

Im Zentrum dieser Studie, die als Dissertation bei Prof. Dr. Werner Freitag im Projekt C6 des SFB 496 „Profan und heilig: Kirchhöfe als Orte und Räume symbolischer Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft Westfalens“ von Dr. Christof Spannhoff (IStG) erstellt wurde, steht die Analyse von Konflikten, die sich um die Verlegungen von Bestattungsplätzen entsponnen. Im westfälischen Kreis Tecklenburg lagen die Gräberfelder im ländlichen Bereich noch bis weit in das 19. Jahrhundert hinein um die Dorfkirche herum. Der Grund dafür bestand darin, dass sich die Verlegungsvorgänge, die bereits im ausgehenden 18. Jahrhunderts begonnen hatten, oftmals Jahrzehnte lang hinziehen konnten. Auslöser dieser konfliktreichen Prozesse waren aus der Aufklärung erwachsene sanitätspolizeiliche Vorgaben, die allerdings vielfach in Konkurrenz zu den Begräbnispraktiken der örtlichen Bevölkerung und den dahinterstehenden Ideen traten.

Weitere Informationen finden Sie beim Aschendorff Verlag.

Neue Bände der Reihe Städteforschung erschienen

A 88 Pauly Scheutz

Cities and their spaces. Concepts and their use in Europe (Reihe Städteforschung A88), hg. v. Michel Pauly/Martin Scheutz, Köln - Weimar - Wien 2014.

In der Stadtgeschichtsforschung spielen der Raum, die Nutzung von Raum und die Erinnerungskulturen im Kontext des Raumes seit einigen Jahren eine große Rolle. Die überwiegend englischsprachigen Beiträge des Bandes thematisieren diesen „spatial turn“, wobei vor allem die Funktionen der Stadt - etwa Markt, Handel und Stadtentwicklung -, der Stadtraum und seine Repräsentation, die Stadt und ihr „Hinterland“ sowie die Entwicklung von Stadtvierteln am Beispiel europäischer Städte in Mittelalter und Neuzeit vorgestellt werden.

For several years, space has been developing into an issue of growing importance in the field of urban history. The uses of space as well as memorial cultures in a spatial context have attracted a particular interest. The contributions to the present volume, predominantly written in English, engage with this ‘spatial turn’. They focus especially on the functions of the city (e.g. market, commerce) and city development, on the city space and its representation, on the city and its ‘hinterland’, and on the development of urban districts. These topics will be discussed with reference to European cities in the medieval and the modern periods.

Neue Bände der Reihe Städteforschung erschienen

A87 Muehle Breslau Krakau

Breslau und Krakau im Hoch- und Spätmittelalter Stadtgestalt - Wohnraum - Lebensstil (Reihe Städteforschung A87), hg. v. Eduard Mühle, Köln - Weimar - Wien 2014.

Breslau und Krakau hatten eine lange Geschichte als politische und kirchliche Zentren hinter sich, als sie im 13. Jahrhundert zu "Rechtsstädten" umgestaltet wurden. Die damit verbundene Adaptierung sächsisch-magdeburgischer Rechtsgewohnheiten, Ansiedlung deutschsprachiger Zuwanderer, Intensivierung städtischen Handels und Handwerks und Einrichtung einer kommunalen Selbstverwaltung bedeuteten einen Entwicklungsschub, der sich auch in der Stadtgestalt, im Wohnraum und Lebensstil niederschlug. Der vorliegende Band greift diese Phänomene für das 13. bis 16. Jh. aus historischer, archäologischer und architekturhistorischer Perspektive auf und eröffnet in 14 Beiträgen polnischer Stadthistoriker einen neuen Blick auf die mittelalterlichen Verhältnisse in zwei herausragenden Städten Ostmitteleuropas.

Stellenausschreibung Kartograph/Geomatiker

Das IStG sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) Kartographen/Kartographin bzw. Geomatiker(in). Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet.
Weitere Informationen zu Aufgabenbereichen und Vergütung können Sie der folgenden Stellenausschreibung entnehmen:

Stellenausschreibung Kartograph/Geomatiker

Neuer Verwaltungsvorstand am IStG

Judith Pirscher Landesraetin

Seit 1. September 2014 hat das IStG mit Frau Judith Pirscher einen neuen Verwaltungsvorstand.

Der bisherige Verwaltungsvorstand Matthias Löb ist seit 1. Juli 2014 LWL-Direktor und hat aus diesem Grund sein Amt als Geschäftsführer des IStG niedergelegt. Für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen sieben Jahren bedanken sich die Mitarbeiter des IStG ganz herzlich bei Herrn Löb und wünschen ihm für den weiteren Weg alles Gute sowie viel Schaffenskraft für die neuen Aufgaben.

Judith Pirscher ist seit 2011 Landesrätin für den LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb und Geschäftsführerin der Kommunalen Versorgungskassen. Zuvor war die Juristin u.a. als Rechtsanwältin und später im Innenministerium sowie danach als ständige Vertreterin des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes NRW tätig. Wir heißen Frau Pirscher herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Freitagskolloquium - letzter Vortrag im Sommersemester am 18.7.2014

Am 18.7., um 15 Uhr c.t., wird eine Projektgruppe des Historischen Seminars der WWU ihre Ergebnisse im Freitagskolloquium vorstellen, die in einem Hauptseminar von Prof. Dr. Werner Freitag (Wintersemester 2013/14) zum Thema "Kirche, Kneipe, Straße und Gewerkschaftshaus. Topographie des Religiösen und Politischen in Dortmund um 1900" erarbeitet worden sind.
Diese Ergebnisse flossen zudem in interaktive Karten ein, die von Benjamin Hamann (Kartograph am IStG), unter Mitwirkung von Dr. Daniel Stracke (Mitarbeiter des Clusters; C2 -23) erstellt wurden. Diese werden nun unter folgendem Thema präsentiert: "Topographie des Multireligiösen: Ein Projektseminar zu Dortmund um 1900".

Industrialisierung und Migration führten um 1900 zu neuartiger konfessioneller Durchmischung in den entstehenden Großstädten. Der Werkstattbericht präsentiert erste Ergebnisse für ein interaktives Online-Angebot zur Dortmunder Nordstadt, das zeigen soll, wie Katholiken und Protestanten mit der Herausforderung der Urbanisierung umgingen und darin religiöse Koexistenz gestalteten.

Grundlagenforschung für bedeutsames westfälisches Kulturerbe am IStG "Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey" sind als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen

Corvey Um 1150-1200

Am 21. Juni 2014 entschied das Welterbekomitee in Katar, das „karolingische Westwerk und die Civitas Corvey“ (Höxter) als 39. Stätte Deutschlands in die Weltkulturerbe-Liste aufzunehmen. Die Benediktinerabtei war 822 von Ludwig dem Frommen zur Christianisierung der Sachsen am nordöstlichen Rande des Fränkischen Reiches gegründet worden. Die frühmittelalterliche Klosterkirche fiel im 17. Jahrhundert einem Brand zum Opfer und wurde in barocken Formen wieder aufgebaut. Das in den Jahren 873 bis 885 errichtete Westwerk blieb aber unversehrt und stellt heute das einzig erhaltene seiner Art aus der Karolingerzeit dar. Die imposante Doppelturmanlage birgt u.a. Fragmente karolingischer Fresken mit mythologischen Motiven.

Weniger bekannt als das berühmte Westwerk ist jedoch die heute verschwundene Civitas Corvey. Die Stadt, die im 12./13. Jahrhundert aufblühte (1190 „nova villa“; 1255 Rat), wurde 1265 im Zuge einer Fehde durch den Bischof von Paderborn und die Bewohner des knapp 3 km benachbarten Ortes Höxter zerstört. Die wechselvolle Geschichte von Kloster und Stadt wurde im „Westfälischen Städteatlas – Höxter und Corvey“ auf Grundlage neuester Forschungen umfassend aufgearbeitet.

In die erfolgreiche Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe sind diese Ergebnisse in neu erstellten Karten und Plänen eingeflossen. Die Kulturlandschaft, in der sich die „civitas Corbeia“ entwickelte, war „eine der größten Siedlungsagglomerationen Mitteleuropas in der späten Karolingerzeit“ (Michael Koch u.a., in: Höxter und Corvey, Westfälischer Städteatlas). Die unterschiedlichen Entwicklungsstufen sowie die archäologischen Fundstellen des 7. bis 13. Jarhunderts rund um den Klosterbezirk „nova Corbeia“ lassen sich anhand der Karten des Atlaswerkes, der von der Historischen Kommission für Westfalen und dem Institut für vergleichende Städtegeschichte herausgegeben wird, eindrücklich nachvollziehen.

Publikation: Höxter und Corvey, bearbeitet von Michael Koch, Andreas König u. Hans-Georg Stephan (Westfälischer Städteatlas, Lfg. 9,4), Altenbeken 2006.

Freitagskolloquium - nächster Vortrag am 4.7.2014

Am 4.7. um 15 Uhr c.t. wird Alexandra Kaar, MMag. (Wien) im Freitagskolloquium einen Vortrag halten zum Thema: "Eine Frage des Seelenheils – Das Handelsverbot gegen die Hussiten in Böhmen aus stadtgeschichtlicher Perspektive". Alle Interessierten sind hierzu in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen!

Das vorzustellende Dissertationsprojekt untersucht das 1420 verhängte Handelsverbot gegen die böhmischen Hussiten unter einem zweifachen Blickwinkel: Einerseits als Quelle für die Wirtschafts- und Handelsgeschichte der betroffenen katholischen Städte, andererseits als Mittel der symbolischen Kommunikation im Kampf gegen den hussitischen Feind.

IStG läuft beim Leonardo-Campus-Run 2014

Campus-run 2014

Beim 14. Leonardo-Campus-Run in Münster startete am 25. Juni 2014 auch ein Team des "Instituts für vergleichende Städtegeschichte", für das sowohl Mitarbeiter und Studenten des IStG als auch der "Abteilung für Westfälische Landesgeschichte" des Historischen Seminars (WWU) am "LVM-Run" über 5 km teilnahmen.
Als erster des Teams lief André Schnepper mit einer hervorragenden Zeit von 23,03 Minuten ins Ziel. Alle Ergebnisse können unter "Hochschulsport Münster" der WWU eingesehen werden.
Ein herzlicher Dank gilt den Veranstaltern und allen Mitwirkenden des Leonardo-Campus-Runs und v.a. Herrn Prof. Dr. W. Freitag für die freundliche Unterstützung seiner Mitarbeiter.

Fachtagung des Exzellenzclusters "Religion und Politik" am 20./21. Juni 2014

Oppositionelle Maertyrer Plakat Web

Am 20. und 21. Juni 2014 veranstaltet der Exzellenzcluster "Religion und Politik" der WWU eine Tagung zum Thema "Oppositionelle Märtyrer. Konstruktionen und Instrumentalisierung von Märtyrern von der Antike bis ins 20. Jahrhundert". Die Projektgruppe "Martyrium und Märtyrerkult" wird hier die Bedeutung von Märtyrern für Oppositionelle Gruppen und deren politische oder religiöse 'Umdeutung' anhand von epochenübergreifenden Fallbeispielen untersuchen.
Sarah Thieme - am IStG mit ihrem Dissertationsprojekt angesiedelt - ist für die Tagungsorganisation im Bereich der Westfälischen Landesgeschichte verantwortlich und wird am 21. Juni um 11 Uhr im Liudgerhaus in Münster einen Vortrag halten über: "Instrumentalisierung in Fundamentalopposition? Beisetzung nationalsozialistischer Märtyrer in Dortmund".

Freitagskolloquium - nächster Vortrag am 6.6.2014

Am 6.6. um 15 Uhr c.t. wird Dr. Dennis Hormuth (Kiel) im Freitagskolloquium einen Vortrag halten zum Thema: "Kontrollierte Obrigkeit. Stadtrat und Bürgergemeinde in Städten des 17. Jahrhunderts". Alle Interessierten sind hierzu in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen!

Das vorzustellende Habilitationsprojekt fragt nach Formen und Funktionen der bürgergemeindlichen Politikbeteiligung im frühneuzeitlichen Stadtalltag und kennzeichnet die Stellung der Stadträte als von den Bürgerschaften kontrollierte Obrigkeiten.

Historischer Atlas westfälischer Städte - zwei weitere Präsentationen

Grevenstein Praesentation

Nach Eversberg sind nun auch in Olfen (15.5.) und in Grevenstein (20.5.) die gleichnamigen Bände der Reihe "Historischer Atlas westfälischer Städte" der Öffentlichkeit vorgestellt worden, die die Geschichte des jeweiligen Ortes in Karten, Ansichten und erläuterndem Text nachvollziehen.
Zur Präsentation des Bandes in Grevenstein können folgende Pressemitteilungen eingesehen werden:

Westfalenpost v. 24. Mai 2014

Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 26. Mai 2014

Bestellungen der Bände werden vom Ardey Verlag entgegengenommen.

Freitagskolloquium - nächster Vortrag am 23. Mai 2014

Am 23. Mai um 15 Uhr c.t. wird Franziska Neumann, M.A. (Dresden) im Sitzungszimmer des IStG den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium halten über das Thema: "Die politische Kultur erzgebirgischer Bergstädte in der Frühen Neuzeit". Alle Interessierten sind dazu eingeladen!

Die Besonderheiten des Typus ‚Bergstadt‘ beschränken sich nicht allein auf ökonomische, soziale und rechtliche Dimensionen, sondern sind auch oder vielleicht gerade auf der politischen Ebene zu verorten. Am Beispiel der Knappschaft versucht Frau Neumann zu zeigen, dass sich in Bergstädten eine spezifische politische Kultur entwickelte, die maßgeblich durch das Spannungsfeld von Stadt, Bergbau und Landesherrschaft geprägt war.

Irish Historic Towns Atlas Seminar - Dublin

Dublin Workshop 2014

Die Herausgeber des Irish Historic Towns Atlas (IHTA) veranstalten am 22. Mai 2014 im Council Room der RIA einen Workshop zum Thema "Developing historic towns atlases for the future", auf dem Dr. Daniel Stracke für das IStG über die Arbeiten am "Deutschen Historischen Städteatlas" und die interaktiven Online-Module berichten wird.
Am 23. Mai 2014 folgt dann ein IHTA-Seminar zum Thema "Maps & Texts. Using the Irish Historic Towns Atlas". Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem 18. und 19. Jahrhundert, wobei u.a. öffentliche Gebäude, Kanalbauprojekte, Kasernen oder die Entwicklung der Eisenbahn beleuchtet werden. Das Programm zum Atlas-Seminar kann hier eingesehen werden.

Irish Historic Towns Atlas-seminar 2014

Freitagskolloquium - nächster Vortrag am 16. Mai 2014

Grandes Chroniques De France

Am 16. Mai um 15 Uhr c.t. wird Dr. Gerrit Deutschländer (Hamburg) im Sitzungszimmer des IStG den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium halten über das Thema: "Die Schlüssel zum Tor. Beobachtungen zur Kulturgeschichte des Stadttores". Alle Interessierten sind dazu eingeladen!

"Ausgehend von der symbolischen Übergabe der Stadtschlüssel an den Stadtherrn oder einen siegreichen Eroberer wird gefragt, wer im Alltag die Schlüsselgewalt über die Tore einer Stadt ausübte, um dann weitere Beobachtungen zur Kulturgeschichte des Stadttores vorzustellen."

Historischer Atlas westfälischer Städte - Vorstellung des 3. Bandes: Olfen

Einladungskarte Olfen

Die Historische Kommission für Westfalen und das Institut für vergleichende Städtegeschichte laden ein zur Vorstellung des dritten Bandes in der Reihe "Historischer Atlas westfälischer Städte", der sich der Stadt Olfen widmet. Am Donnerstag, dem 15. Mai, um 18.30 Uhr werden im Bürgerhaus Olfen (Kirchstraße 22, 59399 Olfen) Josef Himmelmann (Bürgermeister) und Prof. Dr. Werner Freitag (IStG) Grußworte sprechen. Im Anschluss stellt der Autor des Bandes Dr. Peter Ilisch die Publikation vor.

Alle Interessierten sind dazu eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Nach der Buchvorstellung besteht die Möglichkeit zum Gespräch sowie zum Erwerb des Bandes, der ebenso beim Ardey-Verlag bezogen werden kann!

Freitagskolloquium - erster Vortrag im Sommersemester am 25. April 2014

Den ersten Vortrag des Freitagskolloquiums im Sommersemester 2014 wird am 25. April um 15 Uhr c.t. Dr. Simone Egger (München) im Sitzungszimmer des IStG halten. Das Thema lautet: "'Was wäre München ohne sein Schwabing?' Von der Traumstadt der Jugend und ihrer Gentrifizierung". Alle Interessierten sind dazu eingeladen!

Der Stadtteil Schwabing ist in den 1960er Jahren nicht nur Erinnerungsort, sondern wird wiederholt zum Schauplatz des gesellschaftlichen und kulturellen Zeitgeschehens. Das Künstlerviertel der Jahrhundertwende wandelt sich zur Traumstadt der Studierenden, Hippies und Gammler/innen und findet weltweit Beachtung als Motiv von Filmen und Fotografien. Am Englischen Garten und der Leopoldstraße lassen sich Momente der Liberalisierung nachzeichnen. Schwabing wird aber auch zum Ort einer nachhaltigen Gentrifizierung. Am Beispiel dieses besonderen Quartiers stellt Simone Egger ihre Untersuchungen zur Entwicklung der Stadt in den Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor. Die Studie ist 2013 unter dem Titel "München wird moderner. Stadt und Atmosphäre in den langen 1960er Jahren" erschienen.

Eversberg (Meschede) - Erster Band des "Historischen Atlas westfälischer Städte" der Öffentlichkeit vorgestellt

Eversberg Praesentation

Am 9. April 2014 ist in Eversberg der erste Band der neuen Reihe „Historischer Atlas westfälischer Städte“ der Öffentlichkeit vorgestellt worden und fand bei den Einwohnern wie bei der Presse großes Interesse. Nachdem der Ortsvorsteher Willi Raulff begrüßende Worte gesprochen hatte, informierte Frau Dr. Lampen (IStG) über dieses Kooperationsprojekt, das vom Institut für vergleichende Städtegeschichte gemeinsam mit der Historischen Kommission für Westfalen herausgegeben wird. Als deren Erster Vorsitzender sprach anschließend Prof. Dr. Wilfried Reininghaus über die v.a. durch das Montanwesen geprägte Geschichte des im Sauerland gelegenen Eversberg, die nun von ihren Anfängen bis heute im neu erschienenen „Historischen Atlas westfälischer Städte“ sehr eindrucksvoll nachvollzogen werden kann. Das Werk, bestehend aus einem 16-seitigen Textheft, zahlreichen historischen wie neu gezeichneten Karten, verschiedenen Bildquellen und thematischen Tafeln – u.a. einem umfangreichen Hausstättenverzeichnis – kann ab sofort beim Ardey-Verlag erworben werden.

Bericht im Sauerlandkurier am 16. April 2014

Bericht in der Westfalenpost am 12. April 2014

Programm für das Freitagskolloquium im Sommersemester 2014

Freitagskolloquium Ss 2014

Im Sommersemester 2014 bietet das IStG im Rahmen des Freitagskolloquiums sechs Vorträge an, die ausgewählte Historiker zu unterschiedlichen stadtgeschichtlichen Themen halten werden. Das Spektrum reicht von Stadtteilsanierungen in München über die Kulturgeschichte des Tores, hin zur politischen Kultur erzgebirgischer Bergstädte in der Frühen Neuzeit; Obrigkeitsvorstellungen im 17. Jahrhundert; Handelsverbote gegen Hussiten aus Sicht böhmischer Städte sowie einem "Werkstattbericht" aus dem Seminar über "Dortmund um 1900", das durch das am IStG angesiedelte Projekt zum Thema: "Topografie des Multireligiösen" initiiert wurde.

Die Veranstaltungen finden jeweils freitags, um 15 Uhr c.t., im Sitzungszimmer des IStG statt. Alle Interessierten sind hierzu eingeladen!

Programm des Freitagskolloquiums im Sommersemester 2014


Forschungsbericht 2013

Forschungsbericht 2013 Cover

Der Forschungsbericht 2013 des IStG liegt nun vor und kann hier als PDF abgerufen werden:

Forschungsbericht 2013

Vortragsankündigung: "Juden in Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart"

Am 13. März, um 20 Uhr, wird Rita Schlautmann-Overmeyer, M.A., zusammen mit Gisela Möllenhoff im Haus der Niederlande in Münster einen Vortrag halten zum Thema: "Juden in Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart". Dieser findet im Rahmen der Tagung "Geschichte der Juden in den Niederlanden" statt, die durch das Zentrum für Niederlande-Studien und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster organisiert wird.

Rita Schlautmann-Overmeyer ist am IStG für die Koordination und die wissenschaftliche Beratung im Bereich des "Historischen Handbuchs der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe" zuständig, für das 2008 der Band über den "Regierungsbezirk Münster" sowie 2013 die Bände über den "Regierungsbezirk Detmold" und über "Grundlagen - Erträge - Perspektiven" erschienen sind.

