Nachschreibeklausuren SoSe 2018

Der zentrale Termin für die Nachschreibeklausuren des SoSe 2018 wurde auf MIttwoch, den 26.09.2018, 10:00 Uhr, im Hörsaal SCH2 festgelegt.
Studierende müssen sich zur Teilnahme bitte unbedingt bis zum 19.09.2018 per E-Mail bei den Lehrenden anmelden.

Stellenausschreibung studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Didaktik der Sozialwissenschaften

Im Institut für Soziologie am Lehrstuhl für Didaktik der Sozialwissenschaften (Prof. Dr. Andrea Szukala) sind ab dem 01.10.2018 bis zum 31.03.2019 zwei Stellen als

studentische Hilfskraft mit oder ohne Bachelor-Abschluss zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 10 oder 7 Stunden.

Ihre Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (kurzes Anschreiben, Zeugnisse, Transcript of Records, Lebenslauf, etc.) bis zum 31.7.2018 per E-Mail an:
jan.weyland@uni-muenster.de

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung WiMi am Lehrstuhl für Arbeit und Wissen

Im Institut für Soziologie ist am Lehrstuhl für Arbeit und Wissen (Prof.‘in Dr. Stefanie Ernst) , finanziert aus Erweiterungsmitteln des Landes NRW für die Lehramtsausbildung (LABG), zum 01.10.2018 die Stelle

einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
Entgeltgruppe 13 TV-L

mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (zurzeit 19 Stunden 55 Minuten/Woche) zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis zum 30.09.2021.

Es besteht Gelegenheit zur Promotion.

Ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte als ein PDF-Dokument (nicht größer als 5MB) bis zum 30.6.2018 per E-Mail an:
stefanie.ernst@uni-muenster.de

Stellenausschreibung

Tagung Quote Vadis - Die aktuelle Debatte zur Frauenquote

03. Juli 2018, 10:30 – 17:30 Uhr | Münster
Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50

Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter:
www.frauen-und-beruf-muenster.de

Die Frauenquote ist so aktuell wie nie: Auch weiterhin sind Frauen in einflussreichen Positionen unterrepräsentiert oder schlicht nicht existent. Die Tagung greift die gegenwärtige Quotendebatte auf, fragt nach den ursprünglichen Zielen der Quotierungen und bezieht explizit auch die zwiespältigen Erfahrungen mit ein. Eingeladen sind alle interessierten Frauen und Männer, die im Austausch mit Vordenkerinnen, Zeitzeuginnen und Führungspersonen aus unterschiedlichen Bereichen der Diskussion neue Impulse geben möchten.

Sonderausgabe der Online-Zeitschrift SuN

Neuerscheinung:

Im Mai ist der zweite Sonderausgabe der digitalen Schriftenreihe „Soziologie und Nachhaltigkeit – Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung“ (SuN) des Arbeitskreises Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsforschung am Institut für Soziologie der WWU Münster erschienen.

Über den Sonderband:
Braucht es eine neue Nachhaltigkeitssoziologie? In der zweiten Sonderausgabe der SuN erinnert Karl-Werner Brand an Kontinuitäten und übt Kritik an der Erneuerungsattitüde, mit der Nachhaltigkeitssoziolog*innen auch hier in der SuN eine „neue“ Nachhaltigkeitssoziologie proklamieren. Brand zufolge handelt es sich dabei allerdings nicht um „Neues“, sondern vielmehr um eine zweite Welle, die weder alles neu, noch alles besser macht. Wir freuen uns über diesen kritischen Einwurf und möchten sich angesprochen fühlende Autor*innen, dazu ermuntern, ihrerseits auf diese Kritik mit einem Beitrag in der SuN zu replizieren.

SuN Ausgabe 1 und 2 2018

Neuerscheinungen:

Im März sind Ausgabe 1 und 2 der digitalen Schriftenreihe „Soziologie und Nachhaltigkeit – Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung“ (SuN) des Arbeitskreises Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsforschung am Institut für Soziologie der WWU Münster erschienen.

