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In dieser Übung werden schulgrammatische Grundlagen (v.a. Wortart- und Satzgliedbestimmung) wiederholt, gefestigt und vertieft. Die Übung schließt mit einem Test ab.
- Lehrende/r: Till Rasmus Hölzl
- Lehrende/r: Verena Wecker
Ziel der Übung ist es, grundlegende Kenntnisse zur Epoche des Spätmittelalters zu vermitteln. Dabei wird zunächst die Geschichte des römisch-deutschen Reiches vom Interregnum bis zur Herrschaft Maximilians beleuchtet. Daneben werden zentrale Aspekte der englischen und französischen Geschichte wie der Hundertjährige Krieg in den Blick genommen. Weitere Schwerpunkt der Übung liegen auf der Großen Pest der Jahre 1347-1351, den währenddessen verübten Judenverfolgungen sowie religiösen Neuerungen ab dem späten 14. Jahrhundert. Über die politische, religiöse und gesellschaftliche Geschichte hinaus werden auch kulturelle Aspekte wie die Erfindung des Buchdrucks sowie Entwicklungen in Kunst und Literatur thematisiert.
Anwesenheit in der ersten Sitzung ist zwingend erforderlich; Abwesenheit kann nur durch ein ärztliches Attest oder eine Praktikumsbescheinigung entschuldigt werden und ist vor Seminarbeginn mitzuteilen.
- Lehrende/r: Christian Scholl
Die Präsenz von muslimischen Akteuren in deutschen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen ist schon länger kein Novum mehr. Sowohl auf der Seite der dienstleistungsbeziehenden Mitglieder von Organisationen – seien es Kindergartenkinder, Eltern, Schülerinnen und Schüler oder Studierende – als auch auf der Seite der dienstleistenden Mitglieder von Organisationen – seien es Pädagoginnen und Pädagogen in Kindertagesstätten oder Lehrende in Schulen – gehören muslimische Akteure zum Selbstverständlichen. Doch wie wird die soziale Ordnung solcher Organisationen durch diese Zusammensetzung modifiziert? D.h.: Wie verändert sich der Alltag in solchen Organisationen durch dauerhafte muslimische Präsenz? Welche Akteursgruppen nehmen welchen Einfluss? Und wie spielen die Eigenlogiken der Organisationen und Diskurse um Diversität und Säkularität in diese neuen Arrangements mit hinein? Solchen Fragen möchte das Blockseminar nachgehen. Der Fokus wird dabei auf Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten liegen.
Da die einzelnen Sitzungen des Blockseminars auf Referaten der Studierenden aufbauen, wird dringend empfohlen beim Auftakttermin zu erscheinen.
Empfohlene Hintergrundlektüre
Stichs, Anja/Rotermund, Steffen (2017): Vorschulische Kinderbetreuung aus Sicht muslimischer Familien – Eine Untersuchung über die Inanspruchnahme und Bedürfnisse in Hinblick auf die Aus- stattung. Im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz. Working Paper 78 des Forschungszentrums des Bundesamtes, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (online einsehbar: https://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/WissenschaftPublikationen/wp78-vorschulische-kinderbetreuung-muslime.pdf?__blob=publicationFile&v=5)
Bundesministerium des Inneren. Im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz: „Auswahl von Empfehlungen und Schlussfolgerungen zu praxisrelevanten Themen (2006-2013)“, siehe v.a. Kapitel 4 „Religiös begründete schulpraktische Fragen“ (online einsehbar: https://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Ergebnisse-Empfehlungen/dik-empfehlungen-2008-2013.pdf?__blob=publicationFile&v=6) Stephanie Matthias: „Räume der Stille an deutschen Universitäten. Eine Verortung der Religion an säkularen Hochschulen?“ in: Viele Religionen – ein Raum?! Analyse, Diskussionen und Konzepte, Berlin: Frank & Timme 2015, S. 35-54
Seminarlektüre
Wird bei der Auftaktsitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Arne Laßen
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar beschäftigt sich mit der Idee der (deutschen) Universität im 19. und 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Dafür wird eine Auswahl programmatischer Schriften, u.a. auch Rektoratsreden, gemeinsam gelesen und diskutiert, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und historischen Kontexten mit den Aufgaben und Ansprüchen von Universität, Wissenschaft bzw. universitärer Bildung befassen (Humboldt, Schleiermacher, Fichte, Helmholtz, Heidegger, Jaspers, Adorno, Dahrendorf).
