Archiv für den Tag: 18. Juli 2016

Neu: Modelle zur Gebissentwicklung

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Auf Wunsch der Studierenden der Zahnmedizin hat die Zweigbibliothek zwei neue 3D-Modelle zur Gebissentwicklung für ihre Nutzerinnen und Nutzer angeschafft. Die Modelle zeigen das menschliche Gebiss in verschiedenen Entwicklungsstufen. Sie können an der Leihstelle der ZB Med zur Präsenznutzung in der Bibliothek jederzeit kostenlos entliehen werden.

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Des Weiteren verleiht die Bibliothek auch „Skelette“, einen „Torso“, sowie Modelle von Schädel, Kehlkopf, Herz und Hirn. Alle Modelle sind gegen ein Ausweis-Pfand jederzeit zur Präsenznutzung zu
entleihen.

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Fotos: 3B Scientific

Science Writing Support

united-kingdomDie „Supportstelle Englisch“ der Universität Münster bietet Forscherinnen und Forschern in den Natur- und Lebenswissenschaften Unterstützung beim Schreiben englischsprachiger wissenschaftlicher Texte an.

Zum Angebot der „Supportstelle Englisch“ gehören neben dem Sprachsupport Englisch und der Übersetzungskoordination auch der „Scientific Writing Support Service“, der maßgeschneiderte Workshops für Laborgruppen, das Editieren ausgewählter Manuskripte und Anträge sowie die individuelle Beratung für aktuelle Schreibprojekte anbietet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Celeste Brennecka (celeste.brennecka@uni-muenster.de) und hier im Intranet der WWU.

Grafik: © PublicDomainPictures / pixabay.com

Neues e-Buch: Ärztlicher Dolmetscher

978-3-662-48739-6

Ärztlicher Dolmetscher

 

Hoyer, Gert ; Hoyer, Uta
Ärztlicher Dolmetscher
Springer
3. Aufl. 2016
XI, 256 S.
ISBN 978-3-662-48739-6

 
Das Werk wendet sich an Ärzte in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die ausländische Patienten betreuen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Es wendet sich aber auch ausländische Ärzte verschiedener Nationalitäten, die in Deutschland arbeiten und Übersetzungshilfen für den Umgang mit ihren Patienten benötigen.
Ein idealer Begleiter für die erste, schnelle Befunderhebung, Diagnosestellung und Therapieeinleitung, ohne langes Warten auf einen Dolmetscher.
Das Buch enthält die wichtigsten Fragen zu Anamnese, Diagnose und Therapie aus allen medizinischen Fachgebieten auf Deutsch, Russisch, Englisch, Französisch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch, Tschechisch, Ungarisch, Arabisch, Italienisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Griechisch und Serbisch/Kroatisch.

 

Foto und Text: Springer

 


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Beendung der Förderung der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin

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In der Pressemeldung Leibniz-Einrichtungen in Dresden, Köln/Bonn, Großbeeren/Erfurt und Kühlungsborn evaluiert empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft heute die Beendung der Bund-Länderförderung für die ZB MED in Köln. Als Hauptgrund wird angegeben:

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es der ZB MED in den vergangenen Jahren trotz einiger Teilerfolge nicht in dem notwendigen Maß gelungen ist, sich auf die erheblichen Veränderungen im Fachinformationswesen einzustellen. Das klassische Arbeitsfeld der ZB MED, das der Senat vor einigen Jahren noch als unverzichtbar für die bibliothekarische Versorgung in Deutschland ansah, verliert kontinuierlich an Bedeutung.

Christian Hauschke schreibt dazu in infobib:

Dieser Beschluss ist nichts weniger als ein bibliothekarisches Erdbeben. Setzt sich hier ein Trend fort, auf zentrale Informationsinfrastrukturen bewusst zu verzichten? Auch auf Reaktionen aus der Medizin bin ich gespannt.

Somit stellt sich der Leibniz-Senat gegen seine Gutachter (Password), die von fünf Programmbereichen der ZB Med vier mit „sehr gut“ oder „gut“ bewerten:

Damit drängen sich weitgehende Parallelen zu der seinerzeitigen Abwicklung des Fachinformationszentrums Chemie auf, als der Senat gleichfalls eine Weiterförderung im Widerspruch zu der eigenen Bewertungskommission ablehnte. Abermals gelangt der Senat zu seiner Entscheidung, weil er das Kerngeschäft von Fachinformationszentren und wissenschaftlichen Bibliotheken gering schätzt und die Weiterförderung praktisch ausschließlich von deren Forschungsleistungen abhängig macht.

Die Auswirkungen auf die Dienstleistungen der ZB Med Münster werden wir in einem späteren Beitrag diskutieren.

Weitere Infos und Diskussion

Stellungnahme (PDF)

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Screenshot der ZB Med-Webseite mit Anmerkungen

Foto: ZB Med / Screenshot

Webinar 30.03.2016: UpToDate im klinischen Workflow

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Am Mittwoch, 30. März um 15:30 Uhr bietet UpToDate eine kostenlose Onlineschulung, durchgeführt von Michael Dreher, an.

In diesemr UpToDate Webinar mit dem Titel UpToDate im klinischen Workflow – lernen Sie alles über die Anwendung der Funktionen in UpToDate erfahren Sie alles über

– Bewertete Behandlungsempfehlungen
– Arzneimittelwechselwirkungen Analysieren
– Grafiken suchen (Videos, Abbildungen, Tabellen, etc.) – erstellen von PowerPoints mit einem Klick
– Medizinische Rechenfunktionen – lernen Sie über verfügbare medizinische Rechner in UpToDate (z.B. Apgar Score, Creatinine Clearance, etc.)
– und mehr …

Dieses 30 min Webinar beantwortet Fragen wie zum Beispiel, welche Funktionen hat UpToDate und wie wendet man diese an? Was ist der Nutzen von UpToDate?

Die Teilnahme erfordert eine vorherige Registrierung.

© Grafik: UpToDate

Besuch aus Bern in der Bibliothek

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Zu Besuch in der ZB Med: Franziska Eberle und Gerhard Bissels von der Universitätsbibliothek Bern

Heute bekam die Zweigbibliothek Besuch aus der Hauptstadt der Schweiz, Bern. Franziska Eberle und Gerhard Bissels sind Medizinbibliothekare der Universitätsbibliothek Bern und führen zur Zeit eine Informationsreise in den Niederlanden und der Bundesrepublik durch. Münster war nach dem Health Sciences Expert Roundtable bei Apple im Amsterdam und der Medischen Bibliotheek des AMC die dritte Station.

Nach einer gründlichen Bibliotheksführung wurde intensiv über die aktuellen (und zukünftigen) Services wie die integrierte Medienbearbeitung, die iPad-Ausleihe, die elektronischen Lehrbücher und Clinical Decision Systeme diskutiert. Eine Diskussion, die sich auch im Blog von Gerhard Bissels niederschlug.

Gerhard Bissels ist wissenschaftlicher Leiter Fachbereichsbibliothek Bühlplatz, Fachreferent Medizin und Veterinärmedizin. Franziska Eberle ist Betriebsleiterin der Fachbereichsbibliothek Bühlplatz FBB.

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2015

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Inhaltsverzeichnis:

Die neue Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie in der Bibliothek, darüber hinaus wurden allen Instituten und Kliniken Exemplare zugeschickt. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL http://epflicht.ulb.uni-muenster.de/miami/download/pdf/299840?originalFilename=true (2,6MB).

Auch diese Ausgabe von med wurde klimaneutral gedruckt.

Rollout für das easystudium-Projekt

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Dr. Marschall (IfAS) und Dr. Obst (ZB Med) mit Studierenden des Tiburtius-Semesters

Heute startete die Vergabe der iPads für das EasyStudium-Projekt – das so genannte Rollout – mit dem Tiburtius-Semester. 50 Studierende wurden von Dr. Obst zunächst in den Gebrauch des iPad Air ein- und und auf die Inhalte hingewiesen. Danach konnten alle Ausleiher ihr iPad in der Bibliothek in Empfang nehmen. Die iPads wurden vom IfAS aus Qualitätsverbesserungsmittel zur Verfügung gestellt.

In den nächsten Tagen werden das Urso von Salerno- und das Virchow-Semester mit iPads beglückt.

Deutscher MeSH: kostenfreier Download

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Der MeSH (Medical Subject Headings) ist ein polyhierarchischer, konzeptbasierter Thesaurus (Schlagwortregister), welcher zum Katalogisieren von Buch- und Medienbeständen, zum Indexieren von Datenbanken und zum Erstellen von Suchprofilen genutzt wird.

Das DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) meldet nun erstmals die kostenlose Downloadmöglichkeit der deutschsprachigen Übersetzung dieses im Original von der NLM (US Library of National Medicine) herausgegebenen englischsprachigen Thesaurus.

In der aktuellen Version 2015 des MeSH ist die Anzahl der enthaltenen Deskriptoren wie folgt:

    27.455 deutsche Main Headings (Hauptschlagwörter, Vorzugsbezeichnung)
    27.455 englische Main Headings
    61.927 deutsche Entry Terms (Synonyme)
    202.866 englische Entry Terms

MeSH 2015: kostenfreier Download der deutschsprachigen Übersetzung
MeSH 2015: kostenfreier Download der englischen Originalfassung der NLM

Informationen der NLM zum MeSH

easyphysikum: Generelle Zufriedenheit mit dem Projekt

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage wurden Studierende der Humanmedizin (Röntgen-Semester/easyphysikum) nach ihrer Nutzung der verschiedenen Lernmedien gefragt, die von der Bibliothek im Rahmen des Projekts angeboten wurden.

Frage 13: Wie zufrieden waren Sie insgesamt mit dem Easyphysikum-Projekt?

Auf die Frage nach der generellen Zufriedenheit mit dem Projekt gaben 56% an, sie wären „sehr zufrieden“, weitere 32% waren zufrieden und 8% unschlüssig (teils/teils). Insgesamt waren also 88% zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Projekt. Lediglich 4 Personen (4%) waren unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden. Dabei handelte es sich ausschließlich Android-Nutzer, die – nachvollziehbarerweise – von dem Projekt nicht so sehr profitieren konnten wie die iPad-Nutzer. Ein Kommentar brachte es auf den Punkt:

Die Ausleihe von iPads ist löblich, aber leider ist dieses Projekt sehr auf das iPad fokussiert, sodass Nutzer von anderen Tablets leider leer ausgehen und auch die Apps nicht in vollem Umfang nutzen können. Die Apps sind allgemein bekannt, sodass das Projekt an sich mir leider gar nichts gebracht hat. Ebooks und Kreuztools halte ich fur eine tolle und fördernswerte Sache – wenn denn alles offline möglich wäre und reibungslos funktionieren würde. Schade, dass dies beispielsweise bei der Dualen Reihe nicht möglich ist, denn gerade die wird doch sehr häufig benötigt. Meine Meinung: entweder iPads für alle Nicht-iPad-Besitzer anbieten oder alle Apps auch für Android zugänglich machen, damit nachher nicht jemand benachteiligt ist, weil er aufgrund seines Android-Tablets nicht in den Genuss eines iPads kommen durfte. Ansatz sehr gut, aber Umsetzung noch verarbeitungswürdig!

Frage 14: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie die Teilnahme an „easyphysikum“ einem Freund oder Kommilitonen empfehlen würden?

In Frage 14 wurde erstmals der Net Promotor Score ausgerechnet. Er soll eine Kennzahl für den Unternehmenserfolg sein. Der Net Promotor Score für das easyphysikum-Projekt wurde ermittelt, indem den Teilnehmern auf einer 11-Punkteskala (von 10-sehr wahrscheinlich bis 0-sehr unwahrscheinlich) die Frage gestellt wurde: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie die Teilnahme an „easyphysikum“ einem Freund oder Kommilitonen empfehlen würden?“. Der NPS ist dann die Differenz zwischen den Promotoren (9 und 10 Punkte) und Detraktoren (0 – 6 Punkte) des betreffenden Unternehmens. Diejenigen, die mit 7 oder 8 antworten, sind neutral und werden nicht in die Bewertung miteinbezogen.

Das Projekt easyphysikum hat einen NPS von 64% und liegt damit im Spitzenbereich renommierter Markenprodukte.

(hier finden Sie weitere Ergebnisse dieser Umfrage)

Imagefilm zur Außendarstellung der Fakultät

Der vom Dekanat in Auftrag gegebene Imagefilm zur Außendarstellung der Medizinischen Fakultät ist seit kurzem online. Der bewußt temporeiche Film (mp4) stellt in 11 Minuten die Medizinische Forschung in Münster vor. Der Film soll (auch auf Englisch) zur Gewinnung neuer Mitarbeiter im In- und Ausland eingesetzt werden.

Stundenlang wurde auch in der Zweigbibliothek Medizin gedreht, das Ergebnis sieht man jetzt im Film, so kann man z.B. ab Minute 6:40 unser Computer-Rondell von allen Seiten bewundern (das allerdings nach dem Umbau mittlerweile von einem Sechser-Tisch abgelöst worden ist).

Medline + PsycINFO gemeinsam durchsuchen

PsycINFO ist die weltweit größte bibliographische Datenbank zur Psychologie und verzeichnet Zeitschriftenaufsätze, Bücher, Buchkapitel, Buchbesprechungen, Forschungsberichte, Fallstudien etc. zur Psychologie und verwandten Gebieten wie Psychiatrie, Soziologie, Erziehungswissenschaften, Anthropologie, Pharmakologie, Physiologie, Kriminologie und Linguistik, soweit sie für die Psychologie von Interesse sind. Ausgewertet werden circa 2.500 Zeitschriften. Insgesamt bietet PsycInfo 3,6 Mio. Einträge an, mit 80.000 Neueintragungen pro Jahr.

PsycINFO hat folgende Vorteile gegenüber Medline/PubMed:

  • Ab dem 17. Jahrhundert teilweise Abdeckung der Literatur, ab 1880 vollständige
  • Detaillierter psychologischer Thesaurus mit über 8.000 Begriffen und Verweisen
  • Deckt 73% aller psych. Zeitschriften ab, Medline nur 47%. Eine gemeinsame Medline/PsycINFO-Recherche erhöht die Abdeckung auf 85% (Literatur)
  • PsycINFO enthält Studien über psychologische und psychiatrische Themen, die in keiner anderen Datenbank verzeichnet sind (Literatur 1, Literatur 2)
  • Enthält neben Zeitschriften auch Bücher, Buchkapitel und Dissertationen

PsycINFO wird von der American Psychological Association produziert. (PsycINFO Database Information).


Unter dem Anbieter EBSCO können Sie folgende Datenbanken „auf einen Schlag“ durchsuchen: PsycINFO, PsycARTICLES, PsycCRITIQUES, Medline, Psyndex.

Der Direktaufruf für die gemeinsame Recherche in Medline + PsycINFO lautet z.B.: http://search.ebscohost.com/login.aspx?authype=ip.uid&profile=ehost&defaultdb=cmedm&defaultdb=psyh.

Die Suchplattform vom Datenbankanbieter EBSCO bietet zwar nicht das gewohnte Interface von PubMed, sortiert aber automatisch Duplikate aus.

Hier finden Sie (fast) alle psychiatrischen Zeitschriften der Universität Münster.