Neuerscheinung in der Reihe Städteforschung

A 94 Grossboelting Hp

Der Tagungsband zur Frühjahrstagung 2013 ist nun als Band A 94 in der Reihe Städteforschung unter folgendem Titel erschienen:

Gedachte Stadt - Gebaute Stadt. Urbanität in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz 1945-1990, hg. v. Thomas Großbölting und Rüdiger Schmidt, Köln/Wien/Weimar 2015.

Vier Jahrzehnte lang waren die Bundesrepublik Deutschland und die DDR einander in höchst ambivalenter Weise verbunden, denn beide Halbnationen waren zugleich Vorposten in der Systemkonkurrenz des Kalten Krieges. Im deutsch-deutschen Städtebau - in der geplanten wie in der gebauten Stadt – realisierten sich sowohl die unterschiedlichen politischen Ordnungsvorstellungen wie auch die verbindenden architektonischen Traditionen besonders markant. Der Band leuchtet dieses Spannungsfeld umfassend aus: Er analysiert die leitenden Paradigmen des Städtebaus, fragt nach der symbolischen Rolle der Regierungssitze in Bonn und Ost-Berlin und zeigt, welche Funktion die Stadt als Modell und Imageträger im Systemwettstreit übernahm.

Institutsbibliothek über Weihnachtsfeiertage und Jahreswechsel geschlossen

Vom 21. Dezember 2015 bis zum 1. Januar 2016 bleibt die Bibliothek des IStG geschlossen. Ab dem 4. Januar 2016 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten im Wintersemester.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Homepage des IStG in neuem Design

Die Internetseiten des IStG wurden in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von ZIV und Online-Redaktion der WWU auf „responsive design“ umgestellt, so dass sie nun auch über Tablet und Smartphone bequem abrufbar sind.
Bei den Arbeiten wurden Anpassungen in Layout und Struktur vorgenommen: Währen die Kontaktdaten und das Archiv nun unter der Rubrik „Das IStG“ zu finden sind, haben die Publikationen – zur Ergebnissicherung von Forschung und Veranstaltungen des IStG – eine eigene Rubrik erhalten. Die Seiten unter „Forschung“ und „Publikationen“ liefern jeweils für die Kategorien „Einzelprojekte“ bzw. „Einzelpublikationen“, „Städteatlanten“, „Stadtgeschichten“, „Handbücher“ und „Quelleneditionen“ – im ersten Fall liegt der Fokus auf Informationen zu den Projekten und im zweiten Fall auf Informationen über bibliographische Angaben oder Inhaltsverzeichnisse. Darüber hinaus führt die erste Unterrubrik unter „Publikationen“ zur „Reihe Städteforschung“, die u.a. Angaben zu den bereits im Böhlau Verlag erschienenen Bänden, aber auch wichtige Hinweise für Autoren bereithält.
Unter dem zum Wissenschaftsservice des IStG gehörenden Stichwort „Bibliographie“ wurden zudem die Bezeichnungen angepasst. Hier finden Sie neben der Bibliographischen Datenbank die „Aktuelle städtegeschichtliche Literatur“ (Neuerscheinungslisten), „Themenbezogene Literatur“ als Begleitangebot zu den Frühjahrstagungen („Literatur in Auswahl“), Rezensionen sowie die bereits abgeschlossenen Angebote „Forschungsrückblicke“ (Sammelbesprechungen 1975–2000) und „Bibliographie zur deutschen historischen Städteforschung“, die heute in der Bibliographischen Datenbank fortgeführt wird.
Wir hoffen, allen Nutzern den Zugang zu wichtigen Informationen rund um die Arbeiten am IStG zu erleichtern und bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern des „Relaunch 2015“. Im kommenden Jahr wird in ähnlicher Weise auch das „Portal Städtegeschichte.de“ auf „responsive design“ umgestellt werden.

Freitagskolloquium am 11.12. - Vortrag von Dr. Olivier Richard

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium hält am 11.12.2015 Dr. Olivier Richard (Mulhouse) zum Thema "Eid und Regierung in oberrheinischen Städten im Spätmittelalter".
Alle Interessierten sind dazu herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

War der Eid in der spätmittelalterlichen Stadt nur noch ein Instrument des Zwangs bzw. der Herrschaft oder im Gegenteil ein wichtiges Element des politischen Austausches? Dieser Frage soll nachgegangen werden, indem die Vereidigungsrituale, aber auch die verschiedenen Einflüsse der städtischen Eideskultur sowie die Folgen der wachsenden Verschriftlichung auf die Eidespraktiken untersucht werden.

IStG unterstützt die Kantonale Denkmalpflege des Kantons Basel-Stadt

Kolloquiumstadtdenkmalbaselnov2015

Auf Anfrage der Baseler Kantonalen Denkmalpflege entsandte das IStG am 24./25.11.2015 Dr. Daniel Stracke, um im Rahmen eines Workshops über die kartographischen Arbeiten des Instituts zu berichten. Anlass für das Treffen von Denkmalpflegern, Bauhistorikern, Archäologen und Stadthistorikern aus der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und Deutschland war die Erarbeitung eines Konzeptes für den Band 11 der Reihe „Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt“. Dieser soll das umfangreiche, den Einzeldenkmälern gewidmete Inventarwerk als Syntheseband mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung und Stadtmorphologie abrunden.
Anhand von Beispielen aus dem Deutschen Historischen Städteatlas und dem Historischen Atlas westfälischer Städte präsentierte Daniel Stracke Möglichkeiten und Probleme der thematischen Kartografie. Der Fokus lag auf den Herausforderungen, die dynamische Prozesse der Stadtentwicklung und die Behandlung von historischen Baubefunden an eine Bearbeitung in Karten stellen.

Neuerscheinung in der Reihe Städteforschung

A 93 Nolte Hp

Der Tagungsband zur Frühjahrstagung 2010 ist nun als Band A 93 in der Reihe Städteforschung unter folgendem Titel erschienen:

Die Vergnügungskultur der Großstadt. Orte - Inszenierungen - Netzwerke (1880-1930), hg. v. Paul Nolte, Köln/Wien/Weimar 2016.

Die Wahrnehmung der Großstädte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist lange Zeit geprägt gewesen durch Industrialisierung, soziale Frage und politische Krisen. Die europäischen und globalen Metropolen der „Klassischen Moderne“ waren jedoch zugleich Pioniere von Freizeit, Massenkultur und populären Vergnügungen. Der Band erhellt diese andere Seite der modernen Großstadt zwischen Elitenkultur und Volkskultur, zwischen lokalen Milieus und globaler Verflechtung, von der Kiezkneipe bis zur Oper, vom Zirkus bis zu neuem Tanzvergnügen. Es geht um Orte und Akteure, Handlungsformen und Wissenstransfer. Berlin steht im Mittelpunkt, doch europäische Vergleiche und Verflechtungen treten ebenso hervor wie globale Netzwerke.

Freitagskolloquium am 27.11.2015 - Vortrag von Dr. Philipp Hahn

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium wird am 27.11.2015 Dr. Philipp Hahn (Tübingen) zum Thema "Gemein-Sinn. Sinnliche Wahrnehmung, Ordnung und Vergemeinschaftung in Ulm, ca. 1470–1850" halten.
Alle Interessierten sind dazu herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Stadtleben prägt die Sinne, und zwar jede Stadt auf ihre Weise; zugleich basiert Teilhabe an der städtischen Gesellschaft in hohem Maße auf sinnlicher Wahrnehmung. Welche Auswirkungen längerfristiger Wandel der Sinneswahrnehmung auf eine Stadtgesellschaft hat, beleuchtet der Vortrag an einem Beispiel aus der 'langen' Frühen Neuzeit.

ACHTUNG: Vortrag von Dr. Gabriel Zeilinger am 20.11. FÄLLT AUS!

Der für den 20.11. angekündigte Vortrag im Freitagskolloquium von Dr. Gabriel Zeilinger (Kiel) zum Thema "Wie wird Stadt im Mittelalter? Überlegungen zwischen 'Stadtgründung' und 'Urbanisierung' (nicht allein) am Beispiel des Oberelsass" FÄLLT AUS!
Ein möglicher Ersatztermin wird hier zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Freitagskolloquium - Vortrag von Dr. Gabriel Zeilinger

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium wird am 20.11.2015 Dr. Gabriel Zeilinger (Kiel) zum Thema "Wie wird Stadt im Mittelalter? Überlegungen zwischen 'Stadtgründung' und 'Urbanisierung' (nicht allein) am Beispiel des Oberelsass" halten.

