Vorträge, Veranstaltungen und Workshops

| Institutskolloquium Sommersemester 2022

Fällt aus: Institutskolloquium am 6. Juli 2022

Der Vortrag Du Châtelet zwischen Leibniz und Kant: Du Châtelet’s Anspruch der philosophischen Erneuerung mit Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Paderborn) kann leider krankheitsbedingt nicht stattfinden.

| Eine Veranstaltungsreihe zu Krise und Krieg, Bewältigung und Aufbruch
Zg Sose2022
© WWU

Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten

SCHICKSAL UND LABSAL
Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie (Schicksalssinfonie)
Zusammenbruch und Neuanfang, Leid und Erlösung
Sonntag, 15. Mai 2022 15:30 Uhr | Münster, Überwasserkirche

SPATZ TRIFFT ENGEL
Eine Hommage an Edith Piaf und Marlene Dietrich
Mittwoch, 13. Juli 2022 19:30 Uhr | Studiobühne der Universität Münster

KLAVIERKONZERT MIT LIEDERN AUS SYRIEN – AEHAM AHMAD
Sonntag, 26. Juni 2022 11 Uhr | Aula des historischen Schlosses, Münster

Flyer zur Veranstaltung (PDF)

Sommersemester 2022

Kolloquium für politische Philosophie und Rechtsphilosophie

Öffentliche Veranstaltungen
Kontakt: Prof. Dr. Franziska Dübgen

  • Dienstag, 26. April 2022 · ab 18 Uhr c.t. · Hörsaal JO1, Johannisstraße 4
    Gibt es einen gerechten Krieg?
    Prof. Dr. Reinold Schmücker (Münster) und Dr. Lucia Oliveri (Münster)
  • Donnerstag, 28. April 2022 · ab 16 Uhr c.t. · Domplatz 23 · Raum 205
    Buchpräsentation Dekoloniales Philosophieren. Versuch über philosophische Verantwortung und Kritik im Horizont der europäischen Expansion, Hildesheim: Olms Verlag 2021
    Prof. Dr. Rolf Elberfeld (Hildesheim)
  • Donnerstag, 23. Juni 2022 · ab 16 Uhr c.t. · Domplatz 23 · Raum 205
    Indigene Klimapolitik und Generationengerechtigkeit
    Prof. Dr. Matthias Fritsch (Montreal)
  • Donnerstag, 7. Juli 2022 · ab 16 Uhr c.t. · Domplatz 23 · Raum 205
    Feminist Political Ecology
    Dr. Ana Agostino (Montevideo)
    Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich

  • Veranstaltungen 2022: Archiv

    © Philsem

    Institutskolloquium
    Sommersemster 2022

    Mittwochs 18 - 20 Uhr (c.t.)
    Domplatz 23 · Raum 201
    Kontakt:

    Dr. Lucia Oliveri
    Prof. Dr. Franziska Dübgen


     

    • 13. April 2022: Die politische Philosophie der Encyclopédie und die Schwierigkeiten der Philosophiegeschichtsschreibung, Dr. Dagmar Comtesse (Münster)
    • 27. April 2022: Measures against Predatory Publishing, Dr. Alexander Christian (Düsseldorf)   
    • 11. Mai 2022: Theorien der Einbildungskraft, Dr. Lucia Oliveri (Münster)
    • 22. Juni 2022: #UsToo: Über die moralische Schädigung durch Diskriminierung, Prof. Dr. Christine Bratu (Göttingen)
    • Ausgefallen: 6. Juli 2022: Du Châtelet zwischen Leibniz und Kant: Du Châtelet’s Anspruch der philosophischen Erneuerung, Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Paderborn)

     

    | 1. Juni 2022
    Leinkauf
    © Thomas Kundy

    Vortrag

    Am 1. Juni 2022, 18 Uhr c.t., hält Prof. Dr. Thomas Leinkauf einen Vortrag im Philosophischen Seminar (Raum 201):

    "Aspekte der jüdisch-christlichen Transformation des Möglichkeits-Begriffs oder: die Theologisierung des Möglichen"

    Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

    © Philsem
    Öffentliche Veranstaltung im Rahmen des Kolloquiums für politische Philosophie und Rechtsphilosophie

    Prof. Dr. Reinold Schmücker und Dr. Luca Olivieri:

    GIBT ES EINEN GERECHTEN KRIEG?