Bibliothek am Rosenmontag geschlossen

Die Bibliothek des IStG bleibt am 3.3.2014 geschlossen!

Öffnungszeiten der Bibliothek

Wärend der vorlesungsfreien Zeit ist die Bibliothek des IStG bis zum 4. April 2014 von Montag bis Freitag jeweils zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet! Anschließend gelten wieder die regulären Zeiten!

Auswahlliste von Neuerscheinungen zur Städtegeschichte 2013

Als ein Wissenschaftsservice des IStG wird in jedem Jahr eine Auswahlliste an Publikationen zur vergleichenden Städtegeschichte zusammengestellt, die den Wissenschaftlern einen Überblick über die aktuelle Forschungslandschaft sowie Anregungen für weitere Arbeiten bieten soll.
Die Auswahlliste von Neuerscheinungen zur Städtegeschichte 2013 liegt nun vor und kann hier als PDF eingesehen werden.

Nächster Vortrag im Freitagskolloquium

Den letzten Vortrag des Freitagskolloquiums im Wintersemester 2013/14 wird Thomas S. Carhart (Hamburg) am 24.01. ab 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG halten zum Thema: "Die Auswirkung des DDR-Verstaatlichungsprozesses auf die Privatisierung nach 1990 in Mittelstädten Thüringens und Sachsens". Alle Interessierten sind dazu eingeladen!

Der Vortrag wird die Grundeigentumsverstaatlichung bis 1990 und die Reprivatisierung auf dem Gebiet der ehemaligen DDR bzw. dem Beitrittsgebiet thematisieren. Die exemplarisch untersuchten Städte Mitteldeutschlands sind: Mühlhausen/Th., Gotha, Altenburg, Freiberg/Sa., Pirna und Görlitz. Insbesondere werden Art und Folgen der Verstaatlichung für den späteren Prozess der Reprivatisierung und Restituierung erläutert werden.

Forschung über Sammel-Molkerei Billerbeck mit "Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2013" ausgezeichnet

Molkerei Billerbeck

Die Magisterarbeit von Katja Rösler zum Thema „Die Sammel-Molkerei in Billerbeck im Kontext kleinstädtischer Entwicklung und Agrarmodernisierung um 1900“ wurde am 08.01.2014 in Vreden mit dem „Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2013“ ausgezeichnet. Katja Rösler studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität u.a. Neuere und Neueste Geschichte. Ihre Arbeit entstand bei Prof. Dr. Werner Freitag (Abteilung für Westfälische Landesgeschichte) in enger Zusammenarbeit mit dem IStG, das 2012 die Geschichte der Stadt Billerbeck herausgegeben hat.
Der „Jodocus-Hermann-Nünning-Preis“ wurde nunmehr zum sechsten Mal für sehr gute Forschungsleistungen über das Westmünsterland vergeben.

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Nächster Vortrag im Freitagskolloquium

Den ersten Vortrag des Freitagskolloquiums im neuen Jahr wird Dr. Sascha Köhl aus Mainz am 10.01.2014 um 16 Uhr im Sitzungszimmer des IStG halten zum Thema: "Hauptstadtbildung unter Reiseherrschern. Überlegungen zur politischen Repräsentationsarchitektur und Monumentalkunst in den Residenzstädten der burgundischen Niederlande". Alle Interessierten sind dazu eingeladen!

Mediävist Prof. Dr. Heinrich Koller gestorben

Prof. Dr. Heinrich Koller, der von 1965 bis 1991 die Professur für mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Salzburg innehatte, ist am 21.12.2013 verstorben. Heinrich Koller war dem IStG als langjähriges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates und als Ehrenmitglied des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte sowie durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zur Städteforschung eng verbunden. Seine stadtgeschichtlichen Forschungen umfassten u.a. folgende Themen: „Stadt und Universität im Spätmittelalter“ (1977), „Hochmittelalterliche Stadtgründungen als Ordnungsproblem“ (1982), „Königspfalzen und Reichsstädte im süddeutschen Raum“ (1984), „Die mittelalterliche Stadtmauer als Grundlage städtischen Selbstbewußtseins“ (1989) oder „Stadt und Staat“ (2004). Das Kuratorium und das Institut für vergleichende Städtegeschichte werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.