Das Ende der Republik
Römische Porträtkunst zwischen Republik und Kaiserreich
Nick Winkelmann
Das Jahr 31 vor Christus gilt als ein Jahr des Umschwungs. Die zahlreichen Bürgerkriege, welche die Bevölkerung der römischen Republik bereits seit Jahrzehnten erleiden mussten, fanden unter der Herrschaft von Gaius Octavius, Caesars Adoptivsohn, offiziell ein Ende. Octavius, der bald den Ehrennamen Augustus erhielt, wurde zum ersten Kaiser Roms und übernahm die Alleinherrschaft über das gesamte Römische Reich. Dieser Wandel führte zu einem Ende der bisherigen elitären und populären Autorität und somit der Ära der Römischen Republik. Auch die Bildniskunst zu der Zeit des Augustus weist einen starken Bruch mit den Traditionen und Normen der Republik auf. Anhand der Gipsabgüsse von Porträtbüsten und -statuen im Untergeschoss des Archäologischen Museums zeichnet Nick Winkelmann beim "Thema des Monats" März die Geschichte der untergehenden Republik nach und erläutert, wie Kaiser Augustus in seinen Bildnissen als Kaiser dargestellt wurde.
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So 15.03.2026, 14:15 Uhr (Ende offen)
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