Newsletter 4/2019

1. Freitagskolloquium WS 2019/20
2. Neuerscheinung Reihe Städteforschung
3. Historischer Atlas westfälischer Städte „Versmold“ vergriffen
4. Nachruf Prof. Dr. Thomas Schilp
5. Aus dem IStG – Internes
6. Stellenausschreibung


Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt wieder einige Neuigkeiten aus dem IStG, über die wir Sie gerne informieren möchten.


1. Freitagskolloquium WS 2019/20

Das Programm für das Freitagskolloquium des IStG im Wintersemester 2019/20 liegt vor. Die Vortragsreihe begann bereits am 18. Oktober mit einem Vortrag von Prof. Holger Thomas Gräf (Marburg) und wird am 8. November durch Luise Czajkowski (Leipzig), die zum Thema „Stadtbücher als Zeugnis spätmittelalterlichen Stadtwandels“ spricht, fortgesetzt.
Die Kolloquien beginnen jeweils um 16.00 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

2. Die 100 ist voll!

In der seit 1976 vom IStG publizierten Reihe Städteforschung (A: Darstellungen) ist soeben der 100. Band erschienen. Sabine von Heusinger und Susanne Wittekind geben den Sammelband „Die materielle Kultur der Stadt in Spätmittelalter und früher Neuzeit“ heraus. Dabei handelt es sich um den Tagungsband der Frühjahrstagung des IStG 2017. Mehr dazu hier.

3. Atlas „Versmold“ vergriffen

In der Reihe „Historischer Atlas westfälischer Städte“ erschien der von Rolf Westheider bearbeitete Band 12 zu Versmold. Aufgrund großer Nachfrage ist dieser Band leider schon vergriffen. Sollten Sie Interesse an einer Neuauflage haben, senden sie uns eine Mail an istg@uni-muenster.de.

4. Prof. Dr. Thomas Schilp verstorben

Am 28. September 2019 verstarb im Alter von 65 Jahren unser geschätzter Kollege und Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Thomas Schilp. Als Mitarbeiter und Leiter des Stadtarchivs Dortmund hat er mit unserem Institut verschiedene stadtgeschichtliche Projekte bearbeitet, u.a. den „Deutschen Historischen Städteatlas. Bd. 5: Dortmund".Er hinterlässt eine große Lücke.

5. Neuigkeiten aus dem Institut

  • Einem Mitarbeiter des IStG wurde eine besondere Ehre zuteil. Daniel Stracke wurde am 18. September in die Leitung der Atlas Working Group der Internationalen Kommission für Städtegeschichte berufen
  • Seit dem 1. Oktober ist Prof. Dr. Gabriela Wąs (Universität Wrocław) als Gastwissenschaftlerin am IStG tätig. Im Rahmen eines zweimonatigen DAAD-Stipendiums forscht sie zum Thema „Frauen in den narrativen und visuellen Quellen der Frühen Neuzeit in Schlesien"
  • Zum 1. Oktober hat Stefan Tönnessen die Leitung der Institutsbibliothek übernommen. Er ist schon mehrere Jahre am IStG beschäftigt und vertritt für ein Jahr die Bibliothekarin Sabina Ruwe

6. Stellenausschreibung für eine studentische Hilfskraft (EDV)

Das IStG sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft im Bereich EDV / Projektarbeit Digital Humanities. Mehr zur Ausschreibung hier.
Unsere langjährige EDV-Hilfskraft Philipp Schneider widmet sich ab Dezember seiner Dissertation. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg und danken ihm für seine kompetente Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte

Newsletter 3/2019

1. LWL-Preis für westfälische Landeskunde
2. Neuerscheinung „Städteforschung. Reihe A: Darstellungen“


Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor Ende des Sommersemesters haben wir noch ein kleines Update über das Geschehen am IStG vorbereitet.

