Programm Frühjahrstagung 2012

Das Programm für die Frühjahrstagung 2012 ist nun auf der Homepage des IStG unter Veranstaltungen/Frühjahrstagung abrufbar. Eine Druckversion wird in Kürze folgen.

Die Frühjahrstagung 2012 findet vom 19.-20. März kommenden Jahres unter dem Titel: "Urbanität. Formen der Inszenierung in Texten, Karten, Bildern" statt.

Öffnungszeiten der Bibliothek zu Weihnachten

Am Freitag, den 23.12.2011 hat die Bibliothek des IStG von 9.00 - 13.00 Uhr geöffnet.

Von Dienstag, 27.12.2011, bis einschließlich Dienstag, 03.01.2012, ist die Institutsbibliothek geschlossen! Bücherleihen sind in dieser Zeit möglich!

Vortrag im Freitagskolloquium am 16.12.2011

Im Rahmen des Freitagskolloquiums wird Dr. Marc von der Höh (Bochum) am 16.12.2011 ab 16 Uhr c.t. zum Thema: "Politische Verwandtschaft. Die Kölner Ratsgeschlechter im 14. Jahrhundert" referieren.

Bis 1396 wurde Köln von Familienverbänden beherrscht, die sich selbst als "Geschlechter" bezeichneten. Wenngleich sich die Forschung seit Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder mit der Geschichte dieser Geschlechter beschäftigt hat, ist die Frage nach der verwandtschaftlichen Struktur
dieser Gruppen sowie allgemein nach der politischen Relevanz von Verwandtschaft im hoch- und spätmittelalterlichen Köln bislang nicht beantwortet. Auf der Grundlage des für die Geschichte der Verwandtschaft besonders geeigneten Kölner Materials wird der Vortrag einige Thesen der
älteren Stadtgeschichtsforschung kritisch in den Blick nehmen und Ansätze zu einer Neubewertung des Verhältnisses von Verwandtschaft und Politik in der spätmittelalterlichen Stadt präsentieren.

Neuerscheinungen in der "Reihe Städteforschung"

A 82 Pfarre

Im vergangenen Monat sind die Bände A 82 und A 83 der "Reihe Städteforschung" erschienen, die die wissenschaftlichen Vorträge der Frühjahrstagungen zu den Themen "Pfarre in der Stadt" sowie "Stadt und Öffentlichkeit in der Frühen Neuzeit" bündeln. Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung und das Inhaltsverzeichnis:

Die Pfarre in der Stadt. Siedlungskern – Bürgerkirche – Urbanes Zentrum

Der Zusammenhang von "Stadt und Pfarre" stellt in der historischen Forschung zur Vormoderne einen beliebten Untersuchungsgegenstand dar, während in modernen Stadtgeschichten der Fokus bislang seltener auf die Pfarre gelenkt worden ist. Erst allmählich wird die zentrale Meistererzählung von der zunehmenden Entkirchlichung in der Stadtgeschichtsforschung der Neuzeit modifiziert. Unumstritten aber bleibt, dass sich in der Moderne kirchliche Organisations- und Verwaltungsstrukturen sowie das Erscheinungsbild der Kirchengebäude in der Stadt verändert haben. Die Autoren dieses Bandes analysieren die wechselseitigen Beziehungen von Stadt und Pfarre mit Blick auf stadtbildprägende Elemente des kirchlichen Lebens und die Handlungsspielräume der Akteure.

Pfarre in der Stadt. Siedlungskern - Bürgerkirche - Urbanes Zentrum, hg. von Werner Freitag, Köln - Weimar - Wien: Böhlau 2011.
XVIII, 269 S., zahlr. Abb.

