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Türen auf am Maustag!

Im MexLab Physik hat sich am diesjährigen Maustag alles um das Thema Wind gedreht!
Was ist eigentlich Wind? Wie entsteht er? Und wie kann man Wind messen und nutzen? Diesen Fragen sind die MausFans auf den Grund gegangen. Dabei haben sie ein eigenes kunterbuntes Windmessgerät für zu Hause gebastelt und kennen gelernt, wie Wind zum Antrieb von Fahrzeugen oder zur Energiegewinnung genutzt werden kann.

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SommerCamp 2019! - Mit Energie das Klima wandeln!

Auch in diesem Jahr hat im MExLab Physik wieder ein zweiwöchiges SommerCamp für Jugendliche ab der 7. Klasse stattgefunden.
Unter dem Motto "Mit Energie das Klima wandeln" haben sich die naturwissenschaftlich-begeisterten Teilnehmenden in der ersten Woche des Camps mit Themen wie Windenergie, elektromagnetische Strahlung, Photovoltaik und Brennstoffzellen beschäftigt. In der zweiten Woche haben sie an eigenen, selbst gewählten und entwickelten Forschungsprojekten gearbeitet. Dabei ging es um Themen wie Farbstoffsolarzellen, wind-betriebene Fahrräder, Magnetschwebebahnen oder nachhaltig-angetriebene Raketen.
Zusätzlich zur eigenen Forschung haben die Jungforscher*innen außerdem Einblicke in Physik-Labore des Fachbereichs, in den Arbeitsalltag von Wissenschaftler*innen sowie in verschiedene naturwissenschaftliche Studiengänge und Berufsmöglichkeiten mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit bekommen.

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MExLab Physik goes international!

Wie bereits im letzten Jahr kommen auch in diesen Sommerferien wieder Teilnehmende der Global Prep Ferienprogramme des Vereins AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. zu uns ins MExLab Physik. Bei spannenden Experimenten rund um das Thema Wind und Windenergie werden sich die Jugendlichen aus insgesamt 7 verschiedenen Ländern im Löten ausprobieren, eigene Windrotoren designen und über Erneuerbare Energien in ihren Ländern austauschen.

© Arnold Morascher, WWF

2°Campus - Forschen für den Klimaschutz!

Aktuell findet wie jedes Jahr die WWF-Schülerakademie "2° Campus" im MExLab Physik statt. Schüler*innen forschen gemeinsam an nachhaltigen Projekten für den Klimaschutz. Im Mittelpunkt steht die Erforschung von Windrotoren zur erneuerbaren Energiegewinnung.

© WWF

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Girls Go Physics 2019 – Einblicke in die Arbeitswelt von Physikerinnen

Physik ist trocken – dieses Vorurteil hören Schülerinnen häufig. 29 Münsteraner Schülerinnen der Klassen 5 bis 11 haben sich beim diesjährigen Girls’Day am 28. März ein anderes Bild gemacht. Sie besuchten den Fachbereich Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dabei experimentierten sie, hörten Vorträge und schauten Physikerinnen in Laboren über die Schulter. Die Teilnehmerinnen kamen mit Studierenden und Doktorandinnen ins Gespräch und erhielten einen realitätsnahen Einblick in den Beruf der Physikerin.
Der Fachbereich Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat bereits zum 18. Mal ein Angebot für Schülerinnen zum Girls’Day organisiert. Der Aktionstag wurde wie jedes Jahr von Münsters Experimentierlabor Physik (MExLab Physik), dem außerschulischen Lernort am mathematisch-naturwissenschaftlichen Campus der WWU, koordiniert. In Zusammenarbeit mit den Laboren der Institute für Festkörperphysik, Kernphysik und Angewandte Physik wurde ein spannendes Programm erstellt. Die Plätze waren seit Wochen restlos ausgebucht.
In diesem Jahr haben die Schülerinnen einen „LED-Kugel-Asteroid“ gebastelt und dabei gelötet, gebohrt und sich mit dem Prinzip der Lichtleitung beschäftigt. Außerdem haben sie mit einer selbstgebauten Nebelkammer Atomkerne sichtbar machen, die in unserer Umgebungsluft ständig durch Zerfälle entstehen, von unseren Sinnesorganen aber nicht wahrgenommen werden können. In spannenden Laborführungen haben sie zudem etwas über „Graphen - das dünnste Material der Welt“ gelernt und mit Physikerinnen über das Arbeitsprinzip ihrer Handykameras gesprochen. So haben sie Einblicke in die Arbeit von Physikerinnen bekommen und sind in die spannende Themenvielfalt der Physik eingetaucht.