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Seit dem barbarischen Terroranschlag der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und dem Beginn der israelischen Militäroperation im Gazastreifen zur Befreiung der Geiseln und Zerschlagung der Hamas haben antisemitische Vorfälle in Deutschland massiv zugenommen. Ein Großteil dieser Vorfälle wird dem Spektrum des israelbezogenen Antisemitismus zugeordnet. Dabei scheiden sich die Geister an der Frage, wo die Grenze zwischen legitimem Protest an dem Vorgehen der israelischen Regierung und israelbezogenem Antisemitismus verläuft. Neu sind diese Debatten nicht: Bereits seit der Jahrtausendwende werden in Deutschland und weltweit immer wieder heftige Kontroversen über eine „neue“ Form des Antisemitismus, die sich nunmehr gegen den Staat Israel als „kollektiver Jude“ richte, geführt. Diese Debatten gipfelten in den vergangenen Jahren unter anderem in den Kontroversen über die Verurteilung der Bewegung „Boycott, Desinvestment and Sanctions“ (BDS) als antisemitisch durch den Deutschen Bundestag sowie über israelbezogenen Antisemitismus in den Schriften des Historikers und postkolonialen Theoretikers Achille Mbembe.
All diese Debatten täuschen zugleich darüber hinweg, dass israelbezogener Antisemitismus kein neuer Typus ist. Klaus Holz und Thomas Haury zufolge ist er vielmehr „pandemisch für den gesamten Antisemitismus seit dem späten 19. Jahrhundert“, also seit der Entstehung der zionistischen Bewegung, die sich für die Errichtung eines modernen israelischen Staates einsetzte. Ebenso sei die konkrete Ausgestaltung des israelbezogenen Antisemitismus eng mit dem Selbstbild einer Person oder Gruppe verwoben und daher immer identitätspolitisch aufgeladen. In der Übung werden wir uns daher mit den spezifischen Formen und Dimensionen des israelbezogenen Antisemitismus, wie sie sich in verschiedenen politischen, religiösen und theoretischen Strömungen in Deutschland seit 1948 entwickelt haben, befassen. Im Zusammenhang damit werden wir die Potenziale und Grenzen vorhandener Definitionen und Instrumente zur Bestimmung von israelbezogenem Antisemitismus, wie den 3-D-Test von Nathan Sharansky und die „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), diskutieren.
- Lehrende/r: Kerstin Dembsky
John Rawls A Theory of Justice (Eine Theorie der Gerechtigkeit) darf sicher als ein moderner Klassiker der politischen Philosophie gelten. Insbesondere Rawls Gedankenexperiment des Schleiers des Nichtwissens (veil of ignorance) hat auch in populärwissenschaftliche Diskurse Eingang gefunden und verdeutlicht Rawls Bemühungen, egalitäre Gerechtigkeitsprinzipien zu ermitteln, denen ein jedes Gesellschaftsmitglied aus guten Gründen zustimmen kann. Gerade an dieser Stelle zeigt sich auch der Einfluss Kants und anderer Vertragstheoretiker auf Rawls Theoriebildung. Im Seminar soll erörtert werden, nach welchen Prinzipien die gerechte Verfassungsgebung einer Gesellschaft Rawls zufolge gestaltet werden sollte und welche Rolle Freiheit, Chancengleichheit und der Schutz ökonomisch schlechter gestellter Gesellschaftsmitglieder dabei spielen. Wichtige Teilaspekte sind hierbei der Unterschied zwischen legitimen und illegitimen Ungleichheiten und die Gerechtigkeit zwischen Generationen.
Da sich dieses Seminar primär an Studienanfänger richtet, werden wir hauptsächlich mit der deutschen Übersetzung des Textes arbeiten und nur stellenweise zum Vergleich in den englischen Originaltext schauen. Es empfiehlt sich die Anschaffung der folgenden Ausgabe: ‚John Rawls. Eine Theorie der Gerechtigkeit. Übersetzt von Hermann Vetter. Suhrkamp taschenbuch wissenschaft.‘
In diesem Seminar können sowohl Studien- als auch Prüfungsleistungen abgelegt werden. Mögliche Studienleistungen umfassen die Anfertigung von Ergebnisprotokollen zu einzelnen Seminarsitzungen oder eines dreiseitigen Essays zu einem seminarrelevanten Thema.
- Lehrende/r: Luca Güttner
- Lehrende/r: Caroline Rothauge
Am Beispiel des Minnesangs, der mittelhochdeutschen Liebeslyrik, werden grundlegende Fragen der mittelalterlichen Literatur besprochen.
