Schüler:innen sitzen in einem Raum und lauschen der vierköpfigen Podiumsdiskussion vorn.Schüler:innen sitzen in einem Raum und lauschen der vierköpfigen Podiumsdiskussion vorn.
Podiumsdiskussion "Was glaubst du denn?!"
© KTF | Dekanat AF

Schüler:innen besuchen die Katholisch-Theologische Fakultät

Am vergangenen Donnerstag, dem 9. November 2023, öffnete die Universität Münster ihre Türen für Schüler:innen im Rahmen des Hochschultags. Viele Schüler:innen informierten sich dabei auch über die Facetten des Theologiestudiums.

Das Bild zeigt das Cover der Monographie
© Hanser

Unheilige Allianz?

Warum sich Staat und Kirche trennen müssen

Das Verhältnis zwischen dem Staat und den beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland ist angespannt. Die religiöse Landschaft hat sich verändert, nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung sind Christen. In seiner neuen Monographie "Unheilige Allianz? Warum sich Staat und Kirche trennen müssen" fragt der Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller, ob die religionsfreundliche Verfassung fortgeschrieben werden sollte und überlegt, wie auch kleinere Religionsgemeinschaften paritätisch eingebunden werden können.

© IfR

Grüne Religion?! Klima, Umwelt und Natur in den Religionen

Ausstellungsprojekt mit Studierenden der Religionswissenschaft eröffnet

Gestern ist die Ausstellung "Grüne Religion?! Klima, Umwelt und Natur in den Religionen" eröffnet worden. Die Plakatausstellung ist das Ergebnis eines einjährigen Lehrprojektes des Instituts für Religionswissenschaft der WWU. Sie eröffnet Perspektiven auf das Verhältnis unterschiedlicher religiöser Traditionen zu Themen ökologischer Nachhaltigkeit. Die Ausstellung ist im Bunker 02 im Bioenergiepark der Gemeinde Saerbeck zu sehen und kann noch bis zum 8. Oktober 2023 besucht werden.

hier lädt ein Bild vom Synodalen Weg
© Synodaler Weg | Maximilian von Lachner

Katholisch-Theologische Fakultät im Synodalen Ausschuss vertreten

Dorothea Sattler, Thomas Schüller und Mara Klein von Synodalversammlung gewählt

Drei Mitglieder der Katholisch-Theologischen Fakultät sind vom Synodalen Weg in den Synodalen Ausschuss gewählt worden und damit am weiteren Reformprozess beteiligt. Neben der Professorin für Dogmatik und Ökumenische Theologie, Prof. Dr. Dr. h.c. Dorothea Sattler, die über das ZdK im Ausschuss vertreten ist, sind am vergangenen Samstag auch der Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller sowie Mara Klein, wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am Institut für Christliche Sozialwissenschaften, in den Ausschuss entsandt worden. Der Synodale Weg war am Samstag, 11. März 2023, nach fünf Synodalversammlungen zu Ende gegangen.

kajugakajuga
© [transcript]

kajuga – Buchpräsentation und Diskussion zentraler Ergebnisse

Herzliche Einladung!

Das Forschungsprojekt kajuga – „Katholische Jugendverbandsarbeit und Ganztagsschule“ – hat über mehrere Jahre das Engagement katholischer Jugendverbände im außerunterrichtlichen, ganztägigen Angebot an Schulen empirisch untersucht. Am Mittwoch, 8. Februar 2023, präsentieren Prof. Dr. Judith Könemann und Prof. Dr. Claudia Gärtner in einer digitalen Veranstaltung zentrale Ergebnisse des Projekts. Es wird um Anmeldung bis zum 6. Februar 2023 bei Frau Könemann gebeten.

Prof. Dr. Judith KönemannProf. Dr. Judith Könemann
Prof. Dr. Judith Könemann
© S. Hendler

Neues Projekt zur Aufarbeitung geistlichen Missbrauchs

Forschungsteam um Judith Könemann von Bistümern Münster und Osnabrück beauftragt

Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Judith Könemann ist von den Bistümern Münster und Osnabrück beauftragt worden, Formen geistlichen Machtmissbrauchs zu untersuchen. Ziel der auf drei Jahre angelegten Studie ist es, "auf Basis der Erfahrungen von Betroffenen, Interviews mit Zeitzeug:innen und Aktenanalyse grundlegende Faktoren zu ermitteln, die geistlichen Missbrauch begünstigen, und daraus Perspektiven für die Prävention zu entwickeln", heißt es in einer Pressemitteilung des Bistums Osnabrück. Ein besonderer Fokus liegt laut Mitteilung "auf der Untersuchung von geistlichem Missbrauch in geistlichen Gemeinschaften in den Bistümern Osnabrück und Münster".

© Ostholt (J. Schnocks); © Bobbert (M. Bobbert); © Catrin Moritz (H. Wolf); © Foto Sulzer (M. Heimbach-Steins)

Kritik an der Kirche nach Missbrauchsgutachten

Professor:innen der Katholisch-Theologischen Fakultät fordern deutliche Konsequenzen

Einen Monat nach der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens im Bistum Münster üben der Studienleiter Prof. Dr. Thomas Großbölting sowie die Professor:innen der Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof.'in Dr. Marianne Heimbach-Steins, Prof.'in Dr. Monika Bobbert und Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf, gegenüber der Unizeitung wissen|leben deutliche Kritik am Vorgehen der Kirche und fordern weitaus drastischere Maßnahmen. Prof. Dr. Johannes Schnocks äußerte in einem Interview, die Kirche brauche "Hilfe von außen".

News-Seite der WWU
Originalartikel in wissen|leben
Artikel in den Westfälischen Nachrichten vom 13. Juli 2022

 

Seewald neuer Sprecher
© sca

Michael Seewald neuer Sprecher des Exzellenzclusters "Religion und Politik"

Prof. Dr. Michael Seewald ist am Dienstabend zum neuen Sprecher des Exzellenzclusters "Religion und Politik" gewählt worden. Als Sprecher vertritt der Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte den Exzellenzcluster künftig "innerhalb und außerhalb der Universität und führt den Vorsitz in den Gremien des Forschungsverbundes", heißt es in der Pressemitteilung des Clusters.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert Professor Seewald ganz herzlich und wünscht ihm gutes Gelingen für die neue Aufgabe!

Pressemitteilung des Exzellenzclusters

Symposion zur letzten Publikation von Klaus Müller
© Akademie Franz Hitze Haus

Symposion zur letzten Publikation von Klaus Müller

Anlässlich zur letzten Publikation von Klaus Müller findet am 14. Mai 2022 ein Symposion unter dem Titel "Gott jenseits von Gott. Zur philosophischen Theologie Klaus Müllers" in der Akademie Franz Hitze Haus statt. Die Anmeldung zum Symposion erfolgt über die Homepage der Akademie. Weitere Informationen und den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier

Dossier

Zur Rolle der Kirchen im Ukraine-Krieg

Beiträge von Thomas Bremer und Regina Elsner

Ein großer Teil der Einwohner:innen Russlands und der Ukraine gehört der Orthodoxie an. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 erhalten auch schwelende Konflikte zwischen den Kirchen neue Aufmerksamkeit. Zudem fordert der Krieg Positionierungen der anderen christlichen Konfessionen und lässt auch die ökumenischen Beziehungen nicht unberührt. Ein laufend aktualisiertes Dossier stellt für Interessierte einige Beiträge zum Nachlesen und -hören zusammen.

© Bistumsarchiv Münster

Radio-Feature über August Rohling und seine antisemitische Hetzschrift "Der Talmudjude" von 1871 veröffentlicht

Norbert Köster und Johannes Schnocks sprachen im Deutschlandfunk über den Münsteraner Priester und Alttestamentler Rohling

Aus Anlass des 150. Jahrestages der Publikation der antisemitischen Schrift „Der Talmudjude“ von August Rohling (1839–1931), der damals als außerordentlicher Professor an die damalige Königliche Akademie – die Vorgängerinstitution der Universität – in Münster berufen worden war, beschäftigt sich die Katholisch-Theologische Fakultät seit 2021 mit einem belastenden Teil ihrer Geschichte. In einer Radiosendung des Deutschlandsfunks von Kerstin Serup-Bilfeldt und einem Feature, das u.a. am 04. Januar 2022 gesendet wurde, sprachen Prof. Dr. Norbert Köster und Prof. Dr. Johannes Schnocks über den Münsteraner Priester und Alttestamentler Rohling, seine antisemitische Hetzschrift und die wissenschaftliche Initiative der Fakultät zur Beschäftigung mit ihrem ehemaligen Professor.

Werbeplakat zur Ausstellungseröffnung
© AFO

Auf Spurensuche: Ausstellung über jüdisches Leben im Münsterland

Am 17. Juni 2021 wird um 17 Uhr die Ausstellung "Spurensuche_n im Gestern und Heute" um 17 Uhr digital auf dem YouTube-Channel der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) eröffnet. An der Entstehung im Rahmen des Projekts "Spurensuche_n: Jüdisches Leben im Münsterland" haben maßgeblich auch Mitglieder unserer Fakultät mitgewirkt. Für das Gesamtprojekt zeichnet Ludger Hiepel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments", mitverantwortlich. Gemeinsam mit Prof.'in em. Dr. Marie-Theres Wacker, langjährige Inhaberin des Lehrstuhls für Exegese des Alten Testaments und Leiterin der Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung, hat er auch eine Tür zum Jüdischen Friedhof gestaltet. An dem aus einer zweijährigen Zusammenarbeit zwischen dem FilmLAB der WWU und der Jüdischen Gemeinde Münster hervorgegangenen Dokumentarfilm "Jüdisch leben heute. Aus dem Gemeindeleben in Münster" hat federführend Axel Linnenberg, Student an unserer Fakultät, mitgewirkt.

Logo der Katholisch-Theologischen Fakultät
© KTF

Stellungnahme zum "Responsum" der Glaubenskongregation

Mehr als 280 Professorinnen und Professoren der katholischen Theologie aus dem deutschen Sprachraum haben eine Stellungnahme unterzeichnet, die von einer Arbeitsgruppe an der Universität Münster entworfen wurde. Die Stellungnahme distanziert sich von dem jüngsten Responsum der Glaubenskongregation, das die kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften für theologisch unmöglich erklärt. Den Text und die Namen der Unterzeichnenden finden Sie hier.

