Nachschreibeklausuren SoSe 2017

Der Termin für die Nachschreibeklausuren für das Sommersemester 2017 wurde auf Dienstag, den 26. September 2017, 10:00 Uhr festgelegt.
Achtung: Die Klausur findet im Hörsaal SCH2 statt!

Parliamentary Form of Government, Habitus and Violence: The Case of Iran
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© Palgrave Macmillan

Neuerscheinung:
Im Juli 2017 ist im Sammelband Palgrave Macmillan Verlages "Norbert Elias and Violence" der Beitrag "Parliamentary Form of Government, Habitus and Violence: The Case of Iran (1906–1925)" von Behrouz Alikhani erschienen.

Über den Beitrag:
This chapter explains how and why a parliamentary form of government collapsed, using as an empirical example the case of the Constitutional Monarchy (1906–1925) in Iran. The figurational and processual approach of Norbert Elias is relevant to the close connection between the process of democratization and the civilizing process. Although this approach has been developed through European empirical examples, it could be applied to other structured societies as well. The chapter seeks to demonstrate that this approach helps to understand and explain problems of democratization, especially in some Middle Eastern societies.

Freie Praktikumsplätze für August/ September 2017

Die Forschungsgruppe BEMA wird in diesem Sommer zwei größere Befragungen durchführen, bei denen im Rahmen eines Praktikums (4/6/8 Wochen) die Praxis der empirischen Sozialforschung kennengelernt werden kann. Erstmals werden wir diesmal in einem „Mixed Methods“-Design arbeiten, d.h. es werden verschiedene quantitative und qualitative Verfahren parallel eingesetzt, um sich den beiden Forschungsfragen zu nähern. Weitere Details finden sich hier (PDF-Datei)

Öffentlichkeit, Soziologie und digitale Selbstdarstellung
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© VS Verlag

Neuerscheinung:

Im Juli 2017 ist im Sammelband des VS Verlages "Öffentliche Gesellschaftswissenschaften" der Beitrag "Öffentlichkeit, Soziologie und digitale Selbstdarstellung" von Christoph Mautz und Jasper W. Korte erschienen.

Über den Beitrag:
Personenwebpages erscheinen zunächst als eine Möglichkeit, Öffentliche Soziologie ohne den Umweg über Medienorganisationen betreiben und verbreiten zu können. Die empirische Inspektion des Feldes ernüchtert jedoch: Die digitale öffentliche Selbstdarstellung der Soziologie erschöpft sich meistens in Kontaktadressen und Listen von Veröffentlichungen. Diesen Umstand gilt es jedoch gesellschaftstheoretisch angeleitet zu verstehen und nicht umstandslos einen weiteren Imperativ in die Erwartungsstruktur persönlicher digitaler Selbstdarstellung einzufügen. Die Analyse bringt ein mehrdimensionales Spannungsfeld zu Tage, das die persönliche Lösung der dilemmatischen Erwartungen existenter Selbstdarstellungen unterstreicht. Gegen vorschnelle Verurteilungen fachinterner Diskussionszusammenhänge ist die Zurückhaltung in letztendlich unkontrollierbaren öffentlichen Umgebungen auch als Sicherung fachlicher Agenden und Qualitätssicherungen zu deuten.

Stellenausschreibung SHK Studienberatung

Am Institut für Soziologie der WWU Münster ist zum 1. Oktober 2017 die Stelle einer studentischen Hilfskraft im Servicebüro (8h/Woche) zu besetzen.

Stellenausschreibung

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bitte bis zum 18.08.2017 an:

Institut für Soziologie
Nina Wild, M.A.
Scharnhorststr. 121
48151 Münster
e-mail: nina.wild@uni-muenster.de

EU-Kooperationsprojekt SPRYNG gestartet

EU-Kooperationsprojekt "SPRYNG: Spreading Young Non-discrimination Generation zur Anti-Diskriminierung" gestartet.
Ziel ist eine Bestandsaufnahme zu Ausmaß, Formen und Verbreitung von Diskriminierung in der Gesellschaft…
SPRYNG Projektbeschreibung und Informationen
EU-Homepage SPRYNG

Workshop des Arbeitskreises Normen und Normativität (DGS)

Soziologische Normativität: Soziologische Theorien der Normativität und deren normative Implikationen
Workshop des Arbeitskreises Normen und Normativität in der Sektion Soziologische Theorie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

14./15. Juli 2017
im Fulda Transfer,
Heinrich-von-Bibra-Platz 1b, 36037 Fulda

Kurzbeschreibung:
Ein normfreies soziales Zusammenleben ist kaum vorstellbar – Gesellschaft ‚braucht‘ so gesehen Nor-men. Zugleich verweist die Soziologie auf die Kontingenz normativer Ordnungsvorstellungen, indem sie deren historische und soziokulturelle Variabilität aufdeckt. Die Auszeichnung spezifischer Normen als ‚notwendig‘ oder ‚vernünftig‘ ist soziologisch nicht zu leisten. Wie wird der Doppelbefund von Kon-tingenz und Universalität theoretisch fruchtbar gemacht? Welche Sichten auf Normativität lassen sich dadurch entwickeln? Und in welches Verhältnis gerät die Soziologie zu anderen Disziplinen, die sich mit der Begründung von Normativität befassen? Im Workshop werden Antworten auf diese Fragen gesucht und diskutiert.

Programm als pdf


Förderung der Forschungsprojekte Studierender durch Rektorat der WWU
Forschungsprojekte Studierender 2017
© WWU

Liebe Studierende,

würden Sie zum Beispiel gerne einmal eine Veranstaltung zu einem wissenschaftlichen Thema durchführen? Oder planen Sie einen Forschungsaufenthalt an einer anderen Universität? Das Rektorat der WWU fördert im Rahmen der Förderlinie Forschungsprojekte Studierender innovative Vorhaben, die von Ihnen initiiert und durchgeführt werden, mit bis zu 5.000€. Wichtig ist u. A., dass Ihr Vorhaben von studienabschlussqualifizierenden Maßnahmen und sonstigen Studienleistungen abgegrenzt ist und Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 27 Jahre sind. Die Förderung richtet sich an Studierende und Promovierende aller Fachbereiche und Studiengänge. Wenn Sie Rückfragen oder bereits eine Projektidee haben, wenden Sie sich bitte gerne an die Geschäftsstelle Forschungsprojekte Studierender – wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung!

Kontakt: www.uni-muenster.de/Safirlinda.dieks@uni-muenster.de

Glauben machen
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© Verlag Westfälisches Dampfboot

Neuerscheinung:

Im April 2017 ist im Rahmen der Reihe "Einstiege. Grundbegriffe der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie" mit Band 24 der Beitrag Glauben machen von Prof. Dr. a.d. Hanns Wienold erschienen.

Über das Buch:
In den Mega-Städten des globalen Nordens wie des Südens (New York, Lagos, Delhi oder Tokio) blühen in der globalisierten Gegenwart nebeneinander hunderte oder tausende religiöser Vergemeinschaftungen unterschiedlicher regionaler Herkunft, Tradition und ritueller Praxis, die Bindungen zwischen ihren Mitgliedern vor Ort stiften und ihre körperlichen und spirituellen Interessen nach Heilung und Heil bedienen. Aber auch die traditionellen und neuen Großkirchen katholischer, evangelikaler oder pfingstlerischer Provenienz, Tempelorganisationen und Moscheegemeinschaften produzieren religiöse Gemeinschaft und verwandeln Religion in mediale Ereignisse und Kommerz.

Gesetzt auf wichtige religionssoziologische Ansätze u.a. von Pierre Bourdieu, Clifford Geertz, Marcel Mauss und Max Weber untersucht der Band die Wirkungsweisen religiöser Symbolik, die rituelle Einübung in Glauben und Frömmigkeit, die „Ökonomie der Heilsgüter“ und die Auseinandersetzungen zwischen religiöser Macht und popularer Religion. „Religion“ erweist sich so als umkämpfter Begriff und als Kampfbegriff, geprägt u.a. von einem von missionarischem Eifer getragenen Christentum. Mit seinem Aufstieg zur „Weltreligion“ wurden weitere „Weltreligionen“ „entdeckt“ oder geschaffen. Ist der Kapitalismus eine von ihnen?

On Norbert Elias - Becoming a Human Scientist
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© Springer VS

Neuerscheinung

Zum 80. Geburtstag des emeritierten Soziologen Prof. Dr. Hermann Korte wurde eine Übersetzung seines deutschsprachigen Buches  „Über Norbert Elias“ jüngst in einem kleinen Festakt (siehe Foto oben im Slider) von Dr. Elke Korte und Prof. Dr. Stefanie Ernst überreicht.

Über das Buch:
Herausgegeben von Stefanie Ernst und übersetzt von Stefanie Affeldt versammelt „On Elias“ wissenschaftssoziologische, biographische und intellektuelle Hintergründe über den Werdegangs des Begründers der Prozesstheorie.

„The book focuses on the history of Elias' most famous and important work "Process of Civilization" in close relation to the historical and biographical context. It starts with Elias' childhood and intellectual background and paints a detailed picture of the development of German sociology in early 20th century up to the World War 2."

Filmreihe ArbeitsLeben
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© ifs / Cinema&Kurbelkiste

„Ein halbes Leben“ – Arbeitsalltag im Film. Das Institut für Soziologie Münster präsentiert die Filmreihe „ArbeitsLeben“.

In der heutigen Gesellschaft sind weibliche und männliche Lebensläufe in hohem Maße durch eine lange Vorbereitung auf Erwerbsarbeit und schließlich durch ein langes Erwerbsleben geprägt. Arbeit sei das halbe Leben, sagt man.

Die Filmreihe „ArbeitsLeben“ startet an dem 25. April mit der Industriedokumentation „Stahlbrammen und Pfirsiche“. Bis zum 30. Mai werden im CINEMA Münster dann wöchentlich jeweils dienstags um 19 Uhr weitere Dokumentationen präsentiert – zu verschiedenen Arbeitsfeldern weltweit. Die Filmreihe „ArbeitsLeben“ wird von Prof. Dr. Stefanie Ernst, Professorin für Arbeit und Wissen, und Prof. Dr. Christoph Weischer, Professor für Methoden und Sozialstrukturanalyse, vom Institut für Soziologie der WWU Münster veranstaltet.

Prof. Dr. Stefanie Ernst, Prof. Dr. Christoph Weischer, Prof. Dr. Elisabeth Timm, Professorin für Kulturanthropologie/Volkskunde, Prof. Dr. Helene Basu, Professorin für Ethnologie, ebenfalls beide von der WWU Münster, und Dr. Olaf Glöckner, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam, werden die Dokumentationen jeweils einleiten. Im Anschluss an die Filmvorführungen ist das Publikum herzlich dazu eingeladen noch im Kino zu bleiben, um über das Gesehene gemeinsam zu diskutieren. Die Diskussionsleitung wird von den Sozialwissenschaftler_innen übernommen, die die jeweilige Dokumentation eingeleitet haben.

Der Eintritt beträgt pro Film 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro.

Weitere Programmdetails unter https://www.facebook.com/ArbeitsLebenFilmreihe/

Sozialisationstheorie reloaded?!

Interdisziplinäres Symposium zur Neujustierung einer Theorie der Sozialisation

Vom 30. bis 31. März 2017 fand im Münsteraner agora:Tagungsort am Aasee das Symposium zur Neujustierung einer Theorie der Sozialisation statt – eine Kooperationsveranstaltung organisiert von Prof. Matthias Grundmann, Dr. Grit Höppner (beide IfS, WWU Münster) und Prof. Thomas Alkemeyer (Universität Oldenburg).

Die Beiträge von elf ExpertInnen zeigten aus verschiedenen theoretischen Perspektiven eindrücklich auf, wie Sozialisationsprozesse aufgeschlüsselt werden können. Die regen Diskussionen der über 40 Teilnehmenden veranschaulichten zudem, dass der Fokus auf das Werden in und durch Gesellschaft nach wie vor eine relevante Forschungsperspektive in verschiedenen soziologischen und erziehungswissenschaftlichen Forschungsfeldern darstellt.

Zugleich verdeutlichten die Diskussionen die Notwendigkeit, für eine gemeinsame Forschungsperspektive Begrifflichkeiten der Sozialisationsforschung zu schärfen und weiterzuentwickeln.

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Biographical Constructions of “Generation Y”
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© CAMBIO

Neuerscheinung

Im April 2017 ist im Rahmen der Reihe Cambio - Rivista sulle Transfomzioni Sociali der Beitrag Issues and Aspects of Comparative Long-term Studies in Youth Unemployment in Europe: Biographical Constructions of “Generation Y” von Prof. Dr. Stefanie Ernst im Firenze University Press-Verlag erschienen. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag im Rahmen des 3rd ISA Forum THE FUTURES WE WANT: Global Sociology and the Struggles for a Better World am 10.07.2016 in Wien.

Über den Beitrag:
Youth unemployment is still a persistent conflict. Youth unemployment rates in European countries always used to be higher than average unemployment rates. This has not only to be defined as an individual but also as a structural phenomenon. Since socialization via work is still highly relevant and an aspect of the future European integration, youth unemployment occurs to be a very crucial issue for sociological research. This means a research that reflects the mutual constitution or interplay of individual and collective processes as well as the drag effects of institutional and individual behavior. The paper investigates this debate and asks whether one could speak of a “forgotten generation” or even of a “generation without future” in Europe. It exemplifies several empirical studies and develops a framework for future research.

Workshop Soziologie in der Schule

Am Freitag, den 09.06.2017 veranstaltete die Schader-Stiftung in Kooperation mit der DGS unter Mitwirkung von Dr. Katrin Späte den Workshop "Soziologie in der Schule?".

Über den Workshop:
Heranwachsende stehen vor enormen und vielfältigen Herausforderungen, die der aktuelle soziale Wandel und die Unübersichtlichkeit der modernen Gesellschaften mit sich bringen. Globalisierung, internationale Verflechtungen, Flucht und Migrationsprozesse, regierungspolitischer Steuerungsverlust, Digitalisierung, Unsicherheit, Orientierungsverlust und Ängste, Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Ausländerfeindlichkeit, Homophobie und Extremismus einerseits, Solidarität, Zusammenhalt, Menschenwürde, Teilhabe, Sicherheit, Toleranz, Integration, Inklusion, Diversität und Heterogenität andererseits sind nur einige wenige Begriffe zur Beschreibung der öffentlich ausgetragenen Verhandlungen über derzeitige gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen.

Gesellschaftsprozesse und individuelle Praxis
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© Springer VS

Neuerscheinung

Im Februar 2017 ist eine Vorlesungsreihe zur Erinnerung an Norbert Elias  Gesellschaftsprozesse und individuelle Praxis  von Prof. Dr. Stefanie Ernst  und Prof. Dr. Hermann Korte (Hrsg.) im Springer VS-Verlag erschienen.

Über das Buch:
Das Buch versammelt Beiträge namhafter SoziologInnen, die die soziologischen Ansätze von Norbert Elias für die aktuellen Probleme und Fragen fruchtbar machen und sie so in einen aktuellen Kontext stellen.

Sinn, Wert und Erfahrung
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© NOMOS

Neuerscheinung

Im März 2017 ist im Rahmen der Reihe Pragmatik und Hermeneutik der Band Sinn, Wert und Erfahrung von Dr. Peter Isenböck im Nomos-Verlag erschienen.

Über das Buch:
Solange Max Webers Soziologie auf den methodologischen Individualismus beschränkt bleibt, kann die theoretische Einheit von wertrationalem Handeln und der Geltung von Wertsphären nicht hergestellt werden. Vor dem Hintergrund einer aktualisierten Lesart der neukantianischen Werttheorie schlägt die Arbeit eine konsequent externalistische Lesart Webers vor. Diese entfaltet die Arbeit in kritischer Auseinandersetzung mit pragmatistischen, phänomenologischen und systemtheoretischen Argumenten. Dabei zeigt sich, dass eine naturalistische genauso wie eine internalistische und konstruktivistische Transformation des Wertbegriffs die Tiefendimension der Qualität der menschlichen Weltbeziehung verkennt.

Vorträge im Rahmen des ZIN-Brotzeitkolloquims 2017

Im Rahmen des ZIN-Brotzeitkolloquims ist unter dem Thema "Klima und Gerechtigkeit" eine neue Veranstaltungsreihe geplant.

Vorträge

Für alle Vorträge gilt, dass weitere Informationen auf der Website des ZIN stehen, auch auf Facebook informiert das ZIN über diese und andere Veranstaltungen.

Warum Europäer in den Heiligen Krieg ziehen
Karin Priester - Warum Europ _er In Den Heiligen Krieg Ziehen
© CAMPUS Verlag

Neuerscheinung:

Im März 2017 ist die Untersuchung Warum Europäer in den Heiligen Krieg ziehen. Der Dschihadismus als rechtsradikale Jugendbewegung von Prof. Dr. Karin Priester im Campus-Verlag erschienen.

Über das Buch:
Wer sind die jungen Menschen, die aus Europa in den Heiligen Krieg ziehen? Die Soziologin Karin Priester hat die Lebensläufe von über 500 muslimisch sozialisierten oder konvertierten Dschihadisten aus fünf westeuropäischen Ländern untersucht. Sie hat nach ihren Werdegängen und Berufen, ihren Motiven und den familiären Hintergründen gefragt. Neben Abenteuerlust und religiösen Gründen spielen - so Priester - für den Bruch in den Biografien auch bisher wenig beachtete Motive, zum Beispiel materielle Interessen, eine Rolle. Die Autorin hat in ihrer Untersuchung immer auch die Ideologie des Dschihadismus im Blick und kann einen präfaschistischen Prozess ausmachen. So gelingt ihr eine umfassende Studie, die über den Stellenwert und die Gefahren des Dschihadismus in Europa aufklärt und ihn historisch einordnet.

Sonderausgabe der Online-Zeitschrift SuN

Neuerscheinung:

Im März 2017 ist die erste Sonderausgabe der Online-Zeitschrift "Soziologie und Nachhaltigkeit - Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung" erschienen. Als Ergebnis der Ad-hoc-Gruppe "Soziologie der Nachhaltigkeit" auf dem DGS-Kongress und Auftakt des gleichnamigen, im Jahr 2017 gestarteten, DFG-Netzwerkes thematisieren Anna Henkel (Lüneburg), Stefan Böschen (Karlsruhe), Nikolai Drews (Lüneburg/Oldenburg), Louisa Firnenburg (Groningen), Benjamin Görgen (Münster), Matthias Grundmann (Münster), Nico Lüdtke (Lüneburg/Oldenburg), Thomas Pfister (Friedrichshafen), Simone Rödder (Hamburg) und Björn Wendt (Münster) mögliche soziologische Zugriffe auf Nachhaltigkeit.

Der Zusammenhang von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten
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© ULB

Neuerscheinung:

Im Februar 2017 ist die Studie Der Zusammenhang von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten. Eine explorative Studie zu einem Kernproblem der Umweltsoziologie am Beispiel von Wissensarbeiter*innen von Björn Wendt und Benjamin Görgen in der Schriftenreihe der WWU Münster erschienen.

Der Volltext der Publikation ist über die Onlineversion des Buches frei zugänglich.

Über das Buch:
Die Umweltsoziologie befasst sich seit ihrer Entstehung mit dem Zusammenhang von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten. Sind sich die Menschen der Krise des gesellschaftlichen Naturverhältnisses bewusst? Und vor allem: Gelingt es ihnen, ihr Umweltbewusstsein und ihren Veränderungswillen in ein anderes Umweltverhalten zu übersetzen? Im vorliegenden Buch werden diese klassischen Fragen der Umweltbewusstseins-Umweltverhaltens-Forschung aufgegriffen und die theoretischen Modelle des Problemfeldes anhand der empirischen Ergebnisse einer Untersuchung zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten von Wissensarbeiter*innen diskutiert und weiterentwickelt.