Institut für Soziologie der WWU Münster

Nachschreibeklausuren im Sommersemester 2019

Am Mittwoch, 25. September 2019 finden die Nachschreibeklausuren des Instituts für Soziologie zentral ab 10.00 Uhr im Hörsaal (SCH 121.5) statt. Studierende, die an den Nachschreibeklausuren teilnehmen wollen, müssen sich bis zum 17.09.2019 schriftlich bei den entsprechenden Lehrenden per E-Mail anmelden.

Migrationsleitbild der Stadt Münster verabschiedet

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© Presseamt Münster

Prof. Dr. Stefanie Ernst hat an der Leitbildentwicklung, des am 3. April 2019 vom Rat der Stadt Münster verabschiedeten Migrationsleitbilds mitgewirkt. Die Arbeit wird nun fortgesetzt, um weitere Gleichstellungsüberlegungen für Organisationen mitzuentwickeln. Diese Kooperation entstand im Rahmen des EU-Forschungsprojektes SPRYNG, das eine empirische Bestandsaufnahme zur Diskriminierung im Regierungsbezirk Münster sowie eine Qualifizierung von 18 Lehrkräften sowie Schüler*innen ab der 7. Klasse vorsah, um die Umsetzung von Anti-Diskriminierungsmaßnahmen nachhaltig im Bildungssektor vorzubereiten. Bei allen zu verzeichnenden gesellschaftlichen Gleichstellungsfortschritten in Bewusstsein und Handeln, spielt in der Schule die Herkunft, so wurde deutlich, nach wie vor einen der größten Ungleichheitsfaktoren neben sexueller Orientierung und Geschlecht dar.

Einladung zum Institutskolloquium mit Carlos Ramírez Escobar

2016-06-19 Kolloquium

Am 19. Juni 2019 findet im IfS das erste Institutskolloquium in diesem Sommersemester statt. Carlos Ramírez Escobar von der kolumbianischen Pontificia Universidad Javeriana referiert dabei zum Thema "Die Revolution ist mein Leben" - Identitätsbildungsprozesse von Khomeini-Anhängern.

Die Revolutionen sind nicht nur schnelle Veränderungen sozialer Strukturen, welche sich aus aggregierten Handlungsfolgen unter Bedingungen von einer hohen Kontingenz ergeben. Sie implizieren auch, im Sinne einer ‘double morphogenesis’ (Archer), eine Veränderung derselben Akteure, welche sie hervorbringen. Im Vortrag geht es darum, den Identitätsbildungsprozess der Khomeini-Anhänger im Rahmen der Iranischen Revolution und ihre Folgen zu erklären. Methodologisch basiert die Forschung auf einer Kombination von Erklärung durch Mechanismen und ‘Grounded Theory’.

Das Institut für Soziologie lädt alle Interessierten zu diesem Vortrag am Mittwoch, 19. Juni 2019 ab 18:15 Uhr herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Raum 553a (Konferenzraum im 1. OG) statt.

Vorlesungsreihe "Rethink" zu mentaler Gesundheit, Depressionen und Stressbewältigung

Rethink-Plakat

Die Vorlesungsreihe wird vom Asta der Uni Münster veranstaltet und bietet einen interdisziplinären Einblick in die Themen mentale Gesundheit, Depressionen und Stressbewältigung. Es wurden dafür ReferentInnen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen eingeladen einen Vortrag zu ihrem Forschungs-/Arbeitsgebiet zu halten.

Ziel der Vorlesungsreihe ist es, einen Teil zur Sensibilisierung für dieses Thema beizutragen, aufzuklären und das daran geknüpfte Stigma zu lösen. Eingeladen sind alle Studierende, Lehrende und Angestellte aller Fachbereiche sowie alle außeruniversitäre Interessierte.

Die Vorträge finden statt am 10. Mai, 7. Juni, 14. Juni und 28. Juni 2019. Orte, Uhrzeiten und Themen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.

Einladung zur Ringvorlesung "Migration und Bildung"

Ringvorlesung "Migration und Bildung"

Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Münster veranstaltet in Kooperation mit dem IfS und IfE der Westfälischen Wilhelms-Universität, der Fachhochschule Münster und der Katholischen Hochschule NRW eine Ringvorlesung. Von Anfang April bis Anfang Juli 2019 sollen über zwölf Vorträge mit hochkarätigen Dozentinnen und Dozenten verschiedene Facetten des Themas "Migration und Bildung" beleuchtet werden.

Die Ringvorlesung richtet sich nicht nur an Studierende, sondern auch an Lehrkräfte, Fachkräfte im sozialen Bereich, Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Einblicke in theoretische Fragestellungen, aktuelle Forschungsprojekte und innovative Praxisbeispiele im Bereich migrationsgesellschaftlicher Pädagogik erhalten wollen.

Nachruf auf Prof. Dr. Uta Klein

Foto von Prof. Dr. Uta Klein
© Uta Klein CC BY-SA 3.0

Mit Bestürzung haben wir vom viel zu frühen Tod unserer ehemaligen Kollegin, Prof. Dr. Uta Klein (*13.12.1958) am 3. März 2019 gehört. Nach ihrem Diplom-Studium der Erziehungswissenschaften und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und ihrer Arbeit im Frauenhaus Warendorf promovierte sie 1991 in Soziologie über „Gefangenenpresse“. Von 1992 bis 1999 war sie zunächst als Hochschulassistentin und anschließend, nach ihrer Habilitation 1999 über „Militär und Geschlecht“ am Fachbereich 06, bis 2001 als Hochschuldozentin am Institut für Soziologie tätig. Uta Klein hat maßgeblich den mühsamen Auf- und Ausbau der Münsteraner Frauen- und Geschlechterforschung mit vorangetrieben und uniweite Strukturen der Vernetzung in diesem innovativen Forschungs- und Lehrgebiet geschaffen.

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