Ausgabe 1/2018
Oehler, Patrick/Thomas, Nicola/Huber, Timo (2018): Nachhaltige Entwicklung bedeutet (mehr) Demokratie und Dialog - Erkenntnisse aus einem empirischen Forschungsprojekt zu urbanen Familiengartengemeinschaften in der Schweiz. Soziologie und Nachhaltigkeit, Jg. 4, Nr. 1. Münster.

Der Artikel thematisiert am Beispiel von Familiengartengemeinschaften die Notwendigkeit, in der soziologischen Nachhaltigkeitsforschung und ebenso in der lokalen Politik für eine Nachhaltige Entwicklung, den Fokus nicht nur auf progressive Vorreitergruppen, also die Pioniere der Nachhaltigkeit (wie zum Beispiel die vielzitierten Gemeinschaftsgärten-Gruppen) zu legen, die selber auch auf das Nachhaltigkeits-Vokabular Bezug nehmen, sondern ebenso traditionelle Gruppen (wie die traditionellen Familiengärten-Gruppen), die mit diesen Diskursen weniger vertraut sind, als Akteure und Akteurinnen einer nachhaltigen Praxis zu verstehen und diese stärker mit ihren Ressourcen in die Transformationsbewegung miteinzubeziehen. Dies setzt eine offene, verständigungsorientierte und explorative Herangehensweise voraus, kurz: die Bereitschaft zum Dialog. Denn, so die zentrale These dieses Artikels, Nachhaltige Entwicklung lässt sich nur demokratisch gestalten, d.h. in einem Dialog zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren, als eine große Experimentiergesellschaft, die Altes und Neues kreativ miteinander verbindet.

Ausgabe 2/2018
Kropp, Cordula/Stinner, Sven (2018): Wie weit reicht die transformative Kraft der urbanen Ernährungsbewegung? Soziologie und Nachhaltigkeit, Jg. 4, Nr. 2. Münster.

Mit der urbanen Ernährungsbewegung kehrt die Lebensmittelerzeugung in Form von urbanen Gärten, solidarischer Landwirtschaft, Food-Coops und Mietäckern in die Städte zurück. Die Beteiligten verfolgen damit „transformative“ Absichten, nämlich die Erfindung von neuartigen Wirtschaftsbeziehungen und Orten nachhaltiger Lebensmittelversorgung im urbanen Raum. Zur Einschätzung ihres Veränderungswillens werden die Motive und Zielsetzungen der Gründerfiguren sowie der Beteiligten erkundet. Der Beitrag arbeitet weiter heraus, inwiefern die Projekte „ko-evolutionär“ innovative Praktiken der urbanen Lebensmittelversorgung, partizipative Organisationsformen für ihre Planung und Steuerung sowie an Nachhaltigkeit orientierte Leitbilder, Bewertungsschemata und Kompetenzen entwickeln und diese über die Nischen der Ernährungsprojekte hinaus verbreiten. Im Ergebnis zeigt sich, dass die urbane Ernährungsbewegung intern produktive Spannungen für eine sozial und ökologisch gerechte Organisationsentwicklung und extern innovationsförderliche Brüche zu den bestehenden Versorgungsverständnissen verursacht. Damit bahnen die Akteure Pfade für ein post-industrielles Ernährungshandeln, auch wenn die Durchdringung des Lebensmittelsystems im Vergleich zum konventionellen Lebensmittelhandel begrenzt ist.

Handbuch Religionssoziologie
978-3-531-18924-6-1
© VS Verlag

Neuerscheinung:

Im März 2018 ist im Springer VS Verlag das "Handbuch Religionssoziologie" in Herausgegeberschaft von Prof. Dr. Detlef Pollack, Prof. Dr. Volkhard Krech, Dr. Olaf Müller und Dr. Markus Hero erschienen.

