Ringvorlesungen


Poster der Ringvorlesung 2019
© GSPoL

WS 2019/2020

Travelling Concepts - Literary Theory beyond the Scope of Literary Studies


Der Literaturwissenschaft als Geisteswissenschaft wird oftmals unterstellt, wenig nutzbringend zu sein. Wir scheinen als Literaturwissenschaftler*innen einem gewissen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt zu sein, was auch in der Vorlesungsreihe des vergangenen Wintersemesters zum Thema „Why Literary Studies Matter Now: Academic Practices in an Anti-Intellectual Climate“ deutlich wurde.
Vor ein paar Jahren behauptete der renommierte Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch auf einer Tagung in Heidelberg, die sich mit dem vermeintlichen Ende der Literaturtheorie beschäftigte, nicht ohne Selbstironie, die Literaturwissenschaft sei die wichtigste Wissenschaft überhaupt. Diese Worte wollen wir ernst nehmen und nach den Wegen und Praktiken fragen, welche die Literaturwissenschaft für andere Disziplinen eröffnet und ermöglicht. Jenseits von Legitimationszwängen möchten wir den Fokus auf die Operationalisierbarkeit von Konzepten und Modellen der Literaturwissenschaft und Literaturtheorie für andere Disziplinen richten. Mit der Vorlesungsreihe „Travelling Concepts“ sollen in diesem Sinne die Grundvoraussetzungen der Philosophie und Epistemologie, Praktiken der Politikwissenschaft, Soziologie, Rechts- und Kulturwissenschaften und methodologische Modelle weiterer Disziplinen im Hinblick auf den potenziellen und notwendigen Einfluss der Literaturtheorie hinterfragt werden.

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Plakat der RVL 2018
© B. Fritsch

WS 2018/2019

Why Literary Studies Matter Now: Academic Practices in an Anti-Intellectual Climate


Das Programm der Ringvorlesung Why Literary Studies Matter Now: Academic Practices in an Anti-Intellectual Climate verspricht einen spannenden interphilologischen und internationalen Dialog über „Wirklichkeiten in der Literatur(wissenschaft)“, „Fiktionen des Faktischen“, „Political Correctness in der Wissenschaftssprache“ und vieles mehr! Der gemeinsame Bezugpunkt der Beiträge ist die Frage nach der kulturellen und politischen Funktion der Literatur(wissenschaft) in der heutigen Zeit.

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Plakat Ringvorlesung Literary Concepts Post 2000
© Fritsch

WS 2017/2018

Literary Concepts Post 2000


Die Beiträge der Ringvorlesung Literary Concepts Post 2000 befassen sich mit neuen Konzepten und Verfahren der Literatur nach 2000 sowie mit der Beziehung zwischen weiter zurückliegenden literarischen Positionen und unserer Gegenwartskultur. Dabei werden prominente Theorien und Perspektiven, die in den letzten Jahren literatur- und kulturwissenschaftliche Debatten bestimmt haben, einer kritischen Revision unterzogen und mit Blick auf ihre analytische Produktivität befragt. Auf jeden Vortrag folgt eine Abschlussdiskussion, in der sich die Promovierenden und Gäste im Publikum mit den Referent*innen über das Thema austauschen und einzelne Aspekte vertiefen können.

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Links und Programme (als pdf) zu vergangenen Ringvorlesungen

Europa. Literarische Figurationen. (Ringvorlesung des Europa-Kollegs, Sommersemester 2014)

LiteraturMachtGesellschaft (Ringvorlesung in Kooperation mit dem Promotionskolleg "Literaturtheorie als Theorie der Gesellschaft" der Hans-Böckler-Stiftung, Wintersemester 2013/14)

Praktiken der Literaturwissenschaft. Kompetenzen - Institutionen - Anwendungsfelder
(Wintersemester 2010/11)

Begründungen der Literaturwissenschaft. Positionen - Geschichte - Theorie (Sommersemester 2010)

In(ter)ventionen. Literatur - Gesellschaft - Politik
(Wintersemester 2009/10)

Praktiken der Literatur/Wissenschaft. Kompetenzen - Institutionen - Anwendungsfelder (Sommersemester 2009)

Begründungen der Literaturwissenschaft. Positionen - Geschichte - Theorie (Wintersemester 2008/09)

In(ter)ventionen. Literatur - Gesellschaft - Politik (Sommersemester 2008)