Neuerscheinungen in der "Reihe Städteforschung"

A 83 Schwerhoff

Stadt und Öffentlichkeit in der Frühen Neuzeit"Öffentlichkeit" ist einer der zentralen neuzeitlichen Grundbegriffe, dessen Entstehung, Ausprägungen und Wandlungen die Geschichtswissenschaft seit einiger Zeit intensiv beschäftigt. Die Rolle der Stadt ist bislang in diesem Zusammenhang wenig gewürdigt worden. Der vorliegende Band möchte die moderne Stadtgeschichtsforschung an dieses Forschungsfeld heranführen. Seine Autorinnen und Autoren beschäftigen sich mit den Funktionen öffentlicher Orte, z. B. von Wirts- und Kaffeehäusern, und sie untersuchen die Medien und Träger der Öffentlichkeit. Dabei fragen sie nach dem spezifischen Charakter städtischer Öffentlichkeit und nach deren Beitrag für einen möglichen "Strukturwandel", wie er vor rund fünfzig Jahren von Jürgen Habermas postuliert wurde.

Stadt und Öffentlichkeit in der Frühen Neuzeit, hg. von Gerd Schwerhoff, Köln - Weimar - Wien: Böhlau 2011.
X, 219 S., 18 Abb.

Freitagskolloquium am 02.12.2011

Am 02.12.2011 wird Dr. Miha KOSI (Ljubljana) ab 16 Uhr c.t. im Freitagskolloquium des IStG über "Stadtgründung und Stadtwerdung. Frühstädtische Entwicklung im Südosten des Reiches bis zum 13. Jahrhundert" sprechen.

Das heutige Slowenien umfasst das Territorium der ehemaligen spätmittelalterlichen Reichsgebiete Krain, Görz, südliche Teile der Steiermark und Kärntens sowie einen kleinen Grenzstreifen des Königreichs Ungarn. Im 12. und 13. Jahrhundert entfaltete sich hier ein lebendiger Urbanisierungsprozess und es entstanden einige Dutzend neuer städtischer Siedlungen (Städte und Märkte). Die Stadtherren und Förderer dieses Prozesses waren in erster Linie wichtige Reichsfürsten, die vor Ort begütert waren: die Andechs-Meranier, Babenberger, Spanheimer, Görzer sowie geistliche Fürsten, wie die Salzburger Erzbischöfe, die Patriarchen von Aquileja sowie die Bischöfe von Freising, Brixen und Bamberg. Die verschiedenen Typen der frühen Stadtentwicklung waren sehr vielfältig. Sie reichten von der reinen Neugründung einer Stadt "auf der grünen Wiese" über solche, bei denen eine neue urbane Siedlung neben einem alten Zentralort gegründet wurde, bis hin zu jenen seltenen Fällen, bei denen eine alte "vorurbane" Siedlung in einem längeren Prozess auf demselben Areal umstrukturiert und urbanisiert wurde. Insgesamt entstanden somit bis zum Ende des 15. Jahrhunderts im betrachteten Raum 78 urbane Siedlungen.

Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" am 24.11.2011

Am Donnerstag, den 24.11.2011 findet ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule" Billerbeck ein besonderer Vortragsabend aus der Reihe "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" statt. Unter dem Motto "Billerbeck festgehalten: Ein Film- und Fotoabend zu Billerbecks Vergangenheit" wird Dörthe Gruttmann ausgewähltes historisches Bildmaterial von der Domstadt präsentieren. Anschließend können und sollen Fotobeiträge der Billerbecker Bürger mit ortsbezogenen, historisch relevanten Themen besprochen werden, die einen Platz in der "Stadtgeschichte Billerbeck" verdienen.

Dieser Abend dient also einmal der Präsentation kurzer Filmausschnitte über lokale Ereignisse oder Stadtansichten aus dem 20. Jahrhundert. Verbunden damit ist ein Aufruf an die Einwohner Billerbecks, eigene Fotos und Filme zu bestimmten Themengebieten mitzubringen. Speziell gesucht werden jegliche Fotographien aus dem 19. Jahrhundert sowie von Institutionen/Gebäuden, die nicht mehr existieren (z.B. Union-Theater, Sternburg, Wirtshäuser, Fabriken), von ehemaligen Vorstehern der Gemeinde- u. Amtsvertretungen und von Geistlichen, von Jubiläen und besonderen Anlässen (z.B. Ludgerusjubiläen, Bahnhofseröffnung 1908). Auch privat gedrehte Filme über Jubiläen oder für die Stadt besondere Ereignisse sind nachgefragt.

Freitagskolloquium am 18.11.2011

Am 18. November wird Claudia Esch (Bamberg) ab 16 Uhr c.t. im Freitagskolloquium des IStG einen Vortrag halten zum Thema: "Wenn eine Stadt (zu) viele Herren hat – Stadtgericht und Immunitäten im mittelalterlichen Bamberg".

Die mittelalterliche Stadt Bamberg ist durch das Neben- und Miteinander von Stadtgemeinde und Immunitätsgemeinden geprägt. Im Vortrag soll die Existenz räumlich eng verzahnter, rechtlich jedoch getrennter Gebiete nicht primär als hemmender Faktor für die Stadtentwicklung betrachtet werden, sondern vielmehr als Chance, die sich ergebenden Handlungsspielräume im komplexen Machtgefüge der Stadt zu untersuchen.

Freitagskolloquium am 04.11.2011

Am kommenden Freitag, den 04.11.2011 um 16 Uhr wird Hermann Großevollmer aus Bad Driburg im Freitagskolloquium des IStG referieren zum Thema: "Dichtung als Quelle für Stadtgeschichtsschreibung – Lippstadt im Lippiflorium".

Die lateinische Versvita des lippischen Edelherrn Bernhard II., Lippiflorium genannt und unter der Autorschaft eines in Urkunden des 13. Jahrhunderts erwähnten Magister Justinus überliefert, ist Dreh- und Angelpunkt unterschiedlicher Auffassungen über die Frühgeschichte Lippstadts. Sie gilt bis dato als mittelalterliche und damit älteste selbstständige Geschichtsschreibung zum Haus Lippe und wird wie ein Steinbruch passagenweise als authentische zeitgenössische Geschichtsquelle ausgewertet. Erst neuerdings ziehen Geschichtswissenschaftler seine Glaubwürdigkeit aufgrund überwiegend textexterner Beobachtungen in Zweifel. Eine textimmanente Interpretation gab es hingegen bisher noch nicht. Hier nun setzt der Referent an. Ausgangspunkt seiner Untersuchung ist die Frage nach der „Gebrauchssituation“ der Lippiflorium-Überlieferung.

Kurs von Dr. K. Goda - ab 15. Nov. geänderter Veranstaltungsort!

ACHTUNG!!!!: Ab 15. November (12-14 Uhr) findet der Kurs von Dr. K. Goda: "Adventus, Extroitus and Processio: Ceremonial Culture in Late Medieval Western and Central Europe" im Seminarraum des IStG statt und nicht mehr wie bislang im S2!

Vorlesung von Prof. Johanek - geänderter Veranstaltungsort!

ACHTUNG!!!!: Die Vorlesung von Prof. Johanek im Wintersemester 2011/12 zum Thema "Epochen der Papstgeschichte im Mittelalter" findet ab 28.10.2011 von 10-12 Uhr im S1 statt!!!!

Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n) Nächster Vortrag am 20.10.2011 von Christoph Spannhoff

Unter dem Titel "Leben ohne die Toten. Die Konflikte um die Billerbecker Begräbnisplatzverlegung Anfang des 19. Jahrhunderts." wird Christoph Spannhoff am kommenden Donnerstag, den 20.10.2011, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule", Darfelder Str. 10 in Billerbeck das Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" fortsetzen.

Die Verlegung der Begräbnisplätze auch aus den ländlichen Ortschaften und Städten des Münsterlandes war die zentrale Forderung, die einem seit der Mitte des 18. Jahrhunderts verstärkt auftretenden aufgeklärten Diskurs folgte. Danach sollten aus gesundheitspolizeilichen Gründen die Verstorbenen nicht länger in bewohnten Gebieten bestattet werden. Doch die Umsetzung in die Praxis stellte sich oftmals schwierig dar, weil die aufgeklärten Vorstellungen von Hygiene sich nicht mit den Interessen der ansässigen Bevölkerung vertrugen. Im Vortrag sollen am konkreten Beispiel Billerbecks die Ursachen, die gesellschaftlichen Konflikte und die Folgen der Begräbnisplatzverlegung für das Ortsbild erläutert werden.

Lehrangebot der WWU zu Themen vergleichender Städteforschung

Neben den Lehrveranstaltungen, die im WS 2011/12 am IStG angeboten werden, finden an der Westfälischen Wilhelms-Universität zahlreiche Seminare und Vorlesungen anderer Institute zu verschiedenen Themen der Städteforschung statt. Eine Auswahl wurde von den Mitarbeitern des IStG zusammengestellt.

Programm für das Freitagskolloquium WS 2011/12

Das Programm für das Freitagskolloquium im Wintersemester 2011/12 liegt nun online vor. Den ersten Vortrag in diesem Semester hält Michael Zirbel am 21.10. um 16 Uhr (!!!) über städtebauliche Leitbilder 1945-1969 am Beispiel der Stadt Gütersloh.

Das vollständige Programm des Freitagskolloquiums WS 2011/12 können Sie hier abrufen.

Forum "Billerbecker Stadtgeschichten" Nächster Vortrag am 29.09.2011 von Dr. Ilisch: "Adelshäuser in der Frühen Neuzeit"

Kolvenburg

Am kommenden Donnerstag, den 29. September 2011, berichtet Dr. Peter Ilisch im Rahmen des Forums "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" über die beiden konkurrierenden Billerbecker Adelshäuser Kolvenburg und Haus Hamern. Der Vortrag mit dem Titel "Adelshäuser in der Frühen Neuzeit" beginnt um 19:30 Uhr im Kulturzentrum "Alte Landwirtsschaftschule" in Billerbeck.
Am Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG) wird bis Ende 2012 unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Freitag eine neue Stadtgeschichte Billerbecks erstellt. Möglich gemacht wird dies durch die großzügige Unterstützung von Wolfgang Suwelack. Das Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)", welches nun bereits zum vierten Mal stattfindet, dient einerseits der Präsentation der Forschungsergebnisse vor Ort. Andererseits eröffnet diese Veranstaltung den Billerbecker Bürgern die Möglichkeit, Anregungen, Hinweise und Ergänzungen zu formulieren.

Gastwissenschaftlerin: Dr. Anda-Lucia Spânu forscht am IStG

Vom 1.-31. Oktober wird die rumänische Historikerin Dr. Anda-Lucia Spânu (Humanities Research Institute of Sibiu/Hermannstadt) am IStG zum Thema "Peculiarities of Historical Images of Cities from Romania in the European Context" forschen.

Tagungsbericht "Stadt und Medien" in IMS erschienen

Ims 2011 1

Der Tagungsbericht von Susanne Dengel und Lena Krull zum 41. Frühjahrskolloquium des IStG zum Thema "Stadt und Medien" ist in Heft 1/2011 der Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS) erschienen. Die Reihe wird beim Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin publiziert.

IV. Interdisziplinäre Sommerakademie: Europäischer Adel zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Vom 29.08.2011 bis 02.09.2011 findet am IStG die IV. Interdisziplinäre Sommerakademie der Universität Münster zum Thema: "Europäischer Adel zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit" statt. Unter der Leitung von Dr. Martina Winkler (Münster) und Prof. Dr. Christoph Dartmann (Münster/Rostock) werden Historiker eine Woche zu verschiedenen Aspekten der Adelsforschung mit regionalen Schwerpunkten auf Westfalen, Polen, Italien, dem Heiligen Römischen Reich sowie dem Großfürstentum Moskau referieren und diskutieren.

Das Programm zur Tagung können Sie hier einsehen.

Stellenausschreibung am IStG: techn./wiss. Volontariat

Zum 1. Oktober 2011 ist am IStG die Stelle für ein techn./wiss. Volontariat zu besetzen, durch das die Arbeiten am Portal Staedtegeschichte.de des IStG unterstützt und begleitet werden sollen. Die vollständige Stellenausschreibung können Sie hier einsehen.

Freitagskolloquium am 15. Juli: Vortrag von Constanze Sieger - Billerbeck wird "Ludgerusstadt"

Freitagskolloquium Ss 2011 Sieger

Am Freitag, den 15.7.2011, wird Constanze Sieger ihr Dissertationsprojekt vorstellen, das sie parallel zu der am IStG entstehenden "Stadtgeschichte Billerbeck" verfasst. Unter dem Titel: "Billerbeck wird "Ludgerusstadt“. Zentralitätsbestrebungen einer katholischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert" spricht sie ab 15 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG.
Der Vortrag thematisiert den Einfluss von städtischem Selbstverständnis und Etablierung als Wallfahrtsort auf die Entwicklung der katholischen Kleinstadt Billerbeck im 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht der methodische Ansatz des Dissertationsprojektes, der die aktive Aneignung, Gestaltung und Herstellung des städtischen Raumes durch die Bewohner beschreiben wird.

Tagungsbericht der Frühjahrstagung 2011

Der Tagungsbericht zur Frühjahrstagung 2011, die am 4. und 5. April zum Thema "Stadt und Medien" durch das IStG in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte der Universität des Saarlandes veranstaltet worden ist, liegt nun vor und kann hier eingesehen werden.

Freitagskolloquium am 1. Juli: Vortrag von Simone Würz, M.A. über Augsburger Baumeisterbücher im späten Mittelalter

Freitagskolloquium _ss2011 Wuerz

Am Freitag, den 1. Juli um 15 Uhr ct. wird Simone Würz aus Mainz im Freitagskolloquium über "Die Augsburger Baumeisterbücher im späten Mittelalter - Edition und Auswertungsperspektiven" referieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach dem städtischen Leben, das sich in diesen historisch wertvollen Quellen spiegelt, sowie nach Möglichkeiten, den reichen und nahezu lückenlosen Bestand des Stadtarchivs Augsburg in einer Online-Edition für weitere Forschungen zugänglich zu machen.

Forschungsbericht 2010 des IStG in neuem Layout erschienen

Forschungsbericht 2010 Cover

Der Forschungsbericht 2010 des IStG ist aktuell in neuem Layout erschienen und kann hier eingesehen werden.

Präsentation der Stadtmappe Borgholz/Borgentreich aus dem Westfälischen Städteatlas

Einladung Borgholz

Am Samstag, den 18. Juni 2011, wird in Borgholz die Stadtmappe Borgholz/Borgentreich aus der X. Lieferung des Westfälischen Städteatlas präsentiert. Es sprechen: der Bürgermeister Bernhard Temme (Begrüßung), der Vorsitzende der Historischen Kommission für Westfalen Prof. Dr. Wilfried Reininghaus über "Aufgaben, Ziele und Perspektiven des Westfälischen Städteatlas" sowie der Autor der Stadtmappe Dr. Otfried Ellger über "Borgholz — Stadt und Umland im Westfälischen Städteatlas". Die Präsentation findet um 11 Uhr in der Synagoge Borgholz (Kleine Straße 8) statt.
Die Einladung zur Präsentation können Sie hier einsehen.

Vortrag: Wallfahrten und Marienverehrung in Westfalen

Am Donnerstag, den 9.6.2011, hält Prof. Dr. Werner Freitag im Rahmen der Reihe "1000 Jahre Stift Berg" des Vereins für Herforder Geschichte einen Vortrag über Wallfahrten und Marienverehrung in Westfalen in Spätmittelalter und Neuzeit. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der St. Marienkirche Stift Berg in Herford.

Prof. J. Miller (Olmütz) am 10.6.2011 im Freitagskolloquium

Freitagskolloquium Ss2011 Miller

Am kommenden Freitag, den 10.6. um 15 Uhr c.t., wird Prof. Dr. Jaroslav Miller (Olmütz) im Rahmen des Freitagskolloquiums zu Problemen vergleichender Städtegeschichte einen Vortrag halten mit dem Titel: "In Each Town I Find a Triple Harmony: Idealizing City and the Language of Community in Early Modern (East) Central European Urban Historiography".