- Lehrende/r: Heike Bismark
Sprachwissenschaft und Übersetzungswissenschaft sind zwei eigenständige Disziplinen mit unterscheidbaren Erkenntnisinteressen und mit inzwischen oft auch institutioneller Trennung an Universitäten. Da das Übersetzen aber eine Handlung darstellt, die auf Sprachliches ausgerichtet ist, weisen die wissenschaftliche Untersuchung des Übersetzungsprozesses und seines Ergebnisses sowie die seriöse Formulierung von Übersetzungskritik eine linguistische Komponente auf. Um diesen Beitrag, den die Linguistik zur sprachpaarbezogenen Übersetzungsforschung und zur Übersetzungskritik leisten kann, geht es in diesem Seminar. Auf der Grundlage ausgewählter Übersetzungstheorien vergleichen Sie als Studierende selbst Ausgangs- und Zieltexte (Übersetzungen aus dem Spanischen ins Deutsche oder aus dem Deutschen ins Spanische) und bewerten die Übersetzungen. Dabei wenden Sie Ihre Kenntnisse aus unterschiedlichen linguistischen Teildisziplinen an und können diese vertiefen. Behandelt werden Exemplare verschiedener Textsorten, auch sogenannte audiovisuelle Texte wie Spielfilme.
Einführende Lektüre: Albrecht, Jörn (22013), Übersetzung und Linguistik, Tübingen, Narr, 23-36.
Leistungsnachweis: Vertiefungsmodul: Referat, Kompetenzmodul: Hausarbeit. Für den Erwerb des Leistungsnachweises oder die Vorbereitung auf die MAP ist eine regelmäßige und aktive Teilnahme von Vorteil. Die Bereitschaft zu eigenständiger und sorgfältiger Übersetzungsanalyse (auch bereits für das Referat) ist unbedingt erforderlich.
Anmeldung: nur per E-Mail (ablum@uni-muenster.de). Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, im Rahmen welches Moduls Sie das Seminar belegen wollen. Das Passwort für das Learnweb erhalten Sie nach der Anmeldung.
- Lehrende/r: Andreas Blum
Inhaltliche Schwerpunkte:
Im Mittelpunkt steht die Lektüre des Buchs Falsche Propheten - Studien zur faschistischen Agitation von Leo Löwenthal. Der vor dem deutschen NS geflohene Autor analysierte Kommunikationsweisen und Subjektivität von Führern und Verführten in den USA um 1940 und arbeitete die antisemitischen Aspekte ihrer Propaganda heraus. Das Buch ist hochaktuell, wenngleich es einordnender Erklärungen und erweiternder Aktualisierungen bedarf, die einbezogen werden sollen.
Je nach Engagement der Teilnehmenden können ergänzend aktuelle Entwicklungen analysiert werden: religiös-politische Diskurse in den USA („God-Talk“), Rechtsextremismus und Nationalismus im europäischen Christentum und wirksame Reaktionen auf den Faschismus im Deutschland des Jahres 2024.
Begleitend ist zu fragen: Was macht ein politisch reflektiertes, widerständiges christliches Ethos aus?
- Lehrende/r: Sabine Plonz
Schwerpunkte: Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit im Kontext religiöser Bildung, sprachsensibler Religionsunterricht
Die sprachliche Heterogenität der Schülerinnen und Schüler ist im Unterricht eine Herausforderung und Chance zugleich. Zuerst werden in der Lehrveranstaltung diverse Aspekte der Mehrsprachigkeit und des Deutschen als Zweitsprache im Blick auf den Religionsunterricht und seine Spezifik thematisiert. Verschiedene Konzepte zum Umgang mit der sprachlichen Heterogenität werden mit Bezug auf den Religionsunterricht erörtert. In einem weiteren Schritt wird gemeinsam nach Wegen gesucht, die Mehrsprachigkeit der Kinder und Jugendlichen als Ressource im Religionsunterricht zu entdecken und in Lernprozessen aktiv zu nutzen. Die Studierenden werden dabei begleitet, Materialien zum Umgang mit sprachlicher Heterogenität selbständig zu entwickeln.
- Lehrende/r: Yauheniya Danilovich
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Das Seminar gibt einen Überblick über die ökonomischen, politischen, rechtlichen und technischen Besonderheiten des deutschen Mediensystems. Ferner wird schlaglichtartig zu spezifischen Mediensystemen in anderen Ländern der Erde Bezug genommen. Diese Grundlagenkenntnisse sollen dazu befähigen, Entwicklungen innerhalb der Medienöffentlichkeit(en) kompetent zu analysieren und einzuordnen.
Im ersten Teil des Seminars werden Grundlagen des deutschen Mediensystems entlang spezifischer Themenbereiche erarbeitet und anhand gegenwärtiger Herausforderungen reflektiert. Dazu gehören u.a.:
Im zweiten Teil des Seminars werden ergänzend Besonderheiten und Entwicklungen ausgewählter internationaler Mediensysteme thematisiert, wie zum Beispiel Aspekte der Zensur im Iran oder der Wandel nordafrikanischer Mediensysteme während des Arabischen Frühlings.
Studienleistung: Von den Teilnehmer*innen wird neben aktiver Mitarbeit und vorbereitender Lektüre die Bearbeitung kleinerer Übungsaufgaben gefordert. Prüfungsleistung: Klausur |
- Lehrende/r: Stephan Niemand
Ausführliche Informationen finden sich auf unserer Projekthomepage. Fragen können jederzeit an mercator.projekt@uni-muenster.de gerichtet werden.
NUR PERSÖNLICHE ANMELDUNG BEI DER DOZENTIN!
Bei diesem Seminar handelt es sich um das Vorbereitungsseminar im Rahmen des Mercator-Projekts. Die Seminarteilnahme ist nur im Rahmen der Teilnahme am gesamten Projekt möglich.
Im Seminar werden Sie darauf vorbereitet, Förderunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an Grundschulen, verschiedenen Schultypen der Sek. I sowie Berufskollegs zu erteilen. Mit Teilnahme am Vorbereitungsseminar verpflichten Sie sich, ab Januar/Februar 2025 für ein Jahr wöchentlich 4 Schulstunden DaZ-Förderunterricht an einer Schule im Kreis Warendorf oder im Kreis Coesfeld zu erteilen. Die Unterrichtstätigkeit wird mit 18,- Euro pro Unterrichtsstunde vergütet und durch die Seminarleiterin im Rahmen eines Begleitseminars im SoSe 2025 betreut. Bei erfolgreichem Abschluss der Projektteilnahme erhalten Sie ein Zertifikat, das die erworbenen theoretischen und praktischen Kompetenzen bescheinigt. Die Lehrtätigkeit kann in Verbindung mit dem Begleitseminar im SoSe 2025 als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden.
Seminarinhalte:
- Ein- und mehrsprachiger Spracherwerb
- Sprachwissenschaftliche Grundlagen
- Grundlagen der Sprachdiagnostik (insb. Profilanalyse nach Grießhaber)
- Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache
- Sprachfördermöglichkeiten in Kleingruppen
Seminartermine: Das Seminar findet im WiSe 2024/25 donnerstags von 16 bis 18 Uhr statt.
Anrechnung: Das Vorbereitungsseminar können Sie sich in verschiedenen sprachwissenschaftlichen und sprachdidaktischen Modulen des ZFB, BA HRSGe, BA BK und BA G ab dem dritten Semester anrechnen lassen. Der anschließende Förderunterricht kann zudem als Berufsfeldpraktikum angerechnet werden. Im Masterstudium ist eine Anrechnung im DaZ-Modul möglich, allerdings nur bei rechtzeitiger Absprache. Unabhängig davon, ob Sie sich das Seminar anrechnen lassen, wird Ihnen die Projektteilnahme mit all den erworbenen Kenntnissen am Ende des Förderjahres mit einem Zertifikat bescheinigt.
Voraussetzungen: Sie sollten Lehramt (alle Schulformen; Bachelor oder Master) mit dem Fach Deutsch oder einer modernen Fremdsprache studieren, mindestens im dritten Bachelorsemester sein und die sprachwissenschaftlichen Grundlagenmodule abgeschlossen haben. Studierende des DaFZ-Zertifikats sind ebenfalls willkommen.
Verpflichtung: Sie nehmen während des Sommersemesters am Vorbereitungsseminar teil und werden mit Beginn des neuen Schulhalbjahres, also ab Ende Januar/Anfang Februar 2025, als Förderlehrkraft an einer Schule im Kreis Warendorf oder im Kreis Coesfeld tätig sein. Sie verpflichten sich, für ein Schuljahr vier Schulstunden pro Woche DaZ-Förderunterricht in Kleingruppen von 2-6 Schüler/innen zu erteilen (Verlängerung bei Interesse möglich). Dabei werden Sie von der Seminarleiterin im Rahmen eines Begleitseminars im SoSe 2025 betreut und einmal hospitiert.
Anmeldung: Bei Interesse melden Sie sich bitte im Projektbüro (mercator.projekt@uni-muenster.de) mit folgenden Angaben: Name, Matrikel-Nr., Studiengang und –fächer, Semesterzahl, Uni-Emailadresse, alternative Emailadresse.
Ausführliche Infos zum Projekt finden Sie auf der Projekthomepage. Bei Fragen melden Sie sich gerne.
- Lehrende/r: Silvia Vogelsang
In der Vorlesung werden sowohl Grundlagen als auch weiterführende Fragestellungen der Struktur des Deutschen mit Fokus auf morphologischen und syntaktischen Eigenschaften behandelt. Gegenstandssprache wird das Deutsche und dabei in erster Linie das Standarddeutsche sein, wobei sowohl mediale (gesprochene vs. Geschriebene Sprache) als auch regionale (Dialektsyntax) Aspekte eine Rolle spielen werden.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
Das ›Nibelungenlied‹ ist nicht nur das bedeutendste mittelhochdeutsche Heldenepos, sondern auch eines der wichtigsten Werke der deutschen Literatur. Es erzählt die Geschichte von Kriemhild, mit deren Jugend und Tod die Dichtung beginnt bzw. endet, von ihrer Liebe zum Drachentöter Siegfried, dessen Ermordung durch Hagen und Kriemhilds gnadenloser Rache, die schließlich zum Untergang eines ganzen Volkes führt. Wie für die Gattung üblich, basiert die uns bekannte, um 1200 verschriftlichte Fassung auf älteren Sagen, die wiederum auf historische Ereignisse (Untergang der Burgunden) und Personen (Attila, Theoderich der Große) der Völkerwanderungszeit zurückgehen. Germanisch-heroische Motive und Themen stehen deshalb neben höfisch-modernen. Wir werden uns nicht nur mit dem ›Nibelungenlied‹ selbst (Stoffgeschichte, Figuren, Handlungsmuster etc.) auseinandersetzen, sondern am Ende des Semesters auch einige Rezeptionszeugnisse (wie z.B. die mhd. ›Nibelungen-Klage‹ oder Fritz Langs Stummfilm ›Die Nibelungen‹ von 1922/24) in den Blick nehmen.
- Lehrende/r: Heike Bismark
Die nieder- bzw. plattdeutsche Sprache befindet sich heute auf dem Rückzug und ihre Dialektareale sind – je nach Region – teils massiv vom Dialektschwund betroffen. Der Gebrauch des Niederdeutschen beschränkt sich größtenteils auf die Kommunikation sozialer Nähe, z.B. im engsten Familienkreis und meist nur unter den älteren Generationen. Die Bundesländer, in denen Niederdeutsch gesprochen wird, verpflichten sich seit 1998 in der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, diese Sprache zu schützen und zu fördern, um den befürchteten Sprachentod abzuwenden.
Das Seminar verschafft einen sprachsystematischen Überblick und liefert einen diachronen Querschnitt über die sich in den Jahrhunderten verändernden Funktionen und Bereiche der medialen Mündlichkeit und medialen Schriftlichkeit. Zentral ist dabei die Arbeit in den Texten: von den christlichen Gebrauchstexten des Altsächsischen über das Mittelniederdeutsche als gesprochene lingua franca des hansischen Nord- und Ostseeraums und geschriebene Kanzleisprache, die das Lateinische mehr und mehr verdrängt, bis zur Aufgabe der niederdeutschen Sprachdomänen zunächst in der Schriftlichkeit und später in der Mündlichkeit seit der frühen Neuzeit bis heute.
Es werden jüngere und aktuelle Studien zu Spracheinstellungen zum Niederdeutschen besprochen sowie sprachpolitische und -pflegerische Maßnahmen, u.a. in der Schuldidaktik, diskutiert.
- Lehrende/r: Gero Gehrke
Im Seminar werden wichtige Aspekte der niederländische Kultur analysiert. Der Fokus richtet sich dabei sowohl auf historische als auch auf aktuelle Themen. In den einzelnen Sitzungen werden zudem Bezüge zu deutschen und europäischen Kontexten hergestellt, vor allem wird die Rezeption der niederländische Kultur in Deutschland behandelt. Das Seminar wird (teilweise) auf Niederländsich stattfinden.
- Lehrende/r: Franziska Vehling
Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf 35 begrenzt, die Anmeldung erfolgt nur über HISLSF, die endgültige Platzvergabe in der ersten Sitzung. Die Teilnahme an der ersten konstituierenden Sitzung wird erwartet.
Die Veranstaltung kann im Bedarfsfall auch für das Modul ELS genutzt werden. Bitte wenden Sie sich für die Onlinestellung der genannten und von Ihnen zu belegenden Module in den Bildungswissenschaften an Frau Averesch (christiane.averesch@uni-muenster.de).
Bitte beachten! Diese Veranstaltung kann nicht außercurricular belegt werden. Die Teilnahme an der ersten, konstituierenden Sitzung wird erwartet! Ein Nachrücken in die Veranstaltung ist ausschließlich über einen Platz auf der Warteliste oder über eine Härtefallregelung möglich.
Das Seminar beleuchtet aus vielfältigen Perspektiven Aspekte der Schul- und Unterrichtsorganisation, der Professionalisierung und Professionalität von Lehrkräften sowie der Sozialisation in schulischen Kontexten. Aktuelle Problemstellen im deutschen Schulsystem dienen als Anker, um zum einen Bezüge zur erziehungswissenschaftlichen Forschung und zum anderen zur Mikroebene des Unterrichts herzustellen.
Die drei Blocktage sind jeweils einer der zentralen Thematiken gewidmet und sind durch einen anregenden methodischen Wechsel gestaltet, um die Thematiken multiperspektivisch wahrnehmen zu können. Eine proaktive Auseinandersetzung mit den Grundlagentexten wird erwartet.
- Lehrende/r: Patrick Gollub
Peter Behrens (1868-1940) gehört zu den wichtigsten Protagonisten der frühen Moderne in Deutschland. Zunächst als Maler ausgebildet, spielte er ab 1899 eine zentrale Rolle bei der Erneuerung von Architektur und Kunstgewerbe. Mit der berühmten Turbinenhalle der AEG in Berlin-Moabit entwarf er 1907 eine Ikone der Industriearchitektur. Im selben Jahr zum künstlerischen Beirat der AEG ernannt, verantwortete er fortan das formale Erscheinungsbild der gesamten Produktpalette dieses Großkonzerns und gilt als Begründer des Corporate Design. Eine Vielzahl elektrischer Geräte von der Straßen- und Industrieleuchte über Tee- und Wasserkessel bis hin zum Aschenbecher geht ebenso auf Behrens zurück wie neue Schriften, etwa die Behrens Antiqua oder die Inschrift „DEM DEUTSCHEN VOLKE” am Berliner Reichstagsgebäude. In Behrens’ Architekturbüro waren zwischen 1908 und 1912 mit Mies van der Rohe, Gropius und Le Corbusier drei der prominentesten Architekten der internationalen Moderne tätig. Auch in unserer Region finden sich mit den Häusern Cuno und Goedecke sowie dem Krematorium, die im Kontext des „Hagener Impulses” um Karl Ernst Osthaus entstanden, wichtige Bauten von Behrens.
Wir wollen anhand ausgewählter Bauten, Designobjekte und Schriften von Behrens zentralen Aspekten der Neuausrichtung von Architektur und Design im frühen 20. Jahrhundert nachgehen und dabei zugleich die Frage nach Vielgestaltigkeit und Facettenreichtum in der Frühmoderne, nach dem Spannungsverhältnis von programmatischer Erneuerung und Kontinuitäten stellen. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, die im Seminar erarbeiteten Ergebnisse auf Kurzexkursionen nach Berlin und Hagen zu vertiefen.
Mi 10-12, max. 15 TN
- Lehrende/r: Jens Niebaum
Die Vorlesung, die teils auf Deutsch, teils auf Spanisch gehalten werden wird und sowohl für den Bachelor als auch für den Master anrechnungsfähig ist, behandelt die wichtigsten Strömungen der uruguayischen Dichtung des 19.-21. Jahrhunderts anhand von ausgewählten Einzeltexten, die vorab in einem Reader zusammengestellt werden. Dieser wird gemeinsam mit eigenen oder fremden deutschen Übersetzungen über das Learnweb zugänglich gemacht werden. Wir werden unter anderem zu eruieren versuchen, inwiefern sich die Suche nach einer uruguayischen Identität in der Dichtung des Landes widerspiegelt und auf welche Arten und in welchem Ausmaß sich uruguayische Dichter*innen in okzidentale oder lateinamerikanische Kunsttendenzen einschrieben bzw. sie konterkarierten.
- Lehrende/r: Tobias Leuker
Von den Zeitgenossen noch als Höhepunkt der deutschen Nationalgeschichte verklärt, wandelte sich die Perspektive der Geschichtswissenschaft auf das Deutsche Kaiserreich im 20. Jahrhundert drastisch. Zugespitzt in der These vom „deutschen Sonderweg“ wurde das Kaiserreich mit seinen Modernisierungsdefiziten besonders im Zusammenhang mit den Weltkriegen und der Entstehung des Nationalsozialismus gesehen. Heute haben sich die Sichtweisen auf das Kaiserreich stärker ausdifferenziert und werden beispielsweise um transnationale Perspektiven erweitert. Erneut wird um die Deutung des Kaiserreichs gestritten, etwa um die Frage, ob die Massenpolitisierung des Kaiserreichs als Basis der Demokratisierung betrachtet werden kann.
Ziel der Veranstaltung ist, Forschungsdebatten und zentrale Themen der Kaiserreich-Forschung zu verbinden und anhand dieses konkreten Beispiels zu vermitteln, wie Historiker*innen arbeiten. Konkrete Themenbereiche sind z.B. Einigungskriege und Reichsgründung, Innenpolitik (Sozialdemokratie, politischer Katholizismus), föderales System und Heimatbewegung, Industrialisierung und Urbanisierung, Außenpolitik und Kolonialismus sowie der Erste Weltkrieg.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind die regelmäßige und aktive Teilnahme (inkl. wöchentlicher Lektüre), die Übernahme eines Kurzreferats, das Bestehen der Abschlussklausur sowie das Verfassen einer Hausarbeit (10-15 Seiten) erforderlich.
- Lehrende/r: Lena Krull
In diesem Seminar werden wichtige Grundlagen, Akteure und Prozesse der deutschen und niederländischen Politik in komparativer Perspektive behandelt. Die Betrachtungen zielen darauf ab, das Wissen über das politische Geschehen in Deutschland und den Niederlanden zu erweitern, dabei sollen zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen beiden Ländern identifiziert und erörtert werden. Im Verlauf des Seminars wird des Weiteren immer wieder über aktuelle Fragestellungen und Themen diskutiert werden.
Die Sitzungen am Donnerstag richten sich ausschließlich an die Studierenden des Bachelorstudiengangs Niederlande-Deutschand-Studien. In ihnen werden Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens behandelt werden.
- Lehrende/r: Markus Wilp
Mit „Hanse“ bezeichnete man seit der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert eine Gemeinschaft von norddeutschen Kaufleuten, die sich Mitte des 14. Jahrhunderts zu einem Zusammenschluss von zeitweise bis zu 100 Städten wandelte und fast 300 Jahre den europäischen Handel von England bis Nordwestrussland beherrschte, von Nowgorod über Bergen bis nach London, von Danzig, Bremen und Hamburg bis ins Binnenland nach Köln und Hildesheim. Am Beispiel der Hanse sollen Grundlagen der mittelalterlichen Wirtschafts- und Sozialgeschichte erörtert werden, aber auch Aspekte der Seefahrt, des Piratenwesens, der Alltagskultur und der Architektur. Wie entstand und wie funktionierte die Hanse? War die Hanse ein hierarchisch gegliederter Städtebund oder eher ein Verbund von Abenteurern und Egoisten, die sich zur Durchsetzung ihrer Handelsinteressen zusammenschlossen? Anhand dieser und anderer Fragen soll mit Hilfe von gegenständlichen, urkundlichen, historiographischen und bildlichen Quellen in grundlegende Arbeitstechniken, Methoden und Hilfsmittel der Mediävistik eingeführt werden. Voraussetzungen für den erfolgreichen Besuch des Seminars sind regelmäßige und aktive Teilnahme, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie einer schriftlichen Hausarbeit.
- Lehrende/r: Wolfgang Wagner
Nur wenige haben in den vergangenen Jahrzenten den bundesdeutschen Protestantismus und die Geschicke der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) so weitreichend geprägt wie der mittlerweile 81 Jahre alte Professor Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Huber. Nicht nur in seiner wohl bekanntesten Position als EKD-Ratsvorsitender (2003-2009), sondern auch in anderen kirchlichen Ämtern und als Hochschullehrer hat Huber die gesellschaftlichen, kirchlichen und theologischen Debatten in turbulenten Zeiten und bis in die Gegenwart hinein aktiv und kritisch begleitet. Die Erfahrungen haben sich nicht zuletzt in dem breit diskutierten Programm der "Öffentlichen Theologie" niedergeschlagen, welches die Beschäftigung Hubers mit dem Verhältnis von Kirche und Öffentlichkeit, Kirche und Staat sowie Ethik und Politik programmatisch integriert.
Doch nicht nur die biographischen und programmatischen Bezugspunkte, sondern auch die von der Beschäftigung mit Bonhoeffer ausgehenden Impulse, die Beschäftigung mit dem Begriff der Freiheit, den Menschenrechten, der Demokratie und weiteren materialethischen Fragestelleungen der Gegenwart machen Huber zu einem herausragenden Gesprächspartner für eine vertiefte Auseinandersetzung mit theologisch-ethischen Fragestellungen und Grundproblemen.
- Lehrende/r: Moritz Buick
Dieses Seminar bietet eine grundlegende Einführung in die Phonetik und Phonologie mit besonderem Fokus auf regionale Merkmale im deutschen Sprachraum. Nach der Vermittlung theoretischer und methodischer Grundlagen erfolgt die Untersuchung spezifischer lautlicher Merkmale durch die Analyse von Tonaufnahmen. Neben der arealen Differenzierung spielen dabei auch funktionale und situative Aspekte eine wesentliche Rolle.
Ein wichtiger Bestandteil des Seminars ist die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse. Die durchgeführten Analysen können die Basis für die anstehende Hausarbeit bilden.
- Lehrende/r: Lisa Felden
Die Phonologie ist eine der Grundlagendisziplinen der Sprachwissenschaft. Zur Beschreibung von Sprachen und Varietäten gehört neben der Erfassung des Wortschatzes sowohl der Formen- und Satzlehre üblicherweise die Lautlehre. Die Phonologie als wissenschaftliche Disziplin hat eine lange Tradition, die mindestens bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und bis heute eine Reihe unterschiedlicher Forschungszweige ausgebildet hat.
Im Seminar werden folgende Schwerpunkte gesetzt: Es sollen zunächst phonetische Grundlagen gelegt werden, die die Beschreibung phonologischer Eigenschaften der deutschen Sprache (und ihrer Varietäten) erlauben werden. Zentrale Aspekte der phonologischen Beschreibung werden sein: (a) die segmentale Ebene, (b) die suprasegmentale Ebene (Silben, Akzente, Tonakzente) und (c) die Prosodie. Außerdem werden wir phonologische Theorien wie die generative und die lexikalische Phonologie sowie Beschreibungsmodelle wie die Optimalitätstheorie betrachten.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockseminar angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Studienleistung: Absolvieren der E-Learning-Einheit und Bearbeitung der Arbeitsblätter
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Völlmicke
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockseminar angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Achtung: Der zweite Termin am 30. November 2024 findet in der Johannisstr. 4 im Raum JO 1 statt.
Studienleistung: Absolvieren der E-Learning-Einheit und Bearbeitung der Arbeitsblätter
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Niemand
- Lehrende/r: Stephan Völlmicke
<p dir="ltr">Herzlich Willkommen im Projektseminar Soziale Prozesse,</p><p>Das Seminar wird Donnerstags von 8-10 Uhr im H01 stattfinden und gibt 6 Leistungspunkte (180 Stunden Workload). Der erste Teil des Seminars beinhaltet eine theoretische Einführung in ausgewählte sozialpsychologische Phänomene (u.A. Zuschauende im Sport, Team Identifikation von Sport Fans). Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen wird von den Studierenden im weiteren Verlauf des Seminars eine Fragebogenstudie zur Veränderung der Teamidentifikation mit der deutschen Nationalmannschaft während der Fußball-WM durchgeführt. Abschließend sollen mithilfe grundlegender statistischer Verfahren die Ergebnisse der Fragenbogenstudie vorgestellt werden.</p><p>Die Lernziele des Seminars sind die Vermittlung sozialpsychologischer und sozialwissenschaftlicher Phänomene im Sport, grundlegende Kenntnisse zur wissenschafltichen Durchführung von Fragebögenstudien sowie deren Auswertung mithilfe geeigneter statistischer Verfahren.</p><p>Wir freuen uns auf ein spannendes Seminar mit euch.</p><p>Bernd, Henk, Jona und Dominik</p>
- Lehrende/r: Dominik Krüßmann
- Lehrende/r: Henk Erik Meier
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar beschäftigt sich mit den Grundlagen der philanthropischen Theorie und Erziehungspraxis anhand ausgewählter Fallbeispiele. Im Mittelpunkt stehen die Schriften und „Musterschulen“ der philanthropischen Erziehungsbewegung, des wichtigsten Zweigs der deutschen Aufklärungspädagogik, die eine zeitgemäße, an Vernunft und frommer Humanität ausgerichtete und zugleich staatlich-nützliche Erziehung und Schulbildung zu verwirklichen hofften. Vor diesem Hintergrund soll kritisch danach gefragt werden, inwieweit diese Pädagogen und Schulleiter ihrem eigenen Anspruch und dem Selbstverständnis der Philanthropen gerecht zu werden versuchten.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf