Junge Islam Konferenz mit IfPol-Beteiligung

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Die Junge Islam Konferenz ist ein Dialogforum, bei dem junge Menschen über die Bedeutung von Vielfalt und die Rolle des Islam diskutieren. Sie findet bundesweit, aber auch in einzelnen Bundesländern statt. Julia Henn, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfPol, wirkt ehrenamtlich bei der Organisation der Jungen Islam Konferenz NRW mit. Dr. Hendrik Meyer, Lehrkraft für besondere Aufgaben, hält zudem einen Vortrag.

Im Fokus der Veranstaltung stehen keine theologischen Fragestellungen, sondern soziologische und politikwissenschaftliche. Diskutiert wird an zwei Wochenenden im November unter der Überschrift „Schweigen war noch nie Gold“ über die Themen Partizipation und Repräsentation. Am ersten Wochenende (18.-19.11.) stehen Input-Vorträge, unter anderem der von Dr. Hendrik Meyer über den Diskurs über Muslime in Deutschland, auf dem Programm. Am zweiten Wochenende (24.-26.11.) sind unter anderem ein Planspiel im Landtag sowie ein Gespräch mit dem Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Joachim Stamp, angesetzt.

Henn, im letzten Jahr selbst Teilnehmerin, engagiert sich seitdem im Netzwerk, das sich durch die Konferenz gebildet hat. Die Mitwirkenden aus dem Netzwerk werden nun von der Projektkoordinatorin Munise Oguzay an der Organisation der zweiten Auflage der Konferenz beteiligt.

„Uns geht es um die Multiplikatorenwirkung. Mit der Konferenz ist es nicht vorbei, die Teilnehmer können über das Netzwerk in Verbindung bleiben und sich aktiv einbringen“, erklärt Julia Henn. Teilnehmen können junge Leute zwischen 17 und 25, die Herkunft oder Religion spielt dabei keine Rolle. Sie müssen aber in NRW wohnen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober.

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Die Junge Islam Konferenz ist ein Projekt der MUTIK gGmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator. In Nordrhein-Westfalen wird die Länderkonferenz vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration für NRW gefördert und von dem Düsseldorfer Verein Aktion Gemeinwesen und Beratung (AGB) getragen.

Aus dem Netzwerk ist auch das Projekt „Zusammenhalt jetzt!“ entstanden, unter welchem in den fünf Regierungsbezirken NRWs jeweils eine Veranstaltung in Kooperation mit Vereinen vor Ort organisiert wird. Das Projekt „Zusammenhalt Jetzt!“ ist ein Begleitprojekt zur Jungen Islam Konferenz Nordrhein-Westfalen, welches vom Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein- Westfalens gefördert und von der Aktion Gemeinwesen und Beratung (AGB) e.V. getragen wird. Im Regierungsbezirk Münster werden am 16 Dezember Workshops für junge Menschen in Borken stattfinden. Ziel ist es junge Menschen in ländlichen Regionen dazu zu ermutigen sich in gesellschaftliche Debatten einzumischen.

Weitere Informationen zum Programm der Konferenz und zur Anmeldung gibt es hier und zum Projekt „Zusammenhalt jetzt!“ hier.