Archiv der Kategorie: Anwendungen

Transkribus ScanTent – Professionelles Scannen mit dem Smartphone

© Transkribus

Ein ScanTent steht im Foyer der Medizin-Bibliothek zur Verfügung. Mithilfe des im europäischen READ-COOP-Projekt entwickelten Zelts kann eine professionelle Umgebung geschaffen werden, um mit dem eigenen Smartphone hochwertige Digitalisate zu erzeugen. Über die kostenfreie Android-App DocScan können die Digitalisate auf Wunsch direkt mit Transkribus verbunden werden, einer Plattform zur automatisierten Handschriftenerkennung.

  • Für Externe ohne Uni-Kennung frei nutzbar
  • Das bisheriges E-Scan-Gerät war nur mit USB-Stick nutzbar – mittlerweile eine überholte Technik

Neue Datenbank lizenziert: Neurosurgical Atlas

Die Medizin-Bibliothek hat zusammen mit dem UKM die Datenbank Neurosurgical Atlas neu lizenziert. Sie ist eine umfassende Ressource für Medizinstudierende, Neurochirurg*innen und anderes klinisches Personal. Sie stellt eine Vielzahl von multimedialen Inhalten zur Verfügung, die für die Ausbildung und die praktische Anwendung in der Neurochirurgie nützlich sind.

Hauptinhalte und Funktionen:

  • Kapitel und Illustrationen: Der Atlas enthält zahlreiche Kapitel mit detaillierten Illustrationen und Lehrvideos, die verschiedene Techniken der Gehirnchirurgie vorstellen.
  • Operative Fallvideos: Über 1000 operative Videos bieten Einblicke in verschiedene neurochirurgische Eingriffe. Diese Videos ermöglichen es Chirurgen, Operationen vorab zu üben und sich vorzubereiten.
  • Interaktive Neuroanatomie: Ein interaktiver Abschnitt erlaubt es, jede Hirnstruktur zu erkunden und deren räumliche Orientierung sowie operative Beziehungen besser zu verstehen.
  • 3D-Modelle: Diese Modelle können in 3D oder in der virtuellen Realität betrachtet werden und bieten ein vertieftes Verständnis der Anatomie des Gehirns und der Schädelbasis.
  • Grand Rounds und virtuelle Operationssäle: Diese Serien bieten Einblicke von erfahrenen Chirurgen und fördern Diskussionen über verschiedene chirurgische Techniken.

Der Zugriff auf Neurosurgical Atlas ist im Uni-Netz und über das UKM möglich. Weitere Informationen gibt es im Wiki der Medizin-Bibliothek.

Abbildung: Neurosurgical Atlas

Tipps und Tricks zu E-Ressourcen an der Medizin-Bibliothek

Tipps und Tricks zu E-RessourcenDas Team der Medizin-Bibliothek hat eine grundlegende Übersicht betitelt Tipps und Tricks zu E-Ressourcen erstellt. Hierin werden neben den erforderlichen technischen Voraussetzungen wie Nutzung des WLAN- und VPN-Dienstes, Grundsätzlichem zu E-Books und deren Anbietern als auch die Zugriffsmöglichkeiten über den universitären KatalogPlus sowie das Kreuztool Amboss und das virtuelle Anatomie-Tool Visible Body erläutert.

  • Tipps und Tricks zu E-Ressourcen (pdf)
  • Vielerlei Informationen bietet das Wiki der Medizin-Bibliothek
  • Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen der Medizin-Bibliothek während der Service-Zeiten Mo–Fr 8–21:45 Uhr, Sa–So 10–21:45 Uhr telefonisch [+49 (0)251 83-58561] oder via E-Mail [info.medibib@uni-muenster.de] zur Verfügung.

 

Grafik © Medizin-Bibliothek

 

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS): Uni Münster schickt Studierende in eine simulierte Stationsapotheke

In deutschen Krankenhäusern erleiden fünf bis acht Prozent aller Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthaltes sogenannte „Arzneimittelereignisse“ – also unerwünschte oder gar gefährliche Wirkungen von Medikamenten.

Der Ärztliche Leiter des Studienhospitals der Universität Münster Dr. Hendrik Ohlenburg lässt „seine“ Medizinstudierenden trainieren, wie sich Medikationsfehler vermeiden lassen – und das zusammen mit angehenden Hebammen. Die Integration einer simulierten Stationsapotheke in den curricularen – also verpflichtenden – Unterricht für Medizinstudierende und Hebammen ist bundesweit einmalig.