 

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© KTF

Gesprächsabend zu "Missbrauch und Prävention"

Ein Bericht

Die Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche und darüber hinaus mit dem Problem des Machtmissbrauchs gehen an der Theologie als Wissenschaft nicht spurlos vorüber.
Neue Fragen müssen gestellt und alte Fragen müssen neu bearbeitet werden. Kommen Kinder und Jugendliche als Subjekte der Theologie vor? (Wie) reflektiert die Theologie das Phänomen und den Ge- bzw. Missbrauch von Macht, vor allem von Macht in der Kirche? Welche Rolle spielt dabei das Kirchenrecht? Was heißt es, Theologie aus der Sicht der Opfer / der Überlebenden zu treiben? Darüber haben Dozierende der Katholisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit Sr. Dr. Karolin Kuhn vom Kinderschutzzentrum der katholischen Kirche an der Universität Gregoriana (Rom) gesprochen.

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© KTF/Zimmermann

Gelungene Vernetzung für die Zukunft des Theologiestudiums

60 Gäste aus Deutschland und Österreich zu Gast bei den Münsteraner Fachgesprächen

„Eintauchen in digitale Welten. Wieder auftauchen. Und vor diesem Hintergrund kritisch-konstruktiv theologische Forschung und Lehre betreiben!“ Diese Handlungsmaxime lässt sich als ein Leitmotiv und Ergebnis der Münsteraner Fachgespräche zur Zukunft des Theologiestudiums herausstellen, die am 8. und 9. März 2019 an unserer Fakultät stattfanden. Statt Verweigerung, Digitalisierungsskepsis oder angstvoller Sorge um die Zukunft kann diese Haltung – so die Grunderfahrung über die beiden Tage hinweg – eine tragfähige, ja befreiende Basis bieten, um „mitten im digitalen turn“ handlungsfähig zu werden und zu sein.

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© Uni MS/Jan Lehmann

Philosophikum eröffnet

Katholisch-Theologische Fakultät rückt näher zusammen

Nach einer über vierjährigen Bauphase ist das neue Philosophikum am Domplatz 23 eröffnet worden. Das hochmoderne Gebäude am Domplatz 23 erstreckt sich zwischen Domplatz und dem alten Teil der Katholisch-Theologischen Fakultät in der Johannisstraße. Es setzt sich zusammen aus einem rund 3000 Quadratmeter großen modernisierten Altbau und einem knapp 2000 Quadratmeter großen Neubau. Der Eingang liegt direkt neben dem Gebäude der Katholisch-Theologischen Fakultät in der Johannisstr. 8-10.

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Religionskonferenz mit dem Kairoer Großimam

Katholisch- und Evangelisch-Theologische Fakultäten engagiert im interreligiösen Dialog

Ranghohe Vertreter von Christentum und Islam haben eine Religionskonferenz an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) für einen wortstarken Friedensappell an die Länder und Glaubensgemeinschaften der Welt genutzt. "Wir alle müssen uns gegen den Terrorismus als den schlimmsten Auswuchs politischer Krisen stellen - alle Muslime sind zum Frieden aufgerufen", betonte der Großimam der Kairoer al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Mohammad al-Tayyeb. Auch die Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät und der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät sprachen auf der Konferenz der Weltreligionen.

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Nachwuchsmangel? Nicht in Münster!

Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung Ende Februar hat die Deutsche Bischofskonferenz sich intensiv mit der Zukunft der Theologischen Fakultäten befasst. Allgemein wurde ein großer Mangel an theologischem Nachwuchs beklagt und eine Reduzierung der Theologischen Fakultäten ins Auge gefasst. Für die WWU Münster gelten die düsteren Prognosen allerdings nicht.

Arch _ologen Start

Graben statt Lesen

Im Sommer haben mehrere Wochen lang Archäologen der Stadt Münster dort den Boden untersucht, wo bislang der Teile der Bibliothek und einige Büros unserer Fakultät standen. Sie erhoffen sich durch die Grabungen im gesamten Bereich der Baustelle zwischen Philosophicum und Fürstenberghaus Aufschlüsse über die bauliche Entwicklung der alten Domburg.
Bild: Stadtarchäologie

Voll gegen den Leere-Trend

Bei ihrer Frühjahrs-Vollversammlung beklagten die deutschen Bischöfe die zurückgehenden Einschreibungen im Fach Katholische Theologie sowie die unzureichende Zahl an Dissertationen und Habilitationen. Woran liegt das und wie sieht es in Münster aus?, wollte die Wochenzeitung "Kirche und Leben" vom Dekan unserer Fakultät, Prof. Dr. Dr. Klaus Müller, wissen, der Jens Joest, Redakteur der Kirchenzeitung im Bistum Münster, für ein ganzseitiges Interview Rede und Antwort stand. Wie Prof. Müller die Lage der Theologie im Allgemeinen und an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster einschätzt, lesen Sie hier.