Beiträge von Angehörigen des Instituts für Soziologie:
Prof. Dr. Detlef Pollack: Probleme der Definition von Religion (S. 17-50); Säkularisierung (S. 303-327)
Prof. Dr. Joachim Renn: Unsichtbare Religion und unbestimmte Religiosität – Thomas Luckmann und die Wissenssoziologie der Religion in der Moderne (S. 123-144);
Prof. (apl.) Dr. Christel Gärtner: Religiöse Lebensführung/Biographie (S. 1001-1019);
Dr. Olaf Müller: (et al.) Quantitative Methoden in der Religionsforschung (S. 255-281); Religionssoziologische Datenquellen (S. 283-300)
Dr. Anna Körs: Empirische Gemeindeforschung: Stand und Perspektiven (S. 634-655)

Über das Handbuch:
Die Religionssoziologie hat in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen. Das Handbuch Religionssoziologie bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung sowie über Weite und Relevanz des Forschungsfeldes. Dem Handbuch liegt ein dynamisches Konzept von Religion zugrunde. Religion wird nicht nur in ihren kontextuellen Verflechtungen, in ihren politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Abhängigkeiten analysiert, sondern auch als ein eigenständiger, die soziale Wirklichkeit gestaltender Faktor behandelt. Der Fokus liegt dabei nicht auf einer umfassenden Darstellung der Kulturgeschichte der Religionen in unterschiedlichen Perioden und Regionen oder auf einer Erfassung der Vielfalt der religiösen Phänomene in ihrem Wandel und ihrem kulturellen Kontext, sondern auf dem Versuch, die begrifflichen Unterscheidungen sowie die theoretischen Konzepte, mit denen die Religionssoziologie arbeitet, vorzustellen und kritisch zu reflektieren. Im Vordergrund der Aufmerksamkeit steht nicht die historische Analyse, sondern die Behandlung von theoretisch und methodologisch relevanten Grundsatzfragen.

Reflexive Responsibilisierung - Verantwortung für nachhaltige Entwicklung.
97838376406635aa299f6dd348
© transcript Verlag

Neuerscheinungen:

Im Februar 2018 sind in dem im Transcript Verlag erschienenen Sammelband „Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ zwei neue Beiträge aus dem Arbeitskreis Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsforschung erschienen.

Über die Beiträge:
Jessica Hoffman thematisiert in ihrem Beitrag „Forschen im Spannungsfeld von Wissenschaft und Aktivismus. Verantwortungsübernahme am Beispiel einer lokalen zivilgesellschaftlichen Initiative“ die Möglichkeiten und Ambivalenzen der Verantwortungsübernahme durch Sozialwissenschaftler*innenim Kontext nachhaltiger Stadtentwicklung. Sie zeigt, dass sich diese in einem spannungsvollen Wechselverhältnis zwischen transformativer Intervention und reflexiver Distanzierung vollzieht.

In ihrem Beitrag „Macht und soziale Ungleichheit als vernachlässigte Dimensionen der Nachhaltigkeitsforschung. Überlegungen zum Verhältnis von Nachhaltigkeit und Verantwortung“ zeigen Björn Wendt und Benjamin Görgen wie individuelle und kollektive Akteure bei dem Versuch zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen an enge Grenzen stoßen, wenn es um eine prospektive Verantwortungsübernahme geht. Mit C. Wright Mills schlagen sie vor Verantwortung stets vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit und Macht zu denken.

Religion and Modernity - An International Comparison.
9780198801665
© Oxford University Verlag

Neuerscheinung:

Im Dezember 2017 ist im Oxford University Verlag die Monografie „Religion and Modernity. An International Comparison“ von Prof. Dr. Detlef Pollack und Dr. Gergely Rosta erschienen.