Zur kompletten Nachricht der Medizinischen Fakultät.

Text & Grafik © 2024 Medizinische Fakultät Münster

Scanbooster Ultraschall-Sono App 2024

Taucht ein in die Welt der Ultraschalldiagnostik mit der ersten realistischen Ultraschallsimulation. Diese App macht es möglich, Ultraschalluntersuchungen zu üben, ohne ein echtes Gerät zu benötigen. Die Campus-Lizenz läuft bis Ende 2024.

Die Ultraschallsimulator App Scanbooster für das Smartphone und Tablet erleichtert das Erlernen und Trainieren der korrekten Handhabung des Schallkopfs sowie die präzise Durchführung einer Ultraschalluntersuchung – so einfach und lebensecht, fast wie an einem richtigen Patienten. Hier gibt es weitere Informationen zum Sonographie-Trainer Scanbooster: Flyer_Scanbooster_2022.pdf (thieme.de)

Die Freischaltung erfolgt über folgende Schritte:

  • Anlegen des eRef Remote-Zuganges (Anleitung: Thieme Account) oder Nutzung eines bereits bestehenden via medici Heimzuganges (dieser kann im Profil aktiviert werden; Anleitung: https://viamedici.thieme.de/landing-page/inhalte-freischalten). Dafür muss man sich einmalig im Uni-Netz befinden oder per VPN damit verbunden sein.
  • Kostenfreier Download der App aus dem App Store für iOS oder aus dem Google Play Store für Android
  • Login mit den bekannten Thieme Zugangsdaten, die auch für via medici oder die Thieme eRef verwendet werden

Weitere Hilfestellungen zu Scanbooster und für die Freischaltung sind hier beschrieben: Scanbooster – Hilfe – eRef, Thieme

Grafik © 2024 Thieme Verlag

Springer Medizin Podcast: Katastrophenmedizin – auf den Ernstfall vorbereiten!

Mit Deutschlands erster katastrophenmedizinischer Leitlinie ist jetzt ein fast 240 Seiten starker Leitfaden für den Ernstfall veröffentlicht worden. Die Leitlinienkoordinatorin Annika Rohde, Anästhesiologin an der Universitätsmedizin Mainz, gibt einen Einblick: Ein Podcast über Katastrophenszenarien, Rettungsmedizin unter extremen Bedingungen – und schwierige ethische Entscheidungen.

Plötzlich sehr viele Verletzte, eine unübersichtliche Lage, zu wenige Ressourcen, nicht nutzbare Infrastruktur: Um in einer solchen Situation die bestmögliche medizinische Versorgung für die größtmögliche Anzahl an Patientinnen und Patienten zu erreichen, braucht es Vorbereitung – und konkrete Handlungsempfehlungen für die Rettungskräfte.

Erstmalig für Deutschland bilden das nun die im Oktober 2023 veröffentlichten „Katastrophenmedizinischen prähospitalen Behandlungsleitlinien“ ab. Sie konzentrieren sich auf die präklinische Versorgung innerhalb der ersten 72 Stunden nach dem Katastrophenereignis. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin waren 27 Fachgesellschaften und Institutionen aus dem Rettungswesen beteiligt.

Es sei höchste Zeit für einen solchen Leitfaden für die Katastrophenmedizin gewesen, betont Leitlinienkoordinatorin und Projektleiterin Annika Rohde. Warum das so ist, wo sich das katastrophenmedizinische Vorgehen von der Individualmedizin unterscheidet und wie es jetzt weitergeht, berichtet die Notärztin in dieser Episode.

Annika Rohde ist Anästhesiologin, Schmerztherapeutin und Notfallmedizinerin und arbeitet als stellvertretende Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz.

  • Zur Podcast-Folge hier.
  • Alle Episoden des Springer Medizin Podcast: hier.

Text & Grafik © Springer Medizin

QVM-Anträge: Campuslizenz für Amboss und via medici bis Ende 2024

Die QVM-Kommission des Fachbereichs hat die Zustimmung erteilt, darob sind über eine Campuslizenz sowohl Amboss als auch via medici bis Ende 2024 verfügbar.

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

– Weitere Infos zu Amboss hier.
– Infos zu via medici hier.

 

Grafik © Thieme Verlag

IMAIOS Campuslizenz verfügbar!

Bis zum 15. September 2023 gibt es eine Campuslizenz für die e-Anatomy von IMAIOS.

e-Anatomy ist ein erstklassiger Atlas für Anatomie und bildgebende Verfahren und das umfangreichste Online-Nachschlagewerk für Humananatomie, zugänglich auf iPads, iPhones und Android-Geräten. Entdecken Sie detaillierte anatomische Darstellungen und verschiedene Modalitäten (über 8.900 anatomische Strukturen und mehr als 870.000 übersetzte Beschriftungen), einschließlich Röntgen-, CT- und MRT-Bildern, anatomischen Diagrammen und nuklearmedizinischen Aufnahmen. Die Inhalte sind in 12 Sprachen verfügbar. IMAIOS wurde 2008 ins Leben gerufen und hat sich als innovatives Unternehmen im Bereich der medizinischen Bildgebung und des E-Learnings etabliert.

Hier geht es zur e-Anatomy von IMAIOS.

Bei Fragen oder technischen Schwierigkeiten können Sie sich entweder telefonisch (0251-83-58561) oder per E-Mail (info.zbmed@wwu.de) an uns wenden.

Grafik © Imaios

Testzugang für Anatomie-App Complete Anatomy verlängert

Der Testzugang für die Anatomie-App Complete Anatomy wurde bis zum 30. April 2023 verlängert. Complete Anatomy soll die Sobotta-App ersetzen, da diese vom Elsevier-Verlag nicht mehr aktualisiert wird.

Complete Anatomy ist die weltweit fortschrittlichste Anatomie-Plattform. Im Jahr 2019 verzeichnete sie mehr als 1,2 Millionen registrierte Nutzer, und 3D4Medical hat über seine gesamte App-Suite mehr als 25 Millionen Downloads verzeichnet und behauptet regelmäßig den Titel der Nr. 1 unter den medizinischen Apps in den App-Stores von Apple, Microsoft und Google in 160 Ländern.

Diese intuitive Plattform ermöglicht es Studierenden intelligenter zu lernen sowie männliche und weibliche Körpersysteme genau zu studieren. Complete Anatomy unterstützt aber auch Lehrende als Lernplattform, die sich nahtlos in Ihren Unterricht einfügen lässt.

Installationsanleitung:

  • Download der Complete Anatomy App für iPad, Mac und iPhone im Apple App Store [hier], für Windows 10 im Microsoft Store [hier] und für Android bei Google Play [hier],
  • „Sign up for free“ mit Ihrer E-Mail-Adresse der Domäne uni-muenster.de,
  • Open Settings, My Account und geben Sie den universitären Aktivierungscode   X12S457G8VFT [Studierende] oder 7EPE9MGBP1AY [Lehrende] ein.

Grafik © Elsevier

Trial: Anatomie-App Complete Anatomy

Ende 2019 hat Elsevier das irische Unternehmen 3D4Medical, welches Complete Anatomy, die weltweit fortschrittlichste 3D-Anatomie-Plattform entwickelte, übernommen (Pressemitteilung von Elsevier).

Neben Netter’s Atlas of Human Anatomy, Gray’s Anatomy, Sobotta Atlas of Human Anatomy und McMinn & Abrahams‘ Clinical Atlas of Human Anatomy ergänzt die 3D-Technologieplattform Complete Anatomy dieses Angebot von Elsevier.

Complete Anatomy ist die weltweit fortschrittlichste Anatomie-Plattform. Im Jahr 2019 verzeichnete sie mehr als 1,2 Millionen registrierte Nutzer, und 3D4Medical hat über seine gesamte App-Suite mehr als 25 Millionen Downloads verzeichnet und behauptet regelmäßig den Titel der Nr. 1 unter den medizinischen Apps in den App-Stores von Apple, Microsoft und Google in 160 Ländern.

Diese intuitive Plattform ermöglicht es Studierenden intelligenter zu lernen sowie männliche und weibliche Körpersysteme genau zu studieren. Complete Anatomy unterstützt aber auch Lehrende als Lernplattform, die sich nahtlos in Ihren Unterricht einfügen lässt.