1. LWL-Preis an Dr. Christof Spannhoff

Der Preis für westfälische Landesgeschichte des LWL geht in diesem Jahr an unseren Mitarbeiter Dr. Christof Spannhoff! Am 5. Juni wurde er im Kulturspeicher Dörenthe geehrt. Laudator Prof. Werner Freitag lobte neben den beruflichen Leistungen Spannhoffs auch sein ehrenamtliches Engagement in der Erforschung der Geschichte Westfalens, besondere des Nordmünsterlandes. So hat Christof Spannhoff nicht nur für das IStG den Band „Lengerich“ des Historischen Atlas westfälischer Städte bearbeitet, sondern ist auch ehrenamtlich Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft zur Geschichte des Nordmünsterlandes sowie Herausgeber der seit 2014 erscheinenden Reihe „Nordmünsterland. Forschungen und Funde.“
Das gesamte IStG gratuliert Christof Spannhoff herzlich und dankt für seine Arbeit!

2. „Städteforschung. Reihe A: Darstellungen“: Band 91 erschienen

Mitte Juni konnte eine Lücke in unserer Reihe „Städteforschung. Reihe A: Darstellungen“ geschlossen werden. Band 91 mit dem Titel „Extra muros. Vorstädtische Räume in Spätmittelalter und Früher Neuzeit“, hg. von Guy Thewes und Martin Uhrmacher erschien im Böhlau-Verlag. Es handelt sich um einen dreisprachigen Tagungsband zu der 2013 von der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Stadt Luxemburg veranstalteten Tagung "Extra muros". Die 24 Beiträge beschäftigen sich u.a. mit Sozialtopographie, kartographischer Repräsention sowie In- und Exklusionsprozessen vorstädtischer Räume oder der Ausprägung städtischen Einflusses auf die Vorstädte.
Weitere Informationen über den Band erhalten Sie hier oder auf der Verlagsseite.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte

Newsletter 2/2019

1. Freitagskolloquium Sommersemester 2019
2. Einladung zur Buchvorstellung
3. Neuauflage „Tatort Domplatz“
4. Preis für westfälische Landesgeschichte an Dr. Spannhof


Liebe Leserinnen und Leser,

folgende Neuigkeiten gibt es aus dem IStG zu berichten:


1. Freitagskolloquium im Sommersemester

Das Programm für das Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Sommersemester 2019 liegt vor. Den ersten Vortrag hält am 12. April unser ehemaliger Mitarbeiter und jetzige Gastwissenschaftler Sebastian Schröder zum Thema „Des Königs neue Steuer: Die preußischen Akzisereformen in Minden-Ravensberg am Beginn des 18. Jahrhunderts“. Die Vorträge beginnen jeweils um 15.00 Uhr c.t. im Sitzungszimmer des IStG.
Wir hoffen auf ihr Interesse an einem oder mehreren Terminen und freuen uns auf Ihren Besuch!

2. Neuerscheinung und Präsentation: Historischer Atlas westfälischer Städte Bd. 12: „Versmold“

Dr. Rolf Westheider legt in Band 12 des „Historischen Atlas westfälischer Städte“ zu Versmold ein 27-seitiges Textheft und 10 Tafeln vor, mit denen die Entwicklung der Stadt von ihren Anfängen bis in die Gegenwart nachgezeichnet wird.
Am 15. Mai wird die neue Atlasmappe der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Buchpräsentation findet als Teil einer Reihe von Veranstaltungen zum 300-jährigen Jubiläum der Stadtrechtsverleihung an die "Akzisestädte" der ehemaligen Grafschaft Ravensberg im Rathaussaal Versmold (Münsterstraße 16, 33775 Versmold) statt und beginnt um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Weitere Informationen zum Atlasband Versmold gibt es hier.

3. Neuauflage „Tatort Domplatz“

10 Jahre nach der schnell vergriffenen Erstausgabe kann das IStG dank der Unterstützung durch das Stadtarchiv Münster und der NRW.BANK eine zweite, korrigierte Auflage der Publikation „Tatort Domplatz. Der Münster-Plan von 1609 und seine Geschichte(n)“, hg. von Mechthild Siekmann, vorlegen. Zur Präsentation dieser Neuauflage am 23. Mai, 18 Uhr, im Seminarraum des Stadtarchivs Münster (An den Speichern 8, 48157 Münster) laden wir Sie ganz herzlich ein.

4. LWL-Preis für westfälische Landesgeschichte

Der Preis für westfälische Landesgeschichte des LWL wird dieses Jahr an unseren Mitarbeiter Dr. Christof Spannhoff verliehen. "Christof Spannhoff ist ein ausgewiesener Landeshistoriker, der ehrenamtlich mit außerordentlichem Engagement die westfälische Landesgeschichte, vor allem die des Nordmünsterlandes erforscht und seine Ergebnisse vielen Lesern und Zuhörern vermittelt", heißt es in der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde. "Die Liste seiner Publikationen ist beeindruckend, die thematische und epochale Breite ist bewundernswert. Spannhoff verbindet in seinen Beiträgen den neuesten Stand der Forschung mit landesgeschichtlichem Interesse. Er hat bei seinen Forschungen nicht nur die Fachwissenschaft im Auge, sondern es geht ihm auch gerade um geschichts- und heimatinteressierte Bürger". Wir beglückwünschen Christof Spannhoff herzlich zu diesem Erfolg!

Die Preisverleihung wird am 5.6. im Kulturspeicher Dörenthe (Hafenstr. 14, 49479 Ibbenbüren) stattfinden. Mehr dazu im nächsten Newsletter.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte

Newsletter 1/2019

1. Frühjahrstagung des IStG
2. Forschungsbericht 2018
3. Bibliographie der Neuerscheinungen zur Städtegeschichte 2018
4. Einladung zur Buchvorstellung


Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Jahr nimmt langsam an Fahrt auf, und es gibt einige Neuigkeiten aus dem Institut, die wir Ihnen mitteilen möchten:

1. Frühjahrstagung des IStG

Am 11. und 12. März findet unser 46. Frühjahrskolloquium zum Thema „Geschichtsbilder in Residenzstädten des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ in Verbindung mit dem Akademieprojekt „Residenzstädte im Alten Reich (1300–1800)“ statt. Tagungsort ist der Vortragssaal des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kultur, der öffentliche Abendvortrag von Prof. Peter Johanek zum Thema „Fürsten, Bürger und Geschichte – Gibt es eine Geschichtsschreibung der Residenzstädte im Alten Reich?“ wird im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses (Domplatz 20–22) gehalten. Das vollständige Programm der Tagung finden sie hier.
Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail (istg@uni-muenster.de) oder telefonisch (+49-251-83-275-14) an. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

2. Forschungsbericht erschienen

Der neue Forschungsbericht des IStG für das Jahr 2018 ist erschienen. Wie jedes Jahr können Sie sich dort über Publikationen, Veranstaltungen sowie die wissenschaftliche Arbeit des Instituts und seiner Mitarbeiter im Jahr 2018 informieren. Der Forschungsbericht steht allen Interessierten hier zum freien Download bereit.

3. Bibliographie "Neuerscheinungen zur Städtegeschichte 2018"

Auch die 399 Seiten umfassende Auswahlliste von Neuerscheinungen zur Städtegeschichte 2018 ist fertiggestellt worden. Die von Heye Bookmeyer und Sabina Ruwe erarbeitete Bibliographie versammelt über 2.000 Einträgen in einer Gliederung nach verschiedenen städtegeschichtlichen Themengebieten. Sie kann ab sofort auf unserer Homepage unter der Rubrik „Wissenschaftsservice“ oder mit oben stehendem Link heruntergeladen werden.

4. Einladung zur Buchvorstellung

Wie im letzten Newsletter dargelegt, ist „Lengerich“ Gegenstand des jüngsten Bandes des Historischen Atlas westfälischer Städte, den das Institut für vergleichende Städtegeschichte gemeinsam mit der Historischen Kommission für Westfalen herausgibt.
Am 19. März 2019 wird nun die kürzlich im Münsteraner Ardey-Verlag erschienene Atlasmappe der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen der Buchvorstellung wird der Bearbeiter des Bandes, Dr. Christof Spannhoff, einen Vortrag zum Thema "Lengerich und seine Geschichte im Spiegel des ´Historischen Atlas westfälischer Städte´" halten. Eine Anmeldung zur Veranstaltung am 19. März, 18 Uhr, im Veranstaltungsraum der Stadtsparkasse Lengerich (Rathausplatz 5-7, 49525 Lengerich) ist nicht erforderlich.
Im Anschluss bleibt Zeit für Gespräche und es besteht die Möglichkeit zum Erwerb des Atlas-Bandes. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte