Freitagskolloquium am 12.2. - Vortrag von Andrea Arens M.A.

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium hält am 12.2.2016 Andrea Arens M.A. (Mainz) zum Thema "Peter Sondermann (1888–1962) – ein Olper Architekt prägt das Bild seiner Heimatstadt".
Alle Interessierten sind dazu herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Bei der bauhistorischen Untersuchung der Kreisstadt Olpe zwischen 1880 und 1930 zeigte sich, dass Peter Sondermann eine wichtige Rolle spielte. Als erster heimischer Architekt einer alteingesessenen Familie führte er in Olpe ab 1907 zahlreiche Bauaufträge aus. Nach seinem Entwurf wurden Wohnhäuser, Fabrikanlagen, Schul- und Klostergebäude sowie Kirchen errichtet. Dabei entwickelte er sein gestalterisches Repertoire vom Historismus bis zum sachlichen Baustil der 1950er Jahre. Der Vortrag skizziert den beruflichen Werdegang Peter Sondermanns und legt dabei den Schwerpunkt auf die Zeit bis 1930.

Institutsbibliothek am Rosenmontag geschlossen

Am Rosenmontag, dem 08.02.2016, bleibt die Bibliothek des IStG geschlossen. Ab Dienstag gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Freitagskolloquium am 29.1. - Vortrag von Julia Ellermann M.A.

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium hält am 29.1.2016  Julia Ellermann M.A. (Kiel) zum Thema "Zwang zur Barmherzigkeit? Die politische Kultur in mecklenburgischen Residenzstädten am Beispiel der Armenpolitik".
Alle Interessierten sind dazu herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Präsentiert werden die zentralen Forschungsprämissen und Ergebnisse eines kulturgeschichtlichen Dissertationsprojekts, das – unter Anwendung der argumentationsgeschichtlichen Methode – nach dem Vokabular des armenpolitischen Diskurses zwischen Landesherrschaft und verschiedenen Gruppierungen innerhalb der sozialen Konfiguration (Residenz-)Stadt im Mecklenburg der Sattelzeit fragt.

Onlineportal zum Reformationsjubiläum – neues Projekt am IStG

Logo Lwl Kulturstiftung

Seit Januar 2016 besteht am IStG ein neues Projekt, das durch die LWL-Kulturstiftung gefördert wird und die Erforschung der Reformation in Westfalen zum Ziel hat. Geplant ist ein Informationsportal www.reformation-in-westfalen.de, das die verschiedenen Orte und Territorien der Reformation in Westfalen erfasst, ihren Verlauf nachzeichnet und die noch heute erkennbaren Spuren dokumentiert.

... zur Projektseite

18. Januar 2016: Vortrag von Dominique Adrian über "Verfassungsurkunden der deutschen Städte"

In der Vortragsreihe "Junge französische Mediävisten zu Gast in Münster" des interdisziplinären Frankreich-Forums (IFF) an der WWU wird am 18. Januar 2016 Dominique Adrian um 18 Uhr c.t. im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22 (Münster), Raum F 104, einen Vortrag mit dem Titel "Les 'Chartes constitutionelles' des villes allemandes"/"Die Verfassungsurkunden der deutschen Städte" halten.
Dabei wird es v.a. um eine kritische Analyse der Urkundentexte süddeutscher Städte vom Ende des 13. und des 14. Jahrhunderts gehen, die im Kontext der Bildung oder Modifizierung von Zünften entstanden sind und dabei deren Einfluss im bzw. auf den Rat offenlegen. Gefragt wird nach den handelnden Akteueren und deren handlungsleitenden Motiven, die in unterschiedlicher Form auf ein Ziel, nämlich die Sicherstellung des städtischen Gleichgewichts, hinwirkten. Die Untersuchung der Texte erlaube - so der Referent - Aussagen darüber, [...] welche Vorstellungen die süddeutschen Stadtbürger von der Stadt als politischem Gegenstand und von den sie begründenden sozialen Gleichgewichten hatten [...]".

Mehr zum Inhalt finden Sie in französischer und deutscher Sprache in folgendem Dokument (PDF-Download).

Freitagskolloquium am 15.1. - Vortrag von Dr. Klaus Wisotzky

Den nächsten Vortrag im Freitagskolloquium hält am 15.1.2016 Dr. Klaus Wisotzky (Essen) zum Thema "Wie Essen größer wurde - Die Eingemeindungen 1901-1915".
Alle Interessierten sind dazu herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Dank der Eingemeindungen in den Jahren 1901 bis 1915 stieg Essen zur bedeutendsten Stadt des Ruhrgebiets auf. Die Entwicklung verlief keineswegs konfliktfrei, da alle Beteiligten ihre eigenen Interessen verfolgten. Im Vortrag wird der Gang der Verhandlungen untersucht. Vorgestellt werden die maßgebenden Akteure und ihre Handlungsmotive; gefragt wird aber auch nach den Reaktionen der betroffenen Einwohner.

Neuerscheinung: Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 7 - Soest

Soest Hp

Band 7 des Historischen Atlas westfälischer Städte ist nun erschienen und beleuchtet in einem umfangreichen Kartenwerk sowie 32-seitigem, reich illustrierten Textheft die Geschichte der Stadt Soest.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bestellung des Bandes finden Sie auf den Seiten des Ardey-Verlages.

Bibliographische Angaben
Wilfried Ehbrecht/Mechthild Siekmann/Thomas Tippach, Soest. Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 7 ((Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, NF 30), hg. v. d. Historischen Kommission für Westfalen und d. Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Mechthild Siekmann und Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2016.

Trauer um Ruth-E. Mohrmann

Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann ist am 29.12.2015 im Alter von 70 Jahren verstorben. Die renommierte Volkskundlerin war mit dem IStG v.a. als Vorstandsmitglied des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte sowie als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats eng verbunden. Die Mitarbeiter des IStG verbleiben in Dankbarkeit für ihre Unterstützung in wissenschaftlichen, organisatorischen und persönlichen Belangen.

… zur Pressemitteilung in der WN vom 5.1.2016

Neuerscheinung in der Reihe Städteforschung

A 94 Grossboelting Hp

Der Tagungsband zur Frühjahrstagung 2013 ist nun als Band A 94 in der Reihe Städteforschung unter folgendem Titel erschienen:

Gedachte Stadt - Gebaute Stadt. Urbanität in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz 1945-1990, hg. v. Thomas Großbölting und Rüdiger Schmidt, Köln/Wien/Weimar 2015.

Vier Jahrzehnte lang waren die Bundesrepublik Deutschland und die DDR einander in höchst ambivalenter Weise verbunden, denn beide Halbnationen waren zugleich Vorposten in der Systemkonkurrenz des Kalten Krieges. Im deutsch-deutschen Städtebau - in der geplanten wie in der gebauten Stadt – realisierten sich sowohl die unterschiedlichen politischen Ordnungsvorstellungen wie auch die verbindenden architektonischen Traditionen besonders markant. Der Band leuchtet dieses Spannungsfeld umfassend aus: Er analysiert die leitenden Paradigmen des Städtebaus, fragt nach der symbolischen Rolle der Regierungssitze in Bonn und Ost-Berlin und zeigt, welche Funktion die Stadt als Modell und Imageträger im Systemwettstreit übernahm.

Institutsbibliothek über Weihnachtsfeiertage und Jahreswechsel geschlossen

Vom 21. Dezember 2015 bis zum 1. Januar 2016 bleibt die Bibliothek des IStG geschlossen. Ab dem 4. Januar 2016 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten im Wintersemester.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Homepage des IStG in neuem Design

Die Internetseiten des IStG wurden in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von ZIV und Online-Redaktion der WWU auf „responsive design“ umgestellt, so dass sie nun auch über Tablet und Smartphone bequem abrufbar sind.
Bei den Arbeiten wurden Anpassungen in Layout und Struktur vorgenommen: Währen die Kontaktdaten und das Archiv nun unter der Rubrik „Das IStG“ zu finden sind, haben die Publikationen – zur Ergebnissicherung von Forschung und Veranstaltungen des IStG – eine eigene Rubrik erhalten. Die Seiten unter „Forschung“ und „Publikationen“ liefern jeweils für die Kategorien „Einzelprojekte“ bzw. „Einzelpublikationen“, „Städteatlanten“, „Stadtgeschichten“, „Handbücher“ und „Quelleneditionen“ – im ersten Fall liegt der Fokus auf Informationen zu den Projekten und im zweiten Fall auf Informationen über bibliographische Angaben oder Inhaltsverzeichnisse. Darüber hinaus führt die erste Unterrubrik unter „Publikationen“ zur „Reihe Städteforschung“, die u.a. Angaben zu den bereits im Böhlau Verlag erschienenen Bänden, aber auch wichtige Hinweise für Autoren bereithält.
Unter dem zum Wissenschaftsservice des IStG gehörenden Stichwort „Bibliographie“ wurden zudem die Bezeichnungen angepasst. Hier finden Sie neben der Bibliographischen Datenbank die „Aktuelle städtegeschichtliche Literatur“ (Neuerscheinungslisten), „Themenbezogene Literatur“ als Begleitangebot zu den Frühjahrstagungen („Literatur in Auswahl“), Rezensionen sowie die bereits abgeschlossenen Angebote „Forschungsrückblicke“ (Sammelbesprechungen 1975–2000) und „Bibliographie zur deutschen historischen Städteforschung“, die heute in der Bibliographischen Datenbank fortgeführt wird.
Wir hoffen, allen Nutzern den Zugang zu wichtigen Informationen rund um die Arbeiten am IStG zu erleichtern und bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern des „Relaunch 2015“. Im kommenden Jahr wird in ähnlicher Weise auch das „Portal Städtegeschichte.de“ auf „responsive design“ umgestellt werden.

Neuerscheinung in der Reihe Städteforschung

A 93 Nolte Hp

Der Tagungsband zur Frühjahrstagung 2010 ist nun als Band A 93 in der Reihe Städteforschung unter folgendem Titel erschienen:

Die Vergnügungskultur der Großstadt. Orte - Inszenierungen - Netzwerke (1880-1930), hg. v. Paul Nolte, Köln/Wien/Weimar 2016.

Die Wahrnehmung der Großstädte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist lange Zeit geprägt gewesen durch Industrialisierung, soziale Frage und politische Krisen. Die europäischen und globalen Metropolen der „Klassischen Moderne“ waren jedoch zugleich Pioniere von Freizeit, Massenkultur und populären Vergnügungen. Der Band erhellt diese andere Seite der modernen Großstadt zwischen Elitenkultur und Volkskultur, zwischen lokalen Milieus und globaler Verflechtung, von der Kiezkneipe bis zur Oper, vom Zirkus bis zu neuem Tanzvergnügen. Es geht um Orte und Akteure, Handlungsformen und Wissenstransfer. Berlin steht im Mittelpunkt, doch europäische Vergleiche und Verflechtungen treten ebenso hervor wie globale Netzwerke.

PRO CIVITATE AUSTRIAE - Ausschreibung für 2016

Für das Jahr 2016 ist erneut durch die Stiftung PRO CIVITATE AUSTRIAE ein Preis ausgeschrieben worden, um eine "hervorrgende wissenschaftliche Arbeit über ein Thema der vergleichenden Städtegeschichte aus dem Bereich Mitteleuropas" auszuzeichnen. Die Arbeiten müssen bis 31.März 2016 beim Kuratorium der Stiftung eingegangen sein.
Mehr Informationen können der Ausschreibung entnommen werden.

Weitere Meldungen

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