Die Zweigbibliothek Medizin hat diese Plattform als Trial bis Ende April 2023 lizensiert:

Installationsanleitung:

  • Download der Complete Anatomy App für iPad, Mac und iPhone im Apple App Store [hier], für Windows 10 im Microsoft Store [hier] und für Android bei Google Play [hier],
  • „Sign up for free“ mit Ihrer E-Mail-Adresse der Domäne uni-muenster.de,
  • Open Settings, My Account und geben Sie den universitären Aktivierungscode   X12S457G8VFT [Studierende] oder 7EPE9MGBP1AY [Lehrende] ein.

Grafik © Elsevier

Amboss Blog: Operativ oder konservativ? Die Therapie der Humeruskopffraktur

Ein Sturz, ein Knacks, ein Schnitt? Selbst bei stärker dislozierten Humeruskopffrakturen sieht ein aktuelles Cochrane Review keinen Vorteil einer Operation gegenüber der konservativen Behandlung.

Eine etwa 70-jährige Frau stellt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht in der Notaufnahme vor. Mit der rechten Hand hält sie ihren angewinkelten linken Arm eng am Brustkorb. Sie sei gefallen, habe sich aber mit gestreckten Armen abfangen können – dabei habe sie ein Knacken nahe der linken Schulter vernommen. Die Röntgenaufnahme zeigt eine Humeruskopffraktur. Operieren oder nicht?

Die Humeruskopffraktur

Die Humeruskopffraktur macht etwa 6 % aller Knochenbrüche aus. Während Brüche des Schafts oder des distalen Oberarmknochens eher bei jüngeren Menschen auftreten, ist die Humeruskopffraktur – wie in unserem klinischen Beispiel – ein typischer Knochenbruch des Alters. Sie betrifft Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer und geht oft mit Osteoporose einher. Mehr als zwei Drittel der Betroffenen sind älter als 60 Jahre 1, was die Humeruskopffraktur zum dritthäufigsten Knochenbruch in diesem Alterssegment macht 2.

Trotz dieser hohen Fallzahlen existiert bislang kein standardisierter und evidenzbasierter Behandlungsalgorithmus. Während die konservative Therapie häufig langwierig ist, geht die operative Versorgung eher mit Folgeoperationen einher. Gerade aufgrund des hohen Alters der Betroffenen sollten die verschiedenen Therapieoptionen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Auf einen Blick

  1. Die Humeruskopffraktur
  2. Klinik und Diagnostik der Humeruskopffraktur
  3. Klassifikation der Humeruskopffraktur
  4. Therapie der Humeruskopffraktur: Konservativ versus operativ
  5. Komplikationen
    1. Nervenläsionen bei Humeruskopffraktur
    2. Gefäßläsionen bei Humeruskopffraktur
  6. Patientenwohl und Wirtschaftlichkeit: It’s all about the money?

Der komplette Beitrag hier.

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

  • Weitere Infos zu Amboss hier.

Text © Amboss GmbH
Abbildung © „Subcap1“ von THWZ, Wikimedia Commons, lizenziert unter CC BY-SA 3.0.

Amboss Blog: Antibiotikaresistenzen im Visier: Wirkstoffe der Zukunft

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an Infektionen mit resistenten Keimen als an Malaria oder AIDS – Tendenz steigend. Was haben wir den Erregern künftig noch entgegenzusetzen?

Antibiotikaresistenzen zählen laut WHO zu den gravierendsten Gefahren der Zukunft. Um künftig weiterhin erfolgreich antibiotisch therapieren zu können, braucht es dringend neue Wirkstoffe. Im AMBOSS-Podcast erklärt Prof. Dr. Rolf Müller, Direktor des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland, wie die Antibiotika der Zukunft funktionieren könnten. Wir stellen die wichtigsten Kandidaten zum Nachlesen vor.

Alles auf einen Blick

  1. Pathoblocker: “Waffen runter!”
    1. Antiliganden und der bakterielle Enterhaken
    2. Biofilmblocker und antibiotische Störsignale
  2. mRNA-Antibiotika: Tödliches Spiegelbild
  3. BacPROTACs: Synthetische Proteinsabotage
  4. Antibiotikaresistenzen eindämmen: Eine Taktik für die Zukunft

Der komplette Beitrag hier.

Das Lernkarten- und IMPP-Fragenprogramm Amboss von Amboss GmbH für die Vorklinik und Klinik, steht allen Medizinstudierenden für unbegrenztes Kreuzen per Browser bzw. App (iOS und Android) zur Verfügung.

Weitere Infos zu Amboss hier.

Text & Abb. © Amboss GmbH