Übersicht

GSPoL Curriculum

Für den Studienabschluss müssen 180 Leistungspunkte (LP) erbracht werden. Diese teilen sich auf in 45 LP im Curriculum und 135 LP für Dissertation und mündliche Prüfung (Disputatio). Das Curriculum besteht aus Pflichtveranstaltungen (27 LP) und einem Wahlpflichtbereich (18 LP).

Grafik zur Aufteilung der ECTS-Punkte, die während des Studiums erreicht werden müssen
  • Pflichtveranstaltungen: 27 ECTS

    Ringvorlesungen und Workshops/Master Classes: 3 x 3 ECTS

    In den thematischen Veranstaltungen geht es darum, prominente Positionen, die in den zurückliegenden Jahren die geistes- und sozialwissenschaftliche Theoriedebatte bestimmt haben, einer kritischen Revision zu unterziehen und mit Blick auf ihre literaturwissenschaftliche Produktivität zu befragen. Im Mittelpunkt stehen zudem Fragen nach den politischen und gesellschaftlichen Interventionsmöglichkeiten der Literatur und ihrem Erneuerungspotential. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an dem Profil der GSPoL, das drei thematische Säulen umfasst: (1) Literatur und Gesellschaft, (2) Theorie(n) der Literaturwissenschaft und (3) Literaturwissenschaft und Praxis.

    An dem Curriculum sind sowohl Hochschullehrer*innen der GSPoL als auch Gastwissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland beteiligt, wodurch ein intensiver Austausch zwischen den Philologien im Fachbereich und mit auswärtigen Expert*innen ermöglicht wird. Pro Semester finden entweder eine Ringvorlesung oder zwei Workshops/Master Classes statt, in denen ein ausgewähltes Thema gemeinsam erarbeitet intensiv diskutiert wird.

    Kolloquium: 3 x 3 ECTS

    Das Kolloquium dient vor allem der Vorstellung und Diskussion der Dissertationsprojekte. Es wird von Lehrenden der GSPoL geleitet und findet i.d.R. 14-täglich oder als Blocktermin statt.

    Projektgruppen: 3 x 3 ECTS

    Die Projektgruppen, die die Promovierenden nach eigenen Bedürfnissen zu Beginn jedes Semesters (neu) bilden, dienen in erster Linie der Vertiefung gemeinsamer theoretischer Bezugspunkte – zum Beispiel durch die Erarbeitung methodischer Grundlagentexte. Darüber hinaus bietet sich dieses Format für die Planung von Tagungen oder anderer Projekte an. Die Gruppen sollten sich in etwa 14-täglich treffen und am Ende der Projektphase einen Bericht einreichen.

  • Wahlpflichtveranstaltungen: 18 ECTS

    Wahlpflichtveranstaltungen dienen der individuellen Weiterqualifikation, Profilbildung und Karrierevorbereitung. Angerechnet werden zum Beispiel Praktika, Publikationen, Konferenzbeiträge, eigene Lehrveranstaltungen, Weiterbildungsmaßnahmen und hochschulpolitisches Engagement.

Auswahl bisheriger Workshops

Wahlpflichtveranstaltungen: Kurse mit Praxisbezug

Wahlpflichtveranstaltungen der GSPoL beschäftigen sich mit Themen wie Drittmittelakquise und Publikationsmöglichkeiten. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Frederike Jacob, Situativ, kreativ, innovativ: Von der Kunst ein gehaltvolles Literaturgespräch zu gestalten
  • Dr. Sonja Vandenrath, Literaturausstellungen
  • Dr. Martin Stobbe, Online Publishing

Die GSPoL kooperiert überdies mit der Initiative Germanistik im Beruf, die in jedem Semester einen Workshop anbietet.