    Dienstag, 26. April 2022 · ab 18 Uhr c.t.
    Hörsaal JO1, Johannisstraße 4


    Ist der Einsatz militärischer Mittel gegen einen Gegner, von dem man selbst nicht angegriffen wurde, prinzipiell illegitim? Oder kann Krieg unter Umständen – beispielsweise als ein Mittel der Nothilfe für eine zu Unrecht angegriffene Gruppe – moralisch gerechtfertigt und womöglich sogar geboten sein?
    Je mehr sich abzeichnet, dass der Verzicht dritter Staaten auf ein militärisches Eingreifen in der Ukraine mit einer sehr hohen Zahl von unschuldigen Opfern verbunden ist, desto unabweisbarer stellt sich die Frage, ob militärisch potente Drittstaaten moralisch zu militärischer Nothilfe berechtigt oder sogar verpflichtet sind. Der Vortrag sucht darauf eine Antwort zu geben.

    Kontakt: Prof. Dr. Franziska Dübgen


     

    © Philsem
    Öffentliche Veranstaltung im Rahmen des Kolloquiums für politische Philosophie und Rechtsphilosophie

    Buchpräsentation von Prof. Dr. Rolf Elberfeld (Hildesheim):

    Dekoloniales Philosophieren. Versuch über philosophische Verantwortung und Kritik im Horizont der europäischen Expansion

    Donnerstag, 28. April 2022 · ab 16 Uhr c.t.
    Domplatz 23 · Raum 205

    Zum Buch:
    Die Forderungen nach einer Dekolonisierung des Denkens und der Wissenschaften sind in den letzten Jahren immer eindringlicher geworden und haben inzwischen die europäischen Universitäten erreicht. Das vorliegende Buch versucht deutlich zu machen, warum auch die Philosophie einen Prozess der Dekolonisierung durchlaufen muss und was ein solcher Prozess für Forschung und Lehre in der Philosophie bedeutet. Ein zentraler Punkt ist dabei die Aufarbeitung der lang verleugneten Verstrickungen der europäischen Philosophie in die europäische Expansion und den Kolonialismus. In diesem Horizont beschäftigt sich das Buch mit Fragen der Entstehung des wissenschaftlich begründeten „Rassedenkens“ in der Philosophie sowie der eurozentrischen Geschichtskonstruktionen des 18. und 19. Jahrhunderts. Zudem werden Forschungsansätze zur Überwindung einer eurozentrischen Philosophie vorgestellt und die Frage aufgeworfen, wie im Prozess einer Dekolonisierung des Denkens ethisch-epistemische Verantwortung übernommen werden kann. 

    Zum Autor:
    Rolf Elberfeld, Studium der Philosophie, Religionswissenschaft, Japanologie und Sinologie in Würzburg, Bonn und Kyōto. 1995 Promotion in Würzburg. 1997-2003 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Wuppertal. 2002 Habilitation in Wuppertal. Seit Juni 2008 Professor für Kulturphilosophie an der Universität Hildesheim. Forschungsschwerpunkte: Phänomenologie, interkulturelle Ethik/Ästhetik, Kulturphilosophie, Philosophie des Leibes, Geschichte der Philosophie in globaler Perspektive, dekoloniales Philosophieren.
    Veröffentlichte Monographien: Kitarō Nishida (1870-1945). Moderne japanische Philosophie und die Frage nach der Interkulturalität, Amsterdam 1999. Phänomenologie der Zeit im Buddhismus. Methoden interkulturellen Philosophierens, Stuttgart 2004; Sprache und Sprachen. Eine philosophische Grundorientierung, Freiburg i. B. 2012; Philosophieren in einer globalisierten Welt. Wege zu einer transformativen Phänomenologie, Freiburg i. B. 2017.

    Kontakt: Prof. Dr. Franziska Dübgen