Nano Konferenz 07122016
© MExLab Physik / Natalie Junghof

Nanotechnologie hautnah

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht Messestand von Münsters Experimentierlabor Physik auf der 7. Nano-Konferenz in Münster

Ein buntes Lego-Modell steht auf dem Tisch. Rings herum versammeln sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Jugendliche der 11. Klasse des Rats- und Schillergymnasiums Münster. Gemeinsam schauen sie sich an, wie Oberflächen von Nanomaterialien untersucht werden. Prof. Dr. Cornelia Denz und Sybille Niemeier von Münsters Experimentierlabor Physik (MExLab Physik) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster nutzen die Lego-Modelle eines Rasterkraft- und Magnetkraftmikroskops, um die Funktionsweise der Nanowerkzeuge zu erklären. Die Modell-Mikroskope von MExLab Physik und aus dem Institut für Didaktik der Physik messen die Höhenunterschiede der Probeflächen – in diesem Fall bestehen sie aus Legoteilen. Wie bei einer Plattenspielernadel wird die Oberfläche mit einer Spitze abgetastet. Ein mit dem Modell verbundener Laptop stellt die Oberflächenstruktur des Lego-Modells grafisch dar. Im Original ermöglich die Methode es, Details von Oberflächen der Größe eines Milliardstel Meters zu vermessen.

Wissenschaftsministerin Schulze ist begeistert von den Lego-Modellen. Sie besucht bereits zum zweiten Mal den Stand von MExLab Physik auf einer Nano-Konferenz: Auch 2012 in Dortmund, als MExLab Physik zum ersten Mal bei der Nano-Konferenz dabei war, hat die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen die Exponate des außerschulischen Lernorts am Messestand kennengelernt. Schülerinnen und Schüler für das experimentelle Lernen zu begeistern, ist ihr ein besonderes Anliegen. Neben 50 Oberstufenschülerinnen und -schülern, die die Konferenz besuchen, experimentieren heute auch 38 Teilnehmerinnen des Projektes Nano4YourLife am Stand von MExLab Physik.

„Die Nachwuchsförderung in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern ist für MExLab Physik ein zentrales Thema“, sagt Sybille Niemeier. Schülergerecht aufbereitete Inhalte anhand von Experimenten zu zeigen und damit ein forschendes Lernen zu aktivieren, ist das Ziel des außerschulischen Lernortes. Ergänzend zum Unterricht können Schulklassen dort experimentieren und frei von Wissensüberprüfungen, wie Klausuren, lernen. Um Mädchen und Frauen gezielt zu fördern, entwickelten die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen unter anderem das Projekt Nano4YourLife. Das 2014 gestartete Projekt gibt Schülerinnen und Studentinnen die Möglichkeit, aktuelle Forschungsbereiche und Studienfächer der Universität Münster sowie Berufe des Forschungsschwerpunkts Nanowissenschaften kennenzulernen.

Die Nano-Konferenz findet vom 7. bis zum 8. Dezember zum ersten Mal in der Halle Münsterland statt und beschäftigt sich mit den Schwerpunktthemen „Gesundheit“, „Elektronik“, „Neue Werkstoffe“, „Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz“, „Energie“ sowie „Geschäftsmodell Nanotechnologie“. In zahlreichen Vorträgen präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Ergebnisse und Forschungsprojekte. 56 Unternehmen, Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen präsentieren zudem ihre Produkte und Dienstleistungen im Bereich Nanowissenschaften. Erstmals gibt es auch eine Poster-Ausstellung, bei der Konferenzteilnehmende Ideen, Erkenntnisse, Forschungsergebnisse und Produkte vorstellen.

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Die "NanoGirls" erhielten ihre Zertifikate zum Abschluss des Programms "Nano4YourLife". Hinten im Bild: Prof. Dr. Jens Müller vom TRR61, Sybille Niemeier (links) und Inga Zeisberg (mitte) vom MExLab Physik.
© WWU/Peter Grewer

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