Pflichtveranstaltungen: 27 ECTS
Ringvorlesungen und Workshops/Master Classes: 3 x 3 ECTS
In den thematischen Veranstaltungen geht es darum, prominente Positionen, die in den zurückliegenden Jahren die geistes- und sozialwissenschaftliche Theoriedebatte bestimmt haben, einer kritischen Revision zu unterziehen und mit Blick auf ihre literaturwissenschaftliche Produktivität zu befragen. Im Mittelpunkt stehen zudem Fragen nach den politischen und gesellschaftlichen Interventionsmöglichkeiten der Literatur und ihrem Erneuerungspotential. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an dem Profil der GSPoL, das drei thematische Säulen umfasst: (1) Literatur und Gesellschaft, (2) Theorie(n) der Literaturwissenschaft und (3) Literaturwissenschaft und Praxis.
An dem Curriculum sind sowohl Hochschullehrer*innen der GSPoL als auch Gastwissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland beteiligt, wodurch ein intensiver Austausch zwischen den Philologien im Fachbereich und mit auswärtigen Expert*innen ermöglicht wird. Pro Semester finden entweder eine Ringvorlesung oder zwei Workshops/Master Classes statt, in denen ein ausgewähltes Thema gemeinsam erarbeitet intensiv diskutiert wird.
Kolloquium: 3 x 3 ECTS
Das Kolloquium dient vor allem der Vorstellung und Diskussion der Dissertationsprojekte. Es wird von Lehrenden der GSPoL geleitet und findet i.d.R. 14-täglich oder als Blocktermin statt.
Projektgruppen: 3 x 3 ECTS
Die Projektgruppen, die die Promovierenden nach eigenen Bedürfnissen zu Beginn jedes Semesters (neu) bilden, dienen in erster Linie der Vertiefung gemeinsamer theoretischer Bezugspunkte – zum Beispiel durch die Erarbeitung methodischer Grundlagentexte. Darüber hinaus bietet sich dieses Format für die Planung von Tagungen oder anderer Projekte an. Die Gruppen sollten sich in etwa 14-täglich treffen und am Ende der Projektphase einen Bericht einreichen.