Über die Monografie:
This is not a book that provides a new integrated theory of religious change in modern societies, but rather one that develops theoretical elements that contribute to the understanding of some contemporary religious developments. Most of the approaches in sociology of religion are prone to emphasise either processes of religious decline or of religious upswing. For example, secularization theory usually includes a couple of relevant factors—such as functional differentiation, economic affluence or social equality—in order to account for religious change. However, the result of such a theory's empirical analyses seems to be certain in advance, namely that the social relevance of religion is decreasing. In contrast, the religious market model devised by sociologists of religion in the US is inclined to detect everywhere processes of religious upsurge. Religion and Modernity: An International Comparison avoids a purely theoretically based perspective on religious changes. For this reason, Detlef Pollack and Gergely Rosta do not begin with theoretical propositions but with questions. The authors raise the question of how the social significance of religion in its various facets has changed in modern societies, and explain what factors and conditions have contributed to these changes.

Makroanalytische Tiefenhermeneutik
Milieu Revisited 2018 Deckblatt
© VS Verlag

Neuerscheinung:
Im Januar 2018 ist im Sammelband des Springer VS Verlages "Milieu - Revisited" der Beitrag Makroanalytische Tiefenhermeneutik. Qualitative Sinnrekonstruktion als Gesellschaftsanalyse" von Prof. Dr. Joachim Renn erschienen.

Über den Beitrag:
In den letzten Jahrzehnten hat sich im deutschsprachigen Raume (und natürlich darüber hinaus) die qualitative Sozialforschung, die methodische Sinn-Rekonstruktion in der Soziologie, zu einem ausgedehnten, weit verzweigten und äußerst produktiven Betrieb entfaltet. Neben der „Grounded Theory“ (Glaser und Strauss 2005) und der „objektiven Hermeneutik“ (Oevermann et al. 1979) sind es vor allem die auf die phänomenologisch-hermeneutische Wissenssoziologie gestützten Forschungsmethoden (Soeffner 2004; Honer und Hitzler 1991; Reichertz 2007; Schröer 1994; Knoblauch et al. 2006; Raab 2008; Keller 2008), aber auch die „dokumentarische Methode“ (Bohnsack 1997, 2001), die Milieuforschung in Gestalt einer so genannten „Habitus-Hermeneutik“ (Lange-Vester und Teiwes-Kügler 2013) und einige weitere, durch die ein qualitativer Zugang zum empirischen Gegenstand der Soziologie bei entsprechenden Erkenntnisinteressen und Forschungsfragen unhintergehbar geworden ist.

Nachhaltige Stadtentwicklung
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© WWU

Neuerscheinung:
Ende 2017 ist die Studie „Nachhaltige Stadtentwicklung durch zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse und lokale Bewegungen? Ergebnisse einer soziologischen Begleitforschung“ von Benjamin Görgen, Matthias Grundmann, Niklas Haarbusch, Jessica Hoffmann, Dieter Hoffmeister und Björn Wendt in der Schriftenreihe der WWU Münster erschienen.

Der Volltext der Publikation ist über die Onlineversion des Buches frei zugänglich.

Über das Buch:
Die Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Auch im urbanen Raum engagieren sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure für eine nachhaltige Stadtentwicklung. In der vorliegenden Publikation stellen wir die Ergebnisse einer soziologischen Begleitforschung vor. Am Beispiel einer lokalen Nachhaltigkeitsinitiative gehen wir der Frage nach, auf welche Weise sich zivilgesellschaftliche Initiativen und Bewegungen zusammenschließen, um einen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten.

Changing Power Relations & the Drag Effects of Habitus
Changing Power Relations & the Drag Effects of Habitus
© Gesis

Neuerscheinung:
Im Dezember 2017 ist der Tagungsband "Changing Power Relations and the Drag Effects of Habitus. Theoretical and Empirical Approaches in the 21st Century. Sonderband: Historical Social Research" herausgegeben von Prof. Dr. Stefanie Ernst, Prof. Dr. Christoph Weischer und Dr. Behrouz Alikhani erschienen. Special Issue.

Stefanie Ernst, Christoph Weischer und Behrouz Alikhani (2017): Changing Power Relations and the Drag Effects of Habitus. Theoretical and Empirical Approaches in the Twenty-First Century. An Introduction. Historical Social Research 42 (4): 7-21. Doi: 10.12759/hsr.42.2017.4.7-21.
https://dx.doi.org/10.12759/hsr.42.2017.4.7-21
http://www.jstor.org/stable/44469357

Alikhani, Behrouz (2017): Post-Democracy or Processes of De-Democratization? United States Case Study. Historical Social Research 42 (4): 189-206. Doi: 10.12759/hsr.42.2017.4.189-206.
https://dx.doi.org/10.12759/hsr.42.2017.4.189-206
http://www.jstor.org/stable/44469366



Transformationspotentiale gemeinschaftlicher Wohnprojekte im urbanen Raum
Titel Knieling Transformation
© oekom Verlag

Neuerscheinung:

Im Oktober 2017 ist im Sammelband des Oekom Verlages "Wege zur großen Transformation" der Beitrag "Transformationspotentiale gemeinschaftlicher Wohnprojekte im urbanen Raum" von Benjamin Görgen erschienen.

Difficulties of the EU as a Common Object for Identification

Neuerscheinung:
Im September 2017 ist im Journal Human Figurations Volume 6, Issue 2 der Beitrag "Difficulties of the EU as a Common Object for Identification" von Dr. Behrouz Alikhani erschienen.

Über den Beitrag:
In order to understand and explain the current problems of ‘European identity’ and ‘European integration’, one needs to look at the long-term development of the institutions of today’s European Union. The main thesis of this paper is that the transition of the social habitus of a great number of Europeans has been lagging behind the transition of national institutions towards European supranational institutions. In this sense, the European Union could serve as a paradigmatic example of ‘non-simultaneity of developments’ of social differentiation without accompanying processes of social integration. Owing to this problem, the EU could not serve as a common object of identification for many of its citizens. In this paper, different aspects of processes of social integration and disintegration will be called into consideration. Also to be discussed are some of the difficulties associated with the emergence of a new ‘survival unit’ in more democratic societies in comparison to authoritarian societies, with regard to the question of democratic legitimacy as well as social equalities.

Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT): Potenziale für die Geschlechterforschung
978-3-658-12500-4
© VS Verlag

Neuerscheinung:

Im September 2017 ist im Handbuch "Interdisziplinäre Geschlechterforschung" des VS Verlages der Beitrag "Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT): Potenziale für die Geschlechterforschung" von Dr. Katrin Späte erschienen.

Über den Beitrag:
Die Akteur-Netzwerk-Theorie, kurz ANT, ist ein revolutionärer Ansatz, der die etablierte Subjekt-Objekt-Trennung aufzulösen versucht und die Handlungsnetzwerke von Akteuren und Objekten, sog. Aktanten, fokussiert. Ihre vor allem empirische Bedeutung für die Frauen- und Geschlechterforschung wurde bisher kaum aufgegriffen. Die Bedeutung von Objekten für stereotypisierte Geschlechtszuschreibungen ebenso wie die Vergeschlechtlichung von Dingen selbst sind Themen, die in der Akteur-Netzwerk-Theorie bisher wenig Beachtung gefunden haben, jedoch neue Sichtweisen auf Geschlechterverhältnisse ermöglichen. Die Diskussion über den aktuellen Forschungsstand zeigt, in welchen Bereichen sich das Potenzial der Akteur-Netzwerk-Theorie weiter ausschöpfen lassen kann. Neben vorhandenen Ansätzen in den feministischen „Science and Technology Studies“ (STS) und der Debatte um technologischen Fortschritt besteht die Möglichkeit, mithilfe der Akteur-Netzwerk-Theorie Erkenntnisse vor allem über die geschlechtsspezifizierte Segregation auf Erwerbsarbeitsmärkten als auch auf der familiären, sozialen und politischen Ebene zu generieren.

Marko Heyse
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Münster-Barometer Herbst 2017

Die Ergebnisse des aktuellen Münster-Barometers wurden Mitte September in den Westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung veröffentlicht. Die älteste regelmäßig durchgeführte lokale Befragung beschäftigte sich dieses Mal u.a. mit den folgenden Themen:


Weitere Informationen zum Münster-Barometer finden sich hier.

Parliamentary Form of Government, Habitus and Violence: The Case of Iran
9781137561176
© Palgrave Macmillan

Neuerscheinung:
Im Juli 2017 ist im Sammelband des Palgrave Macmillan Verlages "Norbert Elias and Violence" der Beitrag "Parliamentary Form of Government, Habitus and Violence: The Case of Iran (1906–1925)" von Dr. Behrouz Alikhani erschienen.

Über den Beitrag:
This chapter explains how and why a parliamentary form of government collapsed, using as an empirical example the case of the Constitutional Monarchy (1906–1925) in Iran. The figurational and processual approach of Norbert Elias is relevant to the close connection between the process of democratization and the civilizing process. Although this approach has been developed through European empirical examples, it could be applied to other structured societies as well. The chapter seeks to demonstrate that this approach helps to understand and explain problems of democratization, especially in some Middle Eastern societies.

Öffentlichkeit, Soziologie und digitale Selbstdarstellung
Oeffentliche-gesellschaftswissenschaften 9783658167097
© VS Verlag

Neuerscheinung:

Im Juli 2017 ist im Sammelband des VS Verlages "Öffentliche Gesellschaftswissenschaften" der Beitrag "Öffentlichkeit, Soziologie und digitale Selbstdarstellung" von Christoph Mautz und Jasper W. Korte erschienen.

Über den Beitrag:
Personenwebpages erscheinen zunächst als eine Möglichkeit, Öffentliche Soziologie ohne den Umweg über Medienorganisationen betreiben und verbreiten zu können. Die empirische Inspektion des Feldes ernüchtert jedoch: Die digitale öffentliche Selbstdarstellung der Soziologie erschöpft sich meistens in Kontaktadressen und Listen von Veröffentlichungen. Diesen Umstand gilt es jedoch gesellschaftstheoretisch angeleitet zu verstehen und nicht umstandslos einen weiteren Imperativ in die Erwartungsstruktur persönlicher digitaler Selbstdarstellung einzufügen. Die Analyse bringt ein mehrdimensionales Spannungsfeld zu Tage, das die persönliche Lösung der dilemmatischen Erwartungen existenter Selbstdarstellungen unterstreicht. Gegen vorschnelle Verurteilungen fachinterner Diskussionszusammenhänge ist die Zurückhaltung in letztendlich unkontrollierbaren öffentlichen Umgebungen auch als Sicherung fachlicher Agenden und Qualitätssicherungen zu deuten.

EU-Kooperationsprojekt SPRYNG gestartet

EU-Kooperationsprojekt "SPRYNG: Spreading Young Non-discrimination Generation zur Anti-Diskriminierung" gestartet.
Ziel ist eine Bestandsaufnahme zu Ausmaß, Formen und Verbreitung von Diskriminierung in der Gesellschaft…
SPRYNG Projektbeschreibung und Informationen
EU-Homepage SPRYNG

Förderung der Forschungsprojekte Studierender durch Rektorat der WWU
Forschungsprojekte Studierender 2017
© WWU

Liebe Studierende,

würden Sie zum Beispiel gerne einmal eine Veranstaltung zu einem wissenschaftlichen Thema durchführen? Oder planen Sie einen Forschungsaufenthalt an einer anderen Universität? Das Rektorat der WWU fördert im Rahmen der Förderlinie Forschungsprojekte Studierender innovative Vorhaben, die von Ihnen initiiert und durchgeführt werden, mit bis zu 5.000€. Wichtig ist u. A., dass Ihr Vorhaben von studienabschlussqualifizierenden Maßnahmen und sonstigen Studienleistungen abgegrenzt ist und Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 27 Jahre sind. Die Förderung richtet sich an Studierende und Promovierende aller Fachbereiche und Studiengänge. Wenn Sie Rückfragen oder bereits eine Projektidee haben, wenden Sie sich bitte gerne an die Geschäftsstelle Forschungsprojekte Studierender – wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung!

Kontakt: www.uni-muenster.de/Safir / linda.dieks@uni-muenster.de


Glauben machen
099-8
© Verlag Westfälisches Dampfboot

Neuerscheinung:

Im April 2017 ist im Rahmen der Reihe "Einstiege. Grundbegriffe der Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie" mit Band 24 der Beitrag Glauben machen von Prof. Dr. a.d. Hanns Wienold erschienen.

Über das Buch:
In den Mega-Städten des globalen Nordens wie des Südens (New York, Lagos, Delhi oder Tokio) blühen in der globalisierten Gegenwart nebeneinander hunderte oder tausende religiöser Vergemeinschaftungen unterschiedlicher regionaler Herkunft, Tradition und ritueller Praxis, die Bindungen zwischen ihren Mitgliedern vor Ort stiften und ihre körperlichen und spirituellen Interessen nach Heilung und Heil bedienen. Aber auch die traditionellen und neuen Großkirchen katholischer, evangelikaler oder pfingstlerischer Provenienz, Tempelorganisationen und Moscheegemeinschaften produzieren religiöse Gemeinschaft und verwandeln Religion in mediale Ereignisse und Kommerz.

Gesetzt auf wichtige religionssoziologische Ansätze u.a. von Pierre Bourdieu, Clifford Geertz, Marcel Mauss und Max Weber untersucht der Band die Wirkungsweisen religiöser Symbolik, die rituelle Einübung in Glauben und Frömmigkeit, die „Ökonomie der Heilsgüter“ und die Auseinandersetzungen zwischen religiöser Macht und popularer Religion. „Religion“ erweist sich so als umkämpfter Begriff und als Kampfbegriff, geprägt u.a. von einem von missionarischem Eifer getragenen Christentum. Mit seinem Aufstieg zur „Weltreligion“ wurden weitere „Weltreligionen“ „entdeckt“ oder geschaffen. Ist der Kapitalismus eine von ihnen?


On Norbert Elias - Becoming a Human Scientist
Coveron-elias
© Springer VS

Neuerscheinung:

Zum 80. Geburtstag des emeritierten Soziologen Prof. Dr. Hermann Korte wurde eine Übersetzung seines deutschsprachigen Buches „Über Norbert Elias“ jüngst in einem kleinen Festakt (siehe Foto oben im Slider) von Dr. Elke Korte und Prof. Dr. Stefanie Ernst überreicht.

Über das Buch:
Herausgegeben von Stefanie Ernst und übersetzt von Stefanie Affeldt versammelt „On Elias“ wissenschaftssoziologische, biographische und intellektuelle Hintergründe über den Werdegangs des Begründers der Prozesstheorie.

„The book focuses on the history of Elias' most famous and important work "Process of Civilization" in close relation to the historical and biographical context. It starts with Elias' childhood and intellectual background and paints a detailed picture of the development of German sociology in early 20th century up to the World War 2."


Biographical Constructions of “Generation Y”
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© CAMBIO

Neuerscheinung

Im April 2017 ist im Rahmen der Reihe Cambio - Rivista sulle Transfomzioni Sociali der Beitrag Issues and Aspects of Comparative Long-term Studies in Youth Unemployment in Europe: Biographical Constructions of “Generation Y” von Prof. Dr. Stefanie Ernst im Firenze University Press-Verlag erschienen. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag im Rahmen des 3rd ISA Forum THE FUTURES WE WANT: Global Sociology and the Struggles for a Better World am 10.07.2016 in Wien.

