Münzkontinuitäten zwischen den Reichen? Arabo-byzantinische Münzen aus dem Archäologischen Museum Münster
Thema des Monats September
Ein münzkundlich noch äußerst wenig erforschtes Gebiet sind die sogenannten arabo-byzantinischen Münzen dar. Das sind alle Prägungen, die in dem Zeitraum zwischen der beginnenden arabischen Expansion im Jahr 636 und vor der ersten umayyadischen Münzreform (circa 670/80) auf dem Gebiet Syriens nach dem Vorbild byzantinischer Buntmetallmünzen (Pl. folles) hergestellt worden sind. Zum großen Glück des Archäologischen Museums wurden Teile einer umfangreichen Privatsammlung (Slg. Schulze/Schulze) in die eigene Münzsammlung aufgenommen, die seitdem im Rahmen von universitären Lehrveranstaltungen aufgearbeitet wurde. Der Vortrag gibt eine Einführung in den historischen sowie geldgeschichtlichen Kontext und macht Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit Münzen dieser Art verständlich.
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So 24.09.2023, 14:15 Uhr (Ende offen)
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