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Humboldt-Stipendiat am Institut für Ägyptologie und Koptologie

Prof. Dr. Mohamed Albdri Sliman Bashir (University of Khartoum, Sudan) forscht für insgesamt 18 Monate in Münster
Prof. Dr. Mohamed Albdri Sliman Bashir
Prof. Dr. Mohamed Albdri Sliman Bashir forscht im Rahmen eines Humboldt-Forschungsstipendiums am Institut für Ägyptologie und Koptologie
© privat

Seit Oktober 2025 ist Prof. Dr. Mohamed Albdri Sliman Bashir von der University of Khartoum im Rahmen eines Humboldt-Forschungsstipendiums für erfahrene Forschende zu Gast am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster. An der dortigen Forschungsstelle Alter Sudan forscht er zur Archäologie des Sudan. Mohamed Bashir ist Spezialist für Siedlungsmuster und die antike Urbanisierung im Königreich Kusch (ca. 1000 v. Chr. – 350 n. Chr.). In seiner aktuellen Forschung verbindet er traditionelle archäologische Analysen mit molekularen Ansätzen, etwa DNA- und Isotopenuntersuchungen, und Interviews mit lokalen Gemeinschaften, um so ein umfassendes Verständnis der Vergangenheit und Gegenwart der Region zu erlangen.

Das Institut für Ägyptologie und Koptologie kennt Mohamed Bashir bereits von einem früheren Aufenthalt, 2018 forschte er im Rahmen eines DAAD-Stipendiums für sechs Monate am münsterschen Institut. Weitere Forschungsaufenthalte führten ihn an die Sorbonne (2022), an das Institute for the Study of the Ancient World (ISAW) der New York University (NYU, 2023-2024), an die LMU München (2025) und an die University of Cambridge (2025). Im Rahmen seines Humboldt-Stipendiums forscht der Sudan-Archäologe insgesamt 18 Monate (in drei Abschnitten) an der Universität Münster.

Weitere Informationen / Links:

Institut für Ägyptologie und Koptologie

Informationen zur Forschung von Prof. Dr. Mohamed Bashir auf den Seiten des Instituts

Forschungsstelle Alter Sudan