Über den Beitrag:
Youth unemployment is still a persistent conflict. Youth unemployment rates in European countries always used to be higher than average unemployment rates. This has not only to be defined as an individual but also as a structural phenomenon. Since socialization via work is still highly relevant and an aspect of the future European integration, youth unemployment occurs to be a very crucial issue for sociological research. This means a research that reflects the mutual constitution or interplay of individual and collective processes as well as the drag effects of institutional and individual behavior. The paper investigates this debate and asks whether one could speak of a “forgotten generation” or even of a “generation without future” in Europe. It exemplifies several empirical studies and develops a framework for future research.

Gesellschaftsprozesse und individuelle Praxis
Stefanie-ernst---gesellschaftsprozesse-und-individuelle-praxis-norbert-elias-1
© Springer VS

Neuerscheinung

Im Februar 2017 ist eine Vorlesungsreihe zur Erinnerung an Norbert Elias Gesellschaftsprozesse und individuelle Praxis von Prof. Dr. Stefanie Ernst und Prof. Dr. Hermann Korte (Hrsg.) im Springer VS-Verlag erschienen.

Über das Buch:
Das Buch versammelt Beiträge namhafter SoziologInnen, die die soziologischen Ansätze von Norbert Elias für die aktuellen Probleme und Fragen fruchtbar machen und sie so in einen aktuellen Kontext stellen.

Sinn, Wert und Erfahrung
Sinn-wert-und-erfahrung
© NOMOS

Neuerscheinung

Im März 2017 ist im Rahmen der Reihe Pragmatik und Hermeneutik der Band Sinn, Wert und Erfahrung von Dr. Peter Isenböck im Nomos-Verlag erschienen.

Über das Buch:
Solange Max Webers Soziologie auf den methodologischen Individualismus beschränkt bleibt, kann die theoretische Einheit von wertrationalem Handeln und der Geltung von Wertsphären nicht hergestellt werden. Vor dem Hintergrund einer aktualisierten Lesart der neukantianischen Werttheorie schlägt die Arbeit eine konsequent externalistische Lesart Webers vor. Diese entfaltet die Arbeit in kritischer Auseinandersetzung mit pragmatistischen, phänomenologischen und systemtheoretischen Argumenten. Dabei zeigt sich, dass eine naturalistische genauso wie eine internalistische und konstruktivistische Transformation des Wertbegriffs die Tiefendimension der Qualität der menschlichen Weltbeziehung verkennt.

Warum Europäer in den Heiligen Krieg ziehen
Karin Priester - Warum Europ _er In Den Heiligen Krieg Ziehen
© CAMPUS Verlag

Neuerscheinung:

Im März 2017 ist die Untersuchung Warum Europäer in den Heiligen Krieg ziehen. Der Dschihadismus als rechtsradikale Jugendbewegung von Prof. Dr. Karin Priester im Campus-Verlag erschienen.

Über das Buch:
Wer sind die jungen Menschen, die aus Europa in den Heiligen Krieg ziehen? Die Soziologin Karin Priester hat die Lebensläufe von über 500 muslimisch sozialisierten oder konvertierten Dschihadisten aus fünf westeuropäischen Ländern untersucht. Sie hat nach ihren Werdegängen und Berufen, ihren Motiven und den familiären Hintergründen gefragt. Neben Abenteuerlust und religiösen Gründen spielen - so Priester - für den Bruch in den Biografien auch bisher wenig beachtete Motive, zum Beispiel materielle Interessen, eine Rolle. Die Autorin hat in ihrer Untersuchung immer auch die Ideologie des Dschihadismus im Blick und kann einen präfaschistischen Prozess ausmachen. So gelingt ihr eine umfassende Studie, die über den Stellenwert und die Gefahren des Dschihadismus in Europa aufklärt und ihn historisch einordnet.