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Dieser Blog informiert über die Inhalte und studentischen Arbeiten unserer Lehrveranstaltungen.
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„Gemeinsam die Erde von innen heraus kartieren“ – Innovative transferorientierte Lehre am StadtLabor
SoSe 2025, Severin Halder
Das StadtLabor hat sich zum Ziel gesetzt, in transferorientierten Projektseminaren Studierende und zivilgesellschaftliche Akteure mit Werkzeugen, Wissen und Fähigkeiten versehen, um sozial-ökologische Transformationsprozesse in und mit Münster zu gestalten. Im Sommersemester 2025 wurde in diesem Sinne vom StadtLabor Münster zum ersten Mal eine innovative Graduate School im Bereich „Planetary Countermapping“ realisiert. Die Idee der Lehrveranstaltung war es mit verschiedenen Orientierungswechseln zu experimentieren, um unsere von multiplen Krisen geprägte Erde von innen heraus, in ihren mehr-als-menschlichen Beziehungen im Lebensnetz der kritischen Zone zu verstehen. Diese experimentelle Graduate School diskutierte und generierte alternative, pluriverse und spekulative Ansätze zur Darstellung des Planeten, auf dem wir leben. Im Kern steht der gestalterische Versuch, konzeptionell über gängige Darstellungsformen hinauszugehen, hin zu einer Perspektive des „Seins-in-der-Welt“. Ziel war es, ein Panorama möglicher Auswege aus dem krisenbehafteten Anthropozän in eine pluriverse Zukunft gemeinschaftlich zu kartographieren.
Der Ausgangspunkt der Graduate School bildete ein partizipativer Kartierungsworkshop bei dem der ökologische Fußabdruck von Münster im planetaren Kontext kartiert wurde. Dieser Workshop wurde vom StadtLabor in Kooperation mit kollektiv orangotango geplant und im Dialog mit dem Kulturverein B-Side sowie den Münsteraner NGOs Vamos und CIR (Christliche Initiative Romero) im Rahmen des Kompost Festivals 2024 umgesetzt. Der Stein des Anstoßes für diese Kartierungsaktivität waren die Recherchen von CIR zu zweifelhaften geschäftlichen Praktiken der Zulieferer des Münsteraner Unternehmens Agravis der u.a. auch ein Förderer der Universitätsgesellschaft ist.
Ein zweiter Ausgangspunkt war die Gestaltung der kritischen Kartenausstellung „Mapping the Earth as an Insider“, die im Rahmen der NKG im Schlossgarten 2024 ausgestellt wurde. Die Ausstellung zeigt Ansätze die Erde nicht aus der klassischen distanzierten Vogelperspektive, sondern von innen heraus zu kartieren. Im Rahmen der Graduate School wurden diese beiden bereits initiierten Kartierungsprozesse aufgegriffen und verschmolzen.
Den roten Faden der Graduate School bildete eine internationale Vorlesungsreihe mit Referent:innen u.a. von Universitäten aus Montreal, Valparaíso, Paris, Quito und Wageningen. Von April bis Juli 2025 wurde in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Digitale Geographie (Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg), kollektiv orangotango, dem Not-An-Atlas Netzwerk sowie dem europäischen Hochschulverbund Ulysseus eine state-of-the art Lecture Series mit dem Titel „We are not above - Mapping the earth from inside“ realisiert um mit renommierten Expert:innen aktuelle planetare Ansätze im Bereich der kritischen Kartographie zu diskutieren. Diese experimentelle und kollaborative Vortragsreihe diskutierte alternative, pluriversale und spekulative Ansätze zur Darstellung des Planeten Erde. Sie betonte den Wandel von klassischen (aus-der-Vogelperspektive gedachten) kartografischen Darstellungen hin zu einer Perspektive des „In-der-Welt-Seins“. Die online Vortragsreihe drehte sich um Ansätze wie Sensorial Mapping, Pluriversal Mapping, Body Mapping, Indigenous Mapping, Deep Mapping and Speculative Mapping – unter anderem – aus den Geowissenschaften, der Kunst, dem Aktivismus und der Architektur. Die öffentliche Veranstaltung war ein voller Erfolg, allein die Eröffnungsveranstaltung wurde von über 100 Menschen von verschiedenen Kontinenten besucht. Alle Lectures wurden aufgezeichnet und sind online zugänglich: https://orangotango.info/we-are-not-above/
Den Abschluss der Graduate School „Planetary Countermapping“ bildete das Blockseminar „Gemeinsam die Erde von innen heraus kartieren“. Das Intensivseminar hatte einen kreativen Workshop Charakter und diente dem Ziel, die diskutierten Inhalte in Kartographie-Praxis zu übersetzen und selbst experimentelle Karten zu erstellen, die dann im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung präsentiert wurden. Es war der Versuch einer „Erdung“ im Sinne einer praktisch-kartierenden Annäherung an die Frage „Wo sind wir?“ (Bruno Latour lässt grüßen!). Diese von den Studierenden, Dozent:innen und denen aus Wien und Dresden angereisten Kartograf:innen Camila Narbaitz Sarsur und Melissa Ernstberger gestaltete Ausstellung im Kulturzentrum B-Side war im Kern der gestalterische Versuch über gängige Darstellungsformen hinaus zu gehen und mögliche Ausweise aus dem krisenbehafteten Anthropozähn aufzuzeigen. Die Ausstellung war ein großer Erfolg und wurde unter anderem durch den selbstorganisierten Besuch einer Gruppe von Studierenden vom Schwesterseminar aus Halle gekrönt. Im Sommersemester 2026 ist eine Weiterentwicklung der Graduate School geplant.
Auf der Exkursion in die nordspanischen Regionen Baskenland und Asturien haben wir uns vor allem in Bilbao städtischen Dynamiken gewidmet, die von historischen Kontingenzen, globalen Diskursen und lokalen Bewegungen beeinflusst sind. Dabei wurden Perspektiven eingenommen, die die Stadt als Konstruktion des Sozialen, von Emotionen und Praktiken verstehbar machen. Diesen Strängen folgten wir Beispielen vor Ort, die zwischen Widerstand und kapitalistischen Stadtpolitiken stehen. Dabei wurden Aushandlungsprozesse in den Blick genommen, die Proteste um Eigentum und Zugänglichkeit urbaner Räume adressieren, Alternativen zu gängigen ökonomischen Aktivitäten bereitstellen und globale Strukturen auf lokaler Ebene verhandeln. Dem folgend haben wir in Asturien auch das Spannungsverhältnis von städtischem und ländlichem Raum sowie Folgen des Strukturwandels vertiefend thematisiert. (Dozentinnen: Le-Lina Kettner, Lilith Kuhn)
Ausgehend von der Vorlesung, in der ein Überblick über die rechtlichen, methodischen, instrumentellen und organisatorischen Rahmungen der Raumplanung auf den Ebenen von Bund, Ländern und Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland sowie die Planungsverfahren, -inhalte und -typen vermittelt werden, vertieft und ergänzt das Seminar das in der Vorlesung erworbene Basiswissen für das Fachgebiet Raumplanung und Nachhaltigkeit.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf praktischen Beispielen der räumlichen Planung auf regionaler und kommunaler Ebene. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die kommunale Planung verbunden mit planungsethischen Fragen bezüglich Partizipation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Die Arbeit im Seminar stützt sich auf Inputs bzw. interaktive Formate der Studierenden über konkrete Fallbeispiele, die in Kleingruppen als Selbststudiumsaufgabe zu bearbeiten sind und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.
Projektseminar: Münster (post-)kolonial? - Symbolische und materielle Verstrickungen Münsters in globale Machtverhältnisse
Koloniale Strukturen und Denkmuster wirken auch lange Zeit nach dem formalen Ende des Kolonialzeitalters auf vielfältige Weise fort – sowohl in den ehemaligen Kolonien als auch in den Gesellschaften der ehemaligen Kolonialmächte. Sie entfalten ihre Wirkung über vermeintlich objektive Wissensordnungen und Repräsentationen, aber auch über Institutionen und materielle Verhältnisse. Auf diese Weise bestimmen sie das Machtverhältnis zwischen „globalem Norden“ und „globalem Süden“ bis heute mit. Diese Grundthese postkolonialer Theorien haben wir in unserem Projektseminar zum Ausgangspunkt genommen, um uns auf die Suche nach (neo-)kolonialen Spuren auf der lokalen Ebene in Münster zu machen: Wie ist Münsters Stadtgeschichte mit dem historischen Kolonialismus verwoben? Welche kolonialen Spuren sind bis heute im Stadtbild sichtbar/unsichtbar und wie prägen sie die Gegenwart und das Leben in unserer Stadt? Wie setzen sich Einzelpersonen und Initiativen kritisch mit (neo-)kolonialen Machtverhältnissen und Strukturen auseinander? Und welche Rolle spielt unsere Position als vornehmlich weiße, westlich geprägte Seminargruppe?
WiSe 2021/22 147143 (Dozentinnen: Rosa Aue, Susanne Hübl, Lilith Kuhn)
Wie klingt eigentlich Klimakrise? Und wie klingt sie in Münster?
Gemeinsam mit Studierenden und den zwei sound artists Kai Niggemann und David Unland fragten wir in unserem Projektseminar, wie die Klimakrise hörbar wird, welche Räume dabei über Klänge konstruiert werden, wohin sie uns führen und was die Sounds eigentlich mit unserer eigenen Positionalität zu tun haben.
Dazu erlernten wir im Seminar die Praktik des relationalen Zuhörens. Denn Zuhören ist keineswegs ein passiver Prozess. Im Gegenteil ist er von einer Vielzahl an gesellschaftlichen Machtstrukturen durchdrungen. Zuhören ist auch nicht aufs Ohr beschränkt, sondern eine verkörperte und relationale Praxis, die nur in Beziehung zu jemandem oder etwas anderem entstehen kann.
Ausgestattet mit Mikrofon und Smartphone haben die Studierenden mit sonic geographies experimentiert und daraus drei ganz unterschiedliche Projekte entwickelt. Neben schriftlichen Ausarbeitungen, die Forschungsfrage, konzeptionelle Gedanken und das methodische Vorgehen behandeln, stand dabei die Produktion eines Hörstücks / Podcasts im Vordergrund. Viel Spaß beim Zuhören!
Hörstück 1: Steffi Kerkau, Lilli Möller, Mattis Sieben
Hörstück 2: Lilly Altmeyer, Theresa Hasselmann, Janne Sophie Rother
Hörstück 3: Joel Wien, Luis Eberhard, Jan-Peter Schwarz, Sophie Bohr
Die Covid-19-Pandemie und die Maßnahmen, die zu ihrer Eindämmung ergriffen wurden, bedeuten eine enorme gesellschaftliche Herausforderung. Damit verbunden sind umfangreiche soziale und räumliche Neuordnungen, deren Ausmaß und Wirkung erst nach und nach deutlich werden. Dies betrifft Naturverhältnisse und Versorgungssysteme ebenso wie Regierungsformen, ökonomische Verflechtungen und sozialräumliche Ungleichheiten. Die Graduate School und translokale Vorlesungsreihe widmet sich den Geographien der Coronakrise anhand unterschiedlicher Fragestellungen: Welche Territorialisierungen und räumliche Strategien spielen bei der Bekämpfung der Pandemie eine Rolle? Welche Effekte haben Praktiken der Eindämmung und der Rekonfiguration von Mobilität? Welche sozial-, sicherheits- und gesundheitspolitischen Bearbeitungsmodi bilden sich in konkreten räumlichen Kontexten heraus, und in welchem Verhältnis stehen sie zu den politischen Antworten auf vorige Krisen? Was können wir aus vergangenen Epidemien vor allem aus Kontexten des sogenannten globalen Südens lernen?
(Dozentin: Jun.Prof.'in Iris Dzudzek)
Die Zukunft städtischen Lebens nach der Covid-19 Pandemie wird jetzt entschieden, auch wenn sie noch nicht vorbei. Der Wettbewerb um die besten Ideen für die postpandemische Stadt bereits hat begonnen. Hier mischen sich die Verkäufer*innen von smart-city-solutions mit Designer*innen und kritischen Stadtplaneri*nnen. Aber welche Ideen führen zu einer resilienten, transformativen und sozial gerechten Stadt? Wie sieht ein Recht auf die postpandemische Stadt aus? Diese Zukunftsfragen haben die Studierenden im Sommersemester 2021 mit innovativen Methoden der qualitativen Sozialforschung und partizipativen Stadtforschung wie Walk-along-Interviews, Mental Maps oder psychogeographischen Erkundungen erforscht. Hier präsentieren die die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Forschung in Blogeinträgen und Storymaps und wenden dabei ihre neu erlernten Kenntnisse der Wissenschaftskommunikation an. Als Grundlage und Toolbox für alle
Arbeiten diente das mobile Labor für urbane Intervention bestehend aus einem Lastenfahrrad mit Lastenanhänger und allerlei technischer Ausrüstung für die autarke Ausrichtung verschiedenster Formate im urbanen Raum. (Dozentin: Iris Dzudzek)
Gruppe 1: Gesundheitsfördernde Grünräume der Zukunft (in Münster)
Vorstellungen und Konflikte um ideale Grünräume der Zukunft Projektseite
Gruppe 2: Transformation der Flächennutzung in der Innenstadt Münsters
Einfluss der COVID-19 Pandemie Projektseite
Auf der Exkursion wurden verschiedene Aspekte räumlicher Planung im grenznahen Raumkontext Basel angesprochen. Neben allgemeinen Besonderheiten lag der Fokus der Exkursion auf dem Phänomen Zwischennutzungen. (Dozentin: Anne Kuppler)
Video von Antonia Jost (mp4, 2:40 Min.):
Im Rahmen des Raumplanungsmoduls im B.Sc. Geographie fand Anfang Februar 2022 eine virtuelle Tagesexkursion nach Basel unter der Leitung von Anne Kuppler statt. Angelehnt an die Übergangsnutzung der Zentrale in Pratteln erhielten wir den Auftrag: „Beschäftige dich selbst!“. Stell dir vor, dass dein Studium beendet ist. Du bist voller Tatendrang, findest aber keinen Job, der zu dir passt und gleichzeitig hast du noch keine Lust ein gewöhnliches Beschäftigungsverhältnis einzugehen. Deshalb fängst du an zu überlegen: Wie kann ich meine erlernten Ressourcen und das was mir Spaß macht in mein soziales und gebautes Umfeld miteinbringen und mich dabei finanziell über Wasser
halten?
Da ich schon häufiger mit Freund*innen die Idee einer perfekten Kreislaufwirtschaft durchgesponnen hatte, fehlte nur noch der passende Ort. Schnell kam mir der leerstehende Gasometer in Herne in den Sinn. Das entscheidendste Elemente meiner CO2-armen, nachhaltigen und barrierefreien Circular Economy ist die Vertical Farm. Ganzjährig können Obst, Gemüse, Algen und Pilze angebaut werden, wobei der Wasserverbrauch optimal an den Bedarf der Pflanzen angepasst und auf den Einsatz von Pestiziden vollkommen verzichtet werden kann. Der interne Wasserkreislauf ermöglicht durch das Auffangen der Evapotranspiration sogar eine Aufwertung von Schwarz- und Grauwasser zu
Trinkwasser. Der Verbrauch der künstlichen Beleuchtung wird durch die Gewinnung von Solarenergie auf dem Dach des Gebäudes gedeckt. Das unter optimalen Bedingungen angebaute Obst und Gemüse wird im Einzelhandel im selben Gebäude verkauft und spart dabei die Transportkosten. Besonders wichtig war es mir, eine freundliche Atmosphäre für die Mitarbeitenden sowie die Möglichkeit zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu schaffen. Weiterhin ausbaubar wäre das Modell noch durch ein internes Recyclingsystem.
Ton & Video: Antonia Jost
Musik: https://www.musicfox.com
3D-Animation erstellt mit EA/SIMS: copyright EA/SIMS Barrierefreie Videobeschreibung (PDF)
23.08.2021 | Researchers’ Workshop 2021
Workshop: Surveillance in the Global South
Surveillance in the Global South is a research network aiming to expand the scope of surveillance studies to include non-Western discourses and practices. The network pursues to be a place for exchange, collaboration, and activism against the undemocratic use of surveillance technologies. The network’s first researchers’ workshop was held on 23 August 2021, with five presenters and six discussants. The workshop’s primary goal was to provide a discussion-oriented supportive environment to explore under-represented or neglected research areas, examine new research approaches and methodologies, and contribute to research/activist collaborations. Workshop-Report
In diesem Seminar wurden humangeographische Perspektiven auf „Grüne Alltagsräume“ gerichtet. Dabei haben sich die Studierenden mit einer Vielzahl an hauptsächlich ethnographischen Methoden ganz unterschiedlichen Vorstellungen von grünen Alltagsräumen angenähert. Es gerieten beispielsweise städtische Grünflächen, Friedhöfe, virtuelle Konstruktionen von Landwirtschaft sowie alltägliche Praktiken der Ernährung in den Blick. Unser Interesse richtete sich dabei auf räumliche Aneignungs- und Umdeutungsgsprozesse und darin enthaltene Machtstrukturen sowie Praktiken und Diskurse unterschiedlicher Mensch-Natur-Verständnisse. (Dozentin Lilith Kuhn): Comic von Annika Stremmer
"Was ist Wirtschaft eigentlich? Welche Prozesse strukturieren unsere derzeitigen Wirtschaftsweisen? Welche queerfeministischen, dekolonialen und antikapitalistischen Gegenentwürfe gibt es dazu? Wie werden diese ganz praktisch gelebt?
Diesen Fragen widmeten wir uns im Seminar entlang zentraler Konzepte aus dem Bereich der heterodoxen Wirtschaftsgeographien. Wir tauschten uns über unseren Alltag in einer zunehmend neoliberalen Hochschule aus, sprachen über die Ideen von Community Clinics in Griechenland als Care Ökonomien und Solidarische Ernährungsnetzwerke als Diverse Economies. Als Seminarabschluss erarbeiteten Kleingruppen ein selbst gewähltes Fallbeispiel zu einem zentralen Konzept. So entstanden unter anderem der Comic "Take back the Elephant", das Gedicht "Reclaim the Economy" und das Poster "Die Kapitalisierung von Wissen: Innovationen im Globalen Rentier Regime". (Dozentin Susanne Hübl):