Gastwissenschaftler Zsolt Simon forscht am IStG

Vom 1.6.-31.7.2011 forscht Zsolt Simon (Postdoc) vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa an der Universität Oldenburg (Romanian Academy) am IStG zum Thema: "The finances of the Transylvanian Saxon towns in the late Middle Ages".

Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n): Nächster Vortrag am 26.5.2011 über Facetten kulturellen Lebens in Billerbeck nach 1945

Freilichtbuehne Billerbeck 1956

Am Donnerstag, den 26.5.2011 wird das in Kooperation mit der VHS Coesfeld initiierte Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" fortgeführt. Um 19.30 Uhr werden Dörthe Gruttmann und Frank Scheele - im Billerbecker Rathaussaal!!! - Vorträge halten zum Thema: Kultur und Kleinstadt. Facetten kulturellen Lebens in Billerbeck nach 1945.
Die Widerbelebung von Freizeitmöglichkeiten nach dem zweiten Weltkrieg war vielfach dem Engagement einzelner Personen oder Personengruppen zu verdanken. Jedoch spielte die Stadt und mit ihr die städtische Elite eine wichtige Rolle im Bereich des Vereinssports (DJK) sowie kultureller Einrichtungen (Kino, Freilichtbühne). Aufzuzeigen ist dies, wenn es z.B. um Teilnahme, Organisation, Subvention, Verwaltung oder auch Vermarktung ging. Daher wird nicht nur die Geschichte und Entwicklung einzelner Kulturinstitutionen und Sportbereiche erläutert, sondern gerade auch deren Vernetzung mit und Bedeutung für die Kleinstadt hervorgehoben werden.

Beginn des Freitagskolloquiums im Sommersemester 2011

Freitagskolloquium Ss2011 Noga

Am Freitag, den 13.5. um 15 Uhr c.t., beginnt für das Sommersemester 2011 das Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte am IStG mit einem Vortrag von Prof. Dr. Zdzisław Noga aus Krakau über "Fronleichnams- und Heiligenprozessionen in Krakau 14.–18. Jahrhundert". Mitveranstalter ist das Projekt B4 "Segen für die Mächtigen" des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der WWU.

Die Ankündigung des Kolloquiums durch die Pressestelle der WWU können Sie hier einsehen.

Forschungen zu RECHTSSTADTGRÜNDUNGEN IM MITTELALTERLICHEN POLEN erstmals in deutscher Sprache publiziert

Mit dem 81. Band der "Reihe Städteforschung", der in Zusammenarbeit mit dem DHI Warschau entstanden ist, bietet das IStG zentrale Beiträge zur polnischen Stadtgeschichtsforschung erstmals in deutscher Sprache an. Die Publikation enthält 16 Aufsätze polnischer Wissenschaftler, die vornehmlich zwischen 2002 und 2008 erschienen sind und einen Blick auf den Prozess der Rechtsstadtbildung im Kontext des hochmittelalterlichen Landesausbaus in Polen bietet. In diesen Aufsätzen werden verschiedene "Lokationen", also zeittypische Handels- und Gewerbezentren beispielsweise von Breslau, Krakau, Posen oder Liegnitz, aus historischer, archäologischer, kunstwissenschaftlicher und geographischer Perspektive besprochen und in die kontroversen Debatten des vergangenen Jahrhunderts eingeordnet. Diese sind nun mit neuem methodischen Zugriff für deutschsprachige Forscher zugänglich und bieten eine wesentliche Grundlage für weitere überregional vergleichende Arbeiten auf dem Gebiet der Städtegeschichte. Zahlreiche Karten ergänzen das Material und visualisieren verschiedene Entwicklungsstufen im jeweiligen Stadtbildungsprozess im Hinblick auf topographische, rechtliche oder soziale Aspekte.

Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n): Nächster Vortrag am 28.4.2011 über das Vereinswesen in Billerbeck

Theatergesellschaft Fidelio Billerbeck 1883

Am Donnerstag, den 28.4.2011 wird das in Kooperation mit der VHS Coesfeld initiierte Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" fortgeführt. Um 19.30 Uhr hält Ria Hänisch (IStG) in der "Alten Landwirtschaftsschule" in Billerbeck (Darfelder Str. 10) einen Vortrag zum Thema: Lokale Vereine in Billerbeck – Billerbecker Vereine in Lokalen. Geselligkeiten in der Kleinstadt Billerbeck um 1900.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Billerbeck ein reges Vereinsleben, das sowohl frühneuzeitliche Traditionen der katholischen Schützenbruderschaften fortführte als auch neue, v. a. der Geselligkeit gewidmete Vereine ins Leben rief. Um den Vereinen, wie der Theatergesellschaft "Fidelio" (s. Abb.), Raum für ihre (Fest-) Veranstaltungen zu bieten, stellten die Wirte der Kleinstadt ihre Schankstuben zur Verfügung und waren häufig selbst Initiatoren von Vereinsaktivitäten. Das Ineinandergreifen der Entwicklungen von Vereinswesen und Gasthausgewerbe wird Inhalt dieses Vortrages sein, wozu alle Interessierten eingeladen sind.

ACHTUNG: geänderter Veranstaltungsort! - Öffentlicher Abendvortrag im Schloss!!!

Der öffentliche Abendvortrag im Rahmen des Frühjahrskolloquiums zum Thema "Vielfältige Modernen - Stadtgeschichte im 20. Jahrundert" von Prof. Dr. Clemens Zimmermann findet heute abend um 20 Uhr nicht wie ursprünglich geplant im Fürstenberghaus am Domplatz, sondern im Schloss, Hörsaal S8, Schlossplatz 2, statt.

Neues bibliographisches Angebot des IStG: Thematische Auswahlbibliographie

Literaturliste Stadt U Medien

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte legt als neues Angebot im Bereich Bibliographie eine Literaturliste in Auswahl zum Thema "Stadt und Medien" vor. Dieser Wissenschaftsservice ergänzt aktuell die am 4. und 5. April 2011 stattfindende Frühjahrstagung und wird zukünftig in regelmäßigen Abständen zu weiteren ausgewählten Themen der vergleichenden Städteforschung herausgegeben.

Die Literatur in Auswahl zum Thema "Stadt und Medien" können Sie hier einsehen.

"Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n)" am 24. März 2011: Vortrag "Billerbeck wird Ludgerusstadt" und Präsentation einer bisher unbekannten Filmsequenz zum Kriegsende in Billerbeck

Am Donnerstag, den 24. März 2011, wird das vom IStG veranstaltete "Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n)" mit einem Vortrag von Constanze Sieger mit dem Titel "Billerbeck wird Ludgerusstadt. Der Aufstieg zum Wallfahrtsort im Zusammenhang von Stadtentwicklung und Bistumspolitik" fortgeführt.
Im Anschluss an den Vortrag wird Dörthe Gruttmann M.A. einen kurzen Filmausschnitt vorstellen, der den Einmarsch alliierter Soldaten in Billerbeck am 30. März 1945 dokumentiert. Diese von einem britischen Soldaten gefilmte Sequenz schlummerte bis vor kurzem unbemerkt in einem Londoner Museumsarchiv und wird an diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
Die in Kooperation mit der VHS Coesfeld organisierte Vortragsreihe findet jeweils um 19.30 Uhr im Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule" in Billerbeck statt und dient dem wissenschaftlichen Austausch in Vorbereitung auf die "Stadtgeschichte Billerbeck", die derzeit am IStG erarbeitet wird.

Präsentation der Stadtmappe "Preußisch Oldendorf" aus der XI. Lieferung des Westfälischen Städteatlas am 19. März 2011

Am 19.3.2011 wird im Haus des Gastes (Hudenbeck 2) in Preußisch Oldendorf die Stadtmappe "Preußisch Oldendorf" aus der XI. Lieferung des Westfälischen Städteatlas vorgestellt. Ab 11 Uhr sprechen der Bürgermeister Jost Egen (Begrüßung), der wissenschaftliche Leiter des IStG Prof. Dr. Werner Freitag über Aufgaben, Ziele und Perspektiven des Atlasprojektes sowie der Autor der Stadtmappe Dieter Besserer über die Entwicklung des Ortes von der Bauerschaft zur Akzisestadt.
Der Westfälische Städteatlas wird von der Historischen Kommission für Westfalen und dem Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Cornelia Kneppe und Mechthild Siekmann beim GSV Städteatlas Verlag (Altenbeken) herausgegeben. Am 19.3.2011 besteht die Möglichkeit, die Stadtmappe "Preußisch Oldendorf" vergünstigt zu erwerben.
Das Programm zur Präsentation der Stadtmappe "Preußisch Oldendorf" können Sie hier einsehen.

GRUNDLAGENWERK ZUR BÖHMISCHEN STADTGESCHICHTE ERSTMALS IN DEUTSCHER SPRACHE - Band 78 der Reihe Städteforschung A -

A 78 Kejr

Unter dem Titel "Die Mittelalterlichen Städte in den Böhmischen Ländern" liegt nun das von Jiří Kejř 1998 zunächst in tschechischer Sprache publizierte Werk erstmals in deutscher Übersetzung vor. Die vergleichend angelegte Arbeit behandelt die Gründung und Verfassung der böhmischen Städte im Mittelalter vor der Folie der westeuropäischen Städtegenese. Die nun vorliegende Übersetzung des Buches sichert die Rezeption der Thesen Kejřs auch im deutschsprachigen Forschungsraum. Jiří Kejř, der als Rechtshistoriker an den Universitäten Olmütz und Brünn lehrte, betrachtet hier insbesondere die Terminologie verschiedener städtischer Siedlungsformen bzw. deren Bewohner und beschreibt die Entwicklung städtischer Institutionen ─ wie Verwaltung, Gericht und Markt ─ im Zusammenhang mit den hier wirkenden Akteuren des aufstrebenden Bürgertums.
Die am IStG redigierte Übersetzung des Werkes durch Hildegard Boková und Václav Bok wurde durch Unterstützung der Westfälischen Wilhelms-Universität und des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds ermöglicht.

Langjähriger Mitarbeiter des IStG geht in den Ruhestand

Der Kartograph Dieter Overhageböck, der die Entwicklung des IStG von Beginn an begleitet und seit über 40 Jahren die Projekte des Deutschen (Historischen) Städteatlas erarbeitet hat, geht Ende Februar in den Ruhestand. Er pflegte die kartographische Grundlagenarbeit des IStG von der ersten Lieferung des Deutschen Städteatlas (u.a. Dortmund, 1973 erschienen) bis zur aktuellen Version einer Atlasmappe des Deutschen Historischen Städteatlas, die mit umfangreichen Kartenwerken zur Stadt Braunschweig auch in digitaler Form erscheinen wird.

Das IStG verabschiedet einen wichtigen und geschätzten Mitarbeiter, dem großer Dank gilt.

"Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung" ausgeschrieben

Der im vergangenen Jahr zu Ehren von Prof. Ferdinand Opll ins Leben gerufene "Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung" wird 2011 erstmals durch den Österreichischen Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung vergeben. Für den mit 5.000 Euro dotierten Preis können bis zum 31. März 2011 wissenschaftliche Publikationen der Jahre 2008-11 zu Themen der vergleichenden Stadtgeschichtsforschung eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.

STELLENAUSSCHREIBUNG - stud. Hilfskraft (EDV)

Am IStG ist zum 1. März 2011 die Stelle für eine studentische Hilfskraft (EDV) zu besetzen. Genauere Informationen finden Sie in der folgenden PDF-Datei.

Vier Jahrzehnte Kompetenz gebündelt. Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Internet-Portal für vergleichende Stadtgeschichtsforschung

Die aktuelle Pressemitteilung der Universität Münster zum jüngst von der DFG bewilligten Internet-Themenportal des IStG finden Sie hier.

Raumänderung: Übung Dr. Igel

Die Übung von Dr. Karsten Igel (Quellenlektüre, Mittwoch 14-16 Uhr) wird am 02.02.2011 nicht im Sitzungszimmer des IStG, sondern im F-Haus, Raum F 104 stattfinden.