Relaunch des Portals Städtegeschichte.de

Relaunch Portal Staedtegeschichte De
© IStG

Nachdem im Jahr 2015 bereits die Homepage des IStG auf "responsive design" umgestellt worden war, ist nun der Relaunch des Portals Städtegeschichte.de abgeschlossen, um die Seiten flexibel mit Tablet oder Smartphone abrufen zu können. Hierfür wurde das Layout vollständig überarbeitet und mit weiteren Modulen, wie Slideshows aber auch neuen Seiten für die Bildergalerien, versehen. Zudem wurden Stichworte der Texte mit den entsprechenden Abbildungen verlinkt.
Insbesondere im Bereich der "News" zu aktuellen Veranstaltungen, Publikationen oder Ausstellungen sowie im Tutorial "Einführung in die Städtegeschichte" bietet der Relaunch die Möglichkeit, sich auch unterwegs schnell und unkompliziert informieren zu können. Ebenso lassen sich die interaktiven Stadtkarten und die Verbreitungskarten sehr gut über mobile Endgeräte abrufen. Für die Arbeit mit diesen Karten und das Eintauchen in eine konkrete Stadttopographie sowie deren Entwicklung wird jedoch auch weiterhin der PC ein sinnvolles Medium bleiben.

Neuerscheinung im "Historischen Atlas westfälischer Städte" - Band 8: Menden

Menden
© IStG/HIKO

Im Projekt "Historischer Atlas westfälischer Städte" sind nun die Bände 8 und 9 zu den Städten Menden (Sauerland) und Metelen erschienen. In den Atlanten wird für diese Orte jeweils anhand neuester Forschungsergebnisse in Text, Bild und Karten die Geschichte der Stadtentwicklung und deren Besonderheiten von den frühesten Siedlungsspuren bis in die Gegenwart nachgezeichnet.


Wilfried Reininghaus, Menden (Sauerland) (Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 8), hg. v. d. Historischen Kommission für Westfalen und d. Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2017.
(Textheft, 27 S., 6 thematische Tafeln und zahlreiche weitere Abbildungen und Karten, ISBN 978-3-87023-390-7)

Menden sicherte im Mittelalter die kölnische Herrschaft im mittleren Westfalen zwischen Hellweg und Sauerland. Mauern und Türme bezeugen dies bis heute. Im 19. Jahrhundert legten mehrere Metallwerke die Basis für industrielle Schwerpunkte. Der Städteatlas dokumentiert Mendens räumliche Strukturen vom 10./11. Jahrhundert bis in die Gegenwart.


Neuerscheinung im "Historischen Atlas westfälischer Städte" - Band 9: Metelen

Metelen
© IStG/HIKO

Peter Ilisch, Metelen (Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 9), hg. v. d. Historischen Kommission für Westfalen und d. Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2017.
(Textheft, 19 S., 7 thematische Tafeln und zahlreiche weitere Abbildungen und Karten, ISBN 978-3-87023-391-4)

Schon früh entwickelte sich im Anschluss an das bereits im Jahr 889 gegründete Damenstift Metelen ein Markt, der wohl schon vor 1400 Freiheitsrechte erhielt. Die Freiheit stand in starker Abhängigkeit vom Stift und sank im Gefolge der Säkularisation zur Titularstadt herab. Einen Aufschwung erlebte Metelen im 19. Jahrhundert durch die Textilindustrie. Nach ihrem Niedergang prägen die Lebensmittelindustrie und der Tourismus die Gemeinde. Der Städteatlas dokumentiert die Besitzgeschichte des Stifts und die industrielle und touristische Entwicklung in der Moderne.

Informationsportal „Reformation in Westfalen“ ist online

Reformation in Westfalen 2

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 wurde das digitale historische Informationsportal www.reformation-in-westfalen.de am 1. Januar freigeschaltet. Das durch die LWL-Kulturstiftung geförderte Projekt wird seit Januar 2016 am Institut für vergleichende Städtegeschichte in Münster erarbeitet. Das Informationsportal erfasst die verschiedenen Orte und Regionen Westfalens, zeichnet den dortigen Verlauf der Reformation nach und dokumentiert die jeweils noch heute erkennbaren Zeugnisse.

Die Landkarte des 16. Jahrhunderts zeigt Westfalen als territorialen Flickenteppich: Geistliche Großterritorien, kleine Grafschaften, Territorien auswärtiger Herren und eine von wenigen großen, aber auch von vielen kleinen Städten geprägte Städtelandschaft. Diese Vielfalt bedeutet, dass es nicht zu der ‚einen‘ Reformation kam, sondern Westfalen eine spannende, weil in ihren Verläufen unterschiedliche Reformationslandschaft darstellt, welche in diesem Informationsportal in Karten und Texten nachgezeichnet wird.

Aktuell sind Informationen zur Geschichte und Wirkung der Reformation in den Territorien und Autonomiestädten Westfalens abrufbar: In fünf Zeitschnitten werden die Entwicklungsstränge dargestellt. Beginnend mit dem Jahr des Thesenanschlags, 1517, widmet sich das Portal den für Westfalen bedeutenden Wegmarken bis zur konfessionellen Neuordnung nach Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1650. Diese Kartenstände werden mit knappen, wissenschaftlichen Texten zu den einzelnen Territorien und Städten unterlegt. Ein zweiter Zugang erfolgt über die Ordnung der Reformation nach Typen – etwa der landesherrlichen Reformation oder der städtischen Reformation in einigen Autonomiestädten. Die reformkatholische via media der Herzöge von Jülich-Kleve-Berg stellt ebenfalls einen Reformationstyp dar.

Zusätzlich informiert das Portal über aktuelle Ausstellungen und Vorträge und stellt einen Veranstaltungskalender für die Region Westfalen zur Verfügung.
Mit den Routen der Reformation wird es dann im Laufe des Jahres 2017 möglich sein, sich auf eine Spurensuche nach den Relikten der Reformation in Westfalen zu begeben.
Ergänzung erfährt das Portal reformation-in-westfalen.de durch den Twitterauftritt @RefInWestfalen, der diese Informationen rund um das Reformationsjubiläum einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Weitere Informationen unter:
www.reformation-in-westfalen.de
www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/Forschung/Reformation_in_Westfalen
www.twitter.com/@RefInWestfalen

Neuerscheinung und Einladung zur Buchpräsentation

Handbuch Der Juedischen Gemeinschaften
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Der vierte und letzte Band des "Historischen Handbuchs der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe", der die Gemeinden im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg in den Blick nimmt, ist erschienen. Damit wird ein mehr als 15 Jahre währendes Projekt abgeschlossen, das in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen entstanden ist und die Geschichte jüdischen Lebens in Westfalen und Lippe von ersten Erwähnungen im Hochmittelalter bis in die Gegenwart darstellt.

Zum Abschluss des Projektes findet am 26.11.2016 ab 11 Uhr im Stadtarchiv Dortmund die Präsentation des aktuellen Bandes statt. Hier werden der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Matthias Löb (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe) sowie Prof. Dr. Werner Freitag (Institut für vergleichende Städtegeschichte) Grußworte sprechen. Eine Einführung in das Werk geben anschließend Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Erster Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen) und Prof. Dr. Frank Göttmann (Universität Paderborn, Herausgeber).

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Programm für das Freitagskolloquium im WS 2016/17

Freitagskolloquium Ws 2016-17 Hp
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Das neue Semester kann beginnen. Das Programm für das Freitagskolloquium im Wintersemester 2016/17 steht. Die ersten Vorträge finden im Rahmen der internationalen Tagung "Städtische Wettkampfkulturen in der europäischen Vormoderne" (organisiert von Dr. C. Jaser u.a.) am 21. Oktober 2016 statt. Hier werden in einer Sektion über Fechtschulen zwei Vorträge zu hören sein: Daniel Jaquet spricht über "For Blood, Entertainment, and Money: Fencing Schools in Swiss Towns in the Late Middle Ages", und Olivier Dupuis wird zum Thema "For a Local History of the Fencing Schools in Strasbourg from 1540 to 1665" referieren.
Die Vorträge beginnen wie gewohnt (im Winter) um 16 Uhr c.t. (!!!) im Sitzungszimmer des IStG. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Das Programm für das Freitagskolloquium im Wintersemester 2016/17 (PDF)

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