Das ‚klassische‘ Bild von Stadtentstehung und -entwicklung im Hoch- und Spätmittelalter zeigt – bei allen Differenzierungen – einen adligen oder kirchlichen Herrn, der eine Siedlung mit städtischen Freiheiten und
Rechten ausstattet. Der Ort wächst in der Folge, entwickelt sich wirtschaftlich und seine Gemeinde erringt dann weitreichendere Autonomie vom Stadtherrn – so weit die von ‚Stadtgründung‘ ausgehende, lineare
Vorstellung von mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der Vortrag argumentiert v.a. am Beispiel des Oberelsass vom 12. bis 14. Jahrhundert, dass der Begriff ‚Urbanisierung‘ – verstanden als Verbreitung von
bestimmten Lebens- und Politikformen nicht nur in ent- bzw. bestehenden Städten – die vielschichtigen, mehrere Akteursgruppen aufweisenden Prozesse um Stadtwerdung(en) in jener Zeit, die Europa so nachhaltig veränderten, präziser erfassen kann.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr ct. im Sitzungszimmer des IStG. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

PRO CIVITATE AUSTRIAE - Ausschreibung für 2016

Für das Jahr 2016 ist erneut durch die Stiftung PRO CIVITATE AUSTRIAE ein Preis ausgeschrieben worden, um eine "hervorrgende wissenschaftliche Arbeit über ein Thema der vergleichenden Städtegeschichte aus dem Bereich Mitteleuropas" auszuzeichnen. Die Arbeiten müssen bis 31.März 2016 beim Kuratorium der Stiftung eingegangen sein.
Mehr Informationen können der Ausschreibung entnommen werden.

Der Newsletter 3/2015 zu den aktuellen Arbeiten am IStG kann hier eingesehen werden.

Freitagskolloquium - Vortrag von Dr. Ian Peter Grohse

Den ersten Vortrag im Freitagskolloquium des Wintersemesters 2015/16 wird am 13.11.2015 Dr. Ian Peter Grohse (Trondheim/Münster) über das "Verhältnis der Städte Bergen, Trondheim und Kopenhagen zu den Hansestädten" halten.
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr ct. im Sitzungszimmer des IStG. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Stellenausschreibungen beim Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde Marburg

Das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg hat 2016 zwei Stellen zu besetzen:

1. Akademische Rätin / Akademischer Rat (Nachfolge Prof. Dr. Otto Volk)
2. Volontär/in

Weitere Informationen zu den Stellenausschreibungen sind den Anlagen zu entnehmen.

Veranstaltungshinweis

Die Lektüreübung von Dr. Karsten Igel zum Thema "Die Osnabrücker Stadtrechnungen" beginnt am 30.10.2015 (14 Uhr) im Sitzungszimmer des IStG.

Herbsttagung der Historischen Kommission für Westfalen - "Die Reformation in Westfalen"

Reformationstagung Lippstadt 2015

Am 30./31. Oktober 2015 findet im Kulturraum der Jakobikirche in Lippstadt die Herbsttagung der Historischen Kommission für Westfalen statt. Diese beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Reformation in Westfalen - "Langes" 15. Jahrhundert und Zäsur. Vom IStG werden Prof. Dr. Werner Freitag zum Thema "Überkommene Konfliktfelder, neue Forderungen und die Stellung des Rates - die Stadtreformation" sowie Dr. Christof Spannhoff über "Die Einführung der Reformation in der Grafschaft Tecklenburg" sprechen.
Das vollständige Programm mit Anmeldeformular können Sie hier abrufen.

Buchankündigung "Lords and Towns"

Cover Lords And Towns In Medieval Europe

Nachdem bereits 2011 und 2013 Publikationen erschienen sind, die sich mit dem Thema der „Europäischen Städteatlanten“ beschäftigen, liegt nun ein aktueller Forschungsband vor, der das im Rahmen des europäischen Atlasprojektes publizierte Karten- und Planmaterial im Hinblick auf eine weitere Fragestellung der vergleichenden Städteforschung analysiert. Während 2013 ein Resümee der aus 40 Jahren geleisteten europäischen Atlasarbeit gezogen wurde, strebte der 2011 von Ferdinand Opll herausgegebene Band anhand des Begriffspaars ‚Stadtgründung und Stadtwerdung‘ eine Synthese aus Stadtplanforschung und Archäologie an. In der jüngst erschienenen Publikation Lords and Towns in Medieval Europe. The European Historic Towns Atlas Project steht nun das Verhältnis von Stadtherrschaft und Stadtraum im Mittelpunkt.
Darin bilanzieren die Herausgeber, Anngret Simms und Howard B. Clarke, zunächst die vergleichende Forschung (Part I), um die Beiträge in ihren forschungsgeschichtlichen Kontext einzuordnen, und sie ziehen bereits Lehren, die sich aus der Zusammenschau der Einzelbeiträge ergeben. Es folgt sodann eine eindrucksvolle Reihe von Fallstudien einerseits zum Kerngebiet des mittelalterlichen Europa (Part II, betreffend Italien, Frankreich, England und das Reichsgebiet) und zu seinen peripheren Regionen im Norden, Osten und Westen (Part III: Polen, Ungarn, Kroatien, Irland, Skandinavien). Die Fallstudien stellen die Frage nach herrscherlichem Eingriff, Präsenz und Planung in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen zur Stadttopographie. Der vierte Teil verbindet mit der Fragen nach symbolischer Bedeutung im Stadtplan die Forschung an den Städteatlanten mit aktuellen kulturwissenschaftlichen Ansätzen (Part IV). Der letzte Teil beleuchtet noch einmal explizit das methodische Vorgehen bei der Stadtplananalyse, wobei auch die archäologische Forschung entsprechend gewürdigt wird (Part V).
Der umfangreiche Band ist Ferdinand Opll gewidmet, dem langjährigen Herausgeber des Österreichischen Städteatlas, engagierten Koordinator der Atlas Working Group in der Internationalen Kommission für Städtegeschichte und ehemaligen Mitglied im Beirat des IStG. Mit Peter Johanek, Thomas Tippach und Daniel Stracke haben drei als Herausgeber bzw. Autoren für den Deutschen Historischen Städteatlas tätige Angehörige des IStG zu diesem Band beigetragen.
Mit der Verwendung des Katasterplans von Münster auf dem Titel wollen die Herausgeber der zentralen Rolle des IStG für die Arbeit am Europäischen Städteatlas Rechnung tragen.

Ansichtskartensammlung des IStG wächst stetig an

Ansichtskarte Dortmund Hp

Dank einer Spende der Familie Menke aus Münster ist die Ansichtskartensammlung des IStG um 300 Exemplare angewachsen. Unter den Sammlerstücken befinden sich sowohl zahlreiche Orts- und Stadtansichten aus Deutschland und dem Ausland der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und noch einmal so viele Feldpostkarten aus Frankreich der Zeit des Ersten Weltkrieges.
Die stadtgeschichtlich relevanten Ansichten - wie die nebenstehende Darstellung des Alten Marktes in Dortmund mit dem Bläserbrunnen (undatiert, ohne Verlagsangabe) - werden sukzessiv inventarisiert und in die Datenbank Sammlung Ansichtskarten & Fotografien sowie in die Mediensuche des Portals Städtegeschichte.de eingepflegt, so dass sie für Forschungszwecke zur Verfügung stehen.

Sollten Sie bei Haushaltsauflösungen oder anderen Gelegenheiten historisch wertvolle Ansichtskarten und Fotografien von Städten des In- und Auslandes finden, für die Sie keine Verwendung mehr haben, freuen wir uns über eine Nachricht an: istg@uni-muenster.de und nehmen gerne Ihre Spende entgegen.

Netzwerk Vormoderne Stadtgeschichte - Workshop am IStG

Vom 5. bis 7. Oktober 2015 kommt am IStG das "Netzwerk Vormoderne Stadtgeschichte" zusammen, um sich mit dem Thema Politik und Gesellschaft in der vormodernen Stadt in kommunikations- und entscheidungstheoretischer Perspektive auseinanderzusetzen. Dieser Workshop wird in Zusammenarbeit mit dem SFB 1150 "Kulturen des Entscheidens" der WWU Münster organisiert.

Programm für das Freitagskolloquium im Wintersemester 2015/16

Freitagskolloquium Ws 2015-16

Mit dem Wintersemester 2015/16 beginnt wieder das Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte. Den ersten Vortrag wird am 13.11.2015 Dr. Ian Peter Grohse halten zu dem Thema: "Verhältnis der Städte Bergen, Trondheim und Kopenhagen zu den Hansestädten".

Die Vorträge beginnen im Wintersemester um 16 Uhr im Sitzungszimmer des IStG.

... zum Programm

Workshop zur digitalen Kartographie in Leicester

Workshop Leicester 2015 Vorschau

Die digitale Umsetzung und Online-Präsentation von Historischen Städteatlanten wird derzeit in vielen Atlasprojekten diskutiert und war auch das Thema eines Workshops der Kollegen des Britischen Städteatlas, der am 12. September 2015 im Centre for Urban History an der University of Leicester abgehalten wurde. Als Mitglied der von der Internationalen Kommission für Städtegeschichte ins Leben gerufenen 'Digital Initiative Group', deren Kommunikationszentrum das IStG ist, nahm Daniel Stracke daran Teil. Er referierte über die Koordination in dieser Frage auf europäischer Ebene, präsentierte die neue Interaktive Verbreitungskarte für das Internetportal www.staedtegeschichte.de, die digitale Inhalte der Städteatlasprojekte vernetzt, gab Einblicke in die Funktionalität der für den Deutschen Historischen Städteatlas erarbeiteten Online-Module und stellte den derzeit in Arbeit befindlichen Antrag für ein EU-Forschernetzwerk im COST-Programm vor. Das vielleicht wichtigste Ergebnis der Vorträge und Diskussionen war, dass Geoinformationssysteme eine zukunftsträchtige und leistungsstarke Basis bieten, um die historischen Stadtpläne in Zukunft zu erarbeiten und sowohl für eine breite Öffentlichkeit als auch für die Forschung nützliche Daten präsentieren zu können

Prof. Dr. Werner Freitag, Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Johanek, und Dr. Daniel Stracke vertraten das IStG auf der am 3.-5. September 2015 an der Universität Zürich abgehaltenen Tagung "Kommunale Selbstinszenierung" der Internationalen Kommission für Städtegeschichte, die in Verbindung mit dem Schweizerischen Arbeitskreis für Stadtgeschichte und dem NCCR-Kompetenzzentrum "Mediality. Historical Perspectives" organisiert worden war.
Die interdisziplinäre Tagung thematisierte die unterschiedlichen Formen und Kontexte, in denen Stadtgemeinden und andere städtische Akteure die Stadt als Bühne nutzen, um in öffentlichen Ritualen und Medien wie Bild und Karte Identität herzustellen und Herrschaft zu legitimieren. Das Kommissionsmitglied Werner Freitag referierte unter dem Titel "Inszenierte Stadtwirtschaft" zur sozialen Praxis von Märkten und Marktplätzen als Kommunikationsorten. Daniel Stracke präsentierte die am IStG erarbeiteten Internetanwendungen und Antragspläne für die Vernetzung digitaler Kartenmodule in der Atlas Working Group.

Rezension zu Roland Linde - Lemgo in der Zeit der Hanse

Die 2015 erschienene Publikation von Roland Linde "Lemgo in der Zeit der Hanse" wurde von Dr. Christof Spannhoff rezensiert. Das Ergebnis kann auf diesen Seiten unter Wissenschaftsservice eingesehen werden:

... zur Rezension

Freitagskolloquium

Den letzten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte des Sommersemesters 2015 hält am 10.07.2015 um 15 Uhr c.t. (!!!) im Sitzungszimmer des IStG Dr. Antje Schloms, M.A. (Mühlhausen) zum Thema:
Institutionelle Waisenfürsorge im Alten Reich von 1648 bis 1806. Vergleichende Analyse und Fallbeispiele
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Berühmte und große Anstalten der Waisenpflege haben vielfach das Interesse der Forschung gefunden, genauso wie es für lokale Institute oftmals Einzelstudien gibt. Eine vergleichende Analyse aller frühneuzeitlichen Waiseninstitute des Heiligen Römischen Reiches gab es bislang jedoch nicht und bringt neue Einsichten, die im Rahmen der Dissertation von Dr. Antje Schloms erarbeitet worden sind und im Freitagskolloquium vorgestellt werden sollen.

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte hält am 26.06.2015 um 15 Uhr c.t. (!!!) im Sitzungszimmer des IStG Mathias Irlinger, M.A. (München) zum Thema:
Lebensadern einer Stadt. Infrastrukturen im nationalsozialistischen München.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen, die „Lebensadern einer Stadt“, bieten einen Schlüssel, um die Angebotsseite des „Dritten Reichs“ in ihrer alltäglichen Dimension zu untersuchen. Der Betrieb der technischen Systeme unterlag vielschichtigen Aushandlungsprozessen und folgte politischen sowie ideologischen Zielsetzungen der nationalsozialistischen Stadtverwaltung.

Karl-Zuhorn-Preis für Dr. Kirsten Bernhardt

Preisverleihung Kirsten Bernhardt

Am 19.6.2015 findet um 18 Uhr im Festsaal des Erbdrostenhofes die Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises an Dr. Kirsten Bernhardt statt, die für ihre Dissertation zum Thema "Die Armenhausstiftungen des münsterländischen Adels. Funktionen und Wandlungsprozesse zwischen Gründung und Auflösung (16.-20. Jahrhundert)" ausgezeichnet wird.
Kirsten Bernhardt war von März 2012 bis Juni 2013 am IStG angestellt und hier v.a. für das Portal Städtegeschichte.de und die damit eng verbundenen Sammlungen bzw. Datenbanken (Karten, Ansichtskarten, Stadtinformationen) zuständig.

... mehr zur Preisverleihung.

900 Jahre Marktrecht in Höxter - Festakt mit Vortrag von Dr. Wilfried Ehbrecht

Anlässlich des Jubiläums zur Ausstellung der "Brückenmarkturkunde", mit der im Jahr 1115 die Besteuerung der Stände auf dem Markt an der Weserbrücke in der "villa Hugseli" beschlossen wurde und somit ein wichtiger Schritt im Stadtbildungsprozess erfolgt war, veranstaltet die Stadt Höxter derzeit eine Vortragsreihe. Den Auftakt bildete am 11. Juni 2015 ein Festakt im alten Rathaus mit Vortrag von Dr. Wilfried Ehbrecht (ehemaliger wiss. Vorstand des IStG). Am 18. und 25. Juni 2015 folgen weitere Vorträge von Andreas König (Stadtarchäologe) und Michael Koch (Stadtarchiv Höxter) zum mittelalterlichen Leben in Höxter:

18. Juni 2015
Andreas König
"Der Marktort Höxter im frühen zwölften Jahrhundert"

25. Juni 2015
Michael Koch
"Höxters Weg von der frühen Bürgerbeteiligung zur Bürgergemeinde des Mittelalters"

Beide Vorträge finden um 19 Uhr in der Aula der Volkshochschule Höxter statt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der "Neuen Westfälischen".

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte hält am 12.06.2015 um 15 Uhr c.t. (!!!) im Sitzungszimmer des IStG Prof. Dr. Wolfgang WÜST (Erlangen) zum Thema:
Reichsstädtische Policey. Zur Stadtgeschichte im 18. Jahrhundert.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Die Darstellung der Stadtgesellschaft im 18. Jahrhundert zählte leider nie zu den Schwerpunkten in der deutschsprachigen Urbanistik. Das gilt insbesondere für Editionsprojekte zum Ende dieses "tintenklecksenden Säkulums", das wir mit Quellen zur "guten" Policey in ein neues Licht tauchen wollen und werden.

Bibliothek des IStG

Am 15. Mai 2015 bleibt die Bibliothek des IStG geschlossen.

Gastwissenschaftler am IStG

Vom 4. bis 8. Mai 2015 ist Patrick Starczewski vom Institut für Geschichte der Universität Breslau als Gastwissenschaftler am IStG, um für seine Dissertation zum Thema "Konfessionalisierung in Schlesien" (Fürstentum Schweidnitz-Jauer) zu forschen.

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte hält am 08.05.2015 um 15 Uhr c.t. (!!!) im Sitzungszimmer des IStG Dr. Gerold Bönnen (Worms) zum Thema:
Worms 1914-1918. Überlegungen zu den Folgewirkungen des 'Großen Krieges' auf eine Mittelstadt.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Der Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 markiert eine bis heute unterschätzte Zäsur für die innere und äußere Entwicklung der deutschen Städte. Gefragt wird (ausgehend vom so erfolgreichen Ausbau der Daseinsvorsorge vor 1914) am Beispiel der Mittelstadt Worms und vor dem Hintergrund eines vielerorts aktuellen Forschungsschwerpunkts nach den Folgewirkungen der Katastrophe auf die Städte im Hinblick auf kommunale Verwaltung und Politik der Weimarer Jahre.

Ausschreibung studentisches Volontariat - LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte sucht zum 1.7.2015 eine(n) studentische(n) Volontär(in) zur Betreuung des Internetportals "Westfälische Geschichte". Bewerbungsschluss ist der 27. Mai 2015. Die vollständige Ausschreibung mit Angaben zu gewünschten Voraussetzungen, Arbeitsbereichen und Kontaktadresse finden Sie hier:

Ausschreibung LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Institutskatalog wieder ohne Einschränkungen nutzbar

Nach umfangreichen technischen Umstellungsarbeiten am ULB-Katalog kann nun wieder ohne Einschränkungen in den Institutskatalogen, darunter auch der IStG-Opac, recherchiert werden.

Neuerscheinung in der Reihe Städteforschung

A92 Das Mittelalterliche Krakau Starzynski

Band 92 der Reihe Städteforschung ist erschienen. Die Dissertation von Marcin Starzyński wurde im Auftrag des DHI Warschau in gekürzter Fassung ins Deutsche übertragen und nun unter dem Titel: Das mittelalterliche Krakau. Der Stadtrat im Herrschaftsgefüge der polnischen Metropole am IStG publiziert.

Ein Rat der Stadt Krakau wird erstmals im Jahre 1264 urkundlich erwähnt. Zwischen 1313 und 1500 vollzog sich seine vollständige Ausdifferenzierung als Institution mit festem Personalbestand, klaren Mechanismen der Amtseinführung und konkreten Kompetenzen. Der Schwerpunkt dieser verfassungsgeschichtlichen Arbeit liegt auf der Entwicklung des Krakauer Stadtrats, seinem Aufbau und der Ausweitung seiner Befugnisse: und zwar sowohl jenen, die das Ziel hatten, Regeln aufzustellen für das Leben „intra muros“, als auch jenen, die zum Ausbau und zur Erhaltung ihrer Position „extra muros“ führten. Denn es waren diese Mauern, die die Grenze zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeit innerhalb und Chaos und Willkür außerhalb der Stadt zogen.

bibliographische Angaben
Marcin Starzyński, Das mittelalterliche Krakau. Der Stadtrat im Herrschaftsgefüge der polnischen Metropole (Reihe Städteforschung A 92), aus dem Polnischen übersetzt von Christian Prüfer und Kai Witzlack-Makarevich, Böhlau Köln/Weimar/Wien 2015.

Freitagskolloquium im Sommersemester

Freitagskolloquium Ss 2015

Das Programm für das Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte liegt für das Sommersemester 2015 vor und kann hier eingesehen werden. Die ersten beiden Vorträge finden am 24.4. um 15 Uhr zum Thema "Zwischen Stadt und Land: Neue Forschungen zur westfälischen Geschichte" statt, wobei es um das "Industriedorf" Lütgendortmund sowie um die Lübbecker Mark gehen wird.

Programm: Freitagskolloquium im Sommersemster 2015

Lehrveranstaltung Krull/Sieger

Die Übung von Dr. Lena Krull und Constanze Sieger (Do. 14-16 Uhr) zum Thema "Kriege, Affären, Unglücksfälle: Medienereignisse im 19. Jahrhundert" findet nicht, wie angekündigt, im IStG statt, sondern im F-Haus.

Institutskatalog vorübergehend nicht nutzbar

Aufgrund umfangreicher technischer Umstellungsarbeiten am ULB-Katalog sind die Institutskataloge derzeit nicht bzw. nur eingeschränkt nutzbar. Von diesen Maßnahmen ist auch der IStG-Opac betroffen.
Wir informieren Sie, sobald die Funktionalität wiederhergestellt ist.
Bei Rückfragen zum Bibliotheksbestand des IStG wenden Sie sich bitte an Bibliothek.IStG@uni-muenster.de

Überarbeitung der Homepage

Die Homepage des IStG wird derzeit für das "responsive design" überarbeitet, weshalb es zwischenzeitlich zu Verschiebungen im Layout kommen kann. Wir bitten, dies zu entschuldigen. Mit Beginn des Sommersemesters 2015 wird die vollständige Umstellung erfolgt sein.

Literatur in Auswahl zum 44. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende Städtegeschichte

Konsumentenstadt - Konsumenten in der Stadt des Mittelalters
Literaturliste Konsumentenstadt

Zum 44. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende Städtegeschichte, das sich mit dem Thema "Konsumentenstadt - Konsumenten in der Stadt des Mittelalters" beschäftigen wird, wurde in der Bibliographie des IStG von Dr. Christof Spannhoff eine thematische Auswahlliste an Literatur zusammengestellt, die für einen ersten Einblick in das Thema relevant ist.

Literatur in Auswahl zum 44. Frühjahrskolloquium

Eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliothek am Freitag, 20.02.2015

Am kommenden Freitag, 20.02.2015 muss die Bibliothek des IStG aufgrund dort stattfindender Veranstaltungen leider geschlossen bleiben. Kopieren und ggf. auch das Einsehen von Büchern ist aber zeitweise weiterhin möglich. Daher wenden Sie sich mit Ihren Wünschen bitte an das Bibliotheks-Personal (gern bereits im Vorfeld).

Schließung der Bibliothek am Rosenmontag

Am Rosenmontag (16.02.2015) bleibt die Bibliothek des IStG geschlossen. Ab dem 17.02.2015 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit.

Freitagskolloquium

Den letzten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Wintersemester 2014/15 halten am 06.02.2015 um 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG Prof. Dr. Manfred Balzer (Münster) und Prof. Dr. Peter Johanek (Münster) zum Thema: Wege – Orte – Aufenthalte. Zum Abschluss des Westfalenbandes des Repertoriums der Deutschen Königspfalzen.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Im Zuge des Vortrages werden die Ergebnisse des mehrjährigen Projektes zur Erstellung des Westfalenbandes des Repertoriums der Deutschen Königspfalzen am Institut für vergleichende Städtegeschichte zusammengefasst und weiterführende Schlüsse gezogen. Vor allem wird dabei die Frage verfolgt, ob "Westfalen" lediglich ein "Durchgangsland" mittelalterlicher Königsherrschaft war oder ob sich bestimmte Phasen und Schwerpunkte verstärkter königlicher Präsenz und Pfalzenbildung ausmachen lassen.

Ausschreibung des Wiener Preises für Stadtgeschichtsforschung

Die Stadt Wien hat am 31. Mai 2010 aus Anlass der Pensionierung von Herrn Archivdirektor Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll im Wege des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung (www.stadtgeschichtsforschung.at) den "Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung" (WPS) eingerichtet, der alle zwei Jahre (bisher: 2011 und 2013) vergeben wird und auf der Grundlage einer Förderung durch die Kulturabteilung der Stadt Wien mit € 5.000,- dotiert ist.

Bis zum 31. März 2015 können von den jeweiligen Autorinnen und Autoren Veröffentlichungen bzw. Dissertationen sowie Habilitationsschriften auf dem Gebiet der vergleichenden Stadtgeschichtsforschung des europäischen Raumes in deutscher Sprache eingereicht werden, die in den Jahren 2012 bis 2014, gegebenenfalls auch noch 2015, erschienen sind. Beizufügen sind ein Lebenslauf sowie ein Verzeichnis der bisher publizierten Arbeiten der Autorin bzw. des Autors. Arbeiten, die jeweils im Jahr vor der Preisvergabe des WPS für den Preis der Stiftung „Pro civitate Austriae“ (siehe: www.stadtgeschichtsforschung.at) eingereicht wurden, können bei der Preisvergabe des WPS nicht berücksichtigt werden.

Die Einreichungen sind zu richten an: Institut für österreichische Geschichtsforschung (Universität Wien, Universitätsring 1, A-1010 Wien), z. H. von Archivdirektor i. R. Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll, E-Mail: ferdinand.opll@hotmail.com.

Die Entscheidung über die Zuerkennung des Preises erfolgt durch eine Jury und wird den Einreicherinnen bzw. Einreichern im Sommer 2015 bekannt gegeben.

Freitagskolloquium

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte hält am 23.01.2015 um 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG Prof. Dr. Michael Rothmann (Hannover) zum Thema:
Die Codifizierung der spätmittelalterlichen Kommunikation: Zwischen pragmatischer Mündlichkeit und ausgehandelter Schriftlichkeit.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

Vortrag: 'Diebe und Mörder der Seelen?' - Soest und seine Klöster in der Reformationszeit

"Diebe und Mörder der Seelen" nannten die evangelischen Prediger die Klöster der Stadt Soest seit Einführung der Reformation 1531/32. Für die lutherische Bevölkerung und die Mehrheit des Rates waren sie eine Gefahr für das Seelenheil aller. Doch das St. Patrokli-Stift, Dominikaner und Minoriten wie auch die Frauenklöster St. Walburgis und Paradiese blieben in Soest. Der Vortrag von Anna Krabbe - Doktorandin am IStG - zeigt das spannungsreiche Zusammenleben der Konfessionen in den 1530er und 1540er Jahren in Soest. Einerseits waren die Klöster Zielscheibe lutherischen Spottes und zahlreicher Verbote. Zugleich handelten sie aber auch selbst aktiv, vor allem als Gegner, gelegentlich aber auch als Befürworter der Reformation.

Der Vortrag 'Diebe und Mörder der Seelen?' – Soest und seine Klöster in der Reformationszeit ist Teil der St. Patrokli-Festwoche.
Referentin: Anna Krabbe, M.A.
Zeit: 23. Januar 2015
19.30 Uhr
Ort: Patroklushaus Kardinal-Gropper-Saal
Thomästr.1
59494 Soest

Freitagskolloquium
Den ersten Vortrag im Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im neuen Jahr hält am 09.01.2015 um 16 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG Lukas Weichert M.A. (Göttingen) zum Thema:
Das St. Michaelis-Kloster zu Lüneburg und die Herausforderungen der Reformation im 16. Jahrhundert.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!