© Hansaforum, IfG

Citizen-Science-Wettbewerb der Stiftung WWU

Um ein neues Gemeinwohlbarometer geht es in dem Projekt von Prof. Dr. Samuel Mössner und Le-Lina Kettner vom Institut für Geographie und des Hansaforums Münster. Zwischen 2019 und 2021 hatte die zivilgesellschaftliche Initiative mit Anwohnern einen Quartier-Gemeinwohl-Index entwickelt. Gemeinsames Ziel ist es nun, daraus ein Gemeinwohlbarometer für das Viertel zu erstellen, das auch anderen Quartieren und zivilgesellschaftlichen Initiativen nutzbar gemacht werden soll. Die Initiatoren sehen Citizen Science als wesentlichen Bestandteil der politischen Beteiligung und der Demokratisierung von Wissenschaft.
(Quelle: WWU-Pressestelle, Link zum Beitrag)

© Uprety

Handel mit Arbeitskräften floriert

Arbeitsmigranten aus Nepal: Hannah Uprety untersuchte in ihrer Dissertation Hintergründe und Strukturen

Sie arbeiten als Erntehelfer in Spanien, auf dem Bau in Malaysia oder als Reinigungskraft in Saudi-Arabien – meistens unter prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen und zu niedrigen Löhnen. Dennoch ist es für die meisten Arbeitsmigranten die einzige Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Gleichzeitig sind wirtschaftliche Entwicklungen vielerorts ohne den Einsatz ausländischer Niedriglohnarbeiter undenkbar. In ihrer Dissertation am Institut für Geographie hat Dr. Hannah Uprety am Beispiel Nepals die Mechanismen und Strukturen hinter solchen Formen der Arbeitsmigration untersucht. Ihr Fazit: Bei der Vermarktung nepalesischer Arbeitskraft spielen nicht nur heutige Weltmarktlogiken, sondern auch historische Machtkonstellationen und koloniale Infrastrukturen eine Rolle.

Hannah Uprety studierte Südasienstudien (B.A.) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Humangeographie (M.Sc.) an der WWU Münster, an der sie 2021 promoviert wurde. Für ihre Forschung auf dem Gebiet der nepalesischen Arbeitsmigration erhielt sie den WWU-Dissertationspreis 2021 sowie den Dissertationspreis (3. Platz) des Britain-Nepal Academic Councils. Aktuell arbeitet sie in der Quartiersarbeit beim Internationalen Bund e.V.

Dieser Text stammt aus der Unizeitung wissen|leben Nr. 2, 6. April 2022.

01-03.06.2022 in Burgdorf

worlding bodies, situating technologies

– unter diesem Titel organisieren Juniorprof.’in Iris Dzudzek und Susanne Hübl gemeinsam mit den Kolleginnen Prof.‘in Carolin Schurr, Dr.‘in Laura Perler (Universität Bern) und Mara Linden (Universität Frankfurt a.M.) im Juni 2022 einen mehrtägigen internationalen Workshop an der Schnittstelle von Geographie und feministischen Science and Technology Studiesworlding bodies, situating technologies:
Abstract

Demographischer Wandel
© WWU - gucc

Keine Region in Deutschland wird vom demografischen Wandel verschont bleiben

Keine Region in Deutschland wird vom demografischen Wandel verschont bleiben. Doch die Folgen sind regional sehr unterschiedlich. 
Dr. Christian Krajewski, Akademischer Oberrat am Institut für Geographie der WWU, erklärt im Gespräch mit Kathrin Nolte, womit Städte und ländliche Gegenden zu kämpfen haben.

 Ein Interview aus der Unizeitung wissen|leben Nr. 1, 2